Tolle Menschen, schwierige Führungskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Menschen mit denen man gut Arbeiten kann
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungskultur und Umgang mit Mitarbeitern in schwierigen Momenten.
Verbesserungsvorschläge
Unternehmenswerte gerade in Krisenmomenten auch wirklich leben
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen herrscht üblicherweise eine gute Stimmung. Auch auf den Firmen Ausfahrten und Events ist immer gute Feierstimmung. Das C-Level Team gibt sich ebenfalls Mühe eine Aufbruchsstimmung und gute Laune zu verbreiten. Solange alles gut läuft ist alles in Ordnung. Gerade wenn Dinge nicht klappen, hält das allerdings häufig nicht und dann wird auch über die Köpfe der Beteiligten hinweg entschieden oder in Abwesenheit schlecht über sie geredet.
Kommunikation
Es wird viel kommuniziert. Das wirkt am Anfang sehr professionell, da gute Kommunikatoren am Werk sind. Allerdings wird nach einiger Zeit klar, dass es nicht die kurze Halbwertszeit von Entscheidungen und die häufigen, teils sprunghaft wirkenden Kurswechsel kompensieren kann.
Kollegenzusammenhalt
Mindfuel hat eine Tendenz tolle Menschen auf der Arbeitsebene anzuziehen. Es machte Spaß mit den intelligenten und freundlichen Kollegen aus aller Welt zusammen zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Obwohl es in den Unternehmenswerten groß geschrieben wird und immer wieder von "work smart not hard" gesprochen wurde, konnte über den Anspruch hinaus selten eine gute Work-Life Balance gewährleistet werden. Am Ende war die Grunderwartung dann doch wie bei jedem anderen Start-up: Tu alles was du kannst, wenn du darum gebeten wirst.
Vorgesetztenverhalten
Generell hat Mindfuel auch gute Vorgesetzte, gerade auf der mittleren Ebene. Leider ist vor allem das Team auf C-Level nicht in der Lage gewesen eine klare und über die verschiedenen Unternehmensbereiche abgestimmte Strategie zu vermitteln, die dann auf der Arbeitsebene immer wieder für Reibung und (große) Probleme gesorgt hat. Da das Unternehmen streng hierarchisch geprägt ist, schlägt dieses Verhalten häufig durch.
Interessante Aufgaben
Bei Mindfuel wirst du mit aktuellen Herausforderungen und hochkarätigen Kunden konfrontiert. Langweilig wird es hier normalerweise nicht. Allerdings kann es sein, dass du (auch für längere Zeiträume) für Themen eingesetzt wirst, die nicht deinem Interesse entsprechen.
Gleichberechtigung
Die Führungsebene ist rein männlich und das trotz mehrerer Anläufe weiblicher Personen weiter nach oben zu kommen. Vermutlich nicht absichtlich, aber strukturell bedingt, scheint es hier für Frauen eine Glass-Ceiling zu geben, wenn es um Positionen von Verantwortung geht. Herkunft, Religion, etc. scheinen im Gegensatz dazu keine Rolle zu spielen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es herrscht eine gewisse Wertschätzung gegenüber den erfahreneren Kollegen, die im Ganzen sich aber nicht von der Wertschätzung aller Angestellter hinweg unterscheidet.
Arbeitsbedingungen
Am Arbeitsmaterial wird bei Mindfuel üblicherweise nicht gespart. Man bekommt was man braucht und das normalerweise auch ohne größeren Aufwand.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier wird tatsächlich und glaubhaft relativ viel getan.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bei Mindfuel liegt in der Mitte. Es ist immer noch im Start-up Bereich unterwegs und nimmt nicht die großen Scheine in die Hand um Talent zu hiren. Trotzdem zahlen sie auch nicht schlecht.
Image
Mindfuel hat es geschafft sich in der Branche einen recht guten Namen zu machen und auch namhafte Kunden zu gewinnen. Eine Anstellung bei Mindfuel kann gerade im Data und AI Bereich sicher positiv auf den Lebenslauf wirken.
Karriere/Weiterbildung
Es entsteht das Gefühl, dass man zum Weiterkommen vor allem in den obersten Ebenen eine positive Wahrnehmung braucht. Mitarbeiter, die dort einmal in den negativen Fokus gekommen sind, haben es häufig schwer den eher bauchgetriebenen Entscheidungen des C-Levels wieder zu entkommen. Wer dagegen sich unabhängig der tatsächlichen Leistung dort gut verkauft, hat gute Chancen für den Aufstieg.