Bewertung der Firma EBI mit allen Aspekten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kollegen. Mit manchen Kollegen war die Zusammenarbeit sehr angenehm, unterstützend und von gegenseitiger Hilfsbereitschaft geprägt. Aus dieser Zeit sind sogar Freundschaften entstanden, die über das Arbeitsverhältnis hinaus bestehen.
Verbesserungsvorschläge
Abgabe der Führung an den Sohn des Geschäftsführers, da dieser aus meiner Sicht neue Impulse setzen und bestehende Strukturen hinterfragen könnte. Wichtig wäre dabei, nicht nur die äußeren Rahmenbedingungen zu verändern, sondern auch Themen wie Kommunikation, Planung, Zusammenarbeit und den Umgang mit Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Während meiner Tätigkeit hatte ich häufig das Gefühl, unter ständiger Beobachtung zu stehen – sowohl durch das Ticketsystem als auch durch das Verhalten einzelner Personen im Arbeitsalltag. Dadurch entstand für mich eine Atmosphäre, die ich als angespannt und wenig vertrauensvoll empfand. Insgesamt wirkte das Arbeitsumfeld auf mich eher belastend und stagnierend, sodass ich mich dort langfristig nicht wohlgefühlt habe.
Kommunikation
Die Kommunikation mit den jüngeren Kolleginnen und Kollegen empfand ich als offen, freundlich und konstruktiv. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass deren Arbeit und Kommunikation teilweise durch erfahrenere Kolleginnen und Kollegen erschwert wurde.
Die Kommunikation mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht überwiegend eine Holschuld. Wurden keine gezielten Nachfragen gestellt, erhielt man häufig nur wenige Informationen. Das führte teilweise dazu, dass Probleme erst dann thematisiert wurden, wenn sie bereits eskaliert waren.
Auch die Zusammenarbeit im Team empfand ich als ausbaufähig. Die Aufgaben waren meist klar einzelnen Personen zugeordnet, sodass gegenseitige Unterstützung nur selten stattfand. Häufig entstand der Eindruck, dass viele Kolleginnen und Kollegen aufgrund ihrer hohen Auslastung kaum Kapazitäten hatten, sich gegenseitig zu unterstützen.
Ich weiß das sich das Unternehmen auch nach dem Umzug nicht verbessert hat, sondern eher verschlechtert wenn es um die Kommunikation geht.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht gemischt (etwa 50/50). Mit einigen Kolleginnen und Kollegen überwiegend den jüngeren funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut. Man unterstützte sich gegenseitig, übernahm bei Bedarf Aufgaben, blieb auch einmal länger und tauschte sich offen über Probleme aus.
Mit anderen Kolleginnen und Kollegen war der Teamgedanke hingegen weniger ausgeprägt, sodass Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung eher selten stattfanden.
Manche Ex Mitarbeiter erinneren sich evlt;
Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einzelne Kolleginnen und Kollegen ihren Arbeitstag regelmäßig deutlich früher beendeten, obwohl sie für wichtige und umfangreiche Aufgaben verantwortlich waren. Diese Aufgaben wurden aus meiner Sicht nur selten verteilt oder gemeinsam bearbeitet. Dadurch blieb viel Wissen bei einzelnen Personen.
Work-Life-Balance
7:00 Beginn
7:05 Meeting
12:00 -> 13:00 Pause (Nicht veränderbar)
17:00 Ende
Die Work-Life-Balance empfand ich als eher unflexibel.
Überstunden wurden aus meiner Sicht gerne gesehen. Benötigte ein Ticket aufgrund notwendiger Recherche oder Einarbeitung mehr Zeit, wurde dies eher kritisch betrachtet dabei kann niemand alles sofort wissen.
Früheres Gehen war nach meiner Wahrnehmung eher ungern gesehen. Bei langjährigen Mitarbeitenden hatte ich den Eindruck, dass dies flexibler gehandhabt wurde.
Urlaub zu nehmen empfand ich teilweise als schwierig und mit höherem Abstimmungsaufwand verbunden.
Während einer Krankheitsphase wurde ich kontaktiert und nach meinem Gesundheitszustand sowie der voraussichtlichen Dauer meiner Abwesenheit gefragt, was ich als unangenehm empfand.
Für Kundenbesuche gab es ein Firmenfahrzeug mit Fahrtenbuch, was ich grundsätzlich nachvollziehbar fand.
Als dieses bereits belegt war, nutzte ich mein privates Auto für einen Kundentermin. Die Kraftstoffkosten wurden mir nach meiner Erinnerung nicht erstattet; stattdessen wurde der Verbrauch meines Fahrzeugs kritisiert, was ich als wenig wertschätzend empfand.
Insgesamt gab es für mich wenig Ruhe
Vorgesetztenverhalten
Wo fange ich an:
Das Vorgesetztenverhalten war für mich einer der größten Kritikpunkte.
Man hatte häufig das Gefühl, permanent beobachtet zu werden und hauptsächlich auf Fehler hingewiesen zu werden. Selbst wenn gute Arbeit geleistet wurde, gab es zwar gelegentlich ein kurzes Dankeschön, jedoch wurde man danach oft direkt wieder aus der Situation geschickt. Positive Rückmeldungen waren aus meiner Sicht selten, während Kritik deutlich häufiger im Vordergrund stand.
Insgesamt vermittelte die Führung für mich häufig einen Eindruck von Unsicherheit, fehlender Planung und mangelnder Struktur. Viele bestehende Probleme, die aus meiner Sicht innerhalb der Firma entstanden waren, mussten anschließend gegenüber Kunden erklärt und vertreten werden.
Die Kommunikation durch Vorgesetzte empfand ich häufig als wenig wertschätzend und nicht auf Augenhöhe. Entscheidungen wurden eher von oben nach unten weitergegeben, wodurch eine starke Hierarchie und wenig Raum für Austausch entstand.
Der Umgang wirkte auf mich teilweise sehr emotional und druckorientiert. Es entstand der Eindruck, dass Mitarbeitende eher über Druck und Unsicherheit geführt wurden, anstatt durch Vertrauen und Motivation.
Interessante Aufgaben
Kurz und Knackig
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Typisches Systemhaus mit einem breiten Aufgabenspektrum. Es gab sowohl viel Tagesgeschäft als auch neue und teilweise interessante Aufgaben. Dabei hatte ich durchaus Spaß an einigen Tätigkeiten und konnte auch neue Dinge lernen.
Allerdings fehlte es aus meiner Sicht häufig an ausreichender Planung und Vorbereitung. Teilweise wurde man zu Kunden geschickt, obwohl das notwendige Wissen oder die entsprechende Vorbereitung für die Aufgabe noch nicht vorhanden waren. Dadurch entstand unnötiger Druck und Unsicherheit in den Einsätzen.
Gleichberechtigung
Das Team besteht ausschließlich aus männlichen Mitarbeitern.
Aus meiner Sicht gab es eine klare Trennung zwischen Senior- und Junior-Mitarbeitern. Während Senior-Mitarbeiter Abläufe und Entscheidungen stärker mitgestalten konnten, hatten Junior-Mitarbeiter eher die Rolle, Vorgaben umzusetzen und sich anzupassen.
Eine gewisse Hierarchie zwischen unterschiedlichen Erfahrungsstufen ist grundsätzlich normal. Allerdings entstand bei mir der Eindruck, dass eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge von Junior-Mitarbeitern nur wenig berücksichtigt wurden und das Einbringen neuer Ansätze teilweise wie Zeitverschwendung wirkte.
Umgang mit älteren Kollegen
Senior-Mitarbeiter hatten eigene Büros und waren während der Arbeitszeit häufig weniger präsent. In den Pausen waren sie teilweise kurz zu sehen, anschließend jedoch wieder nicht im direkten Arbeitsumfeld oder arbeiteten aus dem Homeoffice.
Diese Möglichkeit wurde nach meiner Wahrnehmung nicht allen Mitarbeitenden gleichermaßen eingeräumt, insbesondere jüngere Kolleginnen und Kollegen hatten diese Flexibilität deutlich seltener.
Arbeitsbedingungen
Das Bürogebäude wirkte auf mich sehr veraltet und wenig gepflegt. Viele Bereiche waren stark zugestellt, teilweise vergilbt und machten insgesamt einen ungeordneten Eindruck.
Ich hatte den Eindruck, dass weder von Mitarbeitenden noch von Vorgesetzten großes Interesse bestand, die Arbeitsumgebung aufzuräumen oder zu verbessern. Der Zustand wirkte teilweise so, als wäre eine normale Reinigung allein nicht ausreichend, um wieder Ordnung herzustellen.
Auch die Büropflanzen machten keinen gepflegten Eindruck und waren teilweise von vielen kleinen Fliegen befallen.
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Ich habe mitbekommen, dass inzwischen ein neues Gebäude bezogen wurde. Aus meiner Sicht ändert ein neues Gebäude jedoch nicht automatisch etwas an den grundlegenden Arbeitsabläufen oder der Unternehmenskultur – ein neuer Standort allein löst die bestehenden Probleme nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dazu gibt es aus meiner Sicht nicht viel zu sagen. Ein Elektrofahrzeug für dienstliche Fahrten stand nicht zur Verfügung.
Auch beim Thema Heizung empfand ich die Situation als schwierig. Im Winter hatte ich den Eindruck, dass das Einschalten der Heizung eher unerwünscht war.
Das Thema Verpflegung und Ernährung der Mitarbeitenden kann ich nicht wirklich beurteilen und möchte ich daher nicht weiter bewerten.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt empfand ich als branchenüblich und angemessen für die Position. Es gab aus meiner Sicht weder besondere Vorteile noch nennenswerte Nachteile.
Image
Das Image der Firma empfand ich bereits vor meiner Zeit dort als eher schwierig. Auch nach meinem Ausscheiden hatte ich die Gelegenheit, mit mehreren ehemaligen Kollegen zu sprechen, deren Erfahrungen und Eindrücke ähnlich kritisch waren.
Karriere/Weiterbildung
Nein.