95 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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95 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man wird bezahlt. Nach 6 bis 8 Wochen nach Fertigstellung des Auftrags.
Da man Freiberufler ist, ist der Mindestlohn irrelevant, man arbeitet aber deutlich unter dem Mindestlohn.
Die Anfragen kommen zwar ständig rein, aber wenn man sie anklickt, sind sie schon vergeben, innerhalb von Sekunden. Das nervt, denn das ist schon so was wie Spam im Postfach.
Bei Reklamationen hat man nur fünf Stunden Zeit, darauf zu antworten, auch an Wochenenden, Feiertagen und nach 18 Uhr. Wenn man innerhalb der fünf Stunden nicht antwortet, wird der Auftrag anderweitig vergeben und man geht trotz erledigter, an den Kunden versandter Arbeit, leer aus.
Die Firma selber liest nicht Korrektur, das überlässt sie dem Kunden. Die Bezahlung dauert zu lang.
Bessere Bezahlung und faire Vergabepraxis
nichts
Vergabepraxis, Bezahlung, Kommunikation, Schnelligkeit bei der Rechnungsbegleichung.
Das weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Fazit vielleicht nur: Freelancer mit Respekt und menschlich behandeln und angemessen bezahlen. Aber es finden sich offensichtlich ausreichend Freelancer, die zu diesen unmenschlichen, respektlosen Bedingungen arbeiten wollen.
Miserabel, der Druck ist enorm
schlecht.
Nicht vorhanden, wenn man sich auf die Bedingungen der Firma einlässt. Es werden für einen Auftrag alle Freelancer gleichzeitig angeschrieben und die Aufträge werden nach "first come, first serve" vergeben. Wer den schnellsten Browser und das schnellste E-Mail-Programm hat und zudem 24/7 wie die Katze vor dem Mauseloch sitzt, um ja keine E-Mail zu verpassen, ist klar im Vorteil.
Bei Reklamationen wird verlangt, innerhalb von 5 Stunden auf die Reklamation des Kunden zu reagieren. Auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und nach den gewöhnlichen Bürozeiten. Das verstößt gegen die guten Sitten und hat nichts mit seriösem Geschäftsgebahren zu tun.
Man weiß nicht so wirklich, wer der Vorgesetzte ist.
Miserabel (siehe work-life-balance).
Es wird einem mit Vertragsstrafen und Schadensersatzanprüchen gedroht, falls man einen Auftrag zu spät abgibt oder zu spät auf eine Reklamation reagiert. Die Fristen für eine Auftragsabwicklung sind teilweise unmenschlich und kaum machbar, zumindest nicht in der verlangten Qualität.
Wenn die Firma was von einem will, gut. Wenn man was von der Firma will, schlecht.
Selbst für eine Agentur unterdurchschnittlich insbesondere angesichts der Arbeitsbedingungen.
Dazu kam es leider nicht.
Ghosting.
Außerdem die Notwendigkeit, den Perso zu fotokopieren und einzuschicken. Evtl. verstößt das gegen die DSGVO - ihr benötigt den Perso der Freelancer für eine Zusammenarbeit nicht, andere Auftraggeber fordern das auch nicht ein. Und dass die Vernichtung des Scans eine weitere Zusammenarbeit ausschließt, ist widersinning, da der Perso sogar bei Festanstellungen nur genutzt wird, um die Daten korrekt zu übertragen.
Es können sich gern alle selbst ein Bild machen, ob diese Vorgehensweise irgendwie fishy ist.
Dringend an der Kommunikation arbeiten.
Wenn dauerhaft eine Anzeige geschaltet ist, mal auf Fragen nach Arbeit eingehen, die Leute euch stellen, die bei euch beireits einen Vertrag unterschrieben haben.
Diese Personscan-Geschichte weglassen.
Kommunikation während des einen Auftrags okay, sonst miserabel.
Leider miserabel:
• Beworben im Oktober.
• Anfang Dezember unbezahlter Probeauftrag .
• Ende Januar Rahmenvertrag (nur Pflichten für die Autor*innen, keine für den AG) und Aufforderung, meinen Personalausweis fotokopiert einzuschicken.
• Mitte April erster und einziger Auftrag inklusive Korrektur und Bezahlung.
• Ghosting auf Rückfragen, bis ich im September per Mail drum bat, dass mein Personscan vernichtet werden möge.
• Rückmeldung, dass das Projekt sich verzögert hat, aber in 2-4 Wochen anfangen soll.
• Erneuerte die Bitte um Vernichtung meines Persoscans.
• Rückmeldung, dass der Scan vernichtet und eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich sei.
Das Thema war recht interessant für mich - man weiß ja, worum es geht, wenn man sich bewirbt.
Die Projektabwicklung ist technisch gut organisiert und funktioniert reibungslos. Deadlines, Abläufe und Uploads sind klar geregelt – das System ist strukturiert und zuverlässig.
Die Bezahlung liegt weit unterhalb einer anständigen oder angemessenen Vergütung, die Normseite ist zu Ungunsten der Lektoren definiert, und sämtliche Vertragsklauseln sind einseitig: Pflichten, Nachbesserungspflichten und Strafandrohungen, jedoch keinerlei Rechte für Lektoren. Qualität wird nach außen verkauft, intern aber durch Dumpinghonorare systematisch unmöglich gemacht.
Faire Honorierung auf Basis realistisch definierter Normseiten.
Einführung von Rechten für Freelancer, nicht nur Pflichten.
Abschaffung oder zumindest deutliche Milderung einseitiger Strafklauseln.
Bessere Transparenz in der Kommunikation mit den Lektoren.
Lektoren sollen an Sonn- und Feiertagen ohne Aufschlag arbeiten,
im Arbeitsvertrag ist nur von Pflichten und Strafen die Rede, jedoch nicht von Rechten.
Von einer eigentlichen Arbeitsatmosphäre kann daher kaum die Rede sein, da keine kollegiale Interaktion vorgesehen ist. Auffällig ist jedoch die Erwartungshaltung: Auch an Feiertagen wie Ostersonntag oder Weihnachten werden E-Mails mit der „Bitte“ verschickt, die Vergabeplattform zu prüfen und Aufträge anzunehmen. Es wird vom Lektor Verfügbarkeit jederzeit erwartet – selbst an Tagen, die üblicherweise der Erholung dienen.
Dem Kunden wird Qualität versprochen, die Vergütung des Lektors macht eine solche aber faktisch unmöglich. Beispiel: für das Lektorat von 53 Normseiten (NS) erhält der Lektor 33 Euro. ein guter Lektor schafft nur ca. 7 NS in der Stunde, wenn er Qualität liefern möchte. Das ergibt 7 Stunden Arbeitszeit für 33 Euro, also einen Stundenlohn von unter 5 Euro pro Stunde.
Dazu muss man wissen, dass Mentorium dem Lektor gegenüber die NS mit 2200 Zeichen definiert, dem Kunden gegenüber hingegen mit 1600 Zeichen. Für den Lektor ist die NS also um 37% länger als für den Kunden.
Arbeitet der Lektor mit Hochgeschwindigkeit, leidet die Qualität. Ist der Kunde dann nicht zufrieden, unterliegt der Lektor einer Nachbesserungspflicht und muss ggf. an Mentorium eine Vertragsstrafe in Höhe des Dreifachen der vereinbarten Vergütung zahlen.
viel Arbeit für eine Bezahlung von etwa 5 bis 6 Euro pro Stunde
Nicht vorhanden. Lektoren sind austauschbare Subunternehmer, eine Perspektive auf Weiterentwicklung besteht nicht.
da es eine Plattform ist, auf der nur Freiberufler arbeiten, kennt man sich nicht untereinander.
Vielleicht sollten wir uns zusammenschließen und gemeinsam an die Presse gehen? Wer macht mit?
Nicht relevant, da der Kontakt zwischen Kollegen praktisch nicht vorgesehen ist. Mentorium organisiert die Arbeit ausschließlich über das System und schriftliche Vorgaben. Altersbezogene Unterschiede spielen keine Rolle.
Das „Vorgesetztenverhalten“ zeigt sich ausschließlich in Form von detaillierten Bearbeitungsvorgaben. Für Lektoren bedeutet das: maximale Fehlerbehebung ist Pflicht, stilistische Umformulierungen müssen umgesetzt werden, und selbst wenn ein Text schon gut geschrieben ist, müssen zusätzliche Kommentare eingefügt werden, um den Bearbeitungsaufwand sichtbar zu machen. Damit wird die Arbeit künstlich verschärft und es entsteht ein immenser Druck, jedes Detail im Sinne des Unternehmens abzudecken – eigene Entscheidungsspielräume oder Vertrauen in die Professionalität des Lektors gibt es nicht.
die Bezahlung ist unglaublich gering, weshalb man sich ausgenutzt fühlt. Das gesamte Risiko liegt beim Lektor. Mentorium definiert die Normseite für Lektoren mit 2.200 Zeichen, für Kunden jedoch mit 1.600 Zeichen – die Lektoren leisten somit rund 37 % mehr Arbeit, als dem Kunden offiziell berechnet wird. Wer dennoch gründlich arbeitet, arbeitet zu Dumpinglöhnen; wer schnell arbeitet, liefert minderwertige Qualität.
„Ihr Lieben“ lautet die Anrede. Jedoch ist die Kommunikation klar asymmetrisch: Sämtliche Vorgaben sind präzise geregelt (Bearbeitung, Upload, Reklamationen, Nachbesserungspflicht), aber Rechte oder Mitspracherechte für den Lektor sind im Vertrag nicht vorgesehen. Selbst Geheimhaltung und Strafklauseln sind einseitig formuliert: zugunsten des Unternehmens.
Lektoren arbeiten auf freiberuflicher Basis, dadurch bestehen weder Sozialleistungen noch arbeitsrechtlicher Schutz. Das Honorar liegt real deutlich unter dem Mindestlohn. Da es sich um freie Mitarbeit handelt, greift das Mindestlohngesetz hier nicht – was bedeutet, dass Lektoren die Niedrigvergütung rechtlich hinnehmen müssen.
Ist der Kunde mit der Arbeit des Lektors nicht zufrieden, muss der Freelancer nachbessern. Erfolgt dies nicht fristgerecht oder ist der Kunde immer noch nicht zufrieden, kann Mentorium dem Lektor die Vergütung kürzen oder komplett streichen und zusätzlich eine Vertragsstrafe bis zum Dreifachen der Vergütung verlangen.
Keine Unterschiede erkennbar – alle Lektoren werden gleich behandelt. Allerdings bedeutet „Gleichbehandlung“ hier: alle unterliegen denselben Dumpinghonoraren.
manchmal bekommt man interessante Arbeiten zu lesen und das macht natürlich Freude, oft haben die Texte jedoch keine gute Qualität und sind arbeitsaufwendig
Bis jetzt gar nichts. Angebotene Jobs sind innerhalb von Sekunden weg.
Siehe oben. Jobs sind in Sekunden weg.
Auf Festnetz nie zu erreichen.
Immerhin erreicht man jemanden am Telefon. (Wenn man die Mobil-Nr. hat. Auf Festnetz habe ich nie jemanden erreicht.)
Noch keine Probleme mit der Rechnungsbegleichung gehabt.
Unterbezahlung & oft geringe Bearbeitungszeit
Den Freelancer:innen mehr pro Seite bezahlen.
Sehr geringe Bearbeitungszeit
Wenn etwas kritisiert wird, wird man direkt angerufen. Auf Mails dauert die Reaktionszeit etwas.
Zu geringe Bezahlung pro Seite
Ich liebe lektorieren & korrigieren, von daher super.
Nichts.
Alles. Niedrige Honorare. Manchmal Honorarkürzungen, ohne einen davor in Kenntnis zu setzen, wenn ein Kunde sich beschwert. Also, wer's billig haben will, beschwert sich einfach. Der Kunde hat 14 Tage Zeit, zu reklamieren. Bearbeitet man die Reklamation nicht innerhalb von 5 Stunden (z. B. weil man schläft), verliert man sein komplettes Honorar! Unseriöse Arbeitsvorgaben: Es sollen 10 Überarbeitungen pro Seite gemacht werden - unabhängig davon, ob Fehler vorliegen. Wenn keine Fehler vorhanden sind, soll man eben irgendeinen Kommentar schreiben. Aufträge sind in Bruchteile von Sekunden vergeben. Es werden Versprechen gemacht, dass sich die Auftragsvergabe verbessern würde. War aber nichts davon zu sehen. Hohe Zuschläge für Expressaufträge von Kunden, die aber nicht an die Freelancer weitergeleitet werden. Der gute Außenauftritt überdeckt die fast schon sittenwidrigen Arbeitsbedingungen für Freelancer. Niemand sollte seine gute Arbeitskraft an diese Abzocker verschwenden.
Welche Vorschläge macht man Abzockern?
Nichts!
Alles! Putzfrauen verdienen mehr! Keine Karrierechancen, keine Auftragslage, da alles innerhalb von Sekunden weg ist!
Faire Bezahlung!! 1 eur pro Seite ist ein Witz!! Und dann wird der 1 euro Job nicht mal pünktlich bezahlt!
Wenn man überhaupt einen Auftrag im Jahr bekommt!
- Bezahlung: Verlangen hohen Preis vom Kunden, aber bezahlen Freelancer sehr schlecht
- schwankendes Auftragsvolumen, manchmal gar keine Aufträge
- Aufträge werden nicht nach Qualifikationen zugeordnet, Selbstauswahl
Freelancern Wertschätzung entgegenbringen
Es ist schlichtweg unmöglich überhaupt einen Auftrag zu ergattern. Man erhält eine Mail über neu eingetroffene Aufträge und kann diesen dann einsehen und annehmen. Besser gesagt "könnte". Denn egal wie schnell man ist, der Auftrag ist schon weg. Gab es ihn überhaupt? Ich bekomme eine Sofortnachricht auf meinen Rechner über eingegangene Mails. Wenn der Auftrag nicht einmal mehr angezeigt wird, obwohl man nur eine Sekunde später einloggt, frage ich mich, ob das nicht Fake ist.
Tatsächlich erhält man nicht einmal 1 Euro pro Normseite, zusätzlich soll noch ein A4-Blatt Bewertung geschrieben werden. Das absurde Honorar ist jedoch insofern irrelevant, da man eh nicht an Aufträge kommt.
So verdient kununu Geld.