Gut am Arbeitgeber finde ich
• Pünktliche Bezahlung
• Geregelte Arbeitszeiten und gute Work-Life-Balance
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Teilweise schlechte Arbeitsatmosphäre • Geringe Wertschätzung gegenüber Auszubildenden
• Begrenzte Karrierechancen
Verbesserungsvorschläge
• Auszubildende stärker einbinden und fördern
• Mehr Wertschätzung und respektvollen Umgang sicherstellen
• Klare Zuständigkeiten für die Betreuung von Azubis in jeder Abteilung
• Arbeitsatmosphäre im Verkauf verbessern (insbesondere Umgangston und Teamkultur)
• Individuelle Wünsche und Entwicklungsmöglichkeiten stärker berücksichtigen
Arbeitsatmosphäre
Auch hier gab es deutliche Unterschiede zwischen den Abteilungen.
Im Verkauf war die Stimmung oft stressig und angespannt, wodurch Hemmungen entstanden, Fragen zu stellen. Zudem wurde teilweise hinter Kolleg:innen gesprochen, was die Atmosphäre zusätzlich belastete.
Andere Abteilungen waren hingegen deutlich kollegialer und unterstützender.
Karrierechancen
Die Übernahme- und Entwicklungsmöglichkeiten sind begrenzt. Wer sich langfristig weiterentwickeln möchte, muss sich entweder innerhalb der Unternehmensgruppe stark profilieren oder sich extern orientieren.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind geregelt (40 Stunden/Woche) und insgesamt fair. Überstunden konnten gesammelt und flexibel ausgeglichen werden. Auch die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht positiv.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung wurde stets pünktlich gezahlt. Zusätzlich gab es Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Insgesamt liegt die Bezahlung im durchschnittlichen Bereich.
Die Ausbilder
Die Ausbilderin war überwiegend für organisatorische Themen zuständig, wie z. B. die Erstellung des Ausbildungsplans. Feedbackgespräche wurden größtenteils von den Ausbildungsbeauftragten geführt. Nur bei negativer Entwicklung suchte sie selbst das Gespräch und bot Unterstützung an.
Positiv hervorzuheben ist ihr freundlicher und respektvoller Umgang mit den Auszubildenden. Gespräche mit ihr waren stets auf Augenhöhe und unkompliziert. Nach ihrem Weggang fehlte dem Unternehmen eine wichtige Ansprechperson, insbesondere im organisatorischen Bereich.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor hing stark von der jeweiligen Abteilung ab.
Im Verkauf war die Stimmung häufig angespannt. Fragen von Auszubildenden wurden teilweise genervt aufgenommen, wodurch eine unsichere Lernatmosphäre entstand. Es wirkte oft so, als hätten einige Mitarbeitende wenig Interesse daran, Auszubildende einzuarbeiten.
In anderen Abteilungen hingegen war die Zusammenarbeit deutlich angenehmer und teamorientierter. Dort herrschte eine offenere und unterstützende Atmosphäre
Aufgaben/Tätigkeiten
Auszubildende wurden häufig nur mit einfachen oder weniger relevanten Aufgaben betraut. Dazu gehörten beispielsweise organisatorische Tätigkeiten oder unterstützende Arbeiten wie Müllentsorgung oder Vorbereitung von Räumen.
Dadurch blieb teilweise wenig Zeit für fachlich relevante Tätigkeiten. In manchen Fällen war man nur kurzzeitig am eigentlichen Arbeitsplatz eingesetzt.
Variation
Es gibt nur wenige Abteilungen, die durchlaufen werden. Viele Aufgaben überschneiden sich, dennoch konnte man in einigen Bereichen neue Dinge lernen.
Der tatsächliche Lerneffekt hing stark vom jeweiligen Team ab. Wenn Zeit und Bereitschaft vorhanden waren, konnte man viel mitnehmen – in anderen Fällen war dies leider kaum gegeben.
Respekt
Der Umgang mit Auszubildenden war teilweise schwierig. Es entstand der Eindruck, dass Azubis nicht immer als vollwertige Teammitglieder gesehen werden. Fragen wurden gelegentlich abwertend aufgenommen.
Auch Wünsche bezüglich Einsatz oder Entwicklung wurden selten berücksichtigt. Wertschätzung oder Lob kamen eher selten vor.