61 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das hier ständig negative Kununu-Bewertungen verschwinden und meine eigenen Bewertungen mehrfach auf Wunsch des Geschäftsführers heruntergenommen wurden.
Transparenz geht anders.
Gute Frage. Um ehrlich zu sein glaube ich – und viele andere auch –, dass das Schiff bereits so weit untergegangen ist, dass es nicht mehr zu retten ist. Im Militär sagt man dazu FUBAR.
Weniger Rochenzucht, Boot, Wohnmobil und teure Autos und wieder back to the roots – das wäre mein Vorschlag.
Keine Kununu-Bewertungen löschen lassen!
Hat leider deutlich nachgelassen, es herrscht ein Klima der Angst. Auf die komischste Art und Weise verschwinden auf einmal Mitarbeiter.
Es bröckelt. Micromata war mal die Kasseler Vorzeige-IT-Firma. Wenn ich mit Leuten über meine Anstellung dort rede, dann merke ich ziemlich schnell, dass das Image dahin ist. Mich wundert es aber auch nicht.
In der Theorie gut. In der Praxis wird mehr erwartet, als man mit einer guten Work-Life-Balance leisten kann.
Wie jedes Unternehmen halt: Wasser predigen und Wein trinken – Klassiker.
Früher war es mal top, mittlerweile geht da gar nichts mehr. Selbst gesetzlich vorgeschriebener Bildungsurlaub wird unterbunden.
War auch mal besser. Die Guten sind gegangen oder sind gerade auf dem Weg zu gehen. Die Micromata heute hat NICHTS mit der Micromata von vor 5 Jahren zu tun.
Offiziell gibt es ja keine Vorgesetzten, damit die GF alles im Alleingang entscheiden kann, und die verhält sich einfach nicht gut. Oft entsteht bei mir der Eindruck, dass die beiden nicht miteinander reden. GF #2 sagt A, aber wenn GF #1 B sagt, dann gilt A nicht mehr und GF #2 tut auf einmal so, als ob er nie A gesagt hätte. Hat etwas von einer Sitcom.
Von dem, wie es mal war, ist auch nicht mehr viel übrig. Das gilt leider auch für die Arbeitsbedingungen.
Die Kommunikation seitens der Führungsebene und HR habe ich als extrem intransparent und unzuverlässig erlebt. Meinem Empfinden nach stimmten Zusagen oder Aussagen selbst bei Nebensächlichkeiten häufig nicht mit der Realität überein. Ich hatte im Alltag den Eindruck, dass dies kein Einzelfall war, sondern eine tief sitzende Kultur widerspiegelt. In meinen Augen wirkte die interne Kommunikation oft sehr inszeniert, wodurch bei mir das Vertrauen komplett verloren gegangen ist
Nicht mehr konkurrenzfähig. Wenn die guten Kollegen in eine Behörde wechseln, weil es dort deutlich mehr gibt, dann ist alles gesagt. Das jahrelang bestehende System der Mic-Summits bröckelt so vor sich hin.
War früher leider deutlich besser, die Firma kämpft anscheinend ums Überleben. In der Schwesterfirma gab es bereits größere betriebsbedingte Kündigungen. Im Keller gibt es jetzt eine Rochenzucht, also vielleicht möchte sich ja jemand umschulen?
- Es gibt einen großen Gestaltungsspielraum.
- Egal ob Teilzeit oder Vollzeit, man kann sich voll einbringen und wird gesehen.
- Wenn man Vertrauen gibt, bekommt man auch Vertrauen zurück.
- Man kann an Themen wachsen und seinen Platz finden.
- Die Themen machen echt Spaß!
- Die Menschen sind einfach fabelhaft!
Durch den enormen Freiraum und die hierarchiefreie Organisation trägt jede:r viel Verantwortung für das eigene Handeln, die Zusammenarbeit und das Ergebnis im Team. Das entspricht mir total, daher kann ich hier hoch wirksam arbeiten - auch in Teilzeit.
Nichts! Für Menschen, die sich klare hierarchische Strukturen wünschen, ihre Entwicklung vor allem über klassische Karrierewege sehen oder ein stark vorgegebenes Rahmenwerk bevorzugen, ist unser Arbeitsmodell vielleicht weniger passend.
Alles in allem bin ich wirklich sehr zufrieden. Gerade das Arbeiten ohne Hierarchie eröffnet tolle Chancen, insbesondere beim Thema Feedback. Kollegiales Feedback auf Augenhöhe ist besonders wertvoll und bietet großes Entwicklungspotenzial für uns alle. Indem wir weiterhin in dieses Thema investieren, können wir unsere Fähigkeiten gemeinsam stärken und an diesen Thema wachsen – und vieles gelingt uns dabei schon richtig gut.
Eigenverantwortlich, aufgabenorientiert und vertrauensvoll
Authentisch
Ausgesprochen familienfreundlich, hybride Arbeitskultur und enorme Möglichkeiten, Work und Life in Balance zu halten
Technische, fachliche und persönliche Entwicklung werden gefordert und gefördert
Top, insb. ganz tolles Add-on-Paket
Wo immer möglich nachhaltig, regional, lokal, bio, fair trade, in viele Richtungen sozial engagiert z. B. MINT-Nachwuchs und Pride
Selbstorganisiert, unterstützend und lösungsorientiert
Absolut geschätzt
Diese Kategorie trifft auf Micromata nur bedingt zu, denn es gibt keine klassischen Vorgesetzten. Wir arbeiten hierarchiefrei und auf Augenhöhe, teilen Verantwortung, besprechen Entscheidungen und machen Probleme/Konflikte/Herausforderungen besprechbar, um daran zu wachsen.
Ausgezeichnete technische und räumliche Ausstattung für alle Techies und Nichts-Techies
Sehr regelmäßig, offen und dialogisch
Leben wir umfassend und aktiv. Unser engagiertes Frauennetzwerk bietet Unterstützung, Austausch und fördert gezielt die Entwicklung von Mitarbeiterinnen. Jede:m stehen gleichermaßen alle Möglichkeiten offen, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln. Chancengleichheit ist zentraler Wert und Haltung zugleich.
Micromata zeigt, dass es keinen klassischen Karriereweg (i. S. d. hierarchischen Aufstiegs) braucht, um hoch wirksam zu sein, Verantwortung zu übernehmen, spannende und neue Aufgaben zu übernehmen und die Organisation voranzubringen.
- Viel Freiheit bei der Arbeitszeitgestaltung
- Moderne Ausstattung.
- Fehlende Strukturen und klare Rollen
- Führung agiert oft uneinheitlich und gibt wenig Orientierung.
- Karriereentwicklung hängt stark von Eigeninitiative und interner Vernetzung ab.
- Kommunikation wirkt teilweise stärker auf Außenwirkung als auf Authentizität.
- Klarer Strukturen und eindeutiger Rollenverteilungen.
- Eine klarere und fachlich stärkere Führungsebene, die Orientierung gibt und Entscheidungen nachvollziehbar trifft.
- Mehr Selbstreflexion und realistische Einschätzung interner Prozesse und Strukturen würden dem Unternehmen guttun.
Ich hätte mir häufiger Lob und konstruktives Feedback gewünscht.
Micromata achtet sehr darauf, ein positives Bild nach innen und außen zu vermitteln. Noch überzeugender wäre es, wenn dieses starke Selbstbild auch im Alltag konsequent erlebbar wäre.
Auch kurzfristige Urlaubsanträge wurden in der Regel genehmigt.
Weiterbildung ist gewünscht und wird auch fast immer genehmigt. Für die Karriere gilt: Wer etwas erreichen möchte, darf sich gerne aktiv einbringen.
Die umfangreichen Sozialleistungen sind ein klarer Pluspunkt und werden bei Micromata zu Recht betont. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass das Gesamtpaket trotz eines Gehalts, das ich persönlich als leicht unter dem Marktdurchschnitt empfinde, sehr attraktiv wirkt.
Auf Umweltaspekte wird, wo möglich, Rücksicht genommen.
Der Kollegenzusammenhalt ist stark teamabhängig. Gute Vernetzung scheint wichtiger zu sein als Leistung.
Eine direkte Führungsstruktur gibt es nicht, was grundsätzlich viel Freiheit ermöglicht. Ich denke jedoch, dass dem Unternehmen eine klarere Struktur und stärker ausgeprägte Führungsebene guttun würde, da aktuell vieles informell geregelt ist.
Der Ausbau von KI wurde mit großem Nachdruck verfolgt. Die Kommunikation dazu vermittelte für mich teilweise den Eindruck von Dringlichkeit, wodurch weniger Raum für eine ausgewogene, strategische Diskussion blieb.
Die Büros und die technische Ausstattung sind modern und auf dem neuesten Stand.
Die Kommunikation in Präsentationen wirkte für mich teilweise eher auf Wirkung als auf Authentizität ausgelegt. Aufgrund fehlender klarer Strukturen war es manchmal schwierig, die benötigten Informationen rechtzeitig zu erhalten.
Gleichberechtigung wird aktiv gefördert.
Die Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung.
In einem dynamischen Umfeld ist es normal, dass Rollen und Aufgaben flexibel sind. Gelegentlich könnten aber klare Zuständigkeiten helfen, Reibung zu reduzieren und Entscheidungen zu beschleunigen.
Die Atmosphäre bei Micromata ist von Vertrauen, Offenheit und einem respektvollen Miteinander geprägt. In meinem Umfeld halten alle zusammen und arbeiten gern zusammen
Kommt auf die Projekt-Situation drauf an
Liegt an einem selbst. Die Möglichkeiten sind da.
Diese Jahr sind die Summits verschoben. Einerseits schade, andererseits in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation nachvollziehbar.
Besonders positiv finde ich, dass regelmäßig Raum für persönliche Begegnung geschaffen wird. Ich war neulich bei einem mehrtägigen Teamevent dabei, das nicht nur fachlich, sondern auch menschlich enorm bereichernd war. Solche Gelegenheiten fördern das Verständnis füreinander und stärken das Miteinander spürbar.
Gibt so in der Form nicht. Wir gestalten unser eigenes Arbeitsumfeld.
Kann mir alles besorgen, was ich fürs Arbeiten benötige. Ohne etwaige Freigaben.
Kann nichts bemängeln.
Im meinem Projekt auf jeden Fall. Wer Verantwortung übernehmen und Neues ausprobieren will, wie insb. im KI-Bereich, bekommt den Raum und die Unterstützung dafür.
- Flexibilität: Die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, ist ein Pluspunkt. Trotz gelegentlicher subtiler Bemerkungen wie „Man sieht dich ja immer seltener im Büro“ schätze ich die Freiheit, die mir dadurch geboten wird.
- Kostenlose Getränke: Ein kleines, aber nettes Benefit sind die kostenlosen Getränke im Büro.
- Weiterbildungsmöglichkeiten: Falls man den Wunsch hat, sich weiterzubilden, wird einem hier entgegengekommen. Das ist ein positiver Aspekt, der zeigt, dass der Arbeitgeber die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden unterstützen möchte.
- Eigeninitiative wird belohnt: Es kommt vor, dass man längere Zeit keine konkreten Aufgaben zugewiesen bekommt. Für mich persönlich ist das kein Problem, da hier viel Eigeninitiative gefragt ist und man sich selbstständig Aufgaben suchen kann.
- Fehlendes Onboarding-Konzept: Das Onboarding ist ein einziges Chaos. Man wird komplett allein gelassen, ohne klare Ansprechperson oder Orientierung. Zugänge zu Systemen und Tools erfährt man oft nur zufällig und muss sie dann mühsam anfordern. Wichtige Termine werden regelmäßig verpasst, weil man keinen Zugang zu Teamkalendern hat. Ein strukturiertes Einarbeitungskonzept fehlt völlig.
- Lange Phasen ohne Aufgaben: Es ist unverständlich, warum überhaupt neue Mitarbeitende eingestellt werden, wenn es offenbar keine klaren Aufgaben für sie gibt. Zwar kann man sich selbst Aufgaben suchen, wenn man Eigeninitiative zeigt, aber das ist keine Lösung für das strukturelle Problem. Wer klare Vorgaben und eine geführte Einarbeitung erwartet, wird hier enttäuscht.
- Technische Einschränkungen: Die Vorgabe, welches Betriebssystem genutzt werden muss, ist unnötig restriktiv. Auch für Werkstudierende wäre es effizienter, wenn sie mit einem vertrauten System arbeiten könnten. Dies steigert erwiesenermaßen die Produktivität.
- Gleichberechtigung nur auf dem Papier: Obwohl der Arbeitgeber gerne betont, viel für Frauen im Tech-Bereich zu tun, zeigt die Realität ein anderes Bild. Der Großteil der Entwickler ist männlich, und es gibt kaum gezielte Maßnahmen, um Frauen in der Entwicklung zu fördern und gezielt einzustellen. Es fehlt an Vernetzungsmöglichkeiten oder spezifischen Angeboten für Frauen, die bereits im Tech-Bereich tätig sind. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Frauen durch andere Frauen diffamiert werden, beispielsweise durch Herunterspielen ihrer Fähigkeiten oder Unterbrechungen beim Präsentieren. Hier besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung des Unternehmens und der gelebten Praxis.
- Ineffektive Kommunikation: Es wird zwar viel geredet, aber die Konsequenz ist oft: „Es ist ja alles super bei uns.“ Konkrete Maßnahmen oder Veränderungen bleiben aus. Kritik und Vorschläge werden zwar angehört, aber es folgen keine Taten. Das führt zu Frustration und dem Gefühl, dass Feedback nicht ernst genommen wird.
- Kritik wird selektiv behandelt: Obwohl nach außen hin betont wird, dass Kritik willkommen ist und man an sich arbeiten möchte, zeigt sich in der Praxis ein anderes Bild. Bestimmte Personen scheinen aufgrund ihrer Nähe zur Geschäftsführung unantastbar zu sein. Kritik an diesen Personen wird heruntergespielt oder auf andere geschoben, anstatt konstruktiv damit umzugehen. Dies untergräbt das Vertrauen in eine offene Feedback-Kultur und führt zu Frustration bei den Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge:
1. Strukturiertes Onboarding: Ein klar definiertes Onboarding-Konzept mit festen Ansprechpartnern, einer Checkliste für benötigte Zugänge und einer Einführung in Teamkalender und Tools ist dringend notwendig.
2. Aufgabenverteilung: Überdenkt die Einstellungspraxis und stellt sicher, dass neue Mitarbeitende von Anfang an klare Aufgaben und Verantwortungsbereiche haben. Eigeninitiative ist wichtig, aber eine gewisse Grundstruktur sollte vorhanden sein, um Überforderung oder Unterforderung zu vermeiden.
3. Flexibilität bei Betriebssystemen: Lasst Mitarbeitende, auch Werkstudierende, ihr bevorzugtes Betriebssystem wählen. Dies steigert erwiesenermaßen die Effizienz und Zufriedenheit.
4. Professionelles Arbeitsklima: Fördert eine Kultur der konstruktiven Kritik und Fehleranalyse anstelle von Lästereien und Schuldzuweisungen. Dies würde das Arbeitsklima deutlich verbessern.
5. Gleichberechtigung und Frauenförderung: Setzt gezielte Maßnahmen um, um Frauen in der Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Schafft Vernetzungsmöglichkeiten und klare Angebote für Frauen im Tech-Bereich. Sensibilisiert das Team für unbewusste Vorurteile und fördert eine Kultur des Respekts und der Solidarität von Frauen für Frauen.
6. Offene Feedback-Kultur: Stellt sicher, dass Kritik unabhängig von Hierarchien oder persönlichen Beziehungen ernst genommen und konstruktiv bearbeitet wird. Nur so kann eine echte Feedback-Kultur entstehen.
Das Arbeitsklima leidet unter häufigen Lästereien und unprofessionellen Schuldzuweisungen. Positiv ist die grundsätzlich lockere Atmosphäre trotz der strukturellen Probleme.
Home-Office-Möglichkeiten werden flexibel gewährt. Lange Phasen ohne klare Aufgaben können die Balance stören.
Es wird viel für die Region getan.
Es besteht immer die Möglichkeit der Weiterbildung. Hier kommt man den Mitarbeitern entgegen.
Einige engagierte Kollegen tragen die Hauptlast, während andere kaum eingebunden werden. Der Zusammenhalt wird durch Lästereien und ungleiche Arbeitsverteilung beeinträchtigt.
Alter spielt keine Rolle.
Kritik an Führungskräften wird oft heruntergespielt oder ignoriert.
Kostenlose Getränke sind ein positiver Aspekt.
Informationen werden unvollständig und sporadisch weitergegeben. Kritik wird zwar angehört, aber selten in konkrete Maßnahmen umgesetzt.
Trotz Beteuerungen gibt es kaum Maßnahmen zur Frauenförderung im Tech-Bereich. Frauen mit naturwissenschaftlichen/technischen Background erleben hinter dem Rücken vielmehr Diffamierungen und mangelnde Solidarität durch andere Frauen. Das hat mich tatsächlich am meisten schockiert. Hier besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung des Unternehmens und der gelebten Praxis.
Aufgaben sind grundsätzlich interessant, müssen aber oft in Eigeninitiative gesucht werden. Längere Phasen ohne klare Aufgabenstellung sind problematisch.
Die Freiheit
Man langweilt sich schnell
Es wird helfen die Ziele und Aufgaben zu definieren
Nette Kolleginnen und Kollegen, immer ein lockerer und persönlicher Austausch.
Die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und sich einzubringen.
Die privaten Kosten steigen schneller, als sich das Gehalt anpasst.
Hängt natürlich stark von Kunden ab.
Ich würde sagen: So gut es in einem Dienstleistungsumfeld möglich ist.
Ich habe sehr viel bei, von und mit der Micromata gelernt und hatte auch immer Rückhalt bei privaten Themen. Dinge wie Kommunikation, Wertschätzung, Respekt fanden auf einem sehr hohen Niveau statt. Dafür bin ich sehr dankbar und ich weiß das sehr zu schätzen!
Die Gleitzeitregelungen sind ein absoluter Pluspunkt, ebenso das Umweltbewusstsein. Auch die Addons sind klasse, wenn auch kein Ersatz für einen höheren Lohn.
Ich finde nicht gut, dass Werte wie Offenheit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit nach außen zur Schau gestellt werden, aber im Innen gegenüber der Geschäftsführung eigentlich nicht wirklich gewünscht sind bzw. aus der Kritik heraus keine Handlungen folgen. Kritisiert der Mitarbeiter die Micromata als solches, ist es ein "Haltungsproblem" des Mitarbeiters. Gleiches gilt auch, wenn der Mitarbeiter nicht mehr gern an die Arbeit kommt. In dem Fall kann man dann ein Coaching wahrnehmen, das bestenfalls die Haltung wieder gerade rückt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich bei den Punkten, die ich angesprochen habe wahr- und ernst genommen wurde.
Die Micromata bzw. die GF hat sich über die Jahre stark verändert und leider nicht unbedingt zum Positiven.
Überprüfung Fremdbild und Selbstbild: Werden die Werte wie Kritikfähigkeit, Offenheit und Ehrlichkeit, die man nach außen sichtbar und sehr deutlich macht, auch tatsächlich innen gelebt?
Verabschiedungskultur: Meine Empfindung ist/war, dass eine Kündigung fast einem Verrat gleich kommt. Weiterhin wurden einige Mitarbeiter auf sehr unschöne Art entlassen oder sind gegangen - wirklich verabschiedet wurden sie dabei nicht. Obwohl genau das wahre Stärke bedeuten würde. Tipp: Implementiert eine wirkliche Verabschiedungskultur, vor allem auch dann, wenn es Euch möglicherweise unangenehm ist. Denn auch wenn etwas unschön endet, heißt es nicht, dass man nicht auch sehr viel aneinander hatte. Ein Danke kostet wenig, ist aber sehr wertvoll.
Es ist schwierig die Arbeitsatmosphäre zu beschreiben, denn es kommt drauf an auf welchem Level und in welchem Rahmen man diese betrachtet. Im Team selbst war die Arbeitsatmosphäre super! Wobei es auch da schon auf die Führungskraft ankommt.
Fehler waren aber immer erlaubt, es wurde viel gelacht, es wurde gelobt, aber auch kritisiert.
Ich bin die meiste Zeit gerne an die Arbeit gegangen.
Das Image ist sehr gut!
Es gibt Leistungsträger, die ein ziemlich hohes Arbeitspensum haben und fast permanent Überstunden leisten und andere, die das nicht tun. Je nachdem zu wem man gehört, kann die Work-Life-Balance teilweise und phasenweise schon ordentlich leiden. Vor allem, wenn man sich der Sache und dem Projekt gegenüber stark verpflichtet fühlt. Wenn es ruhige Phasen gibt, ist es aber immer möglich die Überstunden abzubauen. Weiterhin gibt es eine vollständige Gleitzeit. Nach Rücksprache mit dem Team kann man arbeiten wann und wo man möchte.
Weiterbildungen werden bezahlt - man hat hierbei auch die Option Weiterbildungen selbst vorzuschlagen und kriegt sie im Regelfall genehmigt. Ein absoluter Pluspunkt.
Karrierepfade waren zu meiner Zeit nicht vorgesehen. Ob man eine Leitungsfunktion bekommen hat, hing jedoch nicht unbedingt von der Leistung ab. Ich empfand den Prozess nicht sehr fair.
Das Gehalt ist grundsätzlich und absolut gesehen gut. Wenn man allerdings zu den Leistungsträgern und zu den Menschen zählt, die sich ihrem Projekt absolut verbunden und verpflichtet fühlen, spiegelt die Höhe des Gehaltes nicht die Verantwortung und Leistung wieder, die man trägt. Addons sind schön und gut, zahlen aber beispielsweise nicht in die Rentenkasse ein. Hier ist deutlich Luft nach oben, denn auch das Gehalt ist eine Form der Wertschätzung!
Die Micromata engagiert sich viel im sozialen Bereich. Sie ist Hauptsponsor für das Musikschutzgebiete Festival. Zudem gibt es die Aktion, dass Spenden von Mitarbeiter an gemeinnützige Vereine verdoppelt werden.
Kaffee, Milch, Kakaopulver, Seife - diese und viele andere Dinge sind fast ausschließlich BIO und Fairtrade und das schon seit Jahren. Absoluter Vorreiter auf diesem Gebiet.
Auf Firmenfeiern wird in der Regel viel zu viel Essen bestellt.
Meine Kolleg:innen waren größtenteils phänomenal :)
Manchmal hätte ich mir mehr Ehrlichkeit gewünscht! Kritik gab es durchaus, aber wenn man diese öffentlich geäußert hat, stand man doch ziemlich alleine da. Daher nur drei Sterne.
Jedes Alter ist Willkommen!
Drei Sterne, weil es stark darauf ankommt welche Führungskraft man hat und welche Themen man hat. Spricht man Themen der allgemeinen Organisation und/oder Kritik am Unternehmern an, liegt es zumeist "an der eigenen Haltung". Offenheit für Kritik ist zwar da, aber den Worten folgen meist keine Taten. Also eigentlich ist sie nicht so wirklich gewollt, weil es ist ja alles super.
Bei den direkten Führungskräften ist alles dabei: von super starken Führungspersönlichkeiten bis hin zu Führungskräften, die nicht sehen, dass Führung sinnvoll und notwendig ist.
Man bekommt alle Materialien, die man zum Arbeiten benötigt! Dies umfasst die Büroausstattung im Sinne von Tisch, Stuhl & Whiteboard ebenso wie den Laptop, das Headset oder sonstiges Equipment. Der Hersteller der Geräte ist frei wählbar. Top!
Es wurde kommuniziert, manchmal mehr, manchmal weniger. Vermutlich sogar mehr, als es üblich ist. Aber Dinge wie Gehälter wurden beispielsweise nicht transparent gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass manche Themen "überkommuniziert" wurden und andere Themen dagegen gar nicht thematisiert wurden, obwohl es der Wunsch der Mitarbeitenden war.
Gleichberechtigung wird nach außen propagiert. Es gibt auch viele Frauen in Führungspositionen, zeitweise waren sogar mehr Frauen in Führungspositionen als Männer. Beim Gehalt habe ich Zweifel, ob die Gleichberechtigung wirklich gelebt wird, da das Gehalt nie transparent gemacht wurde. Das "höhere Management" besteht dagegen nur aus Männern, neben einer Frau als GF.
Die Aufgaben sind in jedem Fall sehr interessant, oft aber auch eintönig!
So verdient kununu Geld.