Leider nicht zu empfehlen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Pünktliche Gehaltszahlung
- Kantine
- Keine Diskriminierung
- Gute Erreichbarkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Gehalt/ Zusatzleistungen
- Transparenz
- Kommunikationsstil
- Führungsstil
Verbesserungsvorschläge
Es ist simple: Kommt endlich im 21. Jahrhundert an.
Behandelt eure Mitarbeiter*innen mit Vertrauen, Respekt und einer Portion Stolz, lobt sie auch mal - statt nur dann Feedback zu geben, wenn es negativ ist.
Bringt eure Regeln zum mobilen Arbeiten auf den aktuellen Stand, statt tausend Ausnahmen zu schaffen und den Mitarbeiter*innen chronisch zu misstrauen, dass sie daheim nicht arbeiten wirden - öffnet euch - das wäre eine kostengünstige, schnelle Maßnahme um die Zufriedenheit zu steigern.
Und der Lohn: Hebt ihn endlich auf ein Niveau, dass die dutzend Aufgaben und Leistung der Mitarbeiter*innen wiederspiegelt - oder führt zumindest Zusatzleistungen ein wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder eine betriebliche Altersvorsorge. Das würde die Mitarbeiter zufriedener stimmen als ein Apfel in der Woche.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre unter den Kollegen ist gut - aber - kommt es zu einem Zusammentreffen zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitenden, dann kippt das, häufig wird's dann etwas frostig.
Hinzu kommt, dass in einigen Abteilungen konsequent - Hierarchie unabhängig geduzt wird und in anderen die Vorgesetzen auf das Sie bestehen - dieses "bestehen" auf das Sie schafft natürlich künstlich Distanz und verstärkt das angesprochene Gefühl.
Work-Life-Balance
Schlecht. Das Unternehmen wirbt mit gängigen Buzzwords wie "Flexible Arbeitszeit" oder "Vertrauensarbeitszeit", aber gelebt wird das nicht - zum einen gibt es fixe Zeiten (z.B. von 9 bis 15 Uhr) bei denen man arbeiten muss, zum anderen muss immer eine Person im Büro sein - allein diese Punkte verhindern die angepriesene Flexibilität. Hinzu kommt eine (unnötige) Spätschicht. Außerdem misstraut der Arbeitgeber chronisch dem mobilen Arbeiten - es wird prinzipiell davon ausgegangen, dass die Mitarbeiter dort nicht korrekt arbeiten, was in sehr strengen Richtlinien resultierte - auch das ist ein falschen Versprechen der Stellenausschreibung.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance. In den meisten Abteilungen gibt es keine Aufstiegschancen, da direkt über einem der Abteilungsleiter kommt, dadurch bleibt man ewig auf ein und derselben Stufe stehen.
Aber ich will nicht weglassen, dass man zumindest in online Seminare kann um sich weiterzubilden im spezifischen Themenbereich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist weder schlecht, noch wirklich gut. Es liegt aber noch immer unter der 2000-Euro-Netto-Marke, was heutzutage gerade so zum Leben reicht, aber nicht um zu sparen, für Urlaub oder anderes - Zudem gibt es weder Urlaubsgeld, noch Weihnachtsgeld, auch keine betriebliche Altersvorsorge oder ähnliches. Aber dafür darf man sich einmal die Woche an einem Obstkorb bedienen - doch Obacht: Es ist nur gestattet 1 Obst raus zu nehmen, nicht mehr - Desweiteren will ich hier natürlich auch den Wasserspende nicht unterschlagen.
Ob dieses Angebot ausreichend ist, das muss jeder subjektiv selbst entscheiden, aber für mich persönlich ist es eine Frechheit.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, hier gibt es nichts zu beanstanden.
Vorgesetztenverhalten
Glückssache. Manche Abteilungen haben wirklich gute Führungskraft, andere eher schlechte - aber im Durchschnitt wird viel Mikromanagment betrieben, wenig Lob ausgesprochen, wenn es Feedback gibt dann meist eher Negatives - außerdem handeln viele willkürlich ohne ihre Entscheidung transparent zu erklären.
Kommunikation
Mies. Wirklich. Mies. Viele Informationen werden entweder mit großer Verspätung verkündet - quasi sobald sie in Kraft treten - oder nur bröckchenweise geteilt. Viele der Prozesse im Unternehmen sind undurchsichtig und werden den Mitarbeitenden nicht klar kommuniziert.
Interessante Aufgaben
Würde man das arbeiten, wofür man sich beworben hat, dann wären die Aufgaben sicher interessant, aber da man dutzende Aufgaben diverser Bereiche bekommt, erstickt man eher an Arbeit.