Toxische Führung und Kontrollzwang auf allen Ebenen!
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team ist von einer chronischen Überforderung aller Beteiligten geprägt. Es herrscht wenig Raum für echtes Miteinander, da der Druck hoch ist und Vertrauen seitens der Führung weitgehend fehlt.
Image
Nach außen wird oft ein moderner Eindruck erweckt, der der internen Realität aus Kontrolle, mangelndem Vertrauen und administrativer Überlastung nicht standhält.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist leider sehr stark von der jeweiligen Abteilung und dem persönlichen "Goodwill" der Vorgesetzten abhängig. Verbindliche, gelebte Standards für Flexibilität fehlen. Besonders frustrierend sind die fix verordneten Bürotage: Diese bieten in der Realität oft keinen inhaltlichen Mehrwert für die Teamarbeit und wirken wie eine reine, sinnlose Präsenzpflicht, die sich kaum mit einer modernen Work-Life-Balance vereinbaren lässt.
Karriere/Weiterbildung
Eine strukturierte Einarbeitung gab es kaum. Entwicklungsmöglichkeiten werden eher versprochen als gefördert, da man durch das Micromanagement gar nicht erst in die Lage versetzt wird, Verantwortung zu übernehmen.
Schulungen werden punktuell vergeben, um regulatorischen Erwartungen genüge zu leisten.
Gehalt/Benefits
Bei Gehaltsverhandlungen wird eine reine Hinhaltetaktik gefahren. Sachliche Argumente zählen kaum. Bonuszahlungen fielen viel einigen auffallend gering aus und wurden erst nach zähen Verhandlungen in korrekter Weise ausgezahlt. Auch bei der Berechnung von Urlaubstagen gab es in vielen Fällen merkwürdige, nicht nachvollziehbare Entscheidungen zulasten der Arbeitnehmer.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sinnlose Anfahrten für reine Präsenztage ohne echten Mehrwert für die Teamarbeit stehen im Widerspruch zu einem modernen Umwelt- oder Flexibilitätsgedanken.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Teamgedanke kommt durch die Homeoffice-Struktur kaum zustande. Auch die verordneten Bürotage tragen nicht zum Zusammenhalt bei, da sie eher wie eine Pflichtveranstaltung für unnötige administrative Aufgaben wirken.
Umgang mit älteren Kollegen
Grundsätzlich ist der Umgang miteinander respektvoll und gut. Allerdings gibt es durch die Unternehmensentwicklung spürbare Unterschiede im Kollegium:
Zwischen ehemaligen DWS-Mitarbeitenden und neuen MorgenFund-Mitarbeitenden herrscht eine deutliche Zwei-Klassen-Gesellschaft bezüglich Gehalt, Boni und Altverträgen. Das sorgt phasenweise für Frust und ein klares Gefälle in Teams.
Vorgesetztenverhalten
Stark toxisch geprägt mit massivem Hang zu Micromanagement. Verantwortung wird nach unten abgewälzt, Fehler werden gesucht, aber eigene Entscheidungen nicht hinterfragt. Eigenverantwortliches Arbeiten wird unterbunden – im Nachgang wird einem dann jedoch paradoxerweise „zu wenig Engagement“ vorgehalten.
Arbeitsbedingungen
Gutes HO-Equipment. Ansonsten technisch und methodisch eher rückschrittlich. Es gibt kaum moderne Tool-Unterstützung (wie z. B. KI oder zeitgemäße digitale Workflows) zur Entlastung der Belegschaft. Zwingende Präsenztage wurden für Tätigkeiten durchgesetzt, die nach dem Weggang plötzlich problemlos von anderen Abteilungen übernommen werden konnten.
Kommunikation
Eine offene Transparenz findet kaum statt. Selbst kleinste E-Mails mussten im Vier-Augen-Prinzip freigegeben werden. Auf Nachfragen zu Unstimmigkeiten (z. B. Boni oder Urlaubstage) wird abwiegelnd und arbeitnehmerunfreundlich reagiert. Eine argumentative Auseinandersetzung auf Augenhöhe war selten möglich.
Interessante Aufgaben
Die Fachthemen an sich sind absolut vielseitig, spannend und bieten eigentlich tolles Potenzial.
Allerdings wird man in der täglichen Umsetzung extrem ausgebremst: Es fehlt an modernen KI-Tools und die veraltete, altbackene Technik macht die Prozesse unnötig kompliziert, zäh und zeitraubend. Dadurch bleibt die eigentliche inhaltliche Arbeit leider oft auf der Strecke.