Schlechtes Klima
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Verhalten meiner Teamleiterin und einiger Teamkollegen hat mich gesundheitlich stark belastet. Da mich die gesamte Situation krank gemacht hat und ich mehrere Monate benötigt habe, um mich davon zu erholen, möchte ich die Schwere der Umstände betonen.
Gerne bin ich bereit, einer interessierten Ansprechperson aus dem Unternehmen weitere Details in einem persönlichen Gespräch zu schildern. Bei Bedarf können Sie sich jederzeit bei mir melden.
Arbeitsatmosphäre
Leider hatte ich eine sehr schlechte Teamleiterin und Teammitglieder. Die Firma an sich weiß ihre Mitarbeiter jedoch zu schätzen – daher vergebe ich zwei Sterne. Ich habe mich lieber zu den Entwicklern hingesetzt
Work-Life-Balance
Ich habe einen Eskalationslieferanten betreut und musste deshalb sehr häufig vor Ort sein – stets mit dem Firmenwagen. Dadurch kamen regelmäßig Arbeitstage von bis zu 16 Stunden zustande, inklusive aktiver Fahrzeit, und das nahezu jede Woche. Ich bin mir nicht sicher, ob dies arbeitszeitrechtlich überhaupt konform war.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren leider mehr damit beschäftigt, ihr eigenes Ego in den Vordergrund zu stellen. Es gab kaum Zusammenhalt im Team, stattdessen herrschte ein spürbar toxisches Arbeitsklima. In Teammeetings wurde man häufig nicht ausreden gelassen, und bei jeder Gelegenheit hatte man das Gefühl, hintergangen zu werden.
Dieses Verhalten erklärt aus meiner Sicht auch die hohe Fluktuationsrate im Team.
Vorgesetztenverhalten
Trotz der ohnehin sehr hohen Reise- und Arbeitszeiten wurde ich von meiner Vorgesetzten mit Nachdruck – teilweise auch durch drohende E-Mails – dazu aufgefordert, an Teammeetings teilzunehmen. Dabei ging es nicht um eine Teilnahme während der Fahrt, sondern ich sollte unterwegs anhalten, irgendwo parken und eine Stunde am Meeting teilnehmen, um anschließend meine Termine beim Lieferanten wie geplant fortzusetzen.
Die anhaltende Belastung führte schließlich dazu, dass ich gesundheitliche Probleme bekam und sogar ins Krankenhaus musste. Es traten Herzschmerzen auf. Obwohl ich das Gespräch mit meiner Vorgesetzten gesucht und meine Situation offen geschildert habe, wurde ich weiterhin zu zusätzlichen Aufgaben gedrängt. Meine Meinung hatte kaum Gewicht, eigenständige Entscheidungen waren kaum möglich. Gleichzeitig wurde ich für sämtliche negativen Ergebnisse verantwortlich gemacht.
Arbeitsbedingungen
Leider veraltete räumlichkeiten
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung in der Firmenpolitik aber nicht in der Umsetzung durch die Kollegen
Interessante Aufgaben
Insgesamt waren die Aufgaben fachlich sehr spannend und vielseitig. Leider ist das Unternehmen jedoch so strukturiert, dass man in der Rolle als „Sachbearbeiter“ kaum eigenständig Entscheidungen treffen darf.
Ich bin überzeugt, dass ich deutlich mehr Verantwortung übernehmen und mehr leisten kann. Das war letztlich auch einer der Gründe für meine Kündigung – anstatt intern die Position zu wechseln.