10 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist wirklich gut, man unterstützt sich gegenseitig und geht offen miteinander um. Inhaltlich sind die Themen interessant und man kann bei der Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets mitreden. Wer eigenständig arbeitet, bekommt viel Verantwortung.
Selbstdarstellung und Arbeitsalltag klaffen deutlich auseinander. Wertschätzung und Anerkennung fehlen weitgehend, im Vordergrund stehen Verbesserungshinweise. Mehreinsatz wird vorausgesetzt, aber weder ausgeglichen noch vergütet. Führung beschränkt sich im Wesentlichen darauf, Vorgaben weiterzureichen, ohne die Interessen des Teams nach oben zu vertreten. Beim Gehalt fehlt es an Entwicklung und an Verlässlichkeit.
Anliegen von Mitarbeitenden verbindlich und in nachvollziehbaren Fristen bearbeiten statt sie über Wochen liegen zu lassen. Leistung und Mehreinsatz anerkennen, bevor Mitarbeitende von sich aus danach fragen müssen. In Einarbeitung, Weiterbildung und Ausstattung investieren, das zahlt sich schneller aus als der Appell an Loyalität. Und vor allem: Nach innen dieselbe Sorgfalt walten lassen wie bei der Außendarstellung.
Lob oder Anerkennung gibt es kaum, im Vordergrund stehen fast ausschließlich Verbesserungshinweise. Erwartet wird voller Einsatz bei gleichzeitig sehr dünner Einarbeitung und wenig fachlicher Unterstützung. Bei Problemen bleibt man weitgehend allein.
Nach außen wird ein sehr professionelles und modernes Bild gezeichnet, das mit dem Arbeitsalltag wenig gemeinsam hat. Die Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und intern Erlebtem ist deutlich und sorgt intern eher für Ernüchterung als für Identifikation.
Die Arbeitsbelastung geht immer wieder über das vertraglich vereinbarte Maß hinaus, ohne dass ein Ausgleich erfolgt. Mehreinsatz wird eher vorausgesetzt als honoriert. Wer das Thema anspricht, bekommt meist zu hören, dass die Mittel dafür nicht da sind, und es wird an das Engagement für das Unternehmen appelliert.
Strukturierte Weiterbildung findet praktisch nicht statt, in fachliche Entwicklung wird kaum investiert. Für ein Unternehmen im IT-Beratungsumfeld ist bemerkenswert, wie zurückhaltend mit Investitionen in aktuelle Technologiekompetenz umgegangen wird, selbst überschaubare Ausgaben für Werkzeuge oder Lizenzen scheitern regelmäßig. Das interne Weiterbildungsangebot ist überschaubar und beschränkt sich im Wesentlichen auf punktuell eingekaufte Onlinekurse, ein strukturiertes Konzept dahinter ist nicht erkennbar. Der Anspruch, Kompetenzen würden sich im Kundenprojekt von selbst einstellen, ersetzt keine gezielte Entwicklung. Im Ergebnis steht die abrechenbare Auslastung im Vordergrund. Aufstiegsmöglichkeiten werden in Aussicht gestellt, ohne dass daraus verbindliche Schritte folgen.
Das Gehaltsniveau liegt unter dem Branchendurchschnitt, eine Gehaltsentwicklung findet faktisch nicht statt. Erhöhungen werden fast ausschließlich an einen Rollenwechsel geknüpft, Leistung und fachliche Weiterentwicklung spielen dabei kaum eine Rolle. Bei variablen Bestandteilen fehlt es an Verlässlichkeit und Transparenz, sowohl was die Kriterien als auch was den Zeitpunkt angeht. Entwicklungsmöglichkeiten werden in Aussicht gestellt, ohne dass daraus konkrete Schritte folgen.
Das Thema spielt vor allem in der Außendarstellung eine Rolle, im Arbeitsalltag ist davon wenig zu merken.
Unter den Kolleginnen und Kollegen ist die Stimmung gut, man unterstützt sich gegenseitig und geht offen miteinander um. Ein Teil davon dürfte allerdings daher rühren, dass alle mit denselben Rahmenbedingungen zu kämpfen haben.
Führung besteht in weiten Teilen daraus, Vorgaben von oben nach unten weiterzureichen, ohne die Interessen des eigenen Teams nach oben zu vertreten. Nach außen wird ein freundliches Miteinander gepflegt, das im Alltag nicht durchgängig erlebbar ist. Vertrauen in die Mitarbeitenden ist wenig spürbar, selbst langjährige Betriebszugehörigkeit ändert daran wenig. Mündlich zugesagte Flexibilität wird im Nachhinein nicht immer mitgetragen. Insgesamt wirkt das Management stark mit sich selbst beschäftigt, echte Führungsarbeit findet kaum statt.
Die Ausstattung ist ausbaufähig. Schlechte Akustik in den Räumen, wenig durchdachte Arbeitsplätze, keine Klimatisierung und kaum Investitionen in Hardware. Gleichzeitig liegt viel Gewicht auf Anwesenheit vor Ort, wobei Präsenz eher als Signal an die Führungsebene verstanden wird als aus fachlicher Notwendigkeit heraus.
Über die tatsächliche wirtschaftliche Lage wird wenig Klarheit geschaffen, berichtet wird überwiegend positiv. Außendarstellung und intern gelebte Realität klaffen deutlich auseinander. In Meetings dominieren Schlagworte, während die konkreten Inhalte oft unklar bleiben. Nach außen ein sehr professioneller Auftritt, intern fehlt es dagegen an substanzieller Information.
Inhaltlich sind die Themen durchaus spannend und man kann bei der Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets mitreden. Der tatsächliche Spielraum ist allerdings gering, weil kaum in Werkzeuge oder Infrastruktur investiert wird. Entschieden wird in der Regel nach dem, was am wenigsten kostet, nicht nach dem, was fachlich sinnvoll wäre.
Die lockere Atmosphäre und den Umgang miteinander.
Sehr entspannt
Sehr gut und ausgeglichen
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