..dem Untergang geweiht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lohn kommt pünktlich, Mitarbeiter Rabatt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
alles
Verbesserungsvorschläge
GL austauschen, den Mitarbeitern die länger da sind Chancen einräumen. Es war mal eine gute Firma wo man gerne hin gegangen ist und Spaß an der Arbeit hatte, diese Zeiten sind lange vorbei.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist häufig von Druck, Schuldzuweisungen und mangelnder Wertschätzung geprägt. Mitarbeiter werden teilweise vor Kollegen bloßgestellt oder durch abwertende Aussagen demotiviert. Eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge werden häufig ignoriert. Statt gemeinsam Lösungen zu entwickeln, entsteht oft der Eindruck, dass Fehler gesucht werden, um Verantwortliche zu benennen.
Wiederkehrende Fehler werden aus meiner Sicht nicht konsequent analysiert oder nachhaltig behoben. Statt Ursachen systematisch zu beseitigen, scheinen bestehende Abläufe häufig unverändert fortgeführt zu werden. Dadurch entstehen dieselben Probleme immer wieder, ohne dass sich langfristig etwas verbessert.
Mehrfach entstand der Eindruck, dass Kennzahlen und interne Auswertungen nicht immer die tatsächliche Arbeitsrealität widerspiegeln. Dadurch werden bestehende Probleme aus meiner Sicht teilweise nicht erkannt oder unterschätzt. Eine kritischere Überprüfung von Prozessen und Ergebnissen sowie eine stärkere Qualitätskontrolle würden dem Unternehmen langfristig zugutekommen.
Kommunikation
Eine offene Fehlerkultur existiert kaum. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden selten ernst genommen. Entscheidungen werden häufig getroffen, ohne die Erfahrungen der Mitarbeiter einzubeziehen. Informationen gelangen oft nur über Kollegen statt über offizielle Kommunikationswege zu den Beschäftigten.
Kollegenzusammenhalt
Der größte Pluspunkt sind die Kollegen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unterstützen sich viele Mitarbeiter gegenseitig und versuchen gemeinsam, den Arbeitsalltag zu bewältigen. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Arbeit deutlich schwieriger.
Work-Life-Balance
Überstunden fallen regelmäßig an, insbesondere wenn Stellen unbesetzt bleiben und Aufgaben dauerhaft übernommen werden müssen. Gleichzeitig entsteht teilweise der Eindruck, dass Überstunden als Zeichen ineffizienter Arbeit ausgelegt werden, obwohl sie durch Personalmangel oder zusätzliche Vertretungen entstehen.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgang durch Führungskräfte ist aus meiner Sicht einer der größten Kritikpunkte. Es kommt vor, dass Mitarbeiter persönlich abgewertet oder respektlos behandelt werden. Klare Anweisungen werden später bestritten oder anders dargestellt, obwohl sie vorher ausdrücklich bestätigt wurden. Hinweise auf Probleme werden häufig ignoriert. Treten diese Probleme später tatsächlich ein, wird die Verantwortung dennoch den Mitarbeitern übertragen. Entscheidungen werden teilweise nicht von den eigentlichen Entscheidern getragen, wodurch Untergebene für Fehler geradestehen müssen, die sie nicht verursacht haben.
Aus meiner Sicht fehlt es an einer konsequenten Steuerung und Kontrolle der einzelnen Bereiche. Zwischen den Abteilungen bestehen erhebliche Unterschiede bei Arbeitsweise, Qualität und Bearbeitungszeiten, ohne dass erkennbar gegengesteuert wird. Wiederkehrende Probleme bleiben häufig über lange Zeit bestehen, obwohl sie bekannt sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass klare Standards und Verantwortlichkeiten fehlen.
Gleichberechtigung
Teilweise entsteht der Eindruck einer Zwei- bzw. Drei-Klassen-Gesellschaft innerhalb des Unternehmens. Je nach Abteilung unterscheiden sich Arbeitsbedingungen und Ausstattung erheblich. Dadurch fühlen sich nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen wertgeschätzt.
Lager -> Flörsheim Büro -> Rüsselsheim Büro
In mehreren Bereichen/Abteilungen wirken Prozesse unnötig langsam oder ineffizient. Aufgaben bleiben teilweise über Monate liegen, während von anderen Abteilungen gleichzeitig eine schnelle und termingerechte Bearbeitung erwartet wird. Solche Unterschiede vermitteln den Eindruck, dass Arbeitsabläufe und Prioritäten nicht einheitlich gesteuert werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele ältere Kollegen gibt es nicht, es sei denn sie sind in der GL Ebene.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind in vielen Bereichen nicht zeitgemäß.
Undichte Dächer mit Wassereintritt
Filmstudio säuft regelmäßig ab
Alte, teilweise ungepflegte Büroräume
verschmutzte Sanitäranlagen
Im Winter teilweise sehr kalte Büroräume durch abgeschaltete Heizungen
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass notwendige Investitionen in die Arbeitsumgebung ausbleiben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird Plastik verkauft, welches in Plastik und Papier verpackt wird und aus China kommt.
Der Müll der (teilweise) in der Küche getrennt wird, kommt am ende doch zusammen in eine Abfalltüte.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung liegt aus meiner Sicht unter dem Niveau vergleichbarer Arbeitgeber. Gehaltserhöhungen sind schwierig zu erreichen und zusätzliche Verantwortung wird häufig nicht angemessen vergütet. Versprochene Entwicklungen oder Verbesserungen werden nicht umgesetzt.
Image
Das Image der Firma wird immer schlechter, was aber auch kein Wunder ist. Manche Abteilungen schwindeln gute Ergebnisse und werden von der GL gefeiert, die GL hat keine Ahnung wie schlecht manche Abteilungen laufen.
Entscheidungen der GL sind oft fragwürdig und tragen zum schlechten Image der Firma bei.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Mitarbeiter haben häufig das Gefühl, dass ihre Erfahrung oder ihr Engagement nicht gefördert werden. Langjährige Beschäftigte fühlen sich teilweise eher unerwünscht als wertgeschätzt.


