Innovatives Unternehmen mit einem Ziel, ist nicht was für jeden. Man muss hineinwachsen und auch bereit sein dazu.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es sind tatsächlich flache Führungsebenen, keiner ist hier abgehoben, es ist gegenüber anderen Firmen mehr ein "Wir-Gefühl" ohne dieses „Wir sind eine große Familie“-BlaBla. Zu sehen, wie wir in den letzten Jahren neue Aufgaben in kurzer Zeit gemeinsam gemeistert haben, einfach der Wahnsinn. Und ja es waren WIR nicht nur einer, und das lässt man uns auch spüren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Workload ist zeitweise sehr hoch. Nach Erreichen eines Ziels folgt häufig direkt das nächste, was in einem Start-up-Umfeld grundsätzlich nachvollziehbar ist. Aus meiner bisherigen Berufserfahrung weiß ich jedoch auch, dass die große Belohnung am Ende des Weges für die meisten Angestellten oft ausbleibt.
Ich würde mir daher wünschen, dass außergewöhnlicher Einsatz und hohe Arbeitsbelastung stärker wertgeschätzt werden – beispielsweise durch einen jährlichen Bonus oder eine andere Form der finanziellen Anerkennung. Eine solche Wertschätzung wäre nicht nur fair, sondern würde auch die Motivation und langfristige Bindung der Mitarbeitenden stärken. Aktuell gibt es außer kleineren "Geschenken" wie z. B. einer Powerbank, leider keine spürbare zusätzliche Anerkennung.
Verbesserungsvorschläge
Ich würde mir mehr bereichsübergreifende Workshops wünschen, in denen Mitarbeitende aus verschiedenen Teams in kleineren Gruppen zusammenkommen, um sich auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Anstatt immer komplette Abteilungen in Workshops einzubinden, könnten kleinere, gemischte Gruppen von unterschiedlichen Perspektiven profitieren. Nach dem Motto „More eyes from different perspectives help“ lassen sich so oft bessere Lösungen finden, da man im eigenen Aufgabenbereich oder in der eigenen Abteilung manchmal betriebsblind werden kann.
Ein weiterer Vorteil wäre, dass nicht gleich ein ganzer Bereich während eines Workshops eingeschränkt ist und die Teilnehmenden mehr Zeit und Aufmerksamkeit in die gemeinsame Arbeit investieren können.
Arbeitsatmosphäre
Da wir überwiegend remote arbeiten, sehe ich hier gleichzeitig auch eine große Chance. Die über Deutschland verteilten Workspaces, die von allen Mitarbeitenden genutzt werden können, schaffen meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, sich persönlich auszutauschen, gemeinsam zu arbeiten und den Teamzusammenhalt zu stärken. Aus meiner Erfahrung entsteht dort oft eine noch bessere Arbeitsatmosphäre als bei rein virtuellen Treffen.
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Start-up mit einem echten Plan
Work-Life-Balance
Liegt oft an der Position, dem Aufgabenbereich usw. Man kann es sich selber einteilen. Nachteil von Homeoffice: Man macht oft mehr als 8 Stunden, ohne es zu merken. Leider werden die tatsächlichen Stunden vieler Kollegen nicht getrackt oder ausgewertet. Hier muss nachgebessert werden. Ich glaube, viele wissen gar nicht, dass sie tatsächlich 10 Stunden und mehr an etwas gearbeitet haben.
Karriere/Weiterbildung
Wer mehr macht, bekommt schneller eine Möglichkeit, aufzusteigen. Eine wirkliche Weiterbildung gibt es noch nicht, es ist eher „Do it and learn yourself“. Muss man mögen oder nicht.
Gehalt/Benefits
Benefits: Fahrradleasing, Deutschlandticket-Zuschuss, Socken, T-Shirts und Hoodies. :-) Gehalt besser in einigen Bereichen, könnte dennoch mehr geben je nach Aufgabenbereich. Gerade die Multitalente sollten einiges mehr bekommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wir schaffen eine Win-win-Situation für Investoren und Mieter, indem wir wirtschaftlich attraktive und gleichzeitig nachhaltige Energielösungen ermöglichen. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen den Zugang zu bezahlbarer und umweltfreundlicher Energie zu eröffnen und dabei sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten zu schaffen.
Kollegenzusammenhalt
Gut, keiner lässt einen hängen, Luft nach oben gibt es immer.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie beschrieben, wir sind alle Menschen, egal ob jung oder alt. Keiner hat hier Probleme mit irgendjemandem. Umgang also respektvoll egal wie alt oder jung. Alleine die Frage ist komisch. Wo ist die Frage? Wie ist der Umgang mit jüngeren Kollegen/innen?
Vorgesetztenverhalten
Hier nur vier Sterne, weil, naja, sind halt Vorgesetzte. Sie sind alle nett, keiner lässt den CHEF raushängen. Viele sind noch dabei, in ihre Rolle hineinzuwachsen. Das merkt man und ist nicht negativ zu sehen. Die meisten Vorgesetzten sind halt aus dem Team und lernen noch viel. Und 5 Sterne wären dann Schleimen. :-)
Arbeitsbedingungen
Home-Office, besser gehts nicht
Kommunikation
Im Team gut, zwischen den Teams oft schwierig, aber es ist noch im Grenzbereich und wird jeden Monat besser.
Gleichberechtigung
Alle werden gleich behandelt – unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt, und jeder wird mit dem gleichen Respekt und der gleichen Wertschätzung behandelt.
Interessante Aufgaben
Crazy, weil man doch viele Aufgabenbereiche hat, kann für den einen zu viel, für den anderen eine Herausforderung oder leider auch Überforderung sein. Oder leider auch manchmal langweilig, das gibt es aber überall.