3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das gesamte Team ist freundlich und hilfsbereit, und der Arbeitsweg nach Berlin Mitte total schön. Die Arbeitsdichte im Werkstudium ist zudem völlig in Ordnung und dem Gehalt angemessen. Hin und wieder stressige Wochen, wenn sich ein wichtiger Kongress anbahnt oder mehrere Bücher auf einmal erscheinen. Ich habe hinsichtlich meines Vollzeitstudiums jedoch immer sehr flexibel agieren können.
Berechtigte Sorgen werden zum Teil in den Wind geschlagen und zeitliche Kapazitätsengpässe werden zulasten der Mitarbeitenden ignoriert. Mit dem Teambuilding will es nicht klappen, obwohl immer wieder Versuche gestartet werden.
Im Team sind alle sehr nett, man wird schnell aufgenommen und offene Streitereien gibt es selten. Durch häufiges Homeoffice bleiben die Mitarbeitenden allerdings oft für sich und bekommen voneinander wenig mit.
Lässt sich schwer einschätzen, die MWV scheint jedoch einen guten Ruf auf dem medizinischen Fachbuchmarkt zu genießen.
Stand 2025 soll mindestens 51% der Arbeitszeit in Präsenz geleistet werden, das fand ich in Ordnung. Mit der neuen Verlagsleitung kamen außerdem Dinge wie eine Kernarbeitszeit zwischen 10-16 Uhr dazu. Als Werkstudentin mit Studium in einer anderen Stadt ist man mir jedoch in Bezug auf Flexibilität während der Vorlesungszeit und Prüfungsphase sehr entgegengekommen.
Es werden viele Bücher hinsichtlich Nachhaltigkeit, Green Health etc. publiziert und im Großen und Ganzen versucht man, alte Titel nicht unnötig wegzuwerfen und möglichst digital zu arbeiten. Mal klappt’s, mal weniger.
Zwischendurch schwierig. Eine hohe Fluktuation (Mitarbeitende bleiben häufig nur 1-2 Jahre), was bei einem Team von 8-11 Personen natürlich Spuren hinterlässt. Dazu bestehen trotz einer so kleinen Teamgröße Distanzen zwischen den Kolleginnen und Kollegen, die mit monatlichen, gemeinsamen Mittagessen überwunden werden sollen. Letztendlich hat jeder seine 2-3 Personen, mit denen man nicht nur reinen Smalltalk führt und die man im Arbeitsalltag häufig und gerne um sich hat – der Rest ist lieb und hilfsbereit, aber mehr ergibt sich meistens nicht.
Ich hatte im Januar 2024 angefangen und einige Monate noch unter dem ursprünglichen Verlagsgründer gearbeitet, ab September 2024 kam eine neue Verlagsleitung. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, persönlich habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht: Ich wurde immer respektvoll behandelt und konnte mich mit meinen Arbeitszeiten und Aufgaben frei organisieren. Im restlichen Team kriselt es mit beiden Vorgesetzten aus verschiedenen Ecken immer wieder, mit sehr unterschiedlichen Gründen.
Das Büro ist sauber und meist gut klimatisiert, offene und lichtdurchflutete Räume mit hohen Decken und einer großen Fensterfassade machen einen schönen, schlichten Eindruck. Alle Mitarbeitenden haben einen Arbeitslaptop, bei Bedarf werden Arbeitshandys oder sonstige Geräte bereitgestellt.
Probleme und Ziele werden in Gruppensitzungen häufig besprochen und letztendlich nicht umgesetzt. Die Kommunikation zu den einzelnen Mitarbeitenden funktioniert dagegen super, es sind fast immer alle gut erreichbar und reagieren entsprechend schnell.
Für ein Werkstudium adäquat, meinen gewünschten Stundenlohn habe ich damals bekommen. In einigen Teilen des Teams dagegen unterdurchschnittliches Gehalt hinsichtlich Qualifikation und Arbeitszeit, mit Gehaltserhöhungen ist man ebenfalls recht sparsam. Zum Thema Sozialleistungen: Verpflegung wie Kaffee, Tee, Snacks und Obst sind inklusive, ansonsten sucht man nach Benefits oder Rabatten wie bei großen Firmen vergeblich. Hinsichtlich finanzieller Zuschüsse wie Weihnachtsgeld oder 13. Gehalt bin ich nicht informiert, Begünstigungen wie ein bezahltes Deutschlandticket bekommt man, wenn man danach fragt. Insgesamt ist da aber viel Luft nach oben.
Die meiste Verlagszeit lang bestand wohl ein fast ausschließlich weibliches Team unter einem männlichen Verlagsleiter, der dennoch den Ton angegeben hat. Das hat sich mittlerweile geändert. Ich persönlich fühlte mich an keiner Stelle hinsichtlich des Geschlechts oder Alters diskriminiert.
Mal so, mal so. Die meiste Zeit verfasst man Beitragstexte für Social-Media-Postings oder bereitet Buchinhalte für Marketingzwecke visuell auf. Dazu viel Adresspflege, die sich beim Musikhören besser verdauen lässt. Ansonsten bekommt man die Möglichkeit zum Messemanagement oder zur Newsletter-Planung, und generell kann man sich jederzeit in neue Projekte stürzen, wenn man Lust und Zeit dafür hat. Für ein Werkstudium gehen die Aufgaben in Ordnung, langfristig oder als Vollzeitstelle sind sie nicht zu empfehlen.
Kaffeemaschine
Keinerlei Sorgfalt gegenüber den Angestellten, kein Verantwortungsbewusstsein!
herablassender Chef der selbst keine Ahnung von den Vorgängen hat, aber zu jedem Zeitpunkt mitspricht; Team hält gut zusammen, aber deutliche Hierarchien zwischen Seniors und Juniors; Atmosphäre angespannt wegen Druck von oben; oft unnötige, unklar strukturierte Arbeitsaufträge
Bro-Business: Verleger verlegt seine Buddies und erfindet laufend irrelevante Titel über die er selbst lachen muss; sehr viel Fluktuation und Kündigungen
gut, wenn man sich abgrenzen kann; wohl der größte Pluspunkt und Grund, wieso einige Mitarbeiter noch bleiben
nein, aber wenn man Zeit hat, kann man an dem Chef beim Reden zuhören. Manchmal muss man dann lachen, das ist gesund und fördert das Wohlbefinden.
für Einsteiger sehr niedriges Gehalt, das vom Chef ständig als „sehr gut“ bezeichnet wird; es wird Dankbarkeit erwartet, Volontäre werden noch mehr ausgebeutet also ohnehin schon
Wenn man gerade nichts anderes zu tun hat, hier und da mal...
alle ganz höflich; Teamzusammenhalt wird in der Theorie gefördert durch Teamevents; auf denen dann allerdings nur der Chef den Mitarbeitern das Leben erklärt
keine da
Zum Chef fällt einem kaum noch was ein... so noch nie erlebt; oft hilft nur noch lachen
Der Kaffee ist gut und der Blick auf dem Heimweg ist schön!
völlig unorganisiert, Chef teilweise frech! Meetings werden dadurch zur Qual und die E-Mail-Kommunikation ist meist wildestes Rätselraten; keiner fühlt sich verantwortlich, wenn soziale Aufgaben im Raum stehen, wahrscheinlich, weil alle schnell wieder nach Hause wollen.
nein!
ganz okay, wenn einen Medizin, Pflege oder digitale Themen in dem Themensumpf interessieren und man es nicht zu wissenschaftlich will
die Kolleginnen, die Lage
oft kein Vertrauen von oben, Druck und wenig Zeit; teilweise der Versuch, Teammitglieder gegeneinander auszuspielen
viel Unzufriedenheit im Team; viel Fluktuation und Kündigungen
teilweise Erwartung von Überstunden, der man sich aber entziehen kann; immer mehr Projekte als Arbeitszeit
Optionen für mehr Verantwortung vorhanden; bei proaktivem Einsatz Möglichkeit zu Fortbildungen
meist pünktliches Gehalt: geringe Gehälter für Berufseinsteigerinnen
Greenwashing; Nachhaltigkeit nur da, wo es gut klingt und günstig ist
toller Teamzusammenhalt der ausschließlich weiblichen, jungen Kolleginnen, Freundschaften; Sich-den-Rücken-Freihalten
viel Wertschätzung für Kolleginnen, die länger dabei sind; ältere Leute werden nicht/kaum eingestellt
unmöglich und narzisstisch; viel Druck und uneindeutige Kommunikation, oft keine Verlässlichkeit
Schönes Büro mit Garten, durchschnittliche Benefits; Nachteil: kein Pausenraum
Viele unnötige und angespannte Meetings, in denen oft das Gleiche wiederholt wird, da bis zum nächsten Meetings niemand die Zeit hatte, die Aufgaben zu erfüllen. Gelegentlich cholerischer Tonfall, Unaufmerksamkeit, unklare E-Mails
es werden meist nur junge Frauen eingestellt, viel Empowerment im Team
spannende Projekte, ganzheitliche Betreuung von Themen in einer Hand, oft Möglichkeiten für andere/neue Aufgaben