Mediengruppe Oberfranken GmbH & Co. KG Logo

Mediengruppe 
Oberfranken 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Bella Ciao, bella ciao........

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Mediengruppe Oberfranken - Zeitungsverlage GmbH & Co. KG in Bamberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt wurde pünktlich ausbezahlt. Mehr Positives lässt sich nach dieser Erfahrung leider nicht benennen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich würde diesen Arbeitgeber niemandem empfehlen, der Wert auf respektvolle Behandlung, transparente Kommunikation und faire Arbeitsbedingungen legt. Betroffene: Holt euch rechtliche Beratung und dokumentiert alles.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten lernen, Konflikte offen und respektvoll zu lösen – statt Mitarbeitende durch gezielte Demontage zur Aufgabe zu zwingen. Personalverantwortliche sollten ihrer Schutzfunktion nachkommen.

Arbeitsatmosphäre

Was gut war – und was bleibt:
Vor der Übernahme durch die MGB war dieses Unternehmen ein echter Vorzeigebetrieb in der Medien- und Kommunikationsbranche. Kreative Freiräume, flache Hierarchien, eine offene Fehlerkultur und ein wertschätzendes Miteinander auf allen Ebenen – das war keine leere Worthülse, sondern gelebter Alltag. Innovative Projekte entstanden, junge Talente wurden gefördert und gehört. Man kam gerne zur Arbeit.

Was sich verändert hat:
Seit der Übernahme durch die MGB hat sich die Unternehmenskultur grundlegend verändert – leider nicht zum Positiven. Entscheidungen werden intransparent getroffen, eine sachliche und offene Kommunikation über alle Führungsebenen hinweg findet kaum noch statt. Stattdessen machen sich Unsicherheit und Orientierungslosigkeit breit, die viele Mitarbeitende spürbar belasten.

Was früher als modernes, dynamisches Arbeitsumfeld geschätzt wurde, wirkt heute erstarrt. Der Geist der Innovation, der dieses Haus ausgemacht hat, ist weitgehend verschwunden. Für ein Unternehmen, das im Kern von Kommunikation lebt, ist ausgerechnet die interne Kommunikation zur großen Schwachstelle geworden.

Fazit:
Wer das Unternehmen von früher kennt, tut sich sch

Image

am Meeresgrund abgesunken

Work-Life-Balance

nicht mehr vorhanden

Karriere/Weiterbildung

Die Abschaffung des Weiterbildungsangebots trifft besonders hart, weil es einmal ein echtes Aushängeschild war. Wer das abschafft, schickt eine klare Botschaft: Die Entwicklung der Mitarbeitenden ist uns egal.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt und wird durch keinerlei attraktive Zusatzleistungen kompensiert – ganz im Gegenteil: Die wenigen Benefits, die es noch gab, wurden von einem Tag auf den anderen ersatzlos gestrichen.

Konkret betroffen: das Jobbike-Programm, die IGK-Karte (Gesundheitsbonus) sowie die Homeoffice-Regelung. Keine Vorankündigung, keine Erklärung, kein Dialog – einfach weg.

Eine solche Entscheidung ohne jede Kommunikation zu treffen, zeigt, wie wenig die Leistungen der Belegschaft geschätzt werden. Wer Benefits gibt und sie dann klanglos wieder nimmt, sollte sich nicht wundern, wenn das Vertrauen nachhaltig beschädigt ist.

Gehalt & Sozialleistungen
Das Grundgehalt ist für die geforderten Qualifikationen schlicht zu niedrig. Gehaltsanpassungen finden kaum statt. Die Streichung von Jobbike, IGK-Karte und Homeoffice macht das Gesamtpaket vollends unattraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

da gab es mal gute Konzepte

Kollegenzusammenhalt

Lange Zeit war dieses Unternehmen ein Ort, an dem ein echtes Arbeiten auf Augenhöhe möglich war. Der Umgang miteinander war respektvoll, offen und von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Die Kollegen waren nicht nur Mitarbeiter – sie waren tolle Menschen, mit denen man gerne zusammengearbeitet hat.

Leider hat sich das Bild in letzter Zeit deutlich verändert. Viele geschätzte Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen verlassen, und ihr Weggang hat eine spürbare Lücke hinterlassen – sowohl menschlich als auch fachlich.

Was besonders besorgniserregend ist: Es scheint, als würde bewusst ein Klima des Misstrauens gefördert – nicht nur zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden, sondern auch gezielt unter den Kollegen selbst. Dies schadet dem Zusammenhalt, der Motivation und letztlich der gesamten Unternehmenskultur nachhaltig.

Umgang mit älteren Kollegen

seit MGB bodenlos

Vorgesetztenverhalten

wenn man auf Strenge und Härte steht... Herzlich Willkommen!

Arbeitsbedingungen

Was schlecht läuft
Wer nicht in das gewünschte Bild passt oder unbequeme Wahrheiten ausspricht, wird systematisch kaltgestellt. Konkret bedeutet das: Arbeitsgrundlagen werden ohne Begründung entzogen, man wird von Projekten ausgeschlossen, Informationen werden zurückgehalten, und Aufgaben verschwinden still und leise vom eigenen Schreibtisch. Das Ziel ist erkennbar: Den Mitarbeitenden so weit zermürben, bis er oder sie von sich aus kündigt – um Abfindungen und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Diese Vorgehensweise ist feige und menschlich beschämend. Führungskräfte, die dazu schweigen oder aktiv daran beteiligt sind, tragen Mitverantwortung für psychische Belastungen, die Betroffene weit über das Arbeitsverhältnis hinaus begleiten.

Kommunikation

Was hier gerade passiert, ist leider kein Zeichen von Stärke, sondern von tiefem Misstrauen gegenüber den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Intranet wurde von einem Tag auf den anderen abgeschaltet – ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, ohne Ersatz. Unsere Social-Media-Kanäle sind verschwunden. Einfach so.

Wer Informationen zurückhält, kontrolliert nicht – er verliert. Transparenz ist kein nettes Extra, sondern das Fundament einer gesunden Unternehmenskultur. Wenn die einzige verbleibende Kommunikationsform das gedämpfte Flüstern in den Gängen oder das stille Kopfschütteln beim Kaffeeautomaten ist, hat das Management ein ernstes Problem – auch wenn es das offenbar noch nicht erkannt hat.

„Wissen ist Macht" funktioniert langfristig nicht als Führungsprinzip. Es erzeugt Misstrauen, Demotivation und Fluktuation. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich nicht informiert und einbezogen fühlen, arbeiten nicht fürs Unternehmen – sie arbeiten trotz des Unternehmens.

Meine Empfehlung an die Verantwortlichen: Kommuniziert. Erklärt Entscheidungen. Traut euren Leuten etwas zu. Schweigen ist keine Strategie – es ist ein Warnsignal.

Gleichberechtigung

seit MGB bodenlos

Interessante Aufgaben

Ich hatte sehr abwechslungsreiche Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.