5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Pünktliche Gehaltszahlung, Jobticket, gute Anbindung an Bus und Bahn (Hauptbahnhof um die Ecke), die Möglichkeit, 1–2 Tage pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten, verantwortungsvoller, selbstständiger Arbeitsbereich, vielfältige und interessante Aufgaben, einige sehr nette Kolleginnen und Kollegen.
Arbeitsaufkommen deutlich höher als im Bewerbungsgespräch besprochen; zusätzliche Anwälte und damit Aufgaben wurden ohne Vorabinformation auf mich übertragen. Wunsch nach Transparenz und rechtzeitiger Information wurde nur begrenzt berücksichtigt; kurzfristige Aufgabenübertragungen erschwerten die Planung des Arbeitstags.
Einarbeitung, ich war Quereinsteiger, erfolgte „Learning by Doing“; Informationen mussten oft aktiv eingefordert werden. Offene Kommunikation und Rücksichtnahme auf den Workload wurden nicht immer gezeigt. Selbstreflexion seitens des Managements war selten.
Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern verbessern, Informationen zeitnah und transparent weitergeben, Konflikte zeitnah und fair ansprechen.
Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter zeigen und ihre Bedürfnisse stärker berücksichtigen. Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern ausdrücken.
Workload besser planen und Vereinbarungen einhalten, um Überlastung zu vermeiden.
Ein Chat-System zur besseren internen Kommunikation einführen.
Benefits und Sozialleistungen weiter ausbauen.
Einarbeitung und Unterstützung bei komplexen Aufgaben verbessern, um die Arbeitsqualität und Freude an den Tätigkeiten zu erhöhen.
Das Betriebsklima habe ich teilweise als angespannt erlebt, unter anderem durch unzureichende Kommunikation und daraus entstehende Missverständnisse. Mitarbeiter wurden nicht oft in Abläufe oder Entscheidungen eingebunden. Der Umgang des Managements mit den Mitarbeitern war aus meiner Sicht wenig zwischenmenschlich geprägt, es wirkte verkrampft (Ausnahmen bestätigen die Regel). Der Führungsstil erinnerte mich eher an klassische Strukturen aus den 90er-Jahren: Häufig wurde erwartet, dass Anweisungen umgesetzt werden, während Unterstützung oder Förderung im Arbeitsalltag eher selten stattfindet.
Einige wenige Kolleginnen waren mir gegenüber von Anfang an nicht wohlwollend eingestellt. In solchen Situationen habe ich vom Management wenig Unterstützung wahrgenommen. Stattdessen wurde erwartet, dass ich mich anpasse.
Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Rückmeldungen oder unterschiedliche Meinungen im Arbeitsalltag eher persönlich aufgefasst wurden, was eine offene Kommunikation erschwerte.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch, dass es auch einzelne Vorgesetzte und viele Kolleginnen und Kollegen gab, mit denen die Zusammenarbeit sehr angenehm und zuverlässig war.
Wie die Kanzlei nach außen wahrgenommen wird, kann ich aufgrund meiner kurzen Zeit dort nur schwer beurteilen. Mein Eindruck war, dass der Name der Kanzlei weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Intern habe ich jedoch kein besonders stark ausgeprägtes Zugehörigkeitsgefühl oder Stolz auf den Arbeitgeber wahrgenommen.
Es gibt flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit, 1–2 Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Auch individuelle Teilzeitmodelle waren möglich.
Im Arbeitsalltag habe ich die Work-Life-Balance jedoch teilweise als schwierig erlebt. Der Workload war für viele Kolleginnen und Kollegen zu hoch. Überstunden ließen sich nicht immer leicht abbauen, da die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch blieb. So war es bei mir.
Zusätzlich wurde erwartet, dass Vollzeitkräfte einspringen, wenn der Empfang nicht besetzt war, einschließlich Telefondienst. Das erschwerte teilweise die eigene Arbeitsplanung.
Die Mittagspause konnte ich durch eine vereinbarte Vertrauensarbeitszeit flexibel gestalten. Bei anderen Kolleginnen und Kollegen wurde jedoch automatisch eine Stunde Pause (13:00–14:00 Uhr) abgezogen, was aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß ist.
Ich würde hier eher 2,5 anstatt 3 Sterne vergeben.
Mit den meisten Kollegen und Kolleginnen habe ich gerne, gut und konstruktiv zusammengearbeitet. Der Austausch im Arbeitsalltag war freundlich und unterstützend, und ich habe auch zwischenmenschliche Unterstützung erfahren.
Es gab jedoch auch vereinzelt Kolleginnen, bei denen die Zusammenarbeit schwierig war. Solche Konstellationen gibt es in jeder Firma. Mein Eindruck war jedoch, dass von neuen Mitarbeitern eher erwartet wurde, dieses Verhalten zu akzeptieren und die eigenen Grenzen entsprechend anzupassen, während sich an dem Verhalten dieser Kolleginnen wenig änderte. Grenzen, die ich meinerseits klar kommuniziert habe, wurden dabei nicht immer vom Management positiv aufgenommen.
Der Umgang zwischen jüngeren und älteren Kolleginnen und Kollegen wirkte aus meiner Sicht respektvoll und unkompliziert. Altersunterschiede spielten im Arbeitsalltag keine Rolle, und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktionierte gut.
Mein Eindruck war, dass der Umgang mit Mitarbeitern oft nicht auf Augenhöhe stattfand. Rückmeldungen zu einer hohen Arbeitsbelastung oder dazu, dass man bei dem einen oder anderen Fall überfordert ist, wurden nicht berücksichtigt. Es wurde eher gefordert als unterstützt.
In Konflikt- oder Fehlersituationen habe ich nur selten erlebt, dass das eigene Verhalten reflektiert wurde. Verantwortung und Fehler wurden überwiegend bei den Mitarbeitern gesehen.
Gleichzeitig gab es jedoch auch einzelne Vorgesetzte, mit denen die Zusammenarbeit respektvoll, lösungsorientiert und sehr angenehm war.
Die Kanzlei stellt moderne IT-Ausstattung zur Verfügung. Für das Homeoffice erhält man ein Notebook. Die Arbeit erfolgt unter anderem mit der Kanzleisoftware AnNo-Text, die ich als sehr gute Anwaltssoftware empfunden habe. E-Mails laufen über Outlook.
Die Kanzlei arbeitet mit einem externen IT-Dienstleister zusammen, der aus meiner Sicht sehr gut unterstützt.
Einziger Verbesserungspunkt: Es gibt kein Chat-Tool wie MS Teams, das die interne Kommunikation erleichtert hätte.
Die Kommunikation unter den Kolleginnen und Kollegen war gut.
Bei der Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern besteht aus meiner Sicht erhebliches Verbesserungspotenzial. Informationen werden häufig nicht oder nicht transparent weitergegeben. Schwelende Konflikte werden oft erst Tage später oder gar nicht angesprochen.
Das Gehalt war marktgerecht. Anpassungen oder Gehaltserhöhungen erfolgen nach meiner Beobachtung jedoch eher zurückhaltend; auch bei guten Argumenten kann eine Erhöhung schwierig sein.
Sonderurlaub, z. B. bei Todesfällen naher Angehöriger oder bei einem Umzug, wurden nur begrenzt gewährt.
Insgesamt besteht aus meiner Sicht noch Verbesserungspotenzial bei den Sozialleistungen. Auch hier würde ich eher 2,5 anstatt 3 Sterne vergeben.
Die Tätigkeiten waren abwechslungsreich und interessant. Noch mehr Freude hätten sie mir bereitet, wenn ich in einzelnen Fällen mehr Unterstützung von den Vorgesetzten erhalten hätte.
Positiv hervorzuheben ist das kollegiale Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, wertvolle berufliche Erfahrungen zu sammeln. Es gab einige interessante Projekte und gute Zusammenarbeit im Team.
Die Kommunikation seitens des Managements war oft mangelhaft und die Arbeitsbelastung hoch, ohne angemessene Kompensation für Überstunden. Weiterbildungsmöglichkeiten waren begrenzt und neue Ideen wurden selten gehört. Insgesamt war es eine lehrreiche, aber auch herausfordernde Zeit.
Super Lage!
Man kann sich nicht beschweren
Selten so etwas erlebt
…
Lässt zu wünschen übrig…