Für den Berufseinstieg ungeeigneter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Onboarding
- Gehalt
- Entwicklungsmöglichkeiten
Verbesserungsvorschläge
Für Berufseinsteiger sollte ein Mentor bereitgestellt werden, der über ausreichend Kapazitäten verfügt, um eine strukturierte Einarbeitung zu gewährleisten. Fachliche Schulungen sind insbesondere für Einsteiger unerlässlich und sollten zeitnah nach dem Einstieg angeboten werden, statt erst nach mehreren Monaten.
Arbeitsatmosphäre
Es wird überwiegend im Homeoffice gearbeitet. In den regelmäßigen Terminen entsteht teilweise der Eindruck, dass das Engagement gering ist und die Motivation fehlt. Die Führungskraft schafft es bislang nicht ausreichend, das Team zu aktivieren oder zu motivieren. Dadurch wirken die Meetings eher wie Pflichttermine, die möglichst schnell abgeschlossen werden sollen, anstatt als konstruktive Austauschformate genutzt zu werden.
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Auch andere Mitarbeitende zeigen Unzufriedenheit. Es müssen zu viele Aufgaben in zu kurzer Zeit erledigt werden, während die Vergütung als gering empfunden wird. Zwar wird viel über Wachstum gesprochen, gleichzeitig fehlen jedoch die notwendigen neuen Kolleginnen und Kollegen, um dieses zu ermöglichen.
Work-Life-Balance
Überstunden lassen sich häufig nicht vermeiden. Zudem ist es nicht immer möglich, Urlaub zum gewünschten Zeitpunkt zu nehmen, da es an entsprechend berechtigten Vertretungen fehlt, die die Aufgaben übernehmen können.
Karriere/Weiterbildung
Ein strukturiertes Onboarding fehlt größtenteils. Neue Mitarbeitende sollen sich überwiegend durch das Zuschauen bei Kolleginnen und Kollegen einarbeiten. Weiterbildungsangebote sind selten, auch für länger beschäftigte Mitarbeitende. Berufseinsteigerinnen und -einsteiger, die ihre fachliche Einarbeitung nicht eigenständig vorantreiben, kommen langfristig nur schwer voran, da individuelle Förderung und Karriereentwicklung kaum aktiv unterstützt werden. Man wird weitgehend auf sich selbst gestellt.
Gehalt/Benefits
Gehalt für Berufseinsteiger / Absolventen wird als nicht wettbewerbsfähig wahrgenommen und erscheint im Vergleich zu den Anforderungen und der Arbeitsbelastung zu niedrig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es entsteht der Eindruck, dass erhebliche Mittel in Veranstaltungen und entsprechende Reisen investiert werden, während gleichzeitig attraktivere oder nachhaltigere Benefits für Mitarbeitende ausbaufähig erscheinen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleginnen und Kollegen sind durch ihre eigenen Aufgaben stark ausgelastet, sodass sie kaum Kapazitäten haben, um Unterstützung zu leisten. Zudem wird man nicht immer ausreichend eingebunden, obwohl dies gerade in der Einarbeitungsphase besonders wichtig wäre.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang miteinander ist insgesamt in Ordnung und überwiegend respektvoll.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskraft wirkt in ihrer Rolle teilweise nicht ausreichend geeignet. Die Kommunikation ist dabei entweder sehr ausführlich oder es fehlt an klarer, strukturierter Abstimmung. Als Berufseinsteiger entsteht zudem der Eindruck, dass die eigene Meinung aufgrund "fehlender Erfahrung" nur begrenzt berücksichtigt wird.
Arbeitsbedingungen
Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit zum Homeoffice. Das Büro in Frankfurt ist modern gestaltet, jedoch stehen vor Ort nicht ausreichend funktionsfähige Arbeitsplätze zur Verfügung. Teilweise fehlen Monitore, und höhenverstellbare Schreibtische sind nicht immer einsatzbereit.
Kommunikation
Ist gegeben.
Gleichberechtigung
Der Frauenanteil im Team ist derzeit sehr niedrig.
Interessante Aufgaben
Als Berufseinsteiger unterstützt man häufig Kolleginnen und Kollegen bei kurzfristig anfallenden Aufgaben, beispielsweise bei der Erstellung von Präsentationsfolien oder bei PMO-Tätigkeiten. Eine klare Abgrenzung fällt dabei schwer, sodass „Nein sagen“ kaum möglich erscheint. Entsprechend steigt die Arbeitsbelastung deutlich an. Dadurch fehlt wiederum die notwendige Zeit, um sich strukturiert in die eigentlichen Aufgabenbereiche einzuarbeiten. Zudem besteht der Großteil der Tätigkeiten überwiegend aus Linienarbeit, was die fachliche Weiterentwicklung zusätzlich einschränkt.


