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Security
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Die Sicherheitsbranche: ein interessantes Feld, mit vielen Ecken und Kanten.

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Augsburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bemühungen um ein gutes Miteinander und die Unterstützung, wenn man um Hilfe bittet finde ich gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsbedingungen und dass es wichtiger ist, dass man gut nach außen hin aussieht als dass es den Mitarbeitern gut geht; dass übergehen beim Dienstplan;keinerlei Benefits;das Gehalt in Relation zum Arbeitsaufwand

Verbesserungsvorschläge

- mehr Kommunikation mit den Mitarbeitern (wie geht's denen?, was wünschen die sich?, etc.)
- Überarbeitung des Schichtplansystems
- bessere Löhne
- bessere Arbeitsbedingungen

Arbeitsatmosphäre

Ja, Vorgesetzte loben und danken den Mitarbeitern, sie schauen, während einer Schicht, dass es uns gut geht und ob wir etwas brauchen. Man kann mit anderen Kollegen sprechen, mit Kunden, Gästen etc. Die Atmosphäre ist sehr unterschiedlich, je nach Einsatzort.

Image

Ehrlich gesagt höre ich eher selten wirklich positive Worte über die Firma.

Work-Life-Balance

Es ist wirklich schwer. Für manche Punkte kann die Firma wahrscheinlich selbst auch nichts, für andere wiederum schon. Die Arbeitszeiten können extrem lang sein bis zu 14/16h. Zumal da noch nicht die Zeit mit einberechnet ist, die man zum Einsatzort und wieder zurück braucht. Essen darf man bei bestimmten Schichten nur vorher oder nachher, weil es unfair für die anderen wäre. Es kann sein, dass man einen Tag frei hat und dann sehr spontan doch noch irgendwo eingesetzt wird. Man ist selbst dafür verantwortlich, dass man genügend Schlaf und freie Zeit zwischen Schichten hat. Es wird aber nicht all zu gern gesehen.
NatürlkannhdermBetrieb nichtlaufeie Tage und man kann sich immer seinen Urlaub nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Man wird unterstützt bei der Weiterbildung bei der IHK. Macht man zum Beispiel die kleine Schulung zählt der Arbeitgeber die Hälfte.

Gehalt/Benefits

Für den Arbeitsaufwand ist das Gehalt äußerst mager. Es gibt Nacht-/ Feiertags-/ Sonntagszuschlag. Wenn man an einem Feiertag nicht arbeitet, bekommt man aber auch kein Gehalt oder sonstiges. Sonstige Benefits gibt es nicht.
Wenn man Einsatzleiter o.ä. ist, bekommt man mehr Gehalt.
Leider müssen manche entscheiden, ob sie ihrer Gesundheit den Vorrang geben oder dem Gehalt. Wenn man krank ist, bekommt man zwar Krankengeld, aber nur für die Tage, an denen man auch tatsächlich eine Schicht eingetragen hatte. Wenn man also an lediglich 3 Tagen jeweils 6h gearbeitet hätte, würde man auch nur das bekommen. Wiederum, wenn man eine 12h Schicht hätte, bekommt man trotzdem nur Bezahlung für 7,5h.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das habe ich so jetzt nicht mitbekommen, dass bewusst drauf geachtet wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist in meinen Augen sehr gut. Ich konnte mich bisher auf beinahe alle meine Kollegen verlassen, dass sie mich in schwierigen Situationen unterstützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf ältere Kollegen wird teilweise geachtet, teilweise, wird es so gehandhabt, wie bei den jüngeren; einfach vorausgesetzt. Auch hier wieder: man muss selbst Verantwortung übernehmen.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits gesagt, die Einsatzleiter sind meist sehr nett und fragen, wie es einem geht etc. Ansonsten würde ich auch sagen, gibt man sich Mühe, die Mitarbeiter zu unterstützen. Nur leider hapert es an der Kommunikation.
Natürlich kann man nicht auf alle Belange, von jedem Mitarbeiter einzeln eingehen.

Arbeitsbedingungen

Man steht oft sehr lange ohne Pause. Man darf sich nicht einfach so hinsetzen. Man steht draußen egal welches Wetter wir haben. Teilweise in brütender Hitze mit normalen Arbeitsklamotten (lange Hose, feste Schuhe, Shirt; alles schwarz) oder in eisiger Kälte, mit kaum einer Möglichkeit zum Aufwärmen oder im strömenden Regen. Manchmal hat man eine sehr lange Schicht gehabt und wird gebeten direkt die nächste dran zu hängen. Alles in allem ist es wirklich kein leichter Job.

Kommunikation

Meetings oder sonstiges in der Art gibt es nicht, wo ein gemeinschaftlicher Austausch gewährleistet wäre. Die Organisation von Dienstplan etc. wird leider so gut wie gar nicht kommuniziert, sondern einfach gemacht. Sobald ich schreibe, dass ich an einem bestimmten Tag nicht kann und das auch so im Plan vermerkt habe, bekomme ich keine Antwort und sehe dann später, dass ich dennoch für besagten Tag eingetragen wurde. Der hustle das dann wieder abzuändern ist wahnsinnig nervig und ich bekomme leider dann immer das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein.

Gleichberechtigung

Es wird versucht alle gleichberechtigt zu behandeln. Es zeigt sich, dass Frauen trotzdem meist leichtere Positionen bekommen als Männer. Frauen können dennoch auch als Einsatzleitung fungieren. Eine Frau als Chefin einer Sicherheitsfirma habe ich bislang jedoch noch nicht gesehen.

Interessante Aufgaben

Man hat teilweise die Möglichkeit den Einsatzort bzw die Position zu wählen.

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