Von guter Zusammenarbeit zu Chaos und Frust. Seit Dez. 2025 stark verschlechtert - aktuell unzumutbare Arbeitsbedinungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kleine jährliche Präsente als Zeichen der Aufmerksamkeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die aktuelle Situation bei Medwing NOW Nord ist geprägt von mangelhafter Kommunikation, fehlendem Interesse an den Mitarbeitenden und einer hohen psychischen Belastung.
Verbesserungsvorschläge
Dringend erforderlich sind eine proaktive und transparente Kommunikation sowie eine bessere interne Vernetzung, um Informationsverluste zu vermeiden. Eine strukturierte Dokumentation sollte sichergestellt werden.
Zudem wären regelmäßige Mitarbeitergespräche, Feedback-Umfragen und eine ehrliche Nachfrage nach dem Wohlergehen und der Zufriedenheit der Mitarbeitenden notwendig.
Arbeitsatmosphäre
Seit Dezember ist die Arbeitsatmosphäre bei Medwing NOW Nord massiv eingebrochen. Nach dem Weggang mehrerer kompetenter Booker*innen herrscht Chaos und fehlende Kommunikation. Innerhalb von vier Monaten hatte ich vier wechselnde Booker*innen, ohne jede proaktive Information. Rückmeldungen erfolgten oft erst nach Wochen und nur auf eigene Nachfrage. Fahrtkosten und Zuschläge wurden wiederholt vergessen und teils erst Monate später ausgezahlt, in einem Fall sogar erst nach Einschreiben. Verlässlichkeit und Wertschätzung sind hier nicht gegeben.
Kommunikation
Die Kommunikation ist seit Dezember insgesamt enttäuschend und frustrierend. Bookerwechsel wurden weder angekündigt noch intern abgestimmt, stattdessen musste ich wichtige Unterlagen bis zu siebenmal erneut einreichen.
Trotz zahlreicher Entschuldigungen änderte sich nichts an den Abläufen. Nach dem ersten Wechsel wurde noch Interesse an meinem Wohlergehen gezeigt, danach blieb dies komplett aus.
Besonders enttäuschend war der Umgang beim vierten Wechsel: Meine berechtigte Kritik wurde abgewiesen und mir wurde die Verantwortung zugeschoben. Mir wurde mitgeteilt, es sei meine Aufgabe, die Stundenzettel direkt an die zentrale E-Mail-Adresse zu senden, obwohl deren Bearbeitung eigentlich zu den Kernaufgaben eines Bookers gehört.
Gerade damit, dass Stundenzettel unkompliziert per WhatsApp oder E-Mail an den Booker geschickt werden können, wird aktiv geworben. Die Realität sah jedoch völlig anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Seit Dezember keinen Kollegenzusammenhalt beobachtet.
Work-Life-Balance
Von Work-Life-Balance kann hier keine Rede sein. Während meines dreiwöchigen Urlaubs wurde ich mehrfach kontaktiert, da angeblich Unterlagen wie Stundenzettel oder Fahrtkostenanträge fehlten. Ich war gezwungen, alle paar Tage zu reagieren und erneut alles einzureichen, ansonsten könnte mein Lohn gefährdet sein.
Erholung im Urlaub war so nicht möglich. Zusätzlich hat die ständige Unsicherheit durch die häufigen Bookerwechsel zu einer erheblichen psychischen Belastung geführt, die auch in meiner Freizeit keine Ruhe mehr zugelassen hat.
Vorgesetztenverhalten
Es wurde zwar wiederholt Verständnis für meine Frustration geäußert, jedoch blieb dies folgenlos, konkrete Verbesserungen gab es nicht.
Besonders negativ fiel der Umgang zum Schluss auf: Statt auf meine berechtigten Anliegen einzugehen, wurde mir im Zusammenhang mit den Stundenzetteln die Schuld zugeschoben. Ein klärendes Gespräch oder ernsthaftes Interesse an meiner Zufriedenheit fand nicht mehr statt.
Gehalt/Benefits
Für die aktuellen Arbeitsbedingungen ist die Bezahlung eindeutig nicht angemessen. Die hohe organisatorische Belastung, fehlende Verlässlichkeit und zusätzliche Eigenleistung werden in keiner Weise ausgeglichen.
Image
Seit Dezember bröckelt das Image zunehmend und entspricht aus meiner Sicht nicht mehr der Realität. Die tatsächlichen Arbeitsbedingungen stehen in deutlichem Widerspruch zum vermittelten Außenbild.