Ein höllischer Alptraum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dort arbeite.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich wirklich alles zwischenmenschliche mit und rund um die Führungskräfte.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte austauschen, sodass ein Team und einhergehend ein funktionierender Vertrieb entstehen kann. Zum Wohle der (mentalen) Gesundheit der Mitarbeitenden.
Arbeitsatmosphäre
Der Geschäftsführer und der Vertriebsleiter sorgen aktiv für schlechten Teamzusammenhalt, um alle Mitarbeitenden einzeln manipulieren zu können.
Bei einem intakten Teamzusammenhalt wäre die Gefahr zu groß eigene Interessen nicht durchsetzen zu können.
Zudem ist der auch direkte Umgang mit Menschen dort immer auf die eigenen Vorteile ausgelegt.
Es gibt Lieblinge und auch das kann sich schnell nach eigenem Bedarf ändern.
Man wird im schlimmsten Fall beleidigt und oder ignoriert.
Sofern man nicht mit den beiden Herren interagiert ist die Arbeitsatmosphäre in Ordnung, doch die Angst kann mitschwingen und schnell zuschlagen.
Ansonsten ist das Vertriebsteam zu klein für das Arbeitsaufkommen. Das merken und spiegeln auch Kund*innen.
Work-Life-Balance
Home Office wurde selbst während der Pandemie zähneknirschend nur 3 von 15 Vertriebler*innen ermöglicht.
Man kann kurzfristig frei nehmen, doch es wird dabei nie berücksichtigt wie stark das Team dann besetzt sein wird.
Kollegenzusammenhalt
Nette Menschen gibt es überall. Schlechte Menschen gibt es überall.
Leider ist dort der allgemeine Umgang die Arbeit bloß nicht selbst zu machen und es auf die Kolleg*innen abzuschieben.
Umgang mit älteren Kollegen
Alle älteren Kolleg*innen, die ich kennenglernt habe, waren langjährige Mitarbeiter*innen, doch honoriert wurde das in keiner Form. Es wurde bei mir im Vier-Augen-Gespräch u.a. über ältere Kolleg*innen aufgrund ihrer abnehmenden Belastbarkeit und der hohen Personalkosten abwertend gesprochen. Sie seien eine Last und man wäre froh, wenn diese durch frisches Personal zu ersetzen sind. Den Führungskräften gefällt an älteren Kolleg*innen nicht, dass diese abgeklärt sind. Sie können nicht so leicht beeinflusst und gelenkt werden wie jüngere, unerfahrene Kolleg*innen.
Vorgesetztenverhalten
Geschäftsführer und Vertriebsleiter benehmen sich beispiellos daneben. Mitarbeitende werden unterschiedlich gut behandelt. Während die Einen nicht gegrüßt werden, sitzen die Anderen gemütlich für eine ausgiebige Plauderei im Büro des Vertriebsleiters.
Sie zeigen sich nie aber auch für gar nichts dankbar. Ich habe erlebt, dass Menschen, dort 20 Jahre ihres Lebens gearbeitet haben nicht mal einen Handschlag dazu bekommen haben.
Zudem wird man als Vertriebler*in von Kund*innen schlecht dargestellt, wenn sich dafür die Herren umso besser darstellen können.
Ich weiß gar nicht, wo ich bei all dem Fehlverhalten anfangen und aufhören soll.
Arbeitsbedingungen
Ich glaube das beschreibt es am Besten: Ein Großhändler für Badezimmer, Heizung und Klima mit falsch ausgelegtem Heizungssystem, viel zu kleinen und leistungsschwachen Heizkörpern und erst 2024 wurde eine Klimaanlage eingebaut.
Kommunikation
Die Vertriebszahlen werden regelmäßig mitgeteilt, doch sonstige notwendige Informationen nicht.
Es wurde z.B. nicht an den Vertrieb kommuniziert, dass ein Abholstandort ausgeraubt wurde.
Dieser war komplett leer geräumt und ohne jegliche Ware.
Unwissend schrieben wir Abholaufträge, schickten die Kund*innen los und haben uns als Vertriebler*innen blamiert. Das ist gleich zwei mal passiert.
Personalveränderungen werden als Betriebsgeheimnis verstanden.
Doch es wird gerne mit Person A über (die berufliche Situation) von Person B gesprochen, ohne dass Person B selbst Bescheid weiß.
Die Führungskräfte machen gerne Witze über ihre Mitmenschen.
Gehalt/Benefits
Bestandspersonal wird so billig wie nur möglich gehalten. Gehaltsverhandlungen drehen sich um 100,- Brutto und dann steht im Kleingedruckten ein Auszahlungstermin in einem Jahr. Parallel wird externes Personal teuer eingekauft.
Gleichberechtigung
Es ist z.B. für Frauen ohnehin schwerer in der Branche, doch beim Mülheimer Handel gehören Frauen als hübsches Accessoires in die Badausstellung und als Anregung für die Handwerker auf Veranstaltungen.
Der Geschäftsführer höchstpersönlich kommentiert ungefragt Gewichtsveränderungen von Kolleg*innen. Bei Frauen nach seinem Geschmack schaut er auch spürbar hin.
Es gibt eine kleine Menge Menschen mit Migrationshintergrund und keine Menschen mit Behinderung.