"Wähle den Unterschied" – und erlebe dein blaues Wunder
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt kommt immer pünktlich.
Verbesserungsvorschläge
Alle Führungskräfte sollten regelmäßig an umfassenden Schulungen zu modernen Führungskompetenzen teilnehmen, inklusive der Geschäftsführung selbst. Ein regelmäßiger Jour Fixe (z.B. einmal monatlich) zwischen Schulen und Schulträger könnte zu einer deutlichen Verbesserung beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre gleicht einem unbeständigen Glücksspiel, dessen Ausgang maßgeblich vom jeweiligen direkten Vorgesetzten determiniert wird. Während man in einigen Konstellationen von einem positiven und unterstützenden Umfeld profitiert, kann die nächste Begegnung mit einer anderen Führungskraft das genaue Gegenteil bewirken. Diese ausgeprägte Abhängigkeit vom individuellen Führungsstil führt zu einer inkonsistenten und schwer vorhersehbaren Arbeitserfahrung.
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Das selbstgewählte Motto "Wähle den Unterschied" entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine vielschichtige Aussage. Wenn dieser "Unterschied" jedoch primär darin besteht, dass im Vergleich zu anderen Trägern im Bildungssektor scheinbar geringerer Wert auf die Qualität der einzelnen Schulen gelegt wird, so wird dieser Unterschied für Mitarbeitende und Außenstehende schnell und deutlich spürbar.
Karriere/Weiterbildung
Das Angebot einer internen pädagogischen Qualifikation klingt zunächst vielversprechend. Die Realität gestaltet sich jedoch problematisch, wenn die mit der Vermittlung betrauten Dozenten selbst über eine fragwürdige oder gar unzureichende Expertise im Bereich der Pädagogik und Didaktik verfügen.
Gehalt/Benefits
Es ist positiv anzumerken, dass nunmehr regelmäßige Gehaltsanpassungen in Aussicht gestellt wurden. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass diese Anpassungen in ihrer Höhe in einigen Fällen deutlich hinter der aktuellen Inflationsrate zurückbleiben.
Kollegenzusammenhalt
Bemerkenswerterweise existiert ein ausgeprägter Kollegenzusammenhalt, der sich paradoxerweise gerade in Anbetracht der mangelhaften Führung von oben manifestiert. Die Kolleginnen und Kollegen scheinen sich in der gemeinsamen Erfahrung der suboptimalen Führungsebene gegenseitig zu stützen und zu unterstützen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgangston innerhalb des Unternehmens lässt generell zu wünschen übrig, und dies betrifft Mitarbeitende unabhängig von ihrem Alter. Ob jung oder alt – der Umgang ist von einer bedenklichen Qualität geprägt und zeugt von einem mangelnden Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Hier besteht dringender Verbesserungsbedarf, um eine respektvolle und wertschätzende Unternehmenskultur zu etablieren.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten präsentiert sich als ein unberechenbares Roulettespiel, dessen Ausgang maßgeblich von der individuellen Persönlichkeit und dem Führungsstil der jeweiligen vorgesetzten Person abhängt. Eine einheitliche Linie oder gar ein standardisiertes Führungsverständnis scheinen in dieser Organisation nicht zu existieren.
Kommunikation
Die Einführung einer neuen "Kommunikationskultur" wurde mit großen Erwartungen angekündigt. Die Realität sieht jedoch ernüchternd aus. Anstatt einer Verbesserung der internen Kommunikation würde mancher Mitarbeitende diese neue Kultur lieber gänzlich vermeiden, insbesondere wenn E-Mails von der Geschäftsbereichsleitung sprachliche Defizite aufweisen, die sich auf Grundschulniveau bewegen. Dies wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich der Professionalität und des Qualitätsanspruchs der Führungsebene auf.