22 von 52 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Idee, die hinter dem Produkt steht. Kollegialer Zusammenhalt, eigenverantwortliches arbeiten und aktiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens beizutragen
Der Einsatz vieler Mitarbeitenden spiegelt sich meiner Meinung nach nicht immer in Entwicklungsmöglichkeiten und Vergütung wider
Sehe ich insbesondere in MA-Entwicklung, marktgerechter Vergütung, transparenter Kommunikation/ Planung und Chancengleichheit insbesondere in Führungspositionen
Innerhalb des Teams freundlich und respektvoll
Wenn man Prioritäten richtig setzt und bewusst darauf achtet, durchaus möglich. Nach stressigen Zeiten gibts auch Verschnaufpausen
Angebot zu Weiterentwicklung sollte auf jeden Fall ausgebaut werden
Aufgrund der vielfältigen Verantwortungsbereiche wäre eine Überprüfung der Vergütung im Marktvergleich wünschenswert. Somit wird Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterbindung gestärkt
Team harmoniert, guter Austausch und Zusammenhalt
Angenehm mit direktem supervisor
Bei kurzfristigen Entscheidungen gewöhnungsbedürftig, proaktives handeln und Mitdenken sind von Vorteil.
Hat Entwicklungspotenzial. Tw entsteht der Eindruck dass männliche Kollegen auf höheren Ebenen mehr Gehör finden als weibliche. Eine stärkere Sensibilisierung für dieses Thema könnte die Gleichberechtigung fördern
In meiner Position sehr vielfältig und abwechslungsreich
Die Produkte, das wars aber auch schon
So vieles.... eig. alles was passiert ist, bin richtig traumatisiert!
Ehrlicher, keine Spielchen, wirklich den Mitarbeitern auch mal ein Gehaltswunsch zustimmen und nicht immer ausschlagen. Ich war lange dort Beschäftigt und es gab keine Gehaltserhöhung obwohl der Umsatz immer weiter gepusht wurde!
Eher Streng geworden, viel Druck aufgebaut, man sollte am Wochenenden umsonst arbeiten ansonsten kriegt man keine Gehaltserhöhung (die BDW eh schwer zu bekommen ist)
Nach außen hin liebt diese Firma jeder, doch wenn man da mal gewesen ist und wirklich weiß wie das abläuft, fragt man sich wie das überhaupt noch so existieren kann.
Anfangs war alles SUPER – es wurde viel mündlich zugesichert, was am Ende jedoch keine Bedeutung mehr hatte.
Inzwischen gibt es zwar Verträge mit 20 % Homeoffice-Anteil, doch wenn man selbst darum bittet, um trotz eines weiter entfernten Wohnorts weiterhin engagiert und zuverlässig arbeiten zu können, wird dies abgelehnt. Das vermittelt den Eindruck, dass man eher zum Gehen bewegt werden soll.
Für München viel zu wenig um zu überleben!
Bei manchen Teams gut, bei meinem war es am Schluss unaushaltbar, Oberflächliche Freundlichkeit mit "Psychocharakter". Kaum auszuhalten für einen normaldenkenden Menschen!
Wird versucht sukzessiv raus zu ekeln.
Es wird viel vorgegeben alles für einen zu geben wenn man Problem hat, aber in Wirklichkeit wird alles weggelächelt, Hauptsache man gibt sein ganzes Leben der Firma für einen Hungerlohn.
Altes Gebäude, Küche ist Minderwertig und immer schmutzig... Es gibt nur eine Toilette für Mann und Frau, hier ist das Fenster auch noch zugeschraubt, somit ist Lüften nicht möglich. Könnte hier noch viel mehr schreiben aber das könnte hier leider nicht mal reinpassen!
Sehr oberflächlich, nach außen hin Nett aber wenn es wirklich hart auf hart kommt wird man abserviert.
Monoton und langweilig.
Schulungen für Führungskräfte, insbesondere des Store-Managements.
Bei erreichtem Umsatzziel gab es Boni.
Oft sehr chaotisch mit Start-Up-Charakter
Die Dienstpläne wurden oft sehr spät hochgeladen. Manchmal ohne Rücksicht auf die angegebenen Verfügbarkeiten.
Zur sogenannten „High-Season“ wurde auf gar nichts mehr Rücksicht genommen. Im November und Dezember herrschte Urlaubssperre, obwohl manche Mitarbeiterinnen dann trotzdem in den Urlaub fahren durften.
Keine Aufstiegsmöglichkeiten oder Weiterbildungen
Weihnachtsgutschein und Geburtstagsgutschein.
Leider keine Fahrtkosten-Zuschüsse und Urlaubsgeld.
Das Team hält gut zusammen - ohne würde es gar nicht funktionieren.
Wenn ich könnte würde ich null Sterne vergeben.
Klare und nachvollziehbare Entscheidungen wurden in Konfliktfällen meiner Meinung nach eher nicht getroffen.
Im Winter war der Store super kalt, da gewünscht wurde die Tür offen zu lassen. Im Sommer dafür ohne Klimaanlage super heiß (33C°)
Aufenthaltsräume gab es nicht. Im Winter musste man, wenn man nicht raus wollte,
auf der kalten Toilette essen, mit Lüftungsgedröhne!
Die Kommunikation zum Store-Management ist sehr schlecht bis überhaupt nicht vorhanden. Meetings gab es praktisch nicht, Information wurden selten weitergetragen.
Im Verkauf arbeiteten ausschließlich Frauen.
Schöne Produkte
•Extrem hoher Druck
•Hohe Eigenverantwortung
•Keine Ansprechpartner
•Freizeit wird mit Arbeitszeit verwechselt
•Man soll am Besten 24/7 erreichbar sein
Mehr Fokus auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter legen, die den Laden am laufen halten, anstatt sich stur an viel zu hoch angesetzten Umsatzzielen festzuklammern.
Unter ständigem Druck die Umsatzziele zu erreichen
Das Unternehmen achtet am meisten auf sein Image
Leider nicht möglich, aufgrund ständiger vorausgesetzter Erreichbarkeit und Flexibilität
Es gibt keine Möglichkeiten für Fortbildungen etc.
Verhandlungssache… es wird im untersten Bereich angesetzt und es gibt nach Oben leider nicht viel Verhandlungsspielraum
Mehr Schein als Sein
Der Teamzusammenhalt ist unbeschreiblich
Viele Dinge laufen sehr unprofessionell ab, unter anderem auch der Umgangston miteinander
Auf Dauer nicht psychisch möglich, extrem Hoher Druck und Eigenverantwortung, man ist oft viele Stunden alleine im Laden
Leider sehr wenig Kommunikation über notwendigste Dinge
Jeder bekommt die selben Aufgaben
Immer die selben Aufgaben, für die es in jedem Anderen Unternehmen Lageristen oder Reinigungskräfte gibt. Das machen bei Motel A Miio die Verkaufskräfte
Eigentlich nur das Produkt.
Es wird dauerhaft Stress ausgeübt, wodurch jeder gereizt ist und die Stimmung sehr angespannt ist.
Ich kann dieses Unternehmen nicht empfehlen.
Mitarbeiterzufriedenheit sollte dringend mehr in den Fokus gesetzt werden.
Gerade die Führungskräfte im HQ sollten an den sozialen Kompetenzen arbeiten.
Dauerhaft angespannt
Außenwirkung stimmt überhaupt nicht mit der Realität überein
Es wird erwartet 24/7 erreichbar zu sein und die Firma an erste Stelle zu setzen, somit eigentlich nicht vorhanden
Scheinbar gut, aber eigentlich kämpft jeder nur für sich
Am liebsten würde ich 0 Sterne vergeben
Auf die Gesundheit wird nicht geachtet
Wichtige Informationen und Entscheidungen werden wenn überhaupt erst in letzter Sekunde weitergegeben und häufig werden Pläne auch kurzfristig und scheinbar willkürlich geändert
Keine Arbeitskleidung notwendig, man kann sich frei kleiden wie man möchte.
Unter den Mitarbeitern im Laden herrscht immer gutes Klima, alle haben Spaß und verstehen sich. Aber von der Geschäftsführung und allen anderen Führungskräften, die nicht im Laden arbeiten, sind einfach herablassend und kontrollierend. Kein Hallo, kein Danke kein garnix
Durch die Mitarbeiter im Laden wirkt er wie eine gute Arbeitsatmosphäre, leider trifft das nicht zu.
Schrecklich. Am besten muss man jeden Tag 24/7 erreichbar sein. Man ist in so 4-6 WhatsApp Gruppen für was auch immer. Und weil zb Stellenanzeigen viiiel zu spät geschalten werden, muss man (Unbezahlte) Überstunden machen, weil auf einmal kein Personal mehr da ist und wird dafür auch noch blöd angemacht.
Keine Weiterbildung
Durch unsere Manager etwas besseres Gehalt für Werkstudenten als im Office, aber ansonsten eher niedrig.
Es gibt einen Bonus wenn man 100% des Umsatzziels im Monat erreicht. Diese Ziele sind so hoch, das man sie vllt 2x im Jahr schafft, wenns gut läuft. Corporate Benefits Rabatte gibt es und 50% Mitarbeiterrabatt ansonsten nichts. Kein Weihnachtsgel, kein Urlaubsgeld, keine Fahrtkostenbeteiligung ect.
Türen müssen immer offen sein, egal bei welchem Wetter so das es im Laden entweder sehr heiß oder sehr Kalt wird, da is in manchen Stores keine Heizung/Klimaanlage gibt. Und dort wo es eine gibt wird auch den ganzen Tag die Türe offen gehalten was nicht wirklich Umweltfreundlich ist. Sozialbewusstsein auch eher nicht vorhanden da sich der Laden nicht politisch Positionieren will und verbietet Pride sticker oder ähnliches aufzuhängen.
Mitarbeiter im Store sind alle super und sind so gut wie möglich für einander da.
Bis auf einzelne Personen die von bestimmten anderen Leuten etwas bevorzugt behandelt werden...
Herablassend und kontrollierend. Vorgesetze stellen sich vor den Laden und beobachten die Verkäufer:innen beim Arbeiten. Es wurden wohl auch schon Fotos von ihnen gemacht ohne das sie davon wussten.
In den meisten Filialen gibt es keinen Pausenraum und man muss entweder in einem exrem widerlichen Lager auf der Treppe sitzen oder sich Teilweise unter der Kasse verstecken zum Pause machen. Viele Sturzgefahr en und offene Steckdosen ect.
Informationen werden schlecht und kurzfristig weitergeleitet. Jeder sagt etwas anderes weil keiner eine Ahnung hat.
Jeden Tag das gleiche.
Store Managerinnen/District Managerinnen fühlen sich allen anderen überlegen und verhalten sich auch dementsprechend. Man wird herablassend und ungerecht behandelt, eine freundliche und wertschätzende Umgangsweise ist hier Fehlanzeige.
Da das Unternehmen Geld sparen möchte und zu wenig Verkäuferinnen einstellt, muss man selbst krank zur Arbeit kommen oder sich vorwerfen lassen, man wäre nicht wirklich krank, wenn man sich krankmeldet, oder man bekommt gar gesagt, dass man auch krank arbeiten könne, das haben auch andere schon geschafft.
Ein Stundenlohn nur minimal über dem Mindestlohn
Wie nachhaltig und fair produziert kann ein Teller sein, wenn er für unter 3€ produziert und für 26,90 verkauft wird?
Unter den Verkäuferinnen ist die Stimmung stets sehr gut und kollegial,
Wenn ich könnte, würde ich 0 Sterne geben. So herablassend, missgünstig, arrogant, hinterhältig, nicht wertschätzend. Mühen werden mit den Füßen getreten und nicht mal die einfachsten Regeln der Freundlichkeit werden befolgt
Man muss zu jeglicher Tages- und Nachtzeit über WhatsApp erreichbar sein und sehr zeitnah antworten, auch wenn man gerade frei/Urlaub hat. Es wird nicht berückstichtigt, wenn man außerhalb der Arbeitszeiten nicht erreichbar sein kann/möchte
Männer werden im Verkauf prinzipiell nicht eingestellt. Personen, die nicht wie alle Anderen aussehen (z.B. Piercings, Tattoos, dunkle Kleidung) werden nicht eingestellt, da sie nicht dem „Bild“ des Unternehmens entsprechen. Teilweise sehr rassistiches und klassistisches Verhalten Kund*innen und Mitarbeitenden gegenüber
Richtet den Fokus stärker auf die Mitarbeitenden, die tagtäglich mit vollem Einsatz zum Unternehmenserfolg beitragen. Wertschätzung, aktives Zuhören und das Ernstnehmen ihrer Bedürfnisse sind entscheidend, um Motivation und langfristige Bindung zu fördern. Ein Unternehmen ist nur so stark wie die Menschen, die es tragen – deshalb lohnt es sich, ihre Leistung gezielt anzuerkennen und zu unterstützen.
Die Arbeitsatmosphäre im eigenen Store kann – je nach Team und eigener Gestaltung – sehr angenehm sein. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Kontakt zur Zentrale in München gering bleibt. Je weiter man organisatorisch und räumlich von der Unternehmensführung entfernt ist, desto einfacher fällt es, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen. Leider ist der Umgang mit der Führungsebene oft angespannt, was sich deutlich negativ auf die Gesamtatmosphäre auswirkt.
Das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens stimmt leider in vielen Punkten nicht mit der internen Realität überein. Die Gründerinnen werden nach wie vor öffentlich als aktive Gestalterinnen und Repräsentantinnen der Marke präsentiert, obwohl sie operativ schon seit längerer Zeit nicht mehr im Unternehmen tätig sind. Intern wurde in Meetings sogar kommuniziert, dass das Narrativ der "starken Gründerinnen" primär eine Marketingstrategie darstellt und ihre tatsächliche Entscheidungsbefugnis begrenzt war.
Insgesamt entsteht durch geschicktes Design und professionelles Marketing ein sehr positives Bild nach außen, das viele interne Strukturen und Herausforderungen nicht widerspiegelt.
Im Bereich Work-Life-Balance gab es leider wenig bis keine aktive Unterstützung seitens des Unternehmens. Überstunden waren häufig erforderlich, insbesondere bei kurzfristigen Aktionen oder besonderen Anforderungen – unabhängig davon, ob das vertragliche Wochenpensum bereits erfüllt war. Zusätzliche Angebote zur Förderung des Wohlbefindens, wie z. B. Sport- oder Gesundheitsprogramme, wurden nicht bereitgestellt oder waren ausschließlich dem Head Office vorbehalten. Besonders bedauerlich ist dies vor dem Hintergrund, dass die körperlichen Anforderungen im Retail – insbesondere durch das tägliche Arbeiten mit schwerer Keramik – sehr hoch sind. Im Vergleich zu anderen Unternehmen fehlte es insgesamt an Ausgleichsangeboten für Mitarbeitende im Verkauf.
Aufstiegschancen waren nur sehr begrenzt vorhanden. Entwicklungsmöglichkeiten schienen weniger an Leistung oder Engagement gekoppelt zu sein, sondern vielmehr an persönliche Beziehungen zur Geschäftsführung. Wer familiär oder freundschaftlich mit der Führungsebene verbunden war, hatte deutlich bessere Chancen auf berufliche Weiterentwicklung. Für andere Mitarbeitende waren klare Perspektiven oder gezielte Fördermaßnahmen kaum erkennbar.
Die Gehälter lagen im unteren Bereich und es bestand nur wenig Verhandlungsspielraum – sowohl beim Einstieg als auch bei späteren Anpassungen. Nachverhandlungen führten in der Regel lediglich zu sehr geringen Erhöhungen von etwa 1–4 %, sofern überhaupt. Zusatzleistungen wie eine Bahnkarte, Vergünstigungen für Sportprogramme oder andere Benefits wurden nicht angeboten.
Besonders kritisch zu sehen ist, dass es deutliche Gehaltsunterschiede zwischen vergleichbaren Positionen gab – sowohl standortübergreifend als auch innerhalb einzelner Teams. Teilzeitkräfte erhielten je nach Filiale unterschiedliche Stundenlöhne, obwohl die Tätigkeit identisch war. Zudem entstand der Eindruck, dass persönliche Nähe zur Führungsebene sowie das Geschlecht eine Rolle bei der Gehaltsstruktur spielten – insbesondere Männer wurden tendenziell besser vergütet.
Nach außen gibt sich das Unternehmen betont umweltbewusst, was jedoch nicht in allen Bereichen mit der gelebten Realität übereinstimmt. Im Verkauf wurden Mitarbeitende beispielsweise dazu angehalten, bestimmte Aussagen zur Herkunft von Produkten zu machen, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprachen. So sollten Jutebeutel als fair und nachhaltig produziert kommuniziert werden, obwohl sie tatsächlich kostengünstig in China hergestellt wurden – was intern sogar als wirtschaftlicher Erfolg präsentiert wurde.
Positiv hervorzuheben ist, dass bei der Produktverpackung weitgehend auf Papier und Pappe statt Plastik geachtet wird. Dennoch besteht in Bezug auf ganzheitliche Nachhaltigkeit noch erheblicher Verbesserungsbedarf, insbesondere im Vergleich zu anderen, fortschrittlicher agierenden Unternehmen.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen variiert je nach Region, ist jedoch überwiegend positiv. In vielen Teams unterstützt man sich gegenseitig, was besonders in herausfordernden Situationen sehr hilfreich ist und den Arbeitsalltag spürbar erleichtert. Allerdings gibt es vereinzelt Spannungen, insbesondere dort, wo persönliche Verbindungen zur Führungsebene bestehen – etwa durch familiäre oder freundschaftliche Beziehungen. In solchen Fällen entsteht häufig der Eindruck von Ungleichbehandlung, was sich negativ auf das Teamklima und die Fairnesswahrnehmung auswirkt.
Der Umgang mit älteren Kollegen lässt sich schwer abschließend beurteilen, da nur wenige ältere Mitarbeitende im Unternehmen beschäftigt waren. Während mir keine Fälle schwerwiegender Altersdiskriminierung bekannt sind, gab es im Unternehmen leider wiederholt Situationen, in denen andere Formen von Diskriminierung zu beobachten waren – unter anderem im Hinblick auf gesundheitliche Einschränkungen. Besonders kritisch waren Fälle, in denen Mitarbeitenden im Krankheitsfall wenig Verständnis entgegengebracht wurde. Es kam mehrfach vor, dass Kollegen unter fragwürdigen Umständen gekündigt wurden – teilweise sogar infolge gesundheitlicher Probleme, die mit den Arbeitsbedingungen im Unternehmen in Verbindung standen. Fakt ist, sobald die individuelle Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben war (in Folge von Krankheit oder andere Einschränkungen), wurde sehr schnell mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses reagiert. In Fällen, in denen eine Kündigung nicht möglich war, wurde der Druck auf einzelne Mitarbeitende teils deutlich erhöht. Durch gezielte Fehlersuche oder ein zunehmend unangenehmes Arbeitsklima entstand der Eindruck, dass ein freiwilliger Austritt bewusst forciert wurde.
Das Verhältnis zur Führungsebene war insgesamt schwierig. Zwar wird nach außen hin eine moderne, weiblich geprägte Unternehmensführung vermittelt, in der Praxis lagen zentrale Entscheidungen jedoch oft in den Händen anderer – was den Eindruck einer rein strategischen Außendarstellung verstärkte. Wertschätzung und respektvoller Umgang fehlten im Alltag häufig. Kritik oder Anliegen wurden selten ernst genommen, und der Ton im Umgang war mitunter emotional oder unangemessen. Eine professionelle Führungskultur war leider nicht erkennbar.
Die Arbeitsbedingungen in den Stores waren insgesamt schwierig. Es fehlte an grundlegender Ausstattung wie Pausenräumen, sodass Mitarbeitende ihre Mittagspausen teils unter unzumutbaren Bedingungen – im schlimmsten Fall auf der Toilette – verbringen mussten. Trotz der zentralen Rolle, die der Einzelhandel für den Unternehmenserfolg spielte, wurden in den Filialen nur wenige Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsumgebung ergriffen. Im starken Kontrast dazu stand die Ausstattung des Head Office, die deutlich großzügiger war. Hinzu kam, dass am Reinigungspersonal in den Stores gespart wurde, während im Hauptsitz weiterhin externe Reinigungsdienste zum Einsatz kamen – was von vielen als ungerecht empfunden wurde.
Die interne Kommunikation lässt in vielen Bereichen stark zu wünschen übrig. Informationen zu Aktionen, Produkten oder internen Veränderungen werden häufig entweder sehr spät oder gar nicht weitergegeben, was zu Verunsicherung im Arbeitsalltag führt. Teilweise erscheinen Produkte oder Sonderaktionen ohne vorherige Ankündigung, wodurch eine strukturierte Planung erschwert wird. Besonders kritisch ist, dass selbst bedeutende Veränderungen – etwa personelle Wechsel oder gesundheitsrelevante Vorfälle – nicht offen kommuniziert werden. In einzelnen Fällen wurde die Weitergabe wichtiger Informationen sogar ausdrücklich untersagt, was das Vertrauen in die Unternehmensführung weiter belastet.
Gleichberechtigung wurde im Unternehmen leider nicht konsequent gelebt. Persönliche Beziehungen zur Führungsebene – etwa durch Freundschaften oder familiäre Verbindungen – hatten spürbaren Einfluss auf Vergütung und Positionen. Zudem war erkennbar, dass männliche Mitarbeitende in vergleichbaren Rollen häufig besser vergütet wurden als ihre Kolleginnen. Diese Ungleichbehandlung stand im starken Kontrast zum äußeren Erscheinungsbild des Unternehmens, das sich nach außen hin als besonders fortschrittlich und gleichstellungsorientiert präsentierte.
Die Aufgaben im Arbeitsalltag waren größtenteils routiniert und boten nur selten Abwechslung. Wenn herausfordernde oder besonders interessante Aufgaben vergeben wurden, geschah dies häufig nicht nach Leistung oder Engagement, sondern nach persönlicher Nähe zur Führungsebene. Mitarbeitende, die in einem besonders guten Verhältnis zu Vorgesetzten standen, wurden klar bevorzugt. Wer sich stets loyal und kompromisslos zeigte, hatte mitunter die Chance, einzelne spannende Aufgaben zu übernehmen – dies blieb jedoch die Ausnahme.
Entscheidungen werden von heute auf morgen getroffen und müssen umgehend umgesetzt werden. Verbesserungsvorschläge werden nicht ernst genommen, nur wenn um Kosten sparen/vermeiden geht.
Nach außen sehr schön! Das war’s.
Man wird oft angerufen/angeschrieben und man muss oft schnell agieren, da wenige MA in Führungspositionen die Verantwortung übernehmen. Man schiebt hier sehr gerne leider…
Nicht vorhanden.
Benefits fehlen. Wenn man hier gut arbeitet, bekommt man gleich viel mehr Verantwortung, alles selbstverständlich und über das Gehalt wird nicht mehr gesprochen.
Allgemein gut in der Abteilung. Fast der einzige gute Punkt im Unternehmen, noch….
War schon besser. Die Geschäftsführung entscheidet oft nach Gusto und ohne Berücksichtigung. Die Planungen passen oft nicht zu den Zielen und der Druck wird zu hoch. Es wird oft nach „Muss-Umsatz“ geplant ohne anderen Faktoren zu berücksichtigen.
Uhraltes Lager, zu kalt und mit einer schlechten Infrastruktur. Beleuchtung auch sehr schlecht.
In der Regel schwach. Es gibt hier wenig Zusammenarbeit zwischen Abteilungen. Jeder für sich, bis auf ein Paar Ausnahmen.
Männer werden hier mehr geschätzt, obwohl auf Instagram anders aussieht.
Könnte interessanter sein…man hat zu viele Aufgaben, die man teilen/abgeben könnte, sollte das Unternehmen nicht nur an Konsten sparen denken…
Das man eigenständig arbeiten kann. Kein Druck
Keine Punkte
30 Tage Urlaub und Umsatzbeteiligung für den Mitarbeiter
Wir haben eine tolle Arbeitsatmosphäre. Wir halten ob Führungskraft oder Mitarbeiter fest zusammen.
Voll im Trend
Hervorragend
Da ist noch Bedarf
Gut bezahlt
Umweltbewusst
Wir ziehen alle an einem Strang
Sie werden respektvoll Behandelt
Bei Fragen immer erreichbar
Alles ist vorhanden.
Alles wird aufs Detail besprochen. Ansprechpartner ist immer erreichbar
Das ist die Philosophie
Es ist immer was zu tun. Es gibt sehr viele interessante Aufgaben.
So verdient kununu Geld.