Naja...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kultur des Misstrauens, Fehlersuche statt Unterstützung, mangelnde Wertschätzung, unqualifiziertes Führungspersonal.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, Probleme direkt mit den Betroffenen ansprechen statt über Dritte oder die Geschäftsführung.
Führungskräfte gezielt für ihre Aufgabe und vor allem in Sachen Personalführung qualifizieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist von Misstrauen geprägt. Ich habe dauerhaft das Gefühl, unter Generalverdacht zu stehen, dem Unternehmen mehr zu schaden als zu nutzen. Offene, vertrauensvolle Zusammenarbeit erlebe ich kaum.
Image
Der Ruf des Unternehmens in den angeschlossenen Einrichtungen ist nicht von vornherein positiv. Als Mitarbeiter startet man dort ohne Vertrauensvorschuss und muss sich Anerkennung und Ansehen erst selbst erarbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegschancen sind nicht vorhanden. Sollten Führungspositionen zu besetzen sein oder geschaffen, wird eher auf externes Personal zurückgegriffen als eigene Mitarbeiter zu fördern. Weiterbildungsmaßnahmen werden nicht angeboten.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstrukturen sind intransparent. Gespräche darüber unerwünscht und können geahndet werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Fuhrpark besteht größtenteils aus eAutos
Kollegenzusammenhalt
Ein guter Zusammenhalt ist unter den Kollegen zwar gegeben, wird aber vom Führungspersonal nicht gern gesehen und es wird auch aktiv dagegen gesteuert.
Umgang mit älteren Kollegen
Wertschätzung findet gefühlt nicht statt. Nach jeder "Wertschätzung" (im Sinne von "gut gemacht") folgt meist der mahnende Hinweis, dass man sich darauf jetzt nicht ausruhen sollte oder ähnliches.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten schaffen ein Klima des Misstrauens. Gefühlt ist dies von der GF sogar gewünscht oder wird zumindest akzeptiert. Offene Kommunikation habe ich vermisst. Gespräche über Fehler fanden nicht mit den Betroffenen statt, sondern über Dritte oder die GF.
Arbeitsbedingungen
Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, was wohl schon als sehr fortschrittlich empfunden wird. Selbstverständliches wird jedoch schnell zum Privileg, z. B. ein Fensterplatz im Büro. Wer einen bekam, sollte sich fast geehrt fühlen. Der Umgang mit Home Office ist gleicher Natur. Es wird immer deutlich betont, dass es keinen Anspruch darauf gibt und die Tage, an denen man HO nutzen darf, auf gut Willen vom Arbeitgeber bestimmt werden. Auch wird HO willkürlich schon mal gekürzt oder gar nicht gewährt. Hintergründe dazu werden ebenfalls nicht kommuniziert sondern mit offensichtlichen Ausreden begründet.
Gleichberechtigung
Neutral
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung wurde kaum berücksichtigt. Auf Hinweise dazu wurde meist mit Kritik an der eigenen Arbeitsweise reagiert, anstatt die Aufgabenverteilung zu überprüfen. Schnell wird einem vorgeworfen man würde sich grundsätzlich zu viel mit anderen Dingen beschäftigen und dadurch zu viel Zeit verlieren.