Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kollegen sind hilfsbereit und freundlich, das erleichtert den Alltag.
Die Ausbildung deckt verschiedene Bereiche ab, sodass man Einblicke in unterschiedliche Abläufe bekommt.
Arbeitszeiten sind in der Regel angemessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Azubis werden oft ignoriert oder als Last empfunden.
Eigene Aufgaben und Verantwortung bekommt man selten.
Ausbildungsleitung wirkt teilweise überfordert, unsicher und nach Autorität suchend.
Karrierechancen für Azubis sind begrenzt, offene Stellen werden häufig extern besetzt.
Externe Einsätze, wie z. B. in Hammelburg sollten endlich so stattfinden, dass Azubis nicht mehr im Hotel ohne Küche, Kühlschrank etc. verbringen müssen. 2 Wochen ohne kochen zu können ist im kleinen Hammelburg ohne Restaurants eine Zumutung.
Verbesserungsvorschläge
Azubis von Anfang an aktiv einbinden und echte Verantwortung übertragen.
Strukturierte Einarbeitung in Abteilungen ermöglichen, sodass man mehrere Wochen fest mitarbeiten kann.
Bessere Betreuung und klare Orientierung durch die Ausbildungsleitung.
Übernachtungen und externe Einsätze besser organisieren, z. B. Unterkünfte mit ausreichender Grundausstattung.
Mehr Bemühungen, Azubis das Unternehmen attraktiv zu machen, um Motivation und Karrierechancen zu fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung hängt stark von den Kollegen ab. Einige Teams sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Karrierechancen
Trotz offener Stellen in gewünschten Bereichen wird häufig jemand Externes bevorzugt. Viele Azubis müssen dann eine ungeliebte Position übernehmen oder das Unternehmen verlassen. Für die, die sich drei Jahre Mühe gegeben haben, ist das sehr enttäuschend.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren in der Ausbildung in Ordnung. Längere Tage oder Überstunden kommen eher selten vor, zumindest im normalen Ausbildungsalltag.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung entspricht dem Standard, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Die Ausbilder
Die Ausbildungsleitung/begleitung hat bei mir eher Unmut hinterlassen. Die Ansprechperson wirkte oft überfordert, suchte nach Autorität und konnte selten klare Orientierung oder Struktur bieten. Sie war in keinem Moment die Person an die man sich bei Problemen wenden wollte. Das hat die Ausbildung unnötig schwer gemacht und den Lernspaß gemindert.
Spaßfaktor
Der Spaß kam häufig zu kurz, weil man in vielen Abteilungen nur daneben sitzt, zuguckt und kaum selbstständig arbeiten darf. Motivation und Freude am Lernen leiden darunter, auch wenn einzelne Kollegen versucht haben, die Zeit angenehmer zu gestalten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Eigene Aufgaben bekommt man selten und wenn dann sind es immer die gleich Aufgaben die sonst niemand tun will. Man wird meist nur beobachtend eingesetzt und darf wenig Verantwortung übernehmen. Das Gefühl, wirklich etwas beitragen zu können, tritt nur sehr selten auf.
Variation
Die Abwechslung ist vorhanden, da man in verschiedene Bereiche reinschnuppert. Leider fehlt die Möglichkeit, einmal mehrere Wochen wirklich fest in einer Abteilung zu arbeiten, um tiefere Einblicke zu bekommen. Oftmals sind es nur 1-2 Wochen in jeder Station. Dadurch bleibt vieles oberflächlich.
Respekt
Als Azubi hatte man oft das Gefühl, eher eine Last zu sein. In manchen Abteilungen wird man fachlich ignoriert, obwohl man motiviert ist und mitarbeiten möchte. Immer wieder kommt zudem der Eindruck auf, dass Azubis grundsätzlich kaum interessieren – man spürt kaum Bemühungen, uns das Unternehmen näherzubringen oder für eine spätere Mitarbeit zu begeistern.