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Mediengruppe 
Klambt
Bewertung

Unprofessioneller & unterirdischer Umgang mit Mitarbeitenden

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Mediengruppe Klambt in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher mal das flexible Home Office, jetzt nichts mehr bis auf die Kolleg:innen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile alles.

Verbesserungsvorschläge

Arbeitnehmende wertschätzen!! In der Branche ist mittlerweile auch bekannt, wie mit diesen umgegangen wird.

Arbeitsatmosphäre

Atmosphäre innerhalb der einzelnen Redaktionen untereinander ist meist gut und nett, in einigen fast freundschaftlich, Chefredakteur:innen/Redaktionsleitungen sympathisch. Alles von oben, was über den Redaktionsleitungen steht, allerdings absolut unterirdisch vom Verhalten. Entscheidungen werden nicht transparent mitgeteilt, Mitarbeitende vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wirkt, als würde man aus der Führungsebene gegen seine eigenen Mitarbeiter:innen arbeiten, anstatt mit diesen. Läuft es nicht, wird nach unten getreten.

Image

Negativ von außen, auf Events wird teilweise nicht mit einem gesprochen wenn man sagt, woher man kommt. Artikel durch fehlende redigierung oftmals inhaltlich oder grammatikalisch falsch, was den Verlag (zu Recht) unprofessionell erscheinen lässt.

Work-Life-Balance

Überstunden können abgebaut werden, das war es dann aber auch. Überstunden werden quasi erwartet, wenn abends oder am Wochenende Breaking-Themen anfallen müssen diese sofort erledigt sein, auch wenn die mitarbeitenden eigentlich schon im Feierabend sind. Home Office wurde auf zwei Tage die Woche reduziert.

Karriere/Weiterbildung

Gibt quasi keine Möglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt am unteren Rand des Branchenüblichen, Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht. Überstunden werden erwartet, aber nicht bezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt eine Umwelt-AG, Ergebnisse von dieser jedoch bislang nicht gesehen. Ankündigungen an Mitarbeitende teils sinnlos per Post nach Hause geschickt.

Kollegenzusammenhalt

In den einzelnen Redaktionen/ Teams meist gut, alle plagen dieselben Sorgen. Von oben gibt es keinen Zusammenhalt, da wird nur darauf geachtet, sich selbst zu retten.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Erfahrungen mit gemacht oder beobachtet. Allerdings auffällig, dass quasi nur jüngere Mitarbeitende angestellt sind (Standort Hamburg).

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Kommunikation nach unten gibt es nicht, Mitgefühl noch weniger, bei Kündigung wird keinerlei Rücksicht auf die Umstände der Betroffenen genommen (alleinerziehend, Krankheit). Stetiges “wir gegen die Gefühl”, die unteren Ebenen halten zusammen gegen “die da oben”, die nur an ihrem eigenen Wohlergehen interessiert sind. Verhalten wirkt oftmals hektisch und unprofessionell, auf Anmerkungen von unten wird gar nicht eingegangen.

Arbeitsbedingungen

Lautes Großraumbüro wo Konzentration schwierig ist. Home Office gekürzt. Kommunikation im Arbeitsalltag kaum bis gar nichts vorhanden

Kommunikation

Von oben werden Entscheidungen verkündet, wenn sie bereits gefallen sind - keine Vorwarnungen, kein transparenter Umgang. Zwischengespräch ist ein Fremdwort. Kündigungswellen werden vor versammelter Mannschaft im Großraumbüro ausgesprochen, anstatt die Betroffenen beiseite zu nehmen und dies unter vier Augen zu besprechen.

Gleichberechtigung

Im Bezug auf Geschlecht oÄ okay, Hierarchie allerdings ganz klar erkennbar und null gleichberechtigt zwischen oben und unten. Beispiel: Eine Führungsposition darf aus Dubai leben und arbeiten, kleine Redakteur:innen bekommen das Home Office verkürzt.

Interessante Aufgaben

Immer gleich, Artikelmenge Quantität über Qualität. Event-Besuche dürfen kaum noch stattfinden, Kosten für diese müssen, sofern die Veranstalter diese nicht übernehmen, oft von den Redakteur:innen selbst finanziert werden. Finden diese dann noch außerhalb der Arbeitszeiten statt, dürfen sie oftmals nicht als Überstunden berechnet werden - obwohl man ja von dort Inhalte für Artikel mitbringt.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für die Zeit und Mühe, die Du in Deine Bewertung gesteckt hast.

Feedback egal in welcher Form nehmen wir sehr ernst, da diese helfen Stärken und Schwächen innerhalb der Mediengruppe zu analysieren und entsprechend daran zu arbeiten. Es ist uns als Arbeitgeber wichtig, dass sich unsere Mitarbeitenden in ihrem Team wohl fühlen, denn eine gute Arbeitsqualität resultiert unter anderem aus zufriedenen Mitarbeitenden.

Gerne gehen wir auf einige Punkte Deiner Bewertung ein. Gleichzeitig möchten wir Dir aber auch anbieten, falls Du Lust dazu hast, in ein persönliches, vertrauliches Gespräch zu gehen sodass wir vielleicht gemeinsam konstruktiv über Deine Kritikpunkte diskutieren können. Dadurch haben wir die Chance uns als Arbeitgeber zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge anzunehmen und ggf. umzusetzen.

Das Thema Home Office bzw. mobile Office ist ein oft kritisierter Punkt. Hier haben wir auch bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass das Angebot von 2 frei wählbaren mobile Office Tagen in der Woche dem Standard in zahlreichen Branchen entspricht. Dies hat den Hintergrund, dass Redaktionsarbeit im Grunde Teamarbeit ist und ein Austausch untereinander unverzichtbar ist. Teams wachsen zusammen, Kreativität wird gefördert aber auch die Qualität der Texte ist hochwertiger. Großraumbüros, so wie wir sie am Standort Hamburg haben, sollten die Teambildung noch weiter fördern. Auch unsere Führungskräfte sitzen im Großraumbüro, wenn diese vor Ort sind.

Überstunden können nicht nur abgebaut werden, das sollen sie auch. An den Standorten an denen die Zeiterfassung greift, wird genau darauf geachtet, dass diese im annehmbaren Bereich bleiben und möglichst zeitnah abgebaut werden. Wochenendarbeit, also auch Messebesuche oder die verpflichtende Teilnahme an wichtigen Events werden über Zeitausgleiche abgegolten. Das muss natürlich im Team und mit dem Vorgesetzten abgeklärt werden, damit eine Besetzung in der Redaktion gewährleistet werden kann. Darüber hinaus sind Unternehmen nicht dazu verpflichtet Überstunden auszuzahlen, sondern einen Abbau dieser zu gewährleisten.

Unsere „Umwelt-AG“ ist übrigens ein bisschen mehr als eine AG. Wir beschäftigen uns intensiv in einem Projektteam damit, wie wir unsere Mediengruppe in allen Bereichen nachhaltiger gestalten und etwas zum Umweltschutz beitragen können. In unserem regelmäßig erscheinenden KLAMBTexpress gibt es daher auch immer Updates über die Arbeit des Teams sowie Tipps, wie man auch privat etwas zum Umweltschutz beitragen kann.

Wir hoffen, wir konnten mit unserem Feedback auf deine Bewertung ein bisschen deutlicher machen, wieso manche Dinge sind, wie sie sind und dass es uns wichtig ist, dass sich unsere Mitarbeitenden bei uns wohl fühlen.

Für alle, die in unserer Mediengruppe tätig sind, besteht stets die Chance mit unserer Personalabteilung das persönliche Gespräch zu suchen, wenn es etwas zu kritisieren, aber natürlich auch zu loben gibt.

Dein HR Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.