Ihr Unternehmen?

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Motherson 
SAS
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Die meisten Kollegen haben keine Lust mehr. Es geht bergab.

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Motherson SAS Meerane in Meerane gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt, so wie in jeder Firma, auch gute Kollegen, sowohl beim Fußvolk, als auch im Büro.
Es gibt auch Tage wo es mal ruhiger läuft, wo alle entspannter und besser gelaunt sind und die Arbeit sogar ein kleines bisschen Spaß macht. Aber von diesen Tagen gibt es nicht mehr viele.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles.

Es kommt auch immer wieder vor das Gehaltszahlungen fehlerhaft sind.

Verbesserungsvorschläge

>Menschlichkeit< fällt mir da ein.

Weniger Geld in sinnlose Projekte stecken, die am Ende wieder nicht funktionieren.

Die Bedingungen für die Mitarbeiter am Band und in der Logistik verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die meisten Kollegen haben keine Lust mehr. Es geht bergab.
Die Stimmung ist oft ziemlich weit unten.

Quiet Quitting - fast niemand arbeitet noch mit Hingabe für die Firma.

Die Kollegen in der Produktion helfen (zwangsweise) einander, anders würde es schon lange gar nicht mehr funktionieren. Es läuft Musik nebenbei, das hilft manchmal die negative Stimmung und das Schimpfen der Kollegen zu überhören.

Die Vorgesetzten sind manchmal unfreundlich, je nach Schicht, Abteilung und Team. Aber zum Glück nicht immer.

Kollegen haben Abmahnungen erhalten, weil sie wenige Minuten zu spät auf Arbeit gekommen sind, obwohl sie 30 Minuten vorher beim Meister angerufen und Bescheid gegeben haben.
Einer wurde dann sogar gekündigt.

Image

Ich kenne keinen einzigen Mitarbeiter der noch positiv über die Firma spricht.

Der Großteil der Mitarbeiter will gefühlt nur noch durchhalten, bis sie ein besseren Job gefunden haben, bis sie eine Abfindung angeboten bekommen oder bis der Laden endlich dicht macht.
Die älteren Kollegen versuchen noch die wenigen Jahre bis zur Rente durchzuhalten.

Work-Life-Balance

Es gibt teilweise 0 Flexibilität. Wenn man mal einen Freitag freinehmen möchte und nicht spätestens bis Montag in der Woche davor, also 11 Tage zuvor, nicht angefragt hat, dann hat man Pech.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay bis gut für normale Produktionsmitarbeiter. Aber seit die Chefetage eine 100% Auslastung der Mitarbeiter fordert unangemessen.

Stellvertretende Teamleiter übernehmen enorm viel Verantwortung und bekommen dafür keine finanzielle Gegenleistung.
Die 10 Minuten, die länger gearbeitet werden, bekommt man logischerweise gutgeschrieben aber für die Verantwortung wird einem oft nur der Mittelfinger gezeigt.

Wegen massiver Einsparmaßnahmen gibt es nicht mal Jobrad Leasing.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir produzieren 100% für E-Autos aber auf dem Parkplatz für normale Mitarbeiter gibt es keine einzige Ladesäule.

Jobrad bietet die Firma NICHT an.

Kollegen, die operiert wurden, bekommen Abmahnungen weil sie in der langen Krankenphase zwischendurch nicht nochmal bei der Meisterin angerufen haben, obwohl vorher schriftlich Bescheid gegeben wurde, das der Ausfall sich über einige Monate erstrecken wird.

Kollegenzusammenhalt

In der Produktion müssen die Kollegen Hand in Hand arbeiten, anders funktioniert es nicht.
Selbst wenn sich nicht alle Kollegen mögen und einige jeden Tag nur am meckern sind, wird Hand in Hand gearbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen müssen genauso bei der höchstmöglichen Geschwindigkeit bei 30°C in der Produktionshalle im Sommer rammeln.

Vorgesetztenverhalten

Solange die Stückzahlen noch stimmen, egal ob zu Lasten der Gesundheit der Mitarbeiter, werden Probleme ignoriert.

Produktionsleiter/Meister merken es nicht mit, wenn sie Mitarbeiter überlasten.

Dezente Erpressung und Überschreitung der Befugnisse wurde auch schon mal beobachtet "Ich möchte den ausgefüllten Urlaubsschein in 3 vor Weihnachten haben, sonst trage ich (Meisterin) den Urlaub ein!" .

Meisterin zum Mitarbeiter: "Wegen dir haben wir letzte Woche Freitag XX Cockpits weniger produziert", weil der Kollege die Cockpits nicht über die fehlerhafte Anlage zusätzlich per Hand geschoben hat.

Ehemaliger Meister hat auch schon mal Mitarbeiter angeschnauzt, weil er dachte der Kollege würde falsch arbeiten obwohl er im Unrecht wahr.

Vor ~1,5 Jahren: Meisterin will Produktionsmitarbeiter anschnauzen, weil sie denkt er hat sein Smartphone auf ihre Ladeschale auf dem Meistertisch gestellt. Als der Kollege sie darauf hinweist, das es von dem anderen Kollegen ist, welcher einer der Lieblinge der Meisterin ist, sagt sie natürlich nichts mehr dazu und setzt ein bescheuertes Lächeln auf.

Arbeitsbedingungen

Manche Akkuschrauber und Scanner sind stark abgenutzt oder teilweise defekt und die Firma schafft monatelang kein neuen Ersatz an, wegen Einsparmaßnahmen.

Es gibt an den meisten Arbeitsplätzen Ventilatoren. Hilft im Sommer bei 37°C und 30°C an der Linie aber nur so viel, das die Kollegen nicht kollabieren.

Die wenigen Dachfenster sind automatisiert und öffnen sich nicht, wenn ein einziger Tropfen Wasser (kurzer Niederschlag, feuchte Luft, Nässe von der Nacht) auf dem Fenster liegt.

An den meisten Stationen an der Linie gibt es Lautsprecher und es läuft Musik.
In der Logistik gibt es das nicht.

In der Logistik müssen Kollegen teilweise auch bei 37°C im Schatten und noch höheren Temperaturen draußen in der Sonne bei voller Arbeitslast (Geschwindigkeit) arbeiten. Meister: "Oh, das ist aber heiß bei euch."

Kommunikation

Katastrophal. Infos gibts oft erst auf den letzten Drücker. Negative Informationen werden teilweise nur ausgehangen, zum Beispiel wenn das T-Geld das X-te Jahr in Folge entfällt.

Manchmal gab es Phasen, da hat man erst Freitag abends 21 Uhr, also 1 Stunde vor dem Wochenende von der Meisterin erfahren in welcher Schicht man am Montag in der darauffolgenden Woche arbeiten soll, als Festangestellter Mitarbeiter.

Pläne zur Kurzarbeitphase/Urlaubseinteilung werden für einige Kollegen am letzten Tag in den letzten Stunden vor der Sommerpause ausgeteilt.

Kollegen haben Abmahnungen erhalten, weil sie wenige Minuten zu spät auf Arbeit gekommen sind, obwohl sie 30 Minuten vorher bei der Meisterin angerufen und Bescheid gegeben haben.
Einer wurde dann sogar gekündigt.

Kollegen, die operiert wurden, bekommen Abmahnungen weil sie in der langen Krankenphase zwischendurch nicht nochmal bei der Meisterin angerufen haben, obwohl vorher schriftlich Bescheid gegeben wurde, das der Ausfall sich über einige Monate erstrecken wird.

Bestimmte Probleme aus der tiefsten Grauzone konnten zeitweise nicht mal angesprochen werden, weil das Verantwortungsbewusstsein bei Meister/Meisterin/Qualität fehlte.

Gleichberechtigung

Die Teamleiter und Meister haben teilweise ihre Lieblinge die besser behandelt werden aber zum Großteil werden alle gleich schlecht behandelt, also 3 Sterne.

Interessante Aufgaben

Lästern und Meckern gehört zu den Lieblingsaufgaben vieler Mitarbeiter.


Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.