Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

MSC 
Mediterranean 
Shipping 
Company
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht alles ist schlecht – aber vieles läuft schief

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und bietet Raum, sich fachlich weiterzuentwickeln. Es gibt die Möglichkeit zur Prämienzahlung, was grundsätzlich motivierend wirken kann. Auch Gleitzeit und gelegentliches Homeoffice sind – zumindest theoretisch – vorgesehen. Wer sich engagiert, kann Verantwortung übernehmen und fachlich wachsen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir ist bewusst, dass kein Unternehmen perfekt ist – und auch meine Perspektive ist nur eine von vielen. Ich habe versucht, meine Erfahrungen so ehrlich wie möglich zu schildern, ohne zu übertreiben oder zu verletzen.

Kritik soll nicht zerstören, sondern Denkanstöße geben. Und trotz aller Schwächen gibt es auch positive Aspekte, die ich anerkenne.

Ich wünsche mir, dass dieses Feedback als das verstanden wird, was es sein soll: ein ehrlicher Beitrag zur Weiterentwicklung – im Sinne aller, die hier arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

MSC hat Potenzial – doch es wird durch Kontrolle, Druck und fehlende Menschlichkeit ausgebremst. Vertrauen statt Misstrauen, echte Fehlerkultur, sozial kompetente Führung und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe wären zentrale Schritte nach vorn.

Arbeitsatmosphäre

„Leistung zählt hier nicht – Kontrolle ist alles“

Einzelne Kolleg:innen bemühen sich um ein gutes Miteinander, doch sie kämpfen gegen ein System, das auf Kontrolle statt Vertrauen basiert.

Die Atmosphäre ist geprägt von permanentem Druck. Egal wie viel man leistet, wie lange man arbeitet oder was man erreicht – es reicht nie. Wertschätzung? Fehlanzeige.

Wer hier arbeitet, lernt schnell: Engagement wird nicht belohnt, sondern als selbstverständlich betrachtet – bis zur völligen Erschöpfung.

Image

Das Image nach außen – modern, professionell, ambitioniert – lebt stark vom Statussymbol „MSC“. Doch nimmt man diesen Schriftzug weg und schaut hinter die Fassade, bleibt erschreckend wenig übrig.

Work-Life-Balance

Gleitzeit und gelegentliches Homeoffice klingen nach Flexibilität – in der Theorie. In der Praxis aber zahlt man einen hohen Preis, wenn man diese „Freiheiten“ tatsächlich nutzt.

Wer nicht ständig präsent ist, muss sich rechtfertigen. Und wer einmal aus dem Raster fällt, trägt diesen Makel dauerhaft mit sich. Vertrauen sieht anders aus.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du bereit bist, dich vollständig dem Unternehmen unterzuordnen und dein eigenes Ich hintenanzustellen, kannst du hier weit kommen.

Gehalt/Benefits

Objektiv betrachtet ist das Gehalt nicht schlecht. Aber unter den tatsächlichen Bedingungen – dem konstanten Druck, der fehlenden Wertschätzung ...
Positiv ist: Es gibt die Möglichkeit, Prämien zu erhalten – ein Anreiz, der grundsätzlich motivierend wirkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soweit ich das beurteilen kann, wird sehr auf Umweltschutz geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Ich persönlich habe auch positive Erfahrungen gemacht – das will ich nicht verschweigen. Aber es gibt Teams, in denen der permanente Leistungsdruck ein Klima schafft, in dem man sich ständig beweisen muss – oft auf Kosten anderer. (Drei Sterne, weil meine Kollegen toll sind. Das ist aber nicht der verdienst von MSC)

Statt Zusammenarbeit entsteht Konkurrenz. Und genau hier wären gut geschulte Führungskräfte gefragt, die erkennen, wie destruktiv solche Dynamiken wirken – und entsprechend gegensteuern. Leider fehlt es dafür häufig an der nötigen Kompetenz oder dem Willen zur Intervention.

Umgang mit älteren Kollegen

Mich betrifft es nicht direkt, aber der Umgang mit älteren Kolleg:innen folgt denselben Bewertungsmaßstäben wie bei allen anderen.

Das kann man fair finden – oder auch problematisch. Denn gleiche Maßstäbe bedeuten nicht automatisch gleiche Chancen. Manchmal wäre ein differenzierter Blick angebracht.

Vorgesetztenverhalten

KATASTROPHE
Was hier fehlt, ist Menschlichkeit. Es fehlt an Empathie, an echtem Zuhören, an dem grundlegenden Verständnis dafür, dass hinter jeder Arbeitskraft ein Mensch steht – mit einem Leben, mit Grenzen, mit Bedürfnissen.

Stattdessen wird agiert, als wären wir jederzeit verfügbar, belastbar, funktional. Wer Schwäche zeigt, wer sich Raum für sein Privatleben nimmt, wird schnell zum Problemfall.

Ich bin überzeugt: Arbeit sollte auf Augenhöhe stattfinden – mit gegenseitigem Respekt und echtem Vertrauen. Doch genau das scheint hier längst verloren gegangen zu sein.

Arbeitsbedingungen

Die Systemlandschaft ist träge, das Personal knapp. Es reicht gerade so, um den Betrieb am laufen zu halten.

Wünsche nach Schallschutz oder einer angenehmeren Arbeitsumgebung stoßen nicht auf Interesse, sondern auf genervte Reaktionen. Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um grundlegende Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die regelmäßigen Meetings und Zielgespräche wirken durchdacht und könnten eine starke Fehlerkultur fördern. Doch in der Praxis fehlt oft der Realitätssinn.

Man soll im Voraus auf jedes mögliche Problem hinweisen – selbst auf das, was schlicht nicht absehbar ist. Und wenn dann doch etwas schiefläuft, fehlt jedes Verständnis. Reflexion wird erwartet, aber selten selbst gelebt.

Gleichberechtigung

„Gleichbehandlung ist nicht Gerechtigkeit“

Nicht alle haben die gleichen Voraussetzungen – das wird hier oft übersehen. Wer mehr zu tragen hat, bekommt selten Rücksicht.

Es gibt Ausnahmen, ja. Aber sie sind selten...

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist vielseitig und bietet die Möglichkeit, sich in unterschiedliche Themen einzuarbeiten. Wer gerne analytisch denkt und Herausforderungen sucht, findet hier durchaus Gelegenheiten, sich fachlich weiterzuentwickeln und eigene Lösungswege zu gestalten.

6Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.