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Bewertungen

122 von 1.320 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 51%
Score-Details

122 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Jugend forscht!

2,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MHP – A Porsche Company in Frankfurt am Main gearbeitet.

Vorgesetztenverhalten

-Autokratisch
-Keine Strategie

Kommunikation

-Intransparent
-Erratisch
-Unprofessionell


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Alles in allem positiv, leider manchmal nicht transparent genug in jeglicher Hinsicht.

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MHP Management- und IT-Beratung GmbH in Ludwigsburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Kollegenzusammenhalt

Leider die Beratungs typische "Ellenbogenkultur"


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Effizientes Management, enttäuschendes Leadership

3,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei MHP – A Porsche Company in Ludwigsburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit,
- sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln
- ein bisschen "rumzukommen" in Deutschland und der Welt
- verschiedene Autos (auch sehr sportliche Modelle) als Dienstwagen zu fahren

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abschiedskultur, keine Kantine (ist auch ein schwer planbares Konzept, wenn immer unterschiedlich viele oder fast gar keine Mitarbeiter am Standort unterwegs sind), beratungsüblich schlechte Work-Life-Balance in Hoch-Phasen

Verbesserungsvorschläge

Leadership stärken und den Führungskräften den Unterschied zwischen einem Manager und einem Leader vermitteln. Die Abschiedskultur sollte besser gestaltet werden, da ein unfreiwilliges Verlassen der Firma eine Demütigung darstellt, die man zumindest mit einem wertschätzenden Abschiedsprozess etwas einfangen könnte.

Arbeitsatmosphäre

Noch ein paar Jahre zuvor hätte ich hier die vollen fünf Sterne gegeben. Doch vom einstigen Spirit war nicht mehr viel zu spüren. Grund dafür ist hauptsächlich - aber nicht ausschließlich - die angespannte Situation in der Automobilindustrie. Es wurde immer deutlicher, dass man weniger Mensch und mehr Ressource ist.

Image

Das Image war mal hervorragend, hat aber in den letzten Jahren ebenfalls gelitten. Besonders die Berichte von ehemaligen Mitarbeitern über die schlechte Abschiedskultur nagen am Image. Es wird spannend zu sehen, wie sich ein eventueller Verkauf von MHP, wie man es in den Medien lesen kann, auf das Image als glanzvolle Tochter eines renommierten Sportwagenherstellers auswirkt, wenn diese Verbindung einmal nicht mehr besteht. Ich wünsche meinem ehemaligen Arbeitgeber und meinen ehemaligen Kollegen jedoch, dass sich MHP in eine positive Richtung entwickelt.

Work-Life-Balance

Dies ist stark abhängig einerseits davon, in welcher Position man arbeitet: Der Alltag der Kollegen im Consulting ist branchentypisch durchaus ungeregelter als der derjenigen Kollegen, die interne Positionen im Unternehmen besetzen. Andererseits hängt die Balance bei den Beratungsmitarbeitern sehr stark vom Projekt ab. Phasen niedriger Auslastung mit vielen Freiheitsgraden wechseln sich typischerweise mit Phasen hoher Auslastung und unmenschlichen Arbeitszeiten ab. Es ist in der Beratung nie so richtig Feierabend, man schaut abends immer noch mal auf das Handy oder klappt den Laptop auf, wenn etwas Dringendes reinkommt. MHP ist hier in meinen Augen aber immer noch wesentlich humaner unterwegs als beispielsweise die Vertreter der Big 4.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind manchmal mehr Pflicht als Chance, grundsätzlich hat man jedoch die Möglichkeit, sich in viele Richtungen zu entwickeln.

Kollegenzusammenhalt

Ist gut, aber war mal besser. Es ist logisch, dass sich die angespannte Wirtschaftssituation auch auf die Stimmung und den Zusammenhalt der Kollegen untereinander niederschlägt. In den letzten Jahren hat sich, wenn die Projekte mal nicht so angenehm liefen, jedoch eine "Jeder ist sich selbst am nächsten"-Kultur breitgemacht. Ein echtes Team-Gefühl, wie es bei Arbeitgebern außerhalb der Beratungsbranche üblich ist, kommt ohnehin selten auf, da man seine Kollegen kaum sieht, wenn jeder in unterschiedlichen Projekten unterwegs ist. Regelmäßige Team-Events werden jedoch durchgeführt und bessern dies ein wenig. Besonders positiv hervorzuheben sind die Kollegen, die sich für andere engagieren, denn das tun sie in meiner Wahrnehmung mit Leib und Seele.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich wenig zu sagen. Gefühlt werden ältere Kollegen nur auf Führungsebenen eingestellt (und verschwinden nicht selten schnell wieder).

Vorgesetztenverhalten

Hier zeigt sich ein deutliches Defizit zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wenn langjährigen Mitarbeitern der Abschied nahegelegt wird, ist das (vor allem in wirtschaftlich angespannten Zeiten) ein legitimes unternehmerisches Ziel. Wenn die Führungskraft jedoch nicht den Mut aufbringt, dieses Gespräch selbst zu führen, sondern den Stellvertreter schickt, ist das keine souveräne Führung. Ein Ziel zu erreichen, indem man den Konflikt delegiert, ist kein Leadership, sondern feiges Verwalten. Wer länger im Unternehmen ist als sein eigener Chef, hätte zumindest ein Mindestmaß an Rückgrat und einen direkten Dialog auf Augenhöhe verdient. Dass am Ende nicht einmal eine förmliche Verabschiedung stattfand, rundet das Bild einer schwachen Führungskultur ab und demütigt den Mitarbeiter obendrein noch unnötig. Der Mitarbeiter ist nun weg - die Führungskraft hat als Manager Erfolg, aber als Leader versagt. Ich wünsche meiner ehemaligen Führungskraft in Zukunft den Mut, den ihre Position erfordert und die Entschlossenheit, unangenehme Gespräche selbst zu führen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind im Großen und Ganzen gut. Die Ausstattung (Laptop, Smartphone etc.) ist gut und besonders regelmäßig wechselnde Dienstwagen sorgen immer wieder für Freude. Die Büros sind modern und man fühlt sich wohl. Abhängig vom Projekt, an dem man arbeitet, kann sich jedoch manchmal große Unzufriedenheit entwickeln.

Kommunikation

Das Unternehmen kommuniziert in meiner Wahrnehmung in ausreichender Frequenz und Informationsdichte mit seinen Mitarbeitern, jedoch nicht immer früh genug, sodass teils der Eindruck entstehen kann, man wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Ganz besonders unbefriedigend ist die Kommunikation auf den höheren Führungsebenen, siehe Punkt "Vorgesetztenverhalten".

Gehalt/Benefits

Die Gehälter bewegen sich offiziell auf branchenüblichem Niveau. Gefühlt verdient man jedoch bei der Konkurrenz mehr und auch Gespräche mit ehemaligen Kollegen spiegeln dies wider.

Gleichberechtigung

Hier gibt es aus meiner Sicht nichts Großes zu beanstanden.

Interessante Aufgaben

Die kann man durchaus bekommen. Mein persönliches Verhältnis war 30 % spannende Projekt bei interessanten Kunden, 70 % trockener Tobak mit zähem Fortschritt und mangelhaftem Befriedigungsgefühl. Als Berater ist man auch bei Intensiveinsätzen beim Kunden oft Mitarbeiter dritter Klasse. Für Abwechslung oder interessante Aufgaben muss man sich u. U. selber stark machen. Übernimmt man wertschöpfende Aufgaben freiwillig und intern im Unternehmen, werden diese von den Führungskräften jedoch wenig bis gar nicht wertgeschätzt, da diese mangels Auslastung keinen Profit erwirtschaften.

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Mehrfachbewertung

Es war mal eine sehr coole Firma!

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei MHP – A Porsche Company in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist einzigartig gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Kommunikation des Top-Managements, ist eine Katastrophe.
- Die gute Stimmung wurde vom Management zerstört. Das verloren gegangene Vertrauen zurückzuholen, wird nur schwer möglich sein ..
- Die unteren Management-Etagen norden sich nach dem Top Management ein: da gibt es viele Ja-Sager.

Verbesserungsvorschläge

- Anstelle der Monologe/Dauerbeschallung durch das oberere Management, bitte gern die Zeit für "echte Schulungen" nutzen.
- Inzwischen scheinen "teils fragwürdige Ex- SAP/ Porsche/ andere Firmen- " Mitarbeiter die Steuerung übernommen zu haben.
- Bitte wieder auf "eigenes fähiges (und tatsächlich vorhandenes) Nachwuchs-Personal" setzen. Vermutlich flüchten die Eigengewächse immer mehr.
- Bitte legt die Regeln offen: wer, wie beurteilt wird.
Da will man plötzlich MA loswerden, die voll ausgelastet sind und vom Vorgesetzten als auch vom Projektleiter positive Beurteilungen bekommen. (Hilfe: wo ist der Betriebsrat?).

Image

Abnehmend.

Work-Life-Balance

- Ein Chef, der versucht zu überreden, dass man bei Krankheit arbeiten soll.
- Projekterfolge feiern, das war "damals".
- Eine Reihe von Kollegen scheinen dicht an einem "Born out" zu sein.
+ Work from Everywhere: bis zu 4 Wochen darf man in anderen Ländern innerhalb von Europa arbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Entweder in einem strengen Korsett - Ausbildungen, die ich gar nicht wahrnehmen möchte, aber wahrnehmen soll - und immer wieder neben der Arbeitszeit ..

Gehalt/Benefits

Abnehmend.
- Keine Betriebsrente.

Kollegenzusammenhalt

+ Ein echt toller Zusammenhalt. Manchmal staune ich wie offen und ehrlich Themen zwischen Kollegen besprochen werden. Ihr seid Spitze!
Manchmal habe ich Angst, dass Ihr Euch an der falschen Stelle zu offen äußert.

Umgang mit älteren Kollegen

- Ältere oder Kranke, werden nach meinem Verständnis benachteiligt - (ich war nicht krank!).
- Ich habe wahrgenommen, dass man ältere Kollegen gern loswerden wollte, oder dass diese "freiwillig" gegangen sind, weil sie anderswo Ihre Karriere besser fortsetzen konnten.

Vorgesetztenverhalten

- Aus der Presse erfahren wir Mitarbeiter, dass MHP verkauft werden soll.
- Wenn es Porsche schlecht geht, dann wird MHP zum Spielball.
- Als das obere Management noch aus eigenen Reihen kam, da war Vertrauen noch da.

Kommunikation

- Die Zielvorgabe "Auslastung" ist das entscheidende Kriterium.
- Alle 2-3 Jahre wechsele ich die Abteilung, ohne dass dies vohrher kommunziert wird. (Letztlich ist es fast egal, weil sich die Aufgaben/ Projekte wenig ändern.).
- Es gibt wohl auch eine Abteilung, wie die "Slow Horses": dorf findet man MA in Teilzeit und Kollegen, die prinzipiell einen Führungsstatus haben, aber diesen nicht mehr wahrnehmen.

Interessante Aufgaben

- Die Durchlässigkeit zwischen den Abteilungen ist nicht vorhanden.
- Leider unterstützt die Firma nicht, wenn um das Anstreben von Mitarbeiter-Interessen geht.
- Es gibt nur ein Ziel = Auslastung. Damit geht viel Motivation verloren.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

10Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Sales Director

3,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei MHP Management- und IT-Beratung GmbH in Ludwigsburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gehalt/Benefits

Große Unterschiede bei gleichem Level

Arbeitsbedingungen

Mobility ist seht teuer im Vergleich zu anderen Unternehmen. Neben Versteuerung muss eine Bruttogehaltsverzicht geleistet werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Von Superarbeitgeber zum Durchschnitt entwickelt

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei M H P mieschke hofmann & partner in Ludwigsburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jetzt kaum etwas.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter sind nur Rädchen, die jederzeit ersetzt werden können.

Verbesserungsvorschläge

Darauf achten, wer die Leistung bringt und nicht nur darüber schreit und die Leistung der anderen sich aneignet!

Arbeitsatmosphäre

Immer mehr Druck ohne Lob oder Anerkennung

Image

Image ist intern sehr gelitten, vor allem wegen "freiwilligen" Massenabfindungsangeboten

Work-Life-Balance

Urlaub konnte vor 10 Jahren frei gewählt werden, jetzt muss es Anfang des Jahres verplant werden. Es gibt Kernarbeitszeit. Abhängig vom Projekt kann man relativ frei die Arbeitszeit einteilen.

Karriere/Weiterbildung

Man muss sehr viel Aktivismus betreiben, um voranzukommen. Es wird nicht die Leistung, sondern die Eigenwerbung befördert!

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind deutlich zurückgegangen und es wurde in den letzten Jahren nicht mal die Inflation ausgeglichen. Allerdings gibt es soziale Leistungen wie z.B. Kindergartengeld u.ä.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird übertrieben auf moderne Trends geachtet (von (früher) sinnvollen Weihnachtsgeschenken zu (heute) Schokolade aus Klimabewusster Kolonie, von normalem traditionellen Essen bei Events zu fleischlosen faden Gerichten)

Kollegenzusammenhalt

Jeder für sich, nur wer die richtigen Leute kennt oder sich sehr gut werben kann, kommt voran

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere werden neu nur in Managementebene eingestellt

Vorgesetztenverhalten

Es kommt auf den Vorgesetzten an (habe auch von guten gehört). Bei meinem hatte ich Pech. In den ganzen Jahren bin ich kein Schritt in der Karriereleiter vorangekommen. Oft sind wohl die Vorgesetzten eher an eigener Kariere interessiert als an deren MA.

Arbeitsbedingungen

Es gibt Arbeitsplatzpool und man kann auch viel im Homeoffice arbeiten

Kommunikation

Es wird zwar über Firmenlage informiert, aber die Erfolge für einzelne "Arbeitstiere" bleiben auf der Strecke

Gleichberechtigung

Meine Aussage wurde durch Kununu disqualifiziert.

Interessante Aufgaben

Es ging bei mir die Entwicklung von Interessant zu Notwendig und unter Druck/Stress

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ganz schlecht Stimmung

2,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MHP – A Porsche Company in Ludwigsburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Seit 2024 gibt es ehrlich gesagt kaum noch Gründe, bei MHP zu bleiben. Mein einziger Halt sind die Kolleginnen und Kollegen – die sind wirklich erstklassig. Alles andere hat massiv an Attraktivität verloren. Die Firma? Reißt mich nicht mehr mit.

Verbesserungsvorschläge

Der so sensationell angepriesene Inflationsausgleich war ein Witz. Ebenso die jährlichen "Gehaltsanpassungen". Es wird immer eine Ausrede gefunden, weshalb es keine Gehaltserhöhung gibt. Hauptsache das Image stimmt und man sponsort zig Vereine und Arenen.

Steckt realistische Ziele. Wenn man im Jahresgespräch Ziele bekommt, welche sowieso nicht erreichbar sind - weshalb soll man sich da noch anstrengen?

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind nicht mehr bereit, die Extra-Meile zu gehen. Weshalb auch? Es gibt keine oder nur minimalste Gehaltserhöhungen. Und Boni gibt es (zumindest in meinem Level) auch nicht. Rechnet man die Inflation dagegen, dann hat man in den vergangenen Jahren immer weniger Geld in der Tasche.

Es macht es auch nicht besser, wenn man alle 1-2 Monate ein Townhall veranstaltet. Wir sind - lt. Townhall - die stabilste Comany in Europa. Wir haben gut abgeliefert - dann aber zu sagen, es ist nicht der richtige Zeitpunkt für eine Gehaltserhöhung oder Sonderzahlung...da kann sich jeder jetzt selbst seinen Teil dazu denken.
Für mich kommt es so rüber: "MHP ist die genialste Company und ihr müsst dankbar sein, dass ihr Teil dieser Erfolgsgeschichte sein dürft. Da sind Sonderzahlungen doch total überflüssig..und fragt nicht nach Geld."
Sämtliche Budgets sind gestrichen worden. Wir als Team sind essen gegangen - und jeder hat aus eigener Tasche bezahlt. Wie armselig ist das denn.

Kritische Fragen in der Townhall dürfen inzwischen nicht mehr anonym gestellt werden – angeblich zur Steigerung der Qualität. In Wahrheit ist es ein klares Signal: Kritik bitte nur noch mit Namensschild.

Anfang Juli 2025 wurde dann unter dem wohlklingenden Titel „Personalstrategie“ ein Termin einberufen. Keine 24 Stunden später kam die Wahrheit ans Licht: 200–300 Mitarbeitenden in Deutschland sollen per Aufhebungsvertrag entfernt werden.

Die Auswahl ist intransparent, die Kommunikation kalt und abrupt. Für die Betroffenen gab es keinerlei Vorlauf, keinerlei Vorbereitung.

Besonders perfide ist, dass viele der Betroffenen voll ausgelastet waren, hervorragende Projektbewertungen hatten und von ihren Führungskräften sehr gut beurteilt wurden. Leistung, Engagement und Loyalität zählen hier nichts. Nennen wir es beim Namen: Qualifizierte Mitarbeitende wurden gezielt entsorgt.

Dass MHP so mit seinen eigenen Leuten umgeht, hat mich zutiefst schockiert. Der Eindruck drängt sich auf, dass kurz vor dem Verkauf noch schnell „die Braut aufgehübscht“ werden sollte – auf Kosten der Menschen, die das Unternehmen erfolgreich gemacht haben.

Der MHP Spirit existiert nicht mehr. Es gab Zeiten, wo man richtig stolz war, bei MHP zu arbeiten. Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Keine Empfehlung mehr.

Arbeitsatmosphäre

Das erste Halbjahr 2024 war geprägt von permanentem Aktionismus, ausgelöst durch fehlende Auslastung. Statt klarer Strategie dominieren ständig neue Initiativen ohne Substanz oder Nachhaltigkeit. Zeitgleich werden Zielvorgaben hochgeschraubt, die mit der operativen Realität nichts mehr zu tun haben.

Image

Die Wahrheit ist inzwischen kaum noch zu kaschieren: MHP hat seine Transformation krachend an die Wand gefahren. Was als moderner Wandel verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Stillstand mit neuem Vokabular. Man möchte agil wirken, bleibt aber strukturell, kulturell und operativ im alten Denken gefangen. Transformation findet nicht statt – sie wird nur behauptet.

Work-Life-Balance

Kommt auf das Projekt an. Mal so. Mal so.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung nur in der Freizeit über irgendwelche Online-Learnings. Während der Arbeitszeit geht nicht - geht ja alles zu Lasten der Faktura.

Gehalt/Benefits

Nach dem Einstieg wird Vergütung bei MHP zur Farce. Die jährliche „Gehaltsverhandlung“ ist eine Alibi-Veranstaltung: Zahl vorlesen, Diskussion unterbinden. Drei Prozent für High Performer bei dauerhaft hoher Inflation sind kein Incentive, sondern eine verdeckte Gehaltskürzung. Seit Jahren.

Zielvorgaben werden zentral diktiert, Nachverhandlungen systematisch ausgeschlossen. Wer sich aufreibt und knapp scheitert, bekommt exakt nichts. Null Toleranz, null Anerkennung. Leistung wird nicht belohnt, sondern ausgepresst. Shareholder first – Mitarbeitende last. Teamleistung ist ein Schlagwort ohne finanzielle Substanz.

Fürs äußere Bild hingegen sitzt das Geld locker: Arena Stuttgart, Ludwigsburg, Sponsoring überall. Glanz nach außen, Stille nach innen. Kritische Fragen zu Gehalt werden in Townhalls umschifft, die unangenehme Kommunikation wird nach unten delegiert. Führung heißt hier offenbar: glänzen lassen – und wegducken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden immer mal wieder Geld an verschiedene Organisationen gespendet.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist gut - es wird sich meist gegenseitig geholfen.

Umgang mit älteren Kollegen

bisher keine negativen Erfahrungen.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann da nur für mich sprechen: wir haben ein offenes und gutes Verhältnis.

Arbeitsbedingungen

300 Euro Homeoffice-Pauschale alle paar Jahre und 0,30 Euro pro Kilometer im Privat-PKW – das reicht nicht einmal ansatzweise. Jeder Kundentermin bedeutet ein Minusgeschäft. Arbeiten, um draufzuzahlen: Das ist kein Benefit-Modell, das ist ein Armutszeugnis.

Kommunikation

Die Informationslandschaft gleicht einem Labyrinth aus Kanälen, Links und Dokumenten. Relevantes Wissen wird nicht vermittelt, sondern versteckt. Wer nicht zufällig darüber stolpert, bleibt im Dunkeln.
Während in der Townhall „ohne Maske“ gesprochen wird, liefert die Presse 48 Stunden später die tatsächlich relevanten Fakten. Das ist keine transparente Kommunikation – das ist eine kommunikative Bankrotterklärung.

Gleichberechtigung

bisher keine negativen Erfahrungen.

Interessante Aufgaben

Es geht messbar bergab. Fehlende Auslastung führt dazu, dass Mitarbeitende wahllos auf Aufgaben geworfen werden, unabhängig von Kompetenz oder Schwerpunkt. Fachliche Entwicklung wird nicht gefördert, sondern aktiv unterbunden. Spezialisierung: abgeschafft.

17Hilfreichfinden das hilfreich33Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Große Unsicherheit und fehlende Wertschätzung

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MHP – A Porsche Company in Ludwigsburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

MHP hat grundsätzlich Potenzial, verliert dieses aber aktuell durch schlechte Führung, fehlende Wertschätzung und mangelnde Verlässlichkeit. Ohne echte Veränderungen in Kultur, Führung und Vergütung wird sich die hohe Fluktuation vermutlich fortsetzen

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Viele Kolleg:innen verlassen aktuell das Unternehmen – allein seit Oktober gab es rund 25 Kündigungen, darunter auch langjährige Mitarbeitende. Das sorgt für Unsicherheit und Frustration. Eine ausgeprägte Ellenbogenkultur erschwert die Zusammenarbeit zusätzlich

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind aus meiner Sicht ungleich verteilt. Leistung allein reicht nicht aus, um voranzukommen. Das wirkt demotivierend, insbesondere für engagierte Mitarbeitende.

Gehalt/Benefits

Es gab keine Gehaltserhöhungen. Eine zugesagte Inflationsprämie wurde ebenfalls nicht ausgezahlt, was zu weiterem Vertrauensverlust geführt hat.

Kollegenzusammenhalt

Ellbogen-Kultur

Vorgesetztenverhalten

Es fehlt spürbar an Vertrauen in die Führungskräfte. Entscheidungen wirken oft politisch motiviert, Beförderungen erfolgen eher durch Netzwerke und persönliche Beziehungen als durch Leistung. Wertschätzung und Anerkennung bleiben größtenteils aus.

Kommunikation

Durch die häufigen Re-Organisationen (seit ca. zwei Jahren immer wieder) fehlt eine klare, langfristige Ausrichtung. Veränderungen werden zwar angekündigt, aber selten nachvollziehbar erklärt oder konsequent umgesetzt.

Gleichberechtigung

Die Auslastung ist ungerecht verteilt. Während einige dauerhaft überlastet sind, haben andere deutlich weniger zu tun. Ein fairer Ausgleich findet kaum statt.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Fehlende Perspektive und schlechte Führung

1,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei MHP Management- und IT-Beratung GmbH in Ludwigsburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ellbogen-Mentalität, "Wer nicht fakturiert, verliert", Keine klaren Perspektiven am Markt zu bestehen

Verbesserungsvorschläge

Zurück zu alten Werten finden

Arbeitsatmosphäre

man versucht mit den Kollegen/Führungskräften klar zu kommen, aber Faktura Ziele stehen über der Zusammenarbeit

Image

außerhalb des Konzerns wirds dünn

Work-Life-Balance

Prinzipiell flexibel, aber alles was nicht fakturiert werden kann, soll dann in der Freizeit erledigt werden

Vorgesetztenverhalten

hohe Fluktuation führt auch dazu, dass Vorgesetzte einfach bestimmt werden, auch wenn diese nicht geeignet sind

Kommunikation

Viele lose Floskeln

Gehalt/Benefits

was man verhandelt hat bei Eintritt, behält man. prinzipiell aber durchschnittlich

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind für eine Beratung/Dienstleistung typisch


Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

5Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Immer noch ein besonderes Unternehmen

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei M H P mieschke hofmann & partner in Ludwigsburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Tolle Büros und nette Kollegen

Image

Leidet mit der Branche

Work-Life-Balance

Für Beratung beachtlich

Karriere/Weiterbildung

Prima

Gehalt/Benefits

Passt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Einfach nur top

Umgang mit älteren Kollegen

Da fühlt sich jedes Alter wohl

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf den Chef an

Arbeitsbedingungen

Sehr flexibel, Vertrauensarbeitszeit, tolle Büros, viele Standorte

Kommunikation

Management informiert regelmässig und umfassend

Gleichberechtigung

Nichts zu meckern

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Kunden an

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.