8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Den Bewerbern selbst bei Absagen eine kurze Rückmeldung geben.
Lassen Sie uns ehrlich sein: Ein Vorstellungsgespräch sollte eine faire Chance sein, sich gegenseitig kennenzulernen und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Bei Mitsubishi Chemical Advanced Materials in Sinsheim läuft das offenbar anders. Basierend auf einer persönlichen Erfahrung wird einem von Anfang an das Gefühl vermittelt, nicht wirklich willkommen zu sein. Statt eines offenen Dialogs dominiert eine hierarchische Atmosphäre, die eher abschreckt als motiviert. Es fühlt sich an, als ob der Bewerber nur eine Lücke füllen soll, ohne dass echtes Interesse an der Person besteht.
Besonders krass: Trotz nachweisbarer Qualifikationen und relevanter Erfahrung wurde einem eine deutlich niedrigere Position zugetraut, als man eigentlich draufhat. Das ist nicht nur demotivierend, sondern signalisiert von vornherein: „Wir sehen in dir nicht das Potenzial, das du mitbringst.“ Stattdessen wird man in eine Schublade gesteckt, die unter den eigenen Fähigkeiten liegt – und das bei einem Unternehmen, das angeblich „Advanced Materials“ macht und hochqualifizierte Leute braucht.
Kommen wir zum Kern: Das Gehalt. In der Verhandlung wird ein Betrag genannt, der weit unter dem Marktdurchschnitt für vergleichbare Positionen liegt – und das, obwohl der Bewerber bereits mit einem reduzierten Wunschgehalt (rund 1.000 Euro weniger pro Monat als branchenüblich) gestartet ist. Die Firma legt dann noch eine Schippe drauf und bietet noch weniger. Es lässt sich nachvollziehen, dass dem Unternehmen diese Tätigkeit nur so viel wert ist – vielleicht aus Kostengründen oder interner Bewertung. Jedoch spielen auch andere Faktoren mit rein als nur die Arbeit, die erledigt wird: Die Verantwortung, die Komplexität der Chemiebranche, der Marktwert von Fachkräften und nicht zuletzt die Lebensqualität, die durch Schichten und Lage beeinträchtigt wird. Kununu-Bewertungen bestätigen das Bild: Die Gehaltszufriedenheit liegt bei nur 3 von 5 Punkten, deutlich unter dem Branchendurchschnitt in der Chemie, und viele Mitarbeiter kritisieren genau die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Löhne. Für eine Rolle in der Chemiebranche, die oft qualifizierte Fachkräfte erfordert, ist das nicht nur enttäuschend, sondern wirtschaftlich unattraktiv.
Dann die Arbeitsbedingungen: Ein 3-Vollkontischicht-System, das das Privatleben opfert. Schichtarbeit ist in der Industrie üblich, aber hier wird sie ohne ausreichende Kompensation präsentiert – kein Wunder, dass in Bewertungen Schichten als belastend hervorgehoben werden, da sie die Work-Life-Balance erschweren. Und Tarifbindung? Fehlanzeige, obwohl der Firmenname „Advanced“ suggeriert, man sei fortschrittlich. In Deutschland, wo Tarifverträge Standard für faire Löhne und Bedingungen sind, ist das lachhaft und ein Rückschritt. Es gibt keine kollektive Absicherung, was die Verhandlungsposition der Mitarbeiter schwächt.
Die Lage verschärft alles: Sinsheim liegt mitten im Nirgendwo, mit miserabler Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Busse oder Züge? Vergessen Sie's – man ist gezwungen, ein Auto zu unterhalten, was heutzutage ein Luxusgut ist. Benzin, Versicherung, Wartung: Das frisst schnell einen Großteil des ohnehin niedrigen Gehalts. Rechnen wir mal grob: Bei einem Einstiegslohn in dieser Branche (sagen wir hypothetisch unter 2200 Euro netto) gehen allein für Miete in der Region (ca. 800–1.000 Euro) und Auto-Kosten (300–500 Euro monatlich) schon ¾ des Einkommens drauf. Das lässt kaum Raum für Leben, Sparen oder Familie.
Und dann das Theater um die Entscheidung: Die Firma tut so, als wäre das die begehrteste Position ever und bräuchte mindestens einen Monat Bedenkzeit für die Entscheidung. In Wirklichkeit: Nach über zwei Monaten kam – nichts. Keine Rückmeldung, keine Absage, einfach Funkstille. Das erspart einem zum Glück weitere Zeitverschwendung, aber es zeigt, wie wenig Wertschätzung Bewerber erfahren. Man fühlt sich wie Ware, die man beliebig hängen lassen kann.
Ja, vielleicht haben Arbeitgeber derzeit wieder die Oberhand – die Arbeitslosigkeit in Deutschland liegt im Januar 2026 bei 6,6 Prozent mit über 3 Millionen Arbeitslosen, der höchste Januar-Wert seit fast zwölf Jahren (seit 2014). Saisonale Effekte spielen mit, aber der Trend ist seit Jahren nach oben. In so einer Phase drücken manche Firmen die Löhne und Bedingungen, weil sie denken: „Es gibt ja genug Bewerber.“ Aber das darf nicht sein – und vor allem in Branchen mit (trotz allem) anhaltendem Fachkräftemangel wie der Chemie ist das kontraproduktiv. Wer qualifizierte Leute sucht, aber nur Billigjobs anbietet, vergrault genau die Talente, die er braucht.
Zusammengefasst: Dieses Vorstellungsgespräch bei Mitsubishi Chemical Advanced Materials in Sinsheim ist ein Paradebeispiel dafür, wie man potenzielle Talente vergrault. Niedriges Gehalt, herabgestufte Position trotz Qualifikation, harte Schichten ohne Tarifschutz, schlechte Lage – das alles in einem Paket, das mehr nimmt als gibt. Ich sage euch ehrlich: Niemand macht das zu diesen Arbeitsbedingungen und
Es wurden keine Fragen gestellt an die ich mich erinnern kann 2,5 Monate später. Also waren total unwichtig.
Top Arbeitgeber von A-Z
Bewerbern ANTWORTEN, ist nicht schwer!
Sich an gängige Formen der Höflichkeit halten und Bewerbern Absagen erteilen. Mir als Bewerber ist es egal, ob das wirtschaftlich ist. Sie würden doch ebenfalls wollen, dass ich absage?
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