Sehr gutes Unternehmen mit tollen Kollegen, leider große Herausforderung in der Zusammenarbeit mit der IT
Gut am Arbeitgeber finde ich
Miltenyi ist insgesamt ein sehr guter Arbeitgeber. Die Arbeit an innovativen Themen und neuen Produktionsprozessen im Bereich Biotechnologie ist fachlich äußerst spannend und sinnstiftend. Man hat die Möglichkeit, an Themen zu arbeiten, die wirklich Einfluss auf medizinische Innovation haben.
Die Kolleginnen und Kollegen sind in vielen Bereichen sehr engagiert und kompetent, und es gibt viele Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der größte Schwachpunkt ist aus meiner Sicht die Zusammenarbeit mit der internen IT. Die Prozesse wirken häufig sehr bürokratisch und wenig lösungsorientiert. Entscheidungen dauern lange und der administrative Aufwand steht teilweise nicht im Verhältnis zu den Ergebnissen. Auch vom Management der IT kommt aus meiner Sicht zu wenig, um diese Situation zu verbessern.
In der Praxis führt das dazu, dass man IT-Anfragen möglichst vermeidet, wenn es irgendwie geht. Gleichzeitig ist man natürlich auf die Zusammenarbeit angewiesen. Diese Situation sorgt immer wieder für Frustration und ist für mich aktuell der einzige Punkt, der ansonsten sehr gute Arbeitsbedingungen deutlich belastet.
Verbesserungsvorschläge
Eine stärkere partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT wäre aus meiner Sicht ein großer Hebel. Weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungswege und eine stärker lösungsorientierte Arbeitsweise könnten viele Projekte deutlich effizienter machen.
Hilfreich wäre außerdem eine engere und ernst gemeinte Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Verständnis der Ziele. Der Fokus der IT liegt häufig sehr stark auf den eigenen Prozessen der Abwicklung, während die praktischen Anforderungen vor Ort teilweise zu wenig berücksichtigt werden.
Die Zusammenarbeit in Projekten wird dadurch oft unnötig kompliziert, obwohl die einzelnen Kolleginnen und Kollegen persönlich absolut in Ordnung sind. Die bestehenden IT-Prozesse wirken jedoch sehr stark formalisiert und lassen wenig Raum für pragmatische Lösungen und gesunden Menschenverstand.

