Mise en Place Germany GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Typische Personal/Leihfirma, andere Firmen bezahlen deutlich besser.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bei Mise en Place Berlin in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn man weiß sich sein Vorteile rauszupicken kommt man auf Stunden, aber man darf sich eben nicht vom Büro einlullen lassen.

Verbesserungsvorschläge

Lohnstruktur anpassen, die Konkurrenz zahlt deutlich mehr für gleiche Arbeit bei weniger Standard(glatt rasiert bei Männern, Dutt bei Frauen)

Arbeitsatmosphäre

Das Büro bestehend aus ungelernten Studenten, welche auf allen Wegen dich in Jobs zuzwingen. Bei der Planung wird dir Gott und die Welt versprochen um dich zum zusätzlichen Arbeiten zu bekommen. Mit der Realität beim Auftraggeber hat das dann meist wenig zu tun. Hoher Druck des Büros.

Auftraggeber sind verschiedene Hotels und Caterer. Die Vorgesetzten dort also sehr unterschiedlich. Aber man wird gerade in Hotels immer als blöder Hilfsarbeiter behandelt.

Kommunikation

Kommunikation meist per WA, theoretisch soll es auch ne 24/7 Hotline geben, da erreicht man selten jdm., die Auftraggeber auch net.
Infos über nen Job bekommt man fast gar net, gefühlt haben die selbst keine Ahnung was für Aufgaben einen erwarten auf dem spezifischen Job.

Kollegenzusammenhalt

Unter Kollegen gibt es zwei Gruppen, die Langjährigen oder auch JC's/PM's und der Rest. Die Elitären(PM/JC) sollen einem eigentlich Hilfeleistungen stellen, dass ist dann nur arrogantes Zurechtweisen.
Man hält sich von dieser Gruppe eher fern und versucht ihnen nicht über den Weg zulaufen.
Die Neuen halten zusammen und lästern und die PM's und JC's auch und lästern auch. Ein Zusammengehörigkeitgefühl hat sich nie eingestellt.

Work-Life-Balance

Angeblich flexibler Nebenjob, Jobs die man angenommen hat, kann man nicht mehr absagen, auch wenn sie erst in 4 Wochen sind. Aber wenn die die Uhrzeit ändern und man nicht kann, ist man unflexibel.
Würde man nach seinem Planen in der App in Ruhe gelassen, könnte man von guter Work-Life-Balance reden. Doch die Realität ist eben anders.

Vorgesetztenverhalten

Kleinste Fehler und Fehltritt werden in einem Ton geregelt, der einem zum kündigen animiert. Sagen wir du hast 20mal nen Job gut gemacht und einmal haste einem Fehler gemacht, dann ist aber Alarm.

Interessante Aufgaben

Meisten bist du Abräumer, Getränkeservierer oder du deckst Tische ein.
Menülauf auch mal selten, aber das können die meisten ja auch nicht, 3-Teller einmal im Training gelernt, danach einmal wieder gebraucht. Beim Menülaufjob durch Zufall erfahren, dass es ein Menülauf ist. Dann zuhause nochmal geübt, hätte man mir das net vorher sagen können?

Gleichberechtigung

Beim sogenannten Infogespräch, wurde eine amerikanische Studentin aussortiert, da sie ein Studiumsvisum hatte und nur 120Tage im Jahr arbeiten darf. Wenn ich das dann weiterdenke, dürfen also nur Deutsche(EU-Bürger) oder Leute mit unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung dort arbeiten. Das ist Diskriminierung und illegal.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht. Fast niemanden über 30 gesehen, werden auch nicht eingestellt.

Arbeitsbedingungen

Unterschiedlich von Auftraggeber zu Auftraggeber.

Gehalt/Sozialleistungen

10,73€/H für Jobber
11.23€/H für JC
12,00€/H für PM
Niediges Gehalt wird durch "socialevents" versucht auszugleichen, andere Firmen bezahlen gleich 12€/H.

Image

War mal besser bei den Hotels, unter Kollegen eher schlechtes Bild, va. vom Büro.

Karriere/Weiterbildung

PM zu werden dauert ein bis zwei Jahre, so wurde mir erzählt. Dann hat man Verantwortung und bekommt 1,27€ mehr.


Umwelt-/Sozialbewusstsein