Mit Bauchschmerzen zur Arbeit – Wo Loyalität mit Füßen getreten wird
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Schlimmste ist der mangelnde Respekt gegenüber der Belegschaft. Meinem Empfinden nach wird die menschliche Würde oft den betrieblichen Hierarchien untergeordnet, was ich als absolut untragbar empfunden habe.
Verbesserungsvorschläge
Nehmt euch bitte das Feedback eurer bisher langjährigen und treuen Mitarbeiter zu Herzen.
Arbeitsatmosphäre
Die tägliche Belastung ist so hoch, dass ich den Gang zur Arbeit oft nur noch mit körperlichem Unbehagen (Bauchschmerzen) bewältigen kann. Die Atmosphäre ist von Druck und einem Gefühl der Entwertung geprägt.
Image
Es herrscht eine deutliche Diskrepanz zwischen dem polierten Bild, das nach außen vermittelt wird, und der gelebten Realität im Inneren. Wer hier anfängt, stellt schnell fest, dass der gute Ruf aus vergangenen Tagen nicht mehr der aktuellen Situation entspricht.
Work-Life-Balance
Flexibilität ist ein einseitiger Begriff. Individuelle Freiheiten oder ein Entgegenkommen seitens des Arbeitgebers bei persönlichen Belangen habe ich nicht erlebt.
Karriere/Weiterbildung
Auch in die berufliche Weiterentwicklung der Belegschaft wird nicht investiert.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstruktur wirkt wie eingefroren. Mir sind Fälle bekannt, in denen Mitarbeiter über fast zwei Jahrzehnte keine nennenswerte Anpassung erhalten haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Über die notwendigen Büromaterialien hinaus wird kaum in das Wohlbefinden oder ein zeitgemäßes, ökologisches Bewusstsein investiert.
Kollegenzusammenhalt
Stark abteilungsabhängig. In weiten Teilen der Verwaltung herrscht jedoch eine ausgeprägte Lästerkultur. Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, wird oft hinter dem Rücken übereinander geredet, was ein loyales Miteinander fast unmöglich macht.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Kollegen werden oft fachlich und menschlich aufs Abstellgleis geschoben und spüren keinerlei Wertschätzung mehr für ihre Lebensleistung.
Vorgesetztenverhalten
Mit steigender Hierarchiestufe scheint die Distanz zur Belegschaft und die Konzentration auf das eigene Ego zuzunehmen. Ein wertschätzender Führungsstil auf Augenhöhe ist meiner Erfahrung nach nicht vorhanden.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist rein zweckmäßig.
Kommunikation
Ein konstruktiver Informationsfluss findet kaum statt. Transparenz ist ein Fremdwort; man erfährt wichtige Dinge oft nur über Umwege oder wenn es bereits zu spät ist.
Gleichberechtigung
Es ist erschütternd zu sehen, dass jahrzehntelange Treue und Einsatzbereitschaft nicht honoriert werden.
Interessante Aufgaben
Es herrscht ein Klima des sturen Abarbeitens. Eigeninitiative oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht und werden im Keim erstickt. Man funktioniert hier lediglich als Rädchen im Getriebe.