Gehälter nicht gezahlt und unmögliches verhalten des Arbeitgebers
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles
Verbesserungsvorschläge
Am besten die Agentur schließen
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Auch unabhängig davon war der Umgang mit den Mitarbeiterinnen enttäuschend. Man fühlte sich ausgenutzt, ungerecht behandelt und mit seinen Anliegen nicht ernst genommen. Statt Wertschätzung und einem respektvollen Miteinander gab es Situationen, in denen man sich als Mitarbeiterin schlicht nicht respektiert fühlte. Der eigene Einsatz schien selbstverständlich zu sein, während grundlegende Erwartungen an einen Arbeitgeber nicht erfüllt wurden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren ebenfalls alles andere als zufriedenstellend. Insbesondere die Zustände im Büro waren eine Zumutung und trugen dazu bei, dass ich mich dort zunehmend unwohl fühlte.
Ein Arbeitgeber trägt Verantwortung für seine Mitarbeiterinnen. Pünktliche Gehaltszahlungen sind keine freiwillige Leistung und kein Entgegenkommen, sondern eine grundlegende Verpflichtung. Dass man sein Gehalt nicht zuverlässig erhält und sich gleichzeitig mit solchen Umständen auseinandersetzen muss, ist für mich ein absolutes No-Go.
Gehalt/Benefits
Meine Erfahrung bei Mrs Politely war absolut enttäuschend und rückblickend eine große Belastung. Das Schlimmste an diesem Arbeitgeber war, dass man teilweise vergeblich auf sein verdientes Gehalt warten musste. Man arbeitet, investiert Zeit und Energie und muss anschließend seinem eigenen Geld hinterherlaufen. Dass man als Arbeitnehmerin überhaupt darum kämpfen muss, für seine geleistete Arbeit bezahlt zu werden, ist schlichtweg inakzeptabel.
Besonders dreist und schwer nachvollziehbar war dabei der Umgang der Geschäftsführung mit dieser Situation. Während uns mitgeteilt wurde, dass man uns aktuell nicht bezahlen könne, erschien die Chefin gleichzeitig immer wieder mit neuen Designerhandtaschen im Büro oder zeigte frisch gekaufte Luxusartikel. Als Mitarbeiterin, die auf ihr Gehalt wartete und auf dieses Geld angewiesen war, war es kaum zu ertragen, solche Situationen mitzuerleben. Es kann nicht sein, das angeblich kein Geld für die Gehälter vorhanden ist, man gleichzeitig aber mit neuem Luxus konfrontiert wird. Für mich war das ein besonders deutliches Zeichen dafür, wie wenig ernst die finanzielle Situation der Mitarbeiterinnen offenbar genommen wur