15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Milbank LLP Bewertungen
Work-Life-Balance? Fehlanzeige – toxische Kultur und falsche Versprechen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die benefits, die Lage, und die Räumlichkeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hinter der schicken Hochglanzfassade verbirgt sich eine zutiefst ungesunde Kultur: Überstunden selbstverständlich, keine geregelten Arbeitszeiten, toxisches Klima, fehlende Gleichberechtigung, extrem hohe Fluktuation und eine katastrophale Kommunikationskultur. Wer Wert auf ein respektvolles, faires und ausgewogenes Arbeitsumfeld legt, sollte sich zweimal überlegen, ob Milbank die richtige Adresse ist.
Verbesserungsvorschläge
• Klare Trennung zwischen Mentoring und disziplinarischer Führung.
• Nulltoleranz gegenüber Lästereien und Petzkultur.
• Aufbau einer wirklich respektvollen und unterstützenden Atmosphäre.
• Ehrliche Kommunikation statt Schein und Fassade.
• zu viele verbitterte Frauen im Business Services Bereich, sollte weniger toxisch sein wenn da auch paar Männer wären.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist stark toxisch geprägt: ständige Lästereien, Petzkultur und Misstrauen. Ein gesundes Miteinander existiert nicht, man fühlt sich eher kontrolliert als unterstützt.
Image
Image ist eh schlecht- sowohl die Bewertungen hier als auch Headhunter warnen einen vor der Firma.
Work-Life-Balance
Von den vorher groß angekündigten „geregelten Arbeitszeiten“ ist in der Realität nichts zu spüren. Überstunden fallen regelmäßig an, selbstverständlich ohne Dank oder Ausgleich. Flexibilität gilt nur für die Kanzlei, nicht für die Mitarbeitenden. Work-Life-Balance kennt das Unternehmen schlichtweg nicht.
Ein angebliches Mentorenprogramm entpuppte sich als Farce: Mein „Mentor“ war gleichzeitig meine direkte Vorgesetzte- eine klare Rollenkollision, die jede ehrliche Förderung unmöglich machte.
Gehalt/Benefits
Bei den Unmengen an Überstunden- eher nicht so lukrativ
Kollegenzusammenhalt
ständige Lästereien, Petzkultur und Misstrauen und Konkurrenz Verhalten. Veranstaltungen mit Mandanten wo dubioses passiert ist und der Schmutz da gelassen wurde für "niedere Dienste".
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es kaum- Fluktuation ist extrem hoch.
Vorgesetztenverhalten
Ein angebliches Mentorenprogramm entpuppte sich als Farce: Mein „Mentor“ war gleichzeitig meine direkte Vorgesetzte – eine klare Rollenkollision, die jede ehrliche Förderung unmöglich machte.
Arbeitsbedingungen
Toxisch
Kommunikation
In meinem Team haben meine Vorgesetzten häufig übereinander gelässtert. Man hatte mir eine Mentorin zur Verfügung gestellt und mir erklärt sie sei eine neutrale Ansprechperson falls ich redebedfarf haben sollte- Es war aber meine Vorgesetzte haha, Wenn man freunschaften zu Kollegen aus anderen Abteilungen hatte, dann wurde man belauscht und man hat versucht herauszufinden ob man über die Probleme seiner Abteilung redet. Ja mit wem soll man aber sonst reden wenn einem was belastet und redebedarf herrscht? Mit der Mentorin die meine Vorgesetze ist zeitgleich?? Eine Koordinatorin berichtete mir, dass sie im Zuge ihrer Beförderung zwar eine Gehaltserhöhung erhielt, dafür aber unterschieben hat bis zu 4 Überstunden pro Woche weder durch Freizeitausgleich noch durch Vergütung abgelten zu können. Überstunden fallen in dieser Firma aber ohnehin regelmäßig an- also in der Praxis war es kaum eine Gehaltserhöhung sondern einfach eine Mehrbelastung (wenn es stimmt was sie da erzählt hat). Ich war neu- und meine Koordinatorin hat sämtliche Mitarbeiter bei mir schlecht geredet... über die Zeit, als ich eigene Erfahrungen mit diesen besagten Kollegen gemacht habe, war es immer anders als erzählt.
Gleichberechtigung
Das Ungleichgewicht ist deutlich sichtbar: Im juristischen Bereich arbeiten fast ausschließlich Männer, während in den Business Services überwiegend Frauen zu finden sind. Von echter Geschlechtergleichberechtigung kann hier keine Rede sein
Interessante Aufgaben
Man ist nur am Rennen
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Musik würde man sagen: „Es war schon viel Schönes dabei.“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsaufgaben mit hohem Maß an Eigenverantwortung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation und die zum Teil fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.
Verbesserungsvorschläge
Wünschenswert ist ein Kommunikationsprozess, in welchem die betroffenen Mitarbeiter eingebunden werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist durchwachsen. Solange man den Ansprüchen der Vorgesetzten gerecht wird, ist alles in Ordnung. Dies war meiner Erfahrung nach der Fall, wenn man die anfallende Arbeit erledigt und sämtliche eigenen Interessen und Bedürfnisse hinten anstellt. Sobald man selbst (individuell wichtige) Anliegen hat und diese besprechen möchte, beißt man auf Granit und kann nicht mit einer ernsthaften Besprechung seiner Interessen rechnen. In diesem Fall wächst die Unzufriedenheit des Mitarbeiters zulasten der Arbeitsatmosphäre stark an, obwohl man als Vorgesetzter durch Wertschätzung und damit verbundener Erörterung der Anliegen der Mitarbeiter für eine deutlich bessere Arbeitsatmosphäre sorgen könnte.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist durchschnittlich.
Vorgesetztenverhalten
Die Mitarbeiter werden teilweise nicht als Individuen, sondern nur als Arbeitskraft behandelt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist eine Katastrophe. Hier kann ich mich den Personen anschließen, die berichten, dass Entscheidungen hinter dem Rücken der Mitarbeiter getroffen werden, ohne die betroffenen Mitarbeiter einzubinden. Damit findet Kommunikation teilweise nicht statt.
Bei der „internen“ Entscheidungsfindung scheint die Meinung der HR-Abteilung eine wesentliche Rolle zu spielen. Der Mitarbeiter wird mit dem Ergebnis des Entscheidungsprozesses konfrontiert und kann daran nichts mehr ändern. Selbst der vorgesetzte Partner hat keinen Einfluss auf die Ansichten von HR.
Der betroffene Mitarbeiter hat anschließend keine Chance mehr, im Nachgang Dinge richtig zu stellen.
Interessante Aufgaben
Mitarbeiter werden früh in die Arbeit eingebunden und tragen schnell ein hohes Maß an Eigenverantwortung.
Work-Life-Balance
Absolut toxisches Arbeitsumfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man kündigen kann
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre, Arbeitszeiten, Kommunikation, hohe Fluktuation, Umgang mit Kollegen, Klima der Angst
Verbesserungsvorschläge
HR Management austauschen
Kommunikation verbessern und mehr mit statt über die Mitarbeiter zu reden
Führungskräfte schulen
Sozialkompetenzen ausbauen
Arbeitsatmosphäre
Wie in den vorangehenden Bewertungen bereits beschrieben herrscht hier ein absolut toxisches Arbeitsklima. Keiner möchte seine Fehler zugeben - stattdessen werden diese auf andere ausgelegt, damit man selbst gut da steht.
Hier herrscht lediglich ein oberflächliches Miteinander, was mit allerhöchster Vorsicht zu genießen ist.
Image
Im Business Service Bereich ist der schlechte Ruf bekannt. Headhunter warnen bereits.
Work-Life-Balance
Es gibt eine Home Office Policy, die jedoch nur für Auserwählte gilt. Geht man mal früher nach Hause, um Überstunden abzubauen, wird man schief angeguckt. Die Genehmigung von Urlaubsanträgen werden seitens den Vorgesetzten trotz Nachhakens gerne über Wochen ignoriert.
Teilzeittätigkeiten und / oder Elternzeit sind unerwünscht, was die Mitarbeiterinnen auch deutlich zu spüren bekommen.
Allgemein herrscht hier eine sehr starre Struktur und keine Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden im Business Service Bereich nicht angeboten. Man scheint davon auszugehen, dass die Mitarbeiter sowieso nicht lange im Unternehmen sind. Wofür dann in die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter Geld und Zeit verschwenden.
Ist für eine Stelle eine Nachbesetzung nicht in Sicht, werden Mitarbeitern angeboten, mehr Aufgaben zu übernehmen - natürlich bei gleichbleibendem Gehalt.
Gehalt/Benefits
Gehälter sind intransparent und werden nach Nasenfaktor vergeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es nicht. Was interessiert einen die Umwelt? Hier ist sich jeder selbst am Nächsten.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen manchen Kollegen macht es den Anschein hier gäbe es einen Zusammenhalt, da man miteinander leidet. Allgemein sollte man aufpassen, was man sagt, da es früher oder später schlecht auf einen ausgelegt wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwer zu sagen. Ältere Kollegen kann man an einer Hand abzählen. Und von den anderen sind die meisten Anfang 20 und auch nicht sonderlich lange da.
Vorgesetztenverhalten
Die wenigsten Vorgesetzten haben Führungsqualität sondern spielen lieber ihre Macht aus. Jeden Tag fließen abteilungsunabhängig Tränen.
Generell sollte man sich alles schriftlich geben lassen. Mündliche Vereinbarungen zählen bei Vorgesetzten leider weniger.
HR sollte in einem Unternehmen Vermittler zwischen Business Service und den Partnern sein. Jedoch verfehlt HR völlig ihre Position.
Das Interesse besteht lediglich, den Partnern zu gefallen, die Mitarbeiter im Business Service scheinen dem Management egal zu sein. Absolut inkompetente Abteilung.
Arbeitsbedingungen
Jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz, einen PC mit zwei Bildschirmen und höhenverstellbare Schreibtische. Im Gesamten das Beste an der Firma - in jeder anderen Firma jedoch regulärer Standard.
Kommunikation
Noch nie eine solch schlechte Kommunikation erlebt. Das beginnt bereits im Bewerbungsgespräch, in welchem falsche Informationen bspw. zu Boni und Gehaltserhöhungen gegeben werden. Rückblickend scheint man möglichst schnell die hohe Fluktuation decken zu wollen. Das merkt man leider auch an den Mitarbeitern, die neu eingestellt werden und oftmals nicht für die Tätigkeit qualifiziert sind und demnach zeitnah wieder kündigen oder gekündigt werden. HR zeugt leider nicht von einem sonderlich professionellem Bewerbungsprozess.
Im Alltag werden zudem Informationen seitens HR falsch an höhere Stellen weitergegeben, sodass ein wirres Durcheinander entsteht. Der Ruf der Abteilung ist in der gesamten Firma deckend, sodass keiner aus dem Business Service Bereich Probleme an HR heran trägt.
Ab und an gibt es einen Business Service Lunch, der dazu dienen soll, Themen im vertrauten Rahmen (Business Services, HR und HR Partner) anzusprechen. Dass die Mitarbeiter hier lediglich den kostenlosen Lunch genießen und der eigentliche Sinn dahinter verloren geht, scheint auf keine Verwunderung zu stoßen.
Gleichberechtigung
Bei den Anwälten dominieren die Männer, im Business Service Bereich die Frauen.
Interessante Aufgaben
Eintönig. Man hat keinen Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets. Unter Kollegen ist die Arbeitsbelastung nicht gerecht aufgeteilt.
Mehr Schein als Sein wie in den anderen Bewertungen kann man unterschreiben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilzeit wird hier nie eine Zukunft haben. Wenn du ein Kind bekommst wird das evlt über einen kurzen Zeitraum möglich gemacht. Möchte man einen kurzen Zeitraum auf Teilzeit um mehr Zeit für seine Freizeit zu haben wird dies sofort abgelehnt. Man braucht einen Grund um Wochenendveranstaltungen abzusagen
Verbesserungsvorschläge
Bei diesen Bewertungen hier macht es auf jeden Fall den Anschein, als ob die einzigen 4* Bewertungen von aktuellen Mitarbeitern kommen, die dazu animiert wurden die schlechten Bewertungen auszugleichen
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden? Anwälte sind stolz wenn sie erzählen dass sie auch am Samstag ins Büro kommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider gar nicht vorhanden. Essen kommt jeden Tag in Wegwerf-Behältern geliefert. Obstkörbe werden jeden Abend weggeschmissen. "Ach lass das Licht brennen" (-hier gibts pro Raum 100 Lichtschalter, die für man ein eigenes Studium braucht)
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sein Leben für den Job aufgeben möchte
Kollegenzusammenhalt
Vorne herum vielleicht nett. Sobald einer den Raum verlässt wird so dermaßen abgelästert - fraglich wie sich alle überhaupt noch in die Augen schauen können
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es abgesehen von den Partnern ja so gut wie gar nicht? Ältere Assistentinnen haben burn out, die meisten sind hier auch Anfang 20.
Vorgesetztenverhalten
Kann man am Ende vom Tag wohl entweder Glück oder Pech mit seinem Partner haben.
Arbeitsbedingungen
Da kann man wohl nichts sagen! Top Büros, top Ausstattung. Milbank bietet seinen Arbeitnehmern all das was man sich wünscht
Kommunikation
Von Anwälten wird bereits befordert dass es mehr Feedbackgespräche gibt
Gehalt/Benefits
Gehalt war vielleicht mal überdurchschnittlich, ist nun leider für das was man opfert nicht mehr angemessen
Gleichberechtigung
Größtes Thema: Bekommen männliche Anwälte die schwierigeren und anspruchsvolleren Aufgaben als weibliche Anwälte
Image
Der Schein trügt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es werden viele Benefits wie Wellpass und Mittagessen angeboten, mit denen auch stark geworben wird. Lage des Büros in der Innenstadt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise herrscht Unterbesetzung in den Teams bei hoher Arbeitsbelastung, was eine gründliche Einarbeitung erschwert.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wichtig, sich dem Wandel der Arbeitswelt anzupassen und moderner zu werden, indem man stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingeht. Somit könnte man eine hohe Fluktuation verhindern und langfristige Mitarbeiterbindung fördern.
Arbeitsatmosphäre
Ein toxisches Arbeitsumfeld, in dem der Fokus ausschließlich auf Leistung liegt und Vorgesetzte sowie Kolleg:innen eine künstliche Lockerheit vortäuschen, kann sehr belastend sein. Besonders spürbar ist die negative Energie, die zwischen Business Services und der HR-Abteilung sowie teilweise auch gegenüber den Partnern herrscht.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind extrem unflexibel, ebenso wie die Möglichkeiten für Remote Work. Obwohl mit einer Home-Office-Policy geworben wird, ist diese in der Praxis kaum umsetzbar. Home-Office wird überhaupt nicht gern gesehen und ist nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt – und das auch nur, wenn es Wochen im Voraus angekündigt wird.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im oberen Durchschnitt, aber es hebt sich nicht von dem anderer Großkanzleien ab.
Kollegenzusammenhalt
In anderen Abteilungen gibt es zwar tolle und hilfsbereite Kolleginnen, doch auch sie tragen viel Unmut mit sich herum, fast wie eine Art Leidensgemeinschaft.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten vermitteln einem stark das Gefühl, sich über die Mitarbeitenden zu stellen – ein klassisches hierarchisches Zwei-Klassen-Denken. Bei Veranstaltungen zeigt niemand die Bereitschaft, sich privat mit den Mitarbeitenden auszutauschen, was die Distanz und das Gefühl der Trennung zusätzlich verstärkt.
Die Priorität der HR-Abteilung liegt klar darin, den Partnern zu gefallen, anstatt auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden im Business Services einzugehen. Wenn Fehler gemacht werden, gibt es nicht einmal eine Entschuldigung. Meiner Meinung nach ist die Abteilung völlig fehlbesetzt.
Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt fast ausschließlich per E-Mail, und direkte Gespräche sind selten. Wichtige Informationen werden kaum persönlich weitergegeben, was den Austausch erschwert.
Image
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Ist dieser Arbeitgeber zu empfehlen? Im Folgenden erfolgt eine analytische Bewertung des Arbeitgebers Milbank.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt/Sozialleistungen/IT-Ausstattung/zentrale Büros
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre/Image/Work-Life-Balance/Umwelt-/Sozialbewusstsein/Kollegenzusammenhalt/Umgang mit älteren Kollegen/Vorgesetztenverhalten/Arbeitsbedingungen/Kommunikation/Gleichberechtigung/Interessante Aufgaben
Verbesserungsvorschläge
Sind seitens der Vorgesetzen und HR nicht erwünscht, auch, wenn die Tatsachen für sich sprechen. Diese Bewertung gibt einen Einblick in die Gründe, warum die psychische Gesundheit wichtiger ist als Geld.
In der Studie "Lawyer Well-being – The Silent Pandemic" des Liquid Legal Instituts (LLI) aus dem Jahre 2022 gaben nahezu 70 % der befragten Juristinnen und Juristen an, im beruflichen Kontext psychische Probleme erlebt zu haben. Dabei zeigt sich, dass sie stärker als die Durchschnittsbevölkerung unter Stress, Angstzuständen, Depressionen und psychischen Störungen leiden sowie eine höhere Anfälligkeit für Burnout und Sucht aufweisen.
Obschon der Versuch unternommen wurde, die Unternehmensbewertung durch interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu optimieren, legen die negativen Bewertungen einen dringenden Handlungsbedarf offen.
Arbeitsatmosphäre
In der Bewerbungsphase werden den Bewerberinnen und Bewerbern vielversprechende Angebote unterbreitet, die sich jedoch nach Arbeitsbeginn als haltlos erweisen. Die Arbeitsatmosphäre ist von einem toxischen Klima geprägt, welches durch eine ausgeprägte Kontrollkultur und einen autoritären Führungsstil gekennzeichnet ist. Des Weiteren lässt sich beobachten, dass die Führungskräfte ihre eigenen Interessen gegenüber den Interessen des Teams priorisieren. Die Fülle an Beispielen, die angeführt werden könnten, ist zu groß, als dass sie alle in dieser Bewertung aufgeführt werden könnten...
Image
Die Reputation der Kanzlei Milbank wird intern in Mitleidenschaft gezogen, wobei dies extern nicht evident wird. Dies lässt sich anhand verschiedener Indikatoren festmachen, darunter die hohe Mitarbeiterfluktuation sowie eine Vielzahl negativer Bewertungen. Die Arbeitsatmosphäre ist von Unprofessionalität geprägt, was sich in einer anhaltenden Abnahme der Mitarbeiterzufriedenheit manifestiert.
Die Führungsebene betrachtet diese Entwicklung jedoch als irrelevant, da ihrer Auffassung nach ausschließlich der finanzielle Erfolg von Bedeutung ist. Mitarbeiter können durch andere ersetzt werden und Empathie ist in diesem Kontext eine vergeudete Ressource, denn wie der Volksmund sagt: Zeit ist Geld.
Work-Life-Balance
Die als "Work-Life-Balance" bezeichnete Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben ist aufgrund verschiedener Faktoren nur begrenzt gegeben. Dazu zählen eine hohe Arbeitsbelastung, ein umfangreiches Tagespensum, die Erwartung, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten für Vorgesetzte und Kollegen erreichbar zu sein, sowie das Erbringen von Arbeitsleistung über die vereinbarte tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit hinaus. Zudem stehen nur begrenzt Urlaubstage zur Verfügung.
Karriere/Weiterbildung
Für die Anwälte besteht ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten sowie in Einzelfällen die Möglichkeit, eine Karriere zu machen. Allerdings kann ein Großteil der Angebote aufgrund des hohen Arbeitspensums nicht wahrgenommen werden. Im Vergleich dazu steht dem nicht-juristischen Personal lediglich ein Englischkurs zur Verfügung, wobei sich die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und "Karriere" in engen Grenzen halten.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu anderen Kanzleien bietet Milbank das höchste Gehalt für Juristen sowie ein überdurchschnittliches Gehalt für Nicht-Juristen-Personal. Allerdings erfolgt eine Gleichstellung von Akademikern mit Ausbildungsberufen, sofern diese eine nicht juristische Ausbildung aufweisen. Angesichts des hohen Arbeitspensums und der daraus resultierenden Arbeitsbelastung wird das angebotene Gehalt jedoch als wenig attraktiv wahrgenommen. Als Sozialleistungen sind Fitnessstudio-Mitgliedschaft, subventionierte Mahlzeiten, ein E-Bike-Angebot, Fahrkartenzuschüsse, Yoga-Kurse, vermögenswirksame Leistungen, kostenloses Obst und Getränke zu nennen. Darüber hinaus werden auch Restaurantbesuche und Firmen-Events angeboten. Es ist jedoch zu hinterfragen, inwiefern die genannten Angebote von den Mitarbeitenden tatsächlich genutzt werden können, insbesondere angesichts der bestehenden hohen Arbeitsbelastung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist nicht vorhanden. In Bezug auf das Umweltbewusstsein sind der hohe Papierverbrauch, die ineffiziente Nutzung von Ressourcen, die fehlende Mülltrennung, die Verwendung von Einwegbehältern sowie die unnötige Beleuchtung sind als umweltschädlich einzustufen. Im Hinblick auf das Sozialbewusstsein sind die mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ungleiche Behandlung, die schlechten Arbeitsbedingungen sowie die hohe Fluktuation aufgrund von Unzufriedenheit mit den Arbeitsverhältnissen als sozial unverantwortlich einzustufen. Diese Problematiken sind den zuständigen Vorgesetzten zwar bekannt, jedoch werden sie von ihnen als irrelevant erachtet.
Kollegenzusammenhalt
Es sind nur geringe Anzeichen für ein harmonisches Miteinander der Gruppen zu beobachten. Das Verhältnis zwischen den Gruppen ist in der Regel durch ein unkollegiales Verhalten gekennzeichnet. Bei Konflikten ist zudem festzustellen, dass die gegenseitige Unterstützung innerhalb des Teams nicht gegeben ist, sondern vielmehr ein Verhalten an den Tag gelegt wird, das darauf abzielt, andere Kollegen zu diffamieren.
Ein starker Teamzusammenhalt sowie eine Wertschätzung gegenüber einzelnen Teammitgliedern sind vereinzelt zu beobachten, wobei diese Wertschätzung nicht von der Führungsebene ausgeht.
Umgang mit älteren Kollegen
Innerhalb der Belegschaft sind ältere Kolleginnen und Kollegen insbesondere in Führungspositionen anzutreffen. In der Praxis lassen sich Fallbeispiele beobachten, in welchen ältere Mitarbeitende nach einer unternehmensinternen "Hire & Fire"-Mentalität zunächst angestellt und im Anschluss aufgrund von Schwierigkeiten im Umgang mit dem erhöhten Arbeitspensum wieder entlassen wurden. In der Konsequenz kann folglich von einem unsicheren Beschäftigungsverhältnis ausgegangen werden.
Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass langjährige Partner einen herausgehobenen Status genießen, der in seiner Ausgestaltung durchaus als "gottgleich" bezeichnet werden kann.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur bei Milbank ist von toxischen, antisozialen und nicht empathischen Verhaltensweisen geprägt, wobei eine ausgeprägte Ellbogenmentalität vorherrscht. Das starke Machtgefälle zwischen Führungskräften und Mitarbeitern führt dazu, dass Vorgesetzte häufig „nach unten treten“. Darum wird von einigen Mitarbeitern ein Führungswechsel als wünschenswert erachtet, möglicherweise in der Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation. Die Kommunikation seitens der Personalabteilung und der Partnerebene ist meistens intransparent, was das Vertrauensverhältnis zwischen den Hierarchieebenen zusätzlich belastet. Zudem hat sich eine „Hinter-dem-Rücken-Reden“ Kultur etabliert, die das Arbeitsklima vergiftet und die offene, konstruktive Kommunikation erschwert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen lassen zu wünschen übrig und können als mangelhaft bezeichnet werden. Obgleich moderne Büros und eine hochwertige IT-Ausstattung vorhanden sind, wird seitens des Arbeitgebers kein Onboarding durchgeführt, sodass die Arbeitslast als erdrückend wahrgenommen wird, was dazu führt, dass selbst das Gehalt in den Hintergrund rückt. Die hohe Arbeitslast in Kombination mit der ständigen Erreichbarkeit, der mangelnden Wertschätzung und der häufigen (Pflicht-)Teilnahme an Firmenevents führt zu einer zusätzlichen Belastung der psychischen Gesundheit und des Privatlebens. Ferner besteht die formal eingeräumte Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, die jedoch unerwünscht ist.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der Organisation ist intransparent und ineffizient. Anstelle einer direkten Kommunikation mit den Mitarbeitern wird häufig hinter deren Rücken gelästert, wodurch Gerüchte und Spekulationen entstehen. Zudem ist eine klare Planung und Struktur sowie eine eindeutige Aufgabenzuweisung gemäß Organisationsplan nicht erkennbar. Stattdessen werden Aufgaben kurzfristig zugewiesen und eine Vielzahl an E-Mails versendet, die keinen inhaltlichen Mehrwert bieten. Die daraus resultierende Atmosphäre ist von Misstrauen und Überwachung geprägt, anstelle von Freiheit und Vertrauen.
Gleichberechtigung
Innerhalb der Kanzlei lässt sich ein nicht aktiv kommuniziertes Zwei-Klassen-System beobachten, welches zwischen juristischem und nicht-juristischem Personal differenziert. Dabei ist das juristische Personal überwiegend männlich und das nicht-juristische Personal überwiegend weiblich. Folglich lässt sich ein klarer Geschlechterunterschied in der Aufgabenverteilung feststellen, wobei Männer häufiger anspruchsvollere Aufgaben erhalten als Frauen. Obgleich diese Problematik bekannt ist, sind keine umfassenden Bemühungen in Bezug auf die Gleichberechtigung und Inklusion festzustellen.
Interessante Aufgaben
Der Arbeitsalltag des juristischen Personals ist in den überwiegenden Fällen als monoton und wenig interessant zu beschreiben, sofern keine interessanten Fälle und Mandate auftreten. In Relation dazu sind die Verantwortungsbereiche des nicht-juristischen Personals trotz vorhandener Qualifikation und Erfahrung begrenzt und bieten daher nur wenig Abwechslung. Monotone Aufgaben kennzeichnen folglich den beruflichen Alltag.
Hölle auf Erden!!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wie schon erwähnt. Gehalt war überdurchschnittlich gut, E-Bike, Fitnessstudio, Fahrkartenzuschüsse, Bonis, Essensubvention, Feiern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles andere. Es ist ein absolut toxisches Umfeld. Sowas muss man mögen, wenn man devot ist und sich gefallen lässt, dass man ein Nichts und Niemand ist, dann ist man hier richtig. Aber wer gesund reinkommt, ist hinterher reif für die Psychiatrie.
Verbesserungsvorschläge
Tauscht das komplette Management aus, auch bei den Partnern! Diese sollten einen Kurs „wie behandle ich meine Mitarbeiter menschlich!“ oder „non-Legal stuff sind auch Menschen 1. Klasse!“, sprecht mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe, niemand ist perfekt. Es gibt keine Perfektion.
Arbeitsatmosphäre
Vom ersten Tag herrscht pure Angst. Man wird permanent von der oberen Riege angebrüllt. Wenn man nicht zum Inner Circle gehört, hat man von Anfang an keine Chance.
Image
Außen hui, innen genau das Gegenteil. Ist leider so. Arbeitet mehr an der Menschlichkeit, denn sonst wird dieses Unternehmen in Zukunft nicht überleben, denn Menschen arbeiten hier und nicht Maschinnen.
Work-Life-Balance
Existiert nicht. Du musst für diese Firma leben, Privatleben existiert nicht. Du sollst da sein, aber wehe Überstunden stehen an. Absolut desaströses und toxisches Umfeld.
Karriere/Weiterbildung
Keine. Außer bei den Anwälten
Gehalt/Benefits
Gehalt war gut, kann man nicht sagen, auch das E-Bike, Fitnessstudio, das subventionierte Essen und die kostenlosen Getränke und Feiern (bei denen Unmengen von Geld aus dem Fenster geschmissen werden) sind topp, aber was bringt dir das, wenn du psychisch am Ende bist, nach der Arbeit nur noch schläfst und nur noch mit Beruhigungsmitteln den Tag überstehst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Existiert nicht! Es werden Tonnen von Papier gedruckt und verschwendet.
Kollegenzusammenhalt
In gewissen Abteilungen sehr gut. Man teilt sein Leid mit den Kollegen, die einen beruhigen müssen, weil man so sehr an sich selbst zweifelt. Weinen, sich übergeben auf der Toilette, Nervenzusammenbrüche stehen an der Tagesordnung. Schlägst du etwas vor, hört niemand darauf und hinterher behauptet man, wieso hast du uns das nicht kommuniziert? Echt jetzt?!?!? ALLES schriftlich festhalten!!!
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es nur ganz wenige und die sind seit Ewigkeiten schon im Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Genauso katastrophal. Man bekommt suggeriert, dass man da ist für einen und man ist es nicht zum Schluss. Es wird leider sehr unprofessionell hinter dem Rücken geredet. Und merke dir eines! DU bist immer schuld an allem!!! Am besten das komplette inkompetente Management austauschen. Die fabrizieren katastrophale Fehler, aber hier ist es wie bei Pontius Pilatus, man wäscht die Hände in reiner Unschuld.
Arbeitsbedingungen
Wie schon mehrmals erwähnt. Katastrophe!!! Hire & Fire Mentalität wird großgeschrieben. Es wird der amerikanische way of working life wird wortwörtlich gelebt. Szenen aus dem Film, in denen man „höflich“ aus dem Gebäude hinausbegleitet wird, sind leider wahr. Es ist einfach absolut unmenschlich!!!
Kommunikation
Katastrophal. Es werden 20.000 Mails wegen einer Sache geschickt, zum Schluss weiß man nicht mehr worum es geht. Ach ja, und selbstverständlich sind die Mitarbeiter mit den niedrigen Positionen immer an allem schuld.
Gleichberechtigung
Was ist das? Das kennt man hier nicht. Diversity, Inklusion, Gleichberechtigung wird auf dem Papier grossgeschrieben, aber diese existiert nicht im realen Leben.
Interessante Aufgaben
Gibt es nicht. Man wird absolut schlecht, sogar gar nicht eingearbeitet, man wird nur rumgescheucht, denunziert und kritisiert. Was absolut demotivierend ist und sich absolut psychisch sowie physisch auf die Gesundheit auswirkt.
Gute Schule
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsklima
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Work-Life-Balance
Verbesserungsvorschläge
Etwas mehr Fokus auf Work-Life-Balance richten
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Genau hinsehen und alles schriftlich festhalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits (Lunch, Fitnessstudio, Bahnticket) und die Lage der Büros sind wirklich gut. Ich fand es auch toll, dass die Arbeitsausstattung und die IT auf dem neuesten Stand war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Toxische und veraltete Führungskultur, fehlende Kommunikation und fehlendes Vertrauen in die Mitarbeiter, Homeoffice oft nur auf dem Papier, ganz starke zwei Klassen Gesellschaft (Anwälte vs. Business Services), fehlende Flexibilität
Verbesserungsvorschläge
Verpflichtende Schulungen für ALLE Mitarbeiter in Führung, bessere Strukturen zur Kommunikation aufsetzen, Umweltbewusstsein und Diversitygedanken verbessern, Vertrauensverhältnisse stärken, an mündliche Versprechungen halten und Bewerber nicht mit falschen Versprechungen locken (z.B. Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten).
Arbeitsatmosphäre
Durchwachsen. Generell wird viel geredet und am liebsten hinter dem Rücken. Ich empfand die Atmosphäre teilweise toxisch und nicht sonderlich wohlwollend. Angeheizt wird die Stimmung durch fehlende Kommunikation der Partner und des Managements.
Work-Life-Balance
Branchenspezifisch gibt es eh immer viel zu tun. Es obliegt dann natürlich der Führungskraft, ob Work-Life auch gelebt werden kann. Homeoffice gestaltet sich schwierig, existiert zwar auf dem dem Papier, muss aber angefragt und genehmigt werden. Es scheint, als ob man dem Mitarbeiter nicht wirklich vertrauen kann (oder möchte?). Flexible Arbeitszeiten sind nicht vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider nicht vorhanden. Mit Ressourcen der Natur wird derart verschwenderisch umgegangen, das habe ich bis dato noch nicht erlebt. Sei es für Kurzstreckenflüge, Essen, Papier, …
Karriere/Weiterbildung
Für Business Services nicht existent.
Vorgesetztenverhalten
Sehr individuell. Generell sollte man sich alles schriftlich geben lassen. Das gesprochene Wort zählt bei vielen Vorgesetzten leider weniger. Verpflichtende Schulungen zum Thema moderne Führung würden hier sicherlich sowohl für Manager als auch für die Partner Sinn machen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsaustattung, die Lage der Büros und die IT sind gut.
Kommunikation
Wie schon erwähnt, Kommunikation spärlich. Oftmals wurden Infos viel zu spät kommuniziert oder nicht für alle Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Sozialleistungen sind sehr fair.
Gleichberechtigung
Das Thema Diversity ist an Milbank bislang völlig vorbeigezogen… im Bereich der Gleichberechtigung (Teilzeit, Unterstützung nach Geburt) wird versucht, mit anderen Kanzleien mithalten zu können.
Interessante Aufgaben
Definitiv eher weniger. Gerade im Business Services Bereich ist man dann doch häufiger „Mädchen für alles“ ohne groß Verantwortung übernehmen zu dürfen, selbst wenn entsprechend Erfahrung und Bildung mitbringt.
Großes Verbesserungspotential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man das wünscht, kann man tolle Menschen kennenlernen. Es gibt tolle Benefits und Events. Die Lage ist super zentral und gut erreichbar.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie bei den meisten Unternehmen gibt es bei Milbank viel Verbesserungspotential.
Schlecht finde ich, wie oben ausführlicher beschrieben, die Kommunikation und das Vorgesetztenverhalten.
Verbesserungsvorschläge
Partnerverhalten beleuchten, hinterfragen und anpassen.
Klare und direkte Kommunikationswege mit ALLEN Mitarbeitern schaffen.
Hr sollte sich mehr integrieren und sich für die Business Service Mitarbeiter einsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich ist die Atmosphäre ok, besondern im Assistenzbereich (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen). Schwierig wird es erst dann, sobald die Partnerebene ins Spiel kommt. In vielen Fällen werden die Hierarchien stark ausgeübt und Beleidigungen auf persönlicher Ebene beeinflussen das Klima stark.
Image
Das Image ist extern sicherlich besser als intern. Die Stimmung intern wird täglich schlechter und niemand hinterfragt, woran das liegen könnte.
Work-Life-Balance
Im Business Services Bereich wird von den meisten Anwälten darauf geachtet die Arbeitszeiten der Mitarbeiter einzuhalten. Wie überall gibt es stressigere Phasen, aber grundsätzlich wird darauf geachtet.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen gibt es im Assistenzbereich keine. Gelegentliche Outlook Schulungen und ein wöchentlicher Englischkurs werden angeboten.
Gehalt/Benefits
Bei den Juristen überdurchschnittlich gut, im Business Services Bereich könnte nachjustiert werden, hier befindet man sich wahrscheinlich im mittleren Bereich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Papierverschleiß ist leider extrem hoch. Die Drucker laufen auf Hochtouren und hier wird 0 darauf geachtet, sparsamer zu sein.
Gut finde ich, dass in den Küchen und Toiletten Bewegungsmelder eingebaut wurden. Dass Partner und Anwälte ihre Lichter Tag ein Tag aus brennen lassen (auch nach Verlassen des Büros), gibt dem ganzen allerdings wieder einen großen Dämpfer. Regelmäßige Reminder, das Licht auszuschalten, könnten helfen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist bei den meisten gut! Vertretungen werden verantwortungsbewusst und zuverlässig übernommen und fast alle sind sehr hilfreich.
Vorgesetztenverhalten
Stark vom Team abhängig, aber leider in 90% der Fälle grenzwertig. Vor persönlichen Beleidigungen wird nicht zurückgeschreckt, Kritik wird oftmals dekonstruktiv geäußert und auch hier wird lieber über statt mit der Person geredet.
Die Partner sollten mal hinterfragen, warum die Fluktuation bei den Assistentinnen so hoch ist. Denn wie eigentlich alle wissen (sollten), läuft ein Unternehmen selbst ohne das kleinste Glied in der Kette nicht.
In Feedback Gesprächen werden teilweise Dinge vom Mitarbeiter gefordert, die wiederum ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft seitens der Partner fordern, wozu sie aber oftmals nicht bereit sind. Rückfragen, Anrufe und Emails bleiben unbeantwortet, hinterher wird dann aber geschimpft, warum etwas noch nicht erledigt wurde.
Ein Coaching zum Thema „Vorgesetztenverhalten“ würde sicherlich nicht schaden.
Arbeitsbedingungen
Es gibt tolle Benefits - Mittagessen für einen Unkostenbeitrag, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio uvm. Hier gibt es absolut nichts zu kritisieren.
Kommunikation
Unter den direkten Kolleginnen ist die Kommunikation in den meisten Teams gut.
Von Partner und HR Seiten aus werden wichtige Informationen jedoch nicht an alle weitergetragen, in firmeninterne Prozesse wird man nicht integriert und die hohe Fluktuation wird ohne zureichende Kommunikation auf den Rücken der übrigen Kolleginnen ausgetragen.
Änderungen in Abläufen werden nicht mehrheitlich allen betroffenen Mitarbeitern mitgeteilt, wodurch verständlicherweise Diskrepanzen in den Arbeitsabläufen entstehen.
Hier wäre es angebracht, Änderungen durch beispielsweise Rundmails zu kommunizieren, sie über die Pläne der kommenden Monate zu informieren und mit betroffenen Mitarbeitern zu sprechen, statt über sie. Es sollten direkte Kommunikationswege geschaffen werden, sodass ein jeder die Chance hat, Belange anzusprechen und das Gefühl zu bekommen, dass ebendiese auch gehört werden.
Gleichberechtigung
Geschlechtergleicheit wird praktiziert und gefördert, ein Wiedereinstieg wird durchwegs möglich gemacht.
Interessante Aufgaben
Am Anfang sicherlich spannend und neu, insbesondere für Berufseinsteiger. Nach einer gewissen Zeit schleicht sich jedoch der Alltag ein und die Aufgaben bleiben dieselben.
Umgang mit älteren Kollegen
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.