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7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,4Weiterempfehlung: 14%
Score-Details

7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Viel Schein nach außen – intern Stillstand, Frust und fehlende Wertschätzung

1,3
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv empfand ich die spannenden, vielseitigen Produkte und den allgemeinen Branchenkontext. Die Tätigkeiten boten - je nach Projekt und Zuständigkeit - durchaus Abwechslung und Einblicke in eine dynamische, technologisch interessante Welt. Gerade für Berufseinsteiger:innen oder Quereinsteiger:innen kann der Einstieg in diese Branche reizvoll sein. Wer technikaffin ist oder sich für Medien, Gaming und digitale Innovationen interessiert, findet hier Produkte, mit denen man sich identifizieren kann. Trotz aller Kritikpunkte war das Produktportfolio für mich einer der wenigen Lichtblicke im Arbeitsalltag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ empfand ich die insgesamt rückständigen Strukturen und die mangelnde Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden. Das Gehalt war niedrig, Home-Office-Regelungen kaum vorhanden und echte Benefits faktisch nicht existent. Fachliches und persönliches Vorankommen schien weder gewünscht noch gefördert. Die Arbeitsbedingungen erinnerten eher an die 90er - sowohl technisch als auch kulturell. Führungskräfte agierten teils unprofessionell, Kritik wurde häufig persönlich genommen statt konstruktiv aufgenommen. Die Work-Life-Balance war schlecht, Eigenverantwortung wurde wenig zugelassen und Entwicklungsmöglichkeiten gab es kaum. Besonders im Marketing waren die Bedingungen spürbar schlechter als in anderen Abteilungen. Wer moderne, faire Arbeitsbedingungen erwartet, wird hier enttäuscht.

Verbesserungsvorschläge

Es braucht dringend mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden - auf allen Ebenen. Führungskräfte sollten professionell agieren, konstruktives Feedback zulassen und auch selbst zur Reflexion bereit sein. Schulungen zu Kommunikation, Empathie und Führungsverhalten wären sinnvoll, um das Klima zu verbessern. Kolleg:innen sollten zu respektvollem und erwachsenem Miteinander befähigt werden. Die Home-Office-Regelungen sind veraltet und sollten flexibilisiert werden, besonders angesichts der schlechten Work-Life-Balance. Gehalt und Benefits sind nicht konkurrenzfähig - hier braucht es transparente, faire Strukturen. Entwicklungsmöglichkeiten fehlen nahezu vollständig, was langfristig demotiviert. Gerade im Marketing sind die Bedingungen besonders unausgewogen. Wer sich ein modernes, wertschätzendes Arbeitsumfeld wünscht, wartet hier leider vergeblich.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr belastend empfunden. Die offene Großraumbüro-Struktur mit gemischten Teams (z. B. Marketing und Sales) führt zu dauerhaftem Geräuschpegel, der konzentriertes Arbeiten nahezu unmöglich macht. Home-Office war nicht vorgesehen, Rückzugsorte fehlten komplett. Die Einarbeitung neuer Kolleg:innen wirkte unstrukturiert, die tatsächlichen Anforderungen überstiegen deutlich die Erwartungen aus der Stellenbeschreibung. Konstruktive Kritik wurde selten offen angenommen, stattdessen entstand oft ein Klima des Misstrauens. Auch das Raumklima war schwierig: Heizung und Klimaanlage durften aus Kostengründen nicht genutzt werden. Die Pausengestaltung war durch die laute Lage und sehr eingeschränkte Verpflegungsmöglichkeiten zusätzlich erschwert. Insgesamt war die Atmosphäre für mich wenig förderlich für Motivation oder Wohlbefinden.

Image

Nach außen wirkt der Markenauftritt professionell und solide - doch intern zeigt sich ein ganz anderes Bild. Während essenzielle Bereiche vernachlässigt und Mitarbeitende zum Sparen auf allen Ebenen angehalten werden, fließen gleichzeitig hohe Budgets in fragwürdige Marketingaktionen mit zweifelhaftem Nutzen. Auch das anhaltende Engagement in bestimmten Märkten, wird intern wie extern kritisch gesehen. In der Branche wird zunehmend die hohe Fluktuation thematisiert - man wird sogar aktiv darauf angesprochen, warum Mitarbeitende so häufig das Unternehmen verlassen. Das offizielle Image stimmt aus meiner Sicht nicht mit der internen Realität überein und wirkt dadurch wenig glaubwürdig. Die Kluft zwischen Außendarstellung und Arbeitsalltag ist deutlich spürbar - nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch für Außenstehende.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war für mich ungenügend. Überstunden galten als selbstverständlich, ohne dass sie ausgeglichen oder anerkannt wurden. Home-Office war stark eingeschränkt und oft auf einen Tag pro Woche begrenzt - trotz langer Pendelzeiten von teils 90 Minuten pro Strecke. Urlaub musste nicht nur beantragt, sondern mehrfach aktiv eingefordert werden, und wurde teils nur widerwillig genehmigt. Für betriebliche Events wurde erwartet, Urlaub zu nehmen - sogar zwischen den Jahren, wenn der Betrieb offiziell geschlossen war. Arzttermine oder private Anliegen sollten möglichst außerhalb der Arbeitszeit stattfinden. Besonders belastend war die Zusammenarbeit mit dem HQ in Taiwan: unstrukturierte Abläufe und chaotische Kommunikation führten oft zu unnötigem Mehraufwand. Zwar gab es gewisse Spielräume bei den Arbeitszeiten, die Realität glich jedoch eher einem starren 9-to-5-System - ohne Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind aus meiner Sicht quasi nicht vorhanden. Die oft beworbenen „flachen Hierarchien“ bedeuten in der Praxis vor allem Stillstand - echte Entwicklungsmöglichkeiten gibt es kaum. Ambitionierte Mitarbeitende stoßen schnell an unsichtbare Grenzen, Versprechen über Beförderungen oder neue Rollen werden über Jahre hinausgezögert, umbenannt oder ersatzlos gestrichen. Wer sich fachlich oder persönlich weiterbilden möchte, muss teils mehrfach nachhaken - oft mit dem Ergebnis, dass Anfragen ohne nachvollziehbare Begründung abgelehnt werden. Argumente wie „kein Budget“ oder „nicht notwendig“ sind an der Tagesordnung. Besonders Mitarbeitende in Assistenz- oder Junior-Positionen werden klein gehalten und mit vagen Zukunftsaussichten vertröstet. Persönliches Wachstum oder Eigeninitiative scheinen eher unerwünscht. Wer sich langfristig entwickeln möchte, wird hier ausgebremst statt gefördert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld wird gezahlt. Urlaubstage starten bei 24 und steigen nach einem intransparenten System - je nach Laune und Position, nicht für alle gleichermaßen. Gehaltsverhandlungen verlaufen meist ergebnislos mit Standardfloskeln wie „aktuell nicht möglich“. Bonuszahlungen gibt es sporadisch, ohne vertragliche Grundlage oder nachvollziehbare Kriterien. Sozialleistungen wie vermögenswirksame Leistungen oder betriebliche Altersvorsorge sind nicht geregelt oder werden nur auf Nachfrage und mit Widerstand gewährt. Mitarbeiter-Rabatte gibt es nicht, selbst alte Musterprodukte müssen vom eigenen Gehalt gekauft werden. Für die jährliche Betriebsschließung zwischen Weihnachten und Neujahr muss regulärer Urlaub genommen werden. Wer mehr will, muss kämpfen - mit ungewissem Ausgang und wenig Wertschätzung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein echtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein war für mich nicht erkennbar. Nachhaltigkeit spielte im Arbeitsalltag keinerlei Rolle - weder bei Produkten noch bei internen Abläufen. Mülltrennung existierte praktisch nicht, Heizungen und Klimaanlagen liefen gleichzeitig, Fenster standen offen - ohne Rücksicht auf Energieverbrauch oder das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Trotz moderner Kommunikationsmöglichkeiten wurde erwartet, an vier Tagen pro Woche persönlich ins Büro zu kommen, unabhängig von Wohnort oder Pendelweg. Umweltfreundliche Alternativen wie Home-Office oder Jobtickets wurden nicht gefördert. Die technische Ausstattung war alt, ineffizient und alles andere als nachhaltig. Positiv zu erwähnen sind gelegentliche Spendenaktionen bei Katastrophen. Insgesamt wirkte das Umwelt- und Sozialbewusstsein jedoch wenig durchdacht, wenig glaubwürdig und stark von äußeren Anlässen abhängig.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war stark teamabhängig. Unter jüngeren Kolleg:innen entstand teils ein solidarisches Miteinander, getragen von gemeinsamer Frustration. Insgesamt war das Klima aber von Misstrauen, Konkurrenz und taktischem Verhalten geprägt. Besonders im Marketing-Team fiel eine Kollegin negativ auf, die konstruktive Kritik als persönlichen Angriff verstand und gezielt versuchte, andere zu diskreditieren - sei es durch herablassende Kommunikation, Ignoranz im Arbeitsalltag oder das Weiterleiten privater Chatverläufe an das gesamte Büro und sogar an internationale Teams. Sensible Informationen wurden bewusst gestreut, um Einzelne bloßzustellen. Vertrauen war kaum möglich, da Vertraulichkeit und Respekt oft fehlten. Wer sich nicht anpasste, wurde ausgegrenzt oder über Umwege unter Druck gesetzt. Teamaktivitäten konnten daran wenig ändern.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg:innen wirkte auf mich oberflächlich wertschätzend, aber letztlich symbolisch. Langjährige Mitarbeitende erhielten nach vielen Jahren Betriebszugehörigkeit lediglich eine Urkunde und einen kleinen Gutschein - das wirkte eher wie Pflicht als echte Anerkennung. Gleichzeitig schien es, als würden ältere Neueinstellungen bewusst vermieden, vermutlich aus Kostengründen. Der gegenseitige Umgang zwischen Generationen war oft angespannt: Einige langjährige Kolleg:innen begegneten Jüngeren nicht immer respektvoll oder offen, während jüngere Mitarbeitende früh merkten, dass langfristige Perspektiven kaum gegeben sind. Es entstand ein Gefühl, dass Erfahrung zwar geduldet, aber nicht aktiv gefördert oder geschätzt wird - weder bei neuen, noch bei bestehenden Mitarbeitenden. Viele machten "gute Miene zum bösen Spiel", echte Verbesserungsbereitschaft war kaum spürbar.

Vorgesetztenverhalten

Während des Bewerbungsprozesses wird ein lockeres, respektvolles Arbeitsumfeld vermittelt - die Realität sieht jedoch anders aus. Wertschätzung durch Vorgesetzte fehlte aus meiner Sicht völlig. Besonders Führungskräfte aus dem Ausland traten oft distanziert auf, ein einfaches „Guten Morgen“ war bereits zu viel erwartet. Statt offener Kommunikation herrschte eine Kultur des Schweigens und der Angst. Kritische Themen wurden abgewiegelt oder unter den Teppich gekehrt, Konflikte oft auf Basis von Gerüchten beurteilt. Unterschwellige Drohungen kamen vereinzelt zum Einsatz, wenn man eigene Werte vertrat oder nicht spurte. Einige Vorgesetzte handelten ohne erkennbare Kontrolle oder Konsequenzen. Verträge enthielten teils fragwürdige Klauseln, etwa zu Gehaltsgesprächen oder Probezeiten. Entscheidungen wurden selten transparent getroffen - Loyalität zählte mehr als Leistung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfand ich als veraltet, ungesund und demotivierend. Das Großraumbüro mit 30-40 Personen ist extrem laut, was konzentriertes Arbeiten nahezu unmöglich macht. Ruhephasen gibt es kaum, dafür regelmäßig Kopfschmerzen. Die Luftqualität ist schlecht, die Hygiene mangelhaft - es wurde nur oberflächlich geputzt, und Ungeziefer am Arbeitsplatz war kein Einzelfall. Die technische Ausstattung war widersprüchlich: leistungsstarke Laptops, aber alte Bildschirme und unbequeme Stühle. Höhenverstellbare Tische? Fehlanzeige. Projektmanagement lief primitiv über zahllose Excel-Listen, was unübersichtlich und ineffizient war. Offene Stellen blieben oft monatelang unbesetzt, die Mehrarbeit wurde schlicht auf das bestehende Team verteilt - ohne Ausgleich oder Anerkennung. Insgesamt waren die Bedingungen weder zeitgemäß noch gesundheitsfördernd. Wer bessere Ausstattung wollte, hatte sie meist zu Hause - was das Ganze umso absurder machte.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich eines der größten Mankos. Meetings gab es im Überfluss, doch Ergebnisse oder klare Ansagen blieben aus - reine Zeitverschwendung. Wichtige Infos wurden entweder gar nicht oder viel zu spät geteilt, oft musste man sich durch hartnäckiges Nachhaken selbst alles zusammensuchen. Führungskräfte kommunizierten selten und wenn, dann inhaltslos oder über Umwege. Offene Kritik wurde unterdrückt, Probleme systematisch ignoriert oder kleingeredet. Der Umgangston einzelner Teams - besonders im technischen Bereich - war teils herablassend und unprofessionell. Statt Vertrauen und offener Kommunikation herrschten Unsicherheit, Schweigen und Flurfunk. Besonders erschreckend war der Umgang mit internen Vorfällen, die nicht nur ignoriert, sondern aktiv vertuscht wurden. Wer wirklich wissen will, was läuft, muss sich auf inoffizielle Kanäle verlassen - ein absolutes Armutszeugnis für die interne Kommunikation.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war in meiner Erfahrung kaum spürbar. Statt fairer Behandlung zählte vor allem Zugehörigkeit - wer lange dabei war oder aus dem asiatischen Hauptsitz kam, genoss deutlich mehr Freiheiten und Sonderregelungen. Im Marketing fühlte man sich oft wie ein Mitarbeitender zweiter Klasse, insbesondere im Vergleich zum bevorzugten Sales-Team, das von Firmenwagen, großzügigeren Bonuszahlungen und mehr Home-Office-Tagen profitierte. Auch zwischen Voll- und Teilzeitkräften herrschten spürbare Ungleichheiten: Während Teilzeitkräfte weitgehend im Home-Office arbeiten durften, mussten Vollzeitkräfte regelmäßig ins Büro - ohne nachvollziehbare Begründung. Junge Kolleg:innen, insbesondere Frauen, hatten es oft schwer, Gehör zu finden oder ernst genommen zu werden. Entscheidungen wirkten häufig willkürlich oder sympathiegetrieben - echte Gleichbehandlung war nicht erkennbar.

Interessante Aufgaben

Ich habe die Aufgaben überwiegend als eintönig und wenig fordernd empfunden. Kreatives Denken oder Eigeninitiative waren kaum gewünscht - stattdessen dominierten Routinetätigkeiten, die sich oft wie Fließbandarbeit anfühlten. Abwechslung gab es nur dann, wenn es zufällig ins Budget oder zur Stimmung der Führungskraft passte. Wirklich spannende Projekte blieben meist wenigen vorbehalten oder wurden durch kurzfristige Entscheidungen aus dem HQ blockiert. Wer eigene Ideen einbringen wollte, stieß schnell an unsichtbare Grenzen. Es entstand der Eindruck, dass Mitarbeitende nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten, sondern aufgrund ihrer Anpassungsbereitschaft geschätzt wurden. Wer sich einbringen will, braucht Geduld - und Glück mit der richtigen Führungskraft über sich.

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Arbeitsumfeld der Unzufriedenheit: Wo Motivation keine Chance hat

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Interessante, vielseitige Produkte
- Spannende Branche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Niedriges Gehalt & restriktive Home-Office-Regelungen
- Inkompetentes und respektloses Führungsverhalten
- Schlechte Work-Life-Balance
- Mangel an Wertschätzung und Respekt gegenüber Mitarbeitenden
- Keine beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
- Kindisches und unprofessionelles Verhalten vieler Kolleg:innen
- Keine wirklichen Benefits

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigen
- Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst nehmen
- Empathie und professionelle Verhaltensweisen durch gezielte Schulungen fördern
- Kolleg:innen dazu befähigen, sich professionell und respektvoll zu verhalten

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durchweg belastend und unstrukturiert. Neue Mitarbeiter:innen werden ohne angemessene Einarbeitung mit einer Flut an Aufgaben und Informationen überhäuft. Die tatsächlichen Anforderungen gehen weit über das hinaus, was in der Stellenbeschreibung versprochen wird.

Die offene Großraumbüro-Struktur, in der Marketing und Sales gemeinsam arbeiten, führt zu einem permanenten Geräuschpegel durch Telefonate und Gespräche. Eine konzentrierte und effiziente Arbeitsweise ist unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich.

Trotz extremer Temperaturen ist die Nutzung von Klimaanlage oder Heizung aus Kostengründen untersagt – unabhängig von den Witterungsverhältnissen oder dem Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen.

Die Verpflegungsmöglichkeiten sind minimal: Zur Verfügung stehen lediglich Wasser und Kaffee. Wer eigenes Essen mitbringt und es aufwärmen möchte, sollte sich darauf einstellen, möglicherweise von einem cholerischen IT-Leiter zurechtgewiesen zu werden – die Nutzung der Mikrowelle wird mit dem Argument der „Geruchsbelästigung“ strikt reglementiert.

Alternativen in der Umgebung sind kaum vorhanden, denn in Laufreichweite gibt es ausschließlich Fast-Food-Restaurants

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen mit einem soliden Markenauftritt, doch hinter den Kulissen sieht die Realität ganz anders aus. Während an essenziellen Bereichen gespart wird und jeder Cent mehrfach umgedreht wird, werden gleichzeitig hohe Summen für fragwürdige Marketingkampagnen (z. B. CLAW) verbrannt – mit zweifelhaftem Nutzen.

Work-Life-Balance

Die Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Taiwan gestaltet sich als äußerst herausfordernd, da grundlegende Prozesse unstrukturiert ablaufen und oft chaotisch organisiert sind.

Die Balance zwischen Arbeit und Privatleben wird kaum respektiert. Urlaubsanträge, Arzttermine oder private Verpflichtungen werden nicht selten abgelehnt oder mit Widerwillen genehmigt – stattdessen wird erwartet, dass diese außerhalb der Arbeitszeit geregelt werden.

Überstunden sind nicht nur üblich, sondern werden als Selbstverständlichkeit betrachtet. Eine flexible Arbeitsgestaltung ist nicht gegeben: Trotz langer Pendelzeiten – die je nach Verkehrslage bis zu 90 Minuten pro Strecke betragen können .

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen existieren nicht. Das viel beworbene Konzept der „flachen Hierarchien“ bedeutet in Wahrheit lediglich, dass sich nichts verändert und keine Aufstiegsmöglichkeiten bestehen. Ambitionierte Mitarbeitende, die sich weiterentwickeln möchten, stoßen auf aktive Blockadehaltung. Selbst über Jahre versprochene Beförderungen werden entweder ersatzlos gestrichen oder kurzerhand umbenannt, sodass Mitarbeitende trotz jahrelanger Loyalität nicht vorankommen. Wer Wert auf berufliches Wachstum legt, ist hier definitiv fehl am Platz.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung liegt unter dem Branchendurchschnitt. Weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld wird gezahlt. Die Urlaubstage beginnen bei 24 pro Jahr und erhöhen sich nach dem amerikanischen System um jeweils einen Tag pro Jahr Betriebszugehörigkeit – allerdings nicht für alle gleichermaßen, sondern nach undurchsichtigen Kriterien. Zusätzliche Sozialleistungen gibt es nicht; wer mehr will, muss individuell darum kämpfen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung spielen in diesem Unternehmen keine Rolle. Mitarbeitende sind gezwungen, täglich mit dem eigenen PKW ins Büro zu fahren, unabhängig von ihrem Wohnort oder möglichen Alternativen. Selbst grundlegende Maßnahmen wie eine funktionierende Mülltrennung existieren nicht.

Kollegenzusammenhalt

Statt eines unterstützenden und kollegialen Miteinanders herrscht ein Klima des Misstrauens und der Konkurrenz. Mitarbeitende nutzen jede Gelegenheit, um sich gegenseitig auszustechen, und Schwächen werden gezielt gegen Einzelne ausgespielt. Hinter einer Fassade vermeintlicher Freundlichkeit verbirgt sich eine ausgeprägte Lästerkultur, die das Arbeitsumfeld toxisch macht.

Besonders problematisch ist das Verhalten einzelner Personen, insbesondere aus dem Marketing. So werden private Nachrichtenverläufe mit sämtlichen Kollegen im Büro – und sogar mit den Teams in Taiwan – geteilt, um Einzelne öffentlich zu diskreditieren. Vertraulichkeit und gegenseitiger Respekt sind hier Fremdwörter.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen, die 20 Dienstjahre erbracht haben, erhalten eine Urkunde und einen 50€ Gutschein.

Vorgesetztenverhalten

Während des Bewerbungsprozesses wird ein lockeres und angenehmes Arbeitsklima suggeriert – doch nach wenigen Monaten folgt die Ernüchterung. Wertschätzung und Respekt sind nicht vorhanden. Besonders auffällig ist das Verhalten der asiatischen Higher-Ups, die es meist nicht einmal für nötig halten, ihre Mitarbeitenden zu grüßen.

Unterschwellige Drohungen sind keine Seltenheit und werden gezielt eingesetzt, um Mitarbeitende in eine bestimmte Richtung zu drängen oder abweichende Meinungen zu unterdrücken. Es herrscht eine Atmosphäre der Angst, in der sich viele lieber "wegducken", anstatt Probleme anzusprechen. Bestimmte Vorgesetzte genießen absolute „Narrenfreiheit“ – Konsequenzen gibt es nicht, da nichts schriftlich festgehalten wird.

Kritische Themen oder Missstände werden mit Phrasen wie „Das bringt doch nichts“ oder „Lass mal Gras über die Sache wachsen“ abgetan, anstatt Lösungen zu finden.

Arbeitsbedingungen

Die Infrastruktur und das Arbeitsumfeld sind veraltet: Das Großraumbüro ist unmodern und offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Die Arbeit der fehlenden Kolleg:innen wird einfach auf das bestehende Team verteilt – natürlich ohne zusätzliche Vergütung oder auch nur eine Form der Anerkennung durch die Vorgesetzten.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist chaotisch und ineffizient. Es gibt eine Vielzahl an Meetings, die kaum Mehrwert bieten und lediglich Zeit verschwenden. Trotz dieser ständigen Besprechungen bleibt der tatsächliche Informationsfluss minimal, da es an proaktiver und transparenter Kommunikation seitens des Managements sowie der Projektleitung gänzlich fehlt.

Wichtige Informationen müssen mühsam nachgefragt werden, was zusätzlich dadurch erschwert wird, dass sich manche Ansprechpartner durch unprofessionelles und unreifes Verhalten auszeichnen. Der respektlose Umgangston gipfelt in internen und externen E-Mails, in denen Mitarbeiter offen beleidigt werden.

Besonders problematisch ist die Zusammenarbeit mit dem Notebook-Team, das in puncto Organisation und Professionalität seinesgleichen sucht – jedoch im negativen Sinne. Informationen werden entweder stark verzögert oder gar nicht weitergegeben, weil Anfragen regelmäßig vergessen werden.

Erschreckend ist zudem der Umgang mit internen Vorfällen. Missstände werden nicht nur ignoriert, sondern aktiv unter den Teppich gekehrt, was eine toxische und unsichere Arbeitsumgebung schafft.

Gleichberechtigung

Gleichbehandlung ist in diesem Unternehmen ein Fremdwort. Asiatische Mitarbeitende sowie langjährige Kollegen werden bevorzugt behandelt und genießen Privilegien, während andere systematisch benachteiligt werden. Besonders im Marketing fühlt man sich oft wie ein Arbeitnehmer zweiter Klasse, da das Sales-Team bevorzugt wird – sei es beim Gehalt, Bonuszahlungen oder zusätzlichen Vergünstigungen wie Firmenwagen und gesponserten Abendessen.

Interessante Aufgaben

Statt herausfordernder oder abwechslungsreicher Tätigkeiten erwartet die Mitarbeitenden monotone Routinearbeit – vergleichbar mit der eines Fließbandarbeiters. Eigeninitiative oder kreatives Denken sind nicht gefragt.

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Wohlbefinden der Mitarbeiter wird nach Lust & Laune entschieden

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben & Produkte
Einstieg in eine coole Branche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsbedingungen
Gehälter
Work-Life Balance Regelungen

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeiterkultur ist schlecht, das Großraumbüro ist laut und ablenkend, die Hygiene lässt zu wünschen übrig und die Luftqualität ist bedenklich.

Home-Office ist ein MUSS!

Es wäre ratsam, dass die Firma dringend Maßnahmen ergreift, um diese Probleme anzugehen und ein besseres Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiter zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre könnte besser sein. Immerhin werden neue Mitarbeiter gut eingearbeitet, sodass sie schnell ins Team integriert werden können. Es ist ermutigend zu wissen, dass es viele Kollegen gibt, die bereits jahrelange Erfahrung mitbringen.

Leider machen die Räumlichkeiten des Großraumbüro, fehlende Home-Office Tage, schlechte Arbeitsbedingungen und unzureichendes Vertrauen in und von den Kollegen die Atmosphäre toxisch und gefährdend für das eigene, besonders mentale, Wohlempfinden.

Das Großraumbüro sitzt genau zwischen den verschiedensten Fast-Food Ketten wie McDonalds, BK, PizzaHut, KFC und einem Asiaten. Für die Leute die keine Zeit für Food-Prep haben, ist der Herzinfarkt mit 30 vorprogrammiert. Da man sonst kaum andere Möglichkeiten hat seine Mittagspause gesund zu verbringen ohne eine Stunde zu überschreiten.

Image

Image eigentlich ganz gut, und fast das einzig Positive. Eine starke Marke, besonders im Gaming Bereich. Kann hier und da noch in anderen Produktbereichen sich verbessern.

Work-Life-Balance

Kaum gegeben. Urlaub kann man spontan nehmen, aber die verantwortliche Person muss man trotzdem daran erinnern, diesen auch freizugeben. Für betriebsrelevante Events sollte man sich auch am besten Urlaub nehmen. Und zwischen den Jahren wird der Betrieb zwar geschlossen, aber der eigene Urlaub geht trotzdem dafür drauf.
Arbeitszeiten sind relativ flexibel, je nach Arbeitsvertrag. Aber im Grunde genommen ist es wie jeder 9-5 Job.

Karriere/Weiterbildung

Kaum vorhanden.
Für Weiterbildungen bzw. zusätzliche Seminare muss mehrmals angefragt werden.
Mitarbeiter in Assistenzpositionen werden klein und mit leeren Versprechen hingehalten.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind unterdurchschnittlich.
Gehaltsverhandlungen werden meistens mit "geht aktuell nicht" abgewehrt.
Bonuszahlungen gibt es ab und zu mal, wird je nach Laune entschieden und dann auch immer unterschiedlich zwischen Mitarbeitern ausgelegt. Immerhin sind Zahlungen pünktlich, außer es geht um Spesen. Die können gerne mal dauern und man muss die Buchhaltung erinnern.
Betriebliche Altersvorsorge wird angepasst je nach dem wie die Buchhaltung es möchte und man muss sich danach richten oder es sein lassen.

Kein Mitarbeiter-Rabatte vorhanden. Selbst Musterprodukte, die nicht mehr verkauft werden können an den Endkunden müssen "abgekauft" werden, vom eigenen Gehalt.
Kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld.
Urlaubstage 24, dann nach amerikanischem System +1 Tag pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Kann aber auch je nach Mitarbeiter variieren.
Für extra Sozialleistung muss jeder für sich selbst kämpfen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf Umwelt- und Klimaschutz wird kaum geachtet. Mitarbeiter müssen mit ihren PKWs so gut wie jeden Tag ins Büro fahren, egal wie weit entfernt und selbst einfache Dinge wie Mülltrennung sind nicht gegeben.
Egal ob im Sommer oder Winter, Heizung und Klimaanlage laufen simultan. Und wenn jemand noch ganz lustig ist, wird auch noch das Fenster aufgemacht. Wenn dadurch jemand im Büro sich erkältet wird sich auch noch von den Vorgesetzten beschwert und drüber lustig gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Man muss sagen der Kollegenzusammenhalt ist bei den jungen Mitarbeitern stark ausgeprägt, besonders da der gemeinsame "Hass" gegen den Arbeitgeber hilft sich miteinander verbunden zu fühlen und die Freundschaft durchaus prägt, auch über die Arbeitszeiten hinaus. Ideal ist, dass aber natürlich nicht und sorgt für Wettkämpfe und Rivalitäten im gesamten Team (jung gegen alt).

Team-Aktivitäten gibt es einmal im Jahr wo ein Wochenende drauf geht, bei dem man nicht nur zum Vergnügen anwesend sein muss, sondern auch um sich 4 Stunden lang Power-Point Präsentationen anhören muss. Entlohnt wird man dafür nicht, weil es dann doch als "Vergnügen" zählt, laut Vorgesetzten.

Aufpassen muss man besonders bei Kollegen die bereits schon lange dabei sind. Es kann durchaus sein, dass man in Teams mal nichtsahnend über ein Projekt diskutiert und ganz schnell kommt eine Mail mit den Vorgesetzten in CC.

Umgang mit älteren Kollegen

Da die meisten älteren Kollegen nichts anderes kennen außer MSI werden diese auch so behandelt. Selbst jemand der 15 Jahre bei MSI arbeitet, erhält meiner Info her nur eine Urkunde (wow!). Junge Kollegen wollen gar nicht lange bei MSI bleiben, da sie nicht wertgeschätzt werden und dies in den meisten Fällen früh genug realisieren. Stichwort: Fluktuation. Mittlerweile werden keine älteren Kollegen eingestellt, da diese vermutlich aus Sicht des Vorgesetzten zu viel Gehalt verlangen.

Vorgesetztenverhalten

Unter aller ...
In Bewerbungsprozessen ist noch alles cool und locker, nach ein paar Monaten wird man leider böse überrascht. Bei Konfliktfällen wird als Basis der "Flurfunk" genommen. Und anstatt ein Gespräch zu suchen und alle Seiten anzuhören, wird es dann wieder schnell unter den Teppich gekehrt.
Von ganz oben kommt nicht mal ein Hallo am Morgen, geschweige denn Respekt.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen lassen sehr zu wünschen übrig und sind gesundheitsschädlich. Ein Großraumbüro mit ca. 30-40 Leuten täglich bringt die Lautstärke auf einen so hohen Pegel, dass Kopfschmerzen vorprogrammiert sind. Die Konzentration wird stark beeinträchtigt und Ruhe ist nur sehr selten gegeben. Es ist sehr schwierig sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und produktiv zu sein, wenn man vor lauten Gesprächen und vorbeifahrenden Fahrzeugen umgeben ist.

Luftqualität & Hygiene sind mangelhaft bzw. schon ekelerregend.
Es wird zwar einmal wöchentlich von einer Aushilfe sauber gemacht, dies beinhaltet aber nur grobes Staubsaugen, kurz mal über die Tische putzen mit trockenem Lappen und das Reinigen der Toilette.
Es kam schon vor, dass man Maden am Arbeitsplatz findet oder sich zwischen den Schreibtischen der Mitarbeiter, Ableger von verschiedensten Viehzeug einheimst.

Kommunikation

Kommunikation = 0
Es gibt keinerlei proaktive Kommunikation seitens des Managements oder der Projektleitung. Man muss ständig nachhaken, um über wichtige Informationen informiert zu werden. Es ist frustrierend zu erfahren, dass wichtige Informationen oft von Dritten kommen, die nichts mit dem jeweiligen Projekt zu tun haben. Dadurch entsteht eine unnötige Verzögerung und eine Ineffizienz in der Arbeitsabwicklung.

Kritik oder Lob wird eigentlich nie geäußert und kein Mitarbeiter weiß wo er/sie wirklich steht. Selbst wenn man nachfragt, kommen nur banale Floskeln die keinen weiter bringen.

Unter den jungen Mitarbeitern ist dies glücklicherweise nicht der Fall. Besonders neue Kollegen sind "noch" engagiert genug um professionell im Team zu arbeiten und gut zu kommunizieren.

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden. Bevorzugt werden alte Männer. Junge Kollegen, besonders Frauen haben es schwer und werden weder respektiert noch gleich entlohnt (Gender Pay Gap ist ein Fremdwort). Das Sales-Team wird sowieso besser behandelt mit Angeboten für Firmenwagen und mehr Home Office, als andere Kollegen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind durchaus vielfältig und machen eine Menge Spaß sind aber leider an Bedingungen geknüpft, wie Budget und welchen HQ Kontakt man über sich hat. Ansonsten kann man einiges mitnehmen und ist kaum gelangweilt.

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Steht sich als Arbeitgeber selbst im Weg

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Abwechslungsreiche Aufgaben
- Interessante, vielseitige Produkte
- Spannende Branche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Gehalt & Home-Office Regelungen
- Verhalten der Führungskräfte
- Kaum Benefits für Angestellte im Marketing

Verbesserungsvorschläge

Etwas mehr Respekt und Wertschätzung an die Mitarbeiter weitergeben. Benefits dürfen nicht einfach weggenommen werden und Gehälter müssen fairer berechnet werden. Flexibles Home-Office wieder einführen, um den Abgang weiterer Mitarbeiter zu verhindern.

Mehr Kommunikation und Ehrlichkeit mit den Mitarbeitern, egal ob positives oder negatives Feedback, ist ebenfalls wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich ein gut eingespieltes Team mit vielen freundlichen Kollegen und erfahrenen Führungskräften.

Die Arbeitsatmosphäre leidet jedoch massiv unter dem Großraumbüro und fehlenden Home-Office Möglichkeiten. Es ist keine Seltenheit, dass um einen herum 4 verschiedene Personen in 3 verschiedenen Sprachen telefonieren - entspanntes oder konzentriertes Arbeiten ist so fast unmöglich.

Dazu liegt das Büro an der Hanauer Landstraße in Frankfurt - eine der am stärksten befahrenen Straßen der Stadt. Eine entspannte Mittagspause lässt sich hier nicht verbringen, da es permanent laut ist und zuweilen starke Abgasgerüche in der Luft liegen.

Image

Allgemein gutes Image. Das MSI sich weiterhin in Russland engagiert, wird jedoch nicht nur von Teilen der Belegschaft kritisch gesehen.

In der Branche wird man leider mittlerweile darauf angesprochen, warum MSI so oft Mitarbeiter verliert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat leider stark unter der Rückkehr ins Büro gelitten. Aktuell gibt für die Meisten nur einen Tag im Home-Office, was bei einem großen Teil der Belegschaft für allgemein schlechte Stimmung sorgt.

Die Zusammenarbeit mit den HQ in Taiwan gestaltet sich teilweise schwierig, da viele Dinge unstrukturiert angegangen werden.

Absprachen zu Urlaubstagen, Arztterminen oder anderen privaten Terminen sind recht unkompliziert!

Karriere/Weiterbildung

Wer hartnäckig bleibt, kann Weiterbildungen oder Schulungen erhalten. Bei guten Leistungen und Sympathie mit Führungskräften sind auch interne Beförderungen möglich.

Der Name MSI ist in der Branche zudem ein Türöffner.

Gehalt/Benefits

Gehälter im Marketing sind relativ unfair verteilt. Bei Gehaltsverhandlungen gibt es meist wenig bis gar keinen Spielraum zur Besserung. Bonuszahlungen werden "Ad-hoc" entschieden und nicht in den Arbeitsvertrag aufgenommen.

Immerhin: Wenn eine Bonuszahlung mündlich zugesagt wird, wird sie auch ausgezahlt. Zudem gibt es eine Benefit Card fürs einkaufen oder tanken. Dafür auch die zwei Sterne.

Urlaubstage kann es maximal 30 geben. Allerdings muss für die Betriebsschließung über Weihnachten und Silvester Urlaub genommen werden - das ließe sich auch eleganter lösen.

Allgemeine Mitarbeiter-Rabatte gibt es nicht.

Es gibt kein 13. Gehalt zu Weihnachten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Arbeitnehmer werden wieder 4 Tage die Woche ins Büro zitiert - ergo ist kein Bewusstsein dafür vorhanden, dass sich die Umwelt z.B. durch weniger Pendelfahrten schützen lässt. Für jüngere Angestellte ist das nicht nachvollziehbar.

Immerhin hat sich das Unternehmen um Spenden gekümmert, bspw. zur Flut 2021 oder jüngst dem Erdbeben in der Türkei und Syrien.

Kollegenzusammenhalt

Tolles Marketing-Team, in dem viele unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten. Auch privat unternimmt man gerne etwas mit den Kollegen, ob ein gemeinsames Essen oder Gaming-Runden nach der Arbeit.

Aufgrund der hier genannten Kritikpunkte, wird das Team aktuell jedoch immer kleiner. Leider ein hausgemachtes Problem.

Umgang mit älteren Kollegen

Dies müsste eher umgedreht werden: einige ältere, langjährig angestellte Kollegen gehen leider nicht immer freundlich mit jüngeren Mitarbeitern um.

Vorgesetztenverhalten

Taiwanesische Führungskräfte nehmen generell wenig Rücksicht auf die Angestellten und schaffen es nicht, dem Team einen "Guten Morgen" oder "Schönen Feierabend" zu wünschen. Das Sales-Team wird allgemein bevorzugt. Erst, wenn die taiwanesische Führungskraft nicht im Haus ist, trauen sich die Mitarbeiter wirklich frei zu sprechen.

Die Marketing-Leitung ist, rein menschlich gesehen, sehr freundlich und fachlich sehr kompetent. Allerdings ist die Leitung nicht immer in der Lage, die Interessen des Teams mit der Geschäftsführung zu kommunizieren oder durchzusetzten.

Arbeitsverträge enthalten teilweise nicht rechtmäßige Klauseln wie Verbote, mit Kollegen über die Gehälter zu sprechen.

Arbeitsbedingungen

Das Großraumbüro liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße. Die technische Ausstattung ist Hit & Miss - einerseits sind leistungsstarke Gaming-Laptops als Arbeitsgeräte vorhanden, andererseits sind Bildschirme oder Bürostühle i.d.R. veraltet. Höhenverstellbare Tische gibt es nicht.
Kurz gesagt: jeder Gamer (und das sind ca. 80% des Teams) hat einen bequemeren Stuhl und bessere technische Ausrüstung zuhause.

Mit Tools zum Projektmanagement wird kaum gearbeitet, selbst große Projekte werden nur mit Excel-Tabellen vorbereitet. Generell gibt es für jede Kleinigkeit eine Excel-Liste, sodass man schon mal mit einem dutzend verschiedener Listen arbeiten muss. Das ist unübersichtlich und ineffizient.

Zudem, wie bereits erwähnt, ist die Arbeit in einem vollen Großraumbüro im Jahr 2023 absolut nicht mehr zeitgemäß. Warum sollte man sich noch gerne mit 30 Männern eine Toilette teilen, wenn man den Job entspannt von Zuhause erledigen kann?

Außerdem hat MSI große Probleme, offene Stellen nachzubesetzen. Teils über mehrere Monate wird die Arbeit von anderen Mitarbeitern (natürlich unbezahlt) aufgefangen, wofür es seitens der Vorgesetzten nicht mal ein Dankeschön gibt.

Kommunikation

Relativ wenig Feedback seitens der Führungskräfte - solange die Arbeit läuft, gibt es hier wenig Gesprächsbedarf. Allerdings ist es nicht selten, dass man von Kritik nur über den "Flurfunk" erfährt.

Die Kommunikation mit langjährigen Mitarbeitern ist teilweise schwierig, da man als jüngerer Kollege oft nicht mit eingebunden oder ernst genommen wird.

Da im Marketing häufig die Leute wechseln, geben sich einige Mitarbeiter schon keine Mühe mehr, die Namen oder Positionen zu merken.

Gleichberechtigung

Kaum vorhanden, hier wird nahezu ausschließlich nach Sympathie gehandelt. Teilzeitkräfte dürfen zu 100% im Home-Office arbeiten, während Vollzeitkräfte 4 Tage ins Büro müssen. Lediglich wenige, langjährige Angestellte, haben eine Sonderregelung. Das ist hochgradig unfair und sorgt zurecht für massiven Unmut unter den Angestellten.

Wer im Marketing arbeitet, fühlt sich teilweise wie ein Arbeitnehmer zweiter Klasse. Das Sales-Team wird bevorzugt behandelt, sei es beim Gehalt, Bonuszahlungen oder Benefits wie gemeinsame Abendessen und Firmenwagen.

Interessante Aufgaben

Ohne die genannten Kritikpunkte wäre dies der perfekte Job. Es gibt reichlich interessante Produkte, regelmäßige Neuentwicklungen und Releases. Man ist in die Kommunikation mit Medien, Games-Publishern und Influencern eingebunden und kann an Messen wie der Gamescom und IFA teilnehmen. All das in einer modernen und spannenden Branche, in der es nie Stillstand gibt.

Sofern es genug Budget für das Marketing gibt, wird ein breites Aufgabenfeld geboten. Dies setzt jedoch auch viel Flexibilität der Angestellten voraus.

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Neotoxische Arbeitsatmosphäre aka "flache Hierarchien"

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Image, Produkte (die meisten zumindest)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

kaum Respekt, schlechte Bezahlung, fachliches und persönliches Vorankommen unerwünscht, keinerlei Home Office Optionen, keinerlei wirkliche Benefits - in den 90iger Jahren "hängengeblieben"

Verbesserungsvorschläge

An den Schwachpunkten arbeiten - wird aber nicht passieren, weil die entsprechenden Leute sich und die Zustände nicht ändern möchten.

Arbeitsatmosphäre

Solange man so funktioniert, wie es die "alten Hasen" erwarten, ist alles gut - vornerum. Macht man sich eigene Gedanken und kritisiert konstruktiv, wird "hintenrum" schnell intrigiert.

Image

Markenauftritt nach außen recht gut. Lange bekannt, steht für Gaming Power - Viel Schein, wenig Sein.

Work-Life-Balance

An sich okay - manchmal etwas schwierig, da das HQ kein strukturiertes Arbeiten kennt. Keinerlei Home Office Optionen - absolutes NoGo in 2023

Karriere/Weiterbildung

Selbst für sinnvolle Weiterbildungen muss unendlich gekämpft werden. Werden dann dennoch ohne genaue Begründung und aus fadenscheinigsten Gründen abgesagt. Motto "wir haben kein Geld" - ohne Worte
Gut gebildete & wertvolle Mitarbeiter unerwünscht - könnten sich ja was besseres suchen oder eine zu gute Position in Gehaltsverhandlungen haben. Antiquierte Ansichten - Arbeitsdrohnen benötigen nichts außer Excel ist das Credo.
Keinerlei Aufstiegschancen "flache Hierarchien" heißt, es bleibt alle so wie es ist. Karriere und Ambitionen nicht erwünscht - wird noch blockiert. Über Jahre versprochene Positionen werden einem verwehrt oder kurzerhand umbenannt. Wer vorankommen will, ist hier definitiv falsch.

Gehalt/Benefits

Unterirdisch. Vermögenswirksame Leistungen sind ein Fremdwort. Fordert man diese berichtigt ein, bekommt man noch abwertende Kommentare von der "Personalabteilung".
Keinerlei benefits, außer ab und an Bonuszahlungen aus dem Nichts oder auch nicht - ohne Kommunikation je nach Gutdünken der Geschäftsleitung. Gehalt absolute Ausbeutung - selbst für 100 Eur mehr Brutto wird ein Aufriss gemacht, um dann meistens abgelehnt zu werden. Man wird nach Strich und Faden ... oder hingehalten.
Keinerlei Mitarbeiterrabatte oder sonstiges möglich. Es wird noch erwartet/intern "gefeiert", wenn man Produkte von seinem eigenen, mehr als knappen Gehalt kaufen muss, ohne Worte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum vorhanden - Produkte sind nicht nachhaltig zertifiziert, auf Umweltstandards wird nur unter Zwang reagiert. Steinalte IT, schlechte Systeme, rückständig.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Team sehr gut, ansonsten aufpassen. Jeder kämpft für sich - manche Mitarbeiter haben einen sehr kurzen Draht zur Geschäftsleitung

Umgang mit älteren Kollegen

Machen gute Mine zum bösen Spiel. Sagen hinter vorgehaltener Hand auch die Wahrheit, können aber nichts unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Keinerlei Wertschätzung oder Respekt. Es wird selten bis nie gegrüßt von den asiatischen Higher-Ups. Vorgesetzte machen auf "freundlich" und kooperativ (vornherum), schärfen jedoch bereits im Hintergrund das Messer, welches einem bei nächstbester Gelegenheit verabreicht wird, sobald es die Situtation gegenüber dem Hauptquartier in Taiwan erfordert oder gegenüber den Vorgesetzten in der jeweiligen Niederlassung.

Unterschwellige Bedrohungen werden ausgesprochen, wenn man sich nicht so verhält, wie es gewünscht wird und eine eigene Einstellung hat/seine Werte entsprechend vertritt.

Es herrscht eine Atmosphäre der Angst und jeder "duckt ab" sobald es erforderlich ist. Bestimmte Vorgesetzte haben absolute "Narrenfreiheit". Keinerlei Handhabe, da nichts schriftlich fixiert ist.

Es werden Arbeitsverträge mit in DE unwirksamen Klauseln ausgegeben, bspw. doppelter Probezeit und ähnliche "Späße".

Arbeitsbedingungen

Altback, Großraumbüro, Toiletten kaputt, für Wasser & Kaffee wird noch ein Knicks erwartet... Schlechte Stühle, billigste IT Ausstattung... das obwohl selbst Hersteller. Katastrophe

Kommunikation

Es wird viel heiße Luft erzählt. Zu jedem Atemzug gibt es Meetings - outcome gleich null.
Man selbst hat über alles zu berichten, wird selbst aber im Dunkeln gehalten oder vor vollendete Tatsachen gestellt.

Gleichberechtigung

Asiaten werden bevorzugt behandelt und Mitarbeiter welcher "länger" dabei sind haben ebenfalls "Narrenfreiheit"

Interessante Aufgaben

Je nachdem, wie weit man sich entfalten und einbringen "darf" top - sobald das HQ oder Vorgesetzte sich einmischen wird es allerdings schnell langweilig. Standardaufgaben abarbeiten wie eine Arbeitsdrohne trifft es im Prinzip.

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Empfehlung

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehr eine Nummer denn ein Mitarbeiter

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 7 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird MHK International (MSI Deutschland) durchschnittlich mit 2,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 25% der Bewertenden würden MHK International (MSI Deutschland) als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 7 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Arbeitsatmosphäre und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 7 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich MHK International (MSI Deutschland) als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.