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MÜNCHENSTIFT
Bewertung

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Im Namen engagierter Mitarbeitender des Hauses St. Maria Ramersdorf

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 bei Münchenstift Haus St. Maria Ramersdorf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist inzwischen leider offensichtlich, dass die zuletzt veröffentlichte Bewertung auf Kununu nicht von einer regulären Pflegekraft oder einem Mitarbeitenden stammt sondern ganz klar von der Heimleitung selbst verfasst wurde. Der Text ist so formuliert, als käme er aus einem internen Strategieworkshop oder einer Leitbilddiskussion, aber ganz sicher nicht aus dem Arbeitsalltag einer examinierten Pflegekraft oder eines Teammitglieds auf Station.

Formulierungen wie „Mechanismus zur Abgrenzung von konstruktiven Vorschlägen vs. gezieltem Negativverhalten“ oder „strukturierte Auswertung interner Rückmeldungen“ klingen nach einem Positionspapier aus der Führungsetage, nicht nach einer authentischen Kununu-Erfahrung. Wenn dann noch anonymisierte Kritik als „Diffamierung“ bezeichnet wird und man sich selbst als Opfe von „Rufschädigung“ darstellt, ist für mich die Grenze überschritten.

Bewertungsplattformen wie Kununu sollen dazu dienen, echte Einblicke zu geben nicht als Sprachrohr für interne Verteidigungsstrategien genutzt werden. Es ist aus meiner Sicht ein trauriger und gleichzeitig bezeichnender Versuch, kritische Stimmen mundtot zu machen, indem man sie öffentlich diskreditiert und in den Schatten einer angeblichen „Teamgefährdung“ stellt.

Wirklich schade ist, dass dieses Verhalten genau das bestätigt, was viele intern schon lange erleben. Dass Kritik nicht ernsthaft angenommen, sondern als Angriff gewertet wird. Statt in einen echten Dialog zu gehen, wird lieber eine perfekte Gegendarstellung veröffentlicht anonym, aber mit eindeutigem Absender.

Ich wünsche mir echte Offenheit, keine PR-Texte. Und vor allem wünsche ich mir dass unsere alltägliche Realität nicht durch solche künstlich erzeugten Bewertungen verzerrt wird. Denn das hat mit Vertrauen und Zusammenarbeit nichts zu tun

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Realitätscheck
Schönreden reicht nicht

Die Aussage, dass der Arbeitgeber „seine Verantwortung ernst nimmt“, „Kritik annimmt“ und „Probleme offen besprochen“ werden, entspricht nicht der Erfahrung vieler Mitarbeitender im Haus St. Maria Ramersdorf.

Tatsächlich wird Kritik oft heruntergespielt, nicht ernsthaft bearbeitet oder führt zu negativen Konsequenzen für die Betroffenen. Verbesserungen sind eher sporadisch und häufig das Resultat von Druck von außen nicht eines echten Wandels.

Dass man sich „ernst genommen, wertgeschätzt und gut aufgehoben“ fühlt, mag für einige gelten, doch viele Mitarbeitende erleben das Gegenteil, fehlende Unterstützung, mangelnden Respekt und eine Führung, die eher kontrolliert als fördert.

Kleine Herausforderungen gibt es überall doch die systematischen Probleme in der Kommunikation, Führung und Arbeitskultur im Haus Ramersdorf werden durch solche Aussagen verharmlost.

Ehrlichkeit und Transparenz sind notwendig keine Beschönigungen

Die Behauptung, die jetzige Hausleitung habe „Klarheit, Struktur und Menschlichkeit zurückgebracht“, während die vorherigen Heimleitungen angeblich genau daran gescheitert seien, empfinden wir als geschichtsvergessen, respektlos und schlicht unhaltbarviele von uns, die unter der früheren Leitung gearbeitet haben, erinnern sich sehr gut an eine Arbeitsatmosphäre, die von Vertrauen, Verlässlichkeit und fachlicher Kompetenz geprägt war Eigenschaften, die wir aktuell schmerzlich vermissen.

Die pauschale Abwertung früherer Führungspersonen, die sich über Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz um die Weiterentwicklung des Hauses, die Förderung der Mitarbeitenden und eine respektvolle Kultur bemüht haben, ist nicht nur ungerechtfertigt, sondern auch ein gezielter Versuch, vom eigenen Führungsstil abzulenken. Wer andere schlechtreden muss, um sich selbst besser darzustellen, liefert kein Zeichen von Stärke, sondern von Unsicherheit.

Schlusswort an den Heimleiter

was Sie als Führung bezeichnen, empfinden viele von uns seit Jahren als Machtdemonstration, Kontrolle und Selbstinszenierung. Ihre wiederholten Versuche, berechtigte Kritik mit künstlich aufpolierten Eigenlob Texten zu ersticken, sind nicht nur durchschaubar sondern ein Schlag ins Gesicht all jener die täglich unter Ihrer Führung leiden und trotzdem ihren Job gewissenhaft erfüllen.

Es ist nicht Ihre Aufgabe, sich öffentlich alsOpfer angeblicher Diffamierung zu stilisieren, während intern gezielt Druck aufgebaut, Meinungen unterdrückt und unliebsame Mitarbeitende demotiviert oder verdrängt werden. Ihre Aussagen sprechen von Teamgeist, Vertrauen und Dialog doch was viele erleben, ist Angst vor Repressalien, Verhinderung von Entwicklung und ein Klima des Misstrauens.

Hören Sie auf im Namen der Belegschaft zu sprechen. Sie haben nicht das Mandat dazu. Ihre „Stimme engagierter Mitarbeitender“ ist nichts weiter als ein PR-Konstrukt, das mit der Realität in Ramersdorf wenig zu tun hat. Wenn Sie den Anspruch hätten, wirklich zu führen, würden Sie Verantwortung übernehmen und nicht in vorgefertigten Floskeln Zuflucht suchen.

Sie sind nicht das Gesicht unserer Werte Sie stehen für das, was wir endlich hinter uns lassen wollen.

Verbesserungsvorschläge

Scheinbare Selbstkritik ein Kommentar aus der Belegschaft

Mit großem Unverständnis haben wir die kürzlich veröffentlichte Bewertung auf Kununu gelesen, die ganz offensichtlich nicht von einer regulären Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter stammt sondern erkennbar von der Heimleitung selbst verfasst wurde, möglicherweise sogar mithilfe eines KI-Tools.

Es ist nicht nur der Tonfall, die sterile Sprache und die übertriebene Strukturierung, die diesen Eindruck bestätigen, sondern vor allem der Zweck des Textes. Er reagiert gezielt auf kritische Bewertungen nicht mit Aufarbeitung, Einsicht oder offenem Dialog, sondern mit einer PR-artigen Gegendarstellung. Ziel um das öffentliche Bild zu retten.

Für viele von uns fühlt sich das wie ein Schlag ins Gesicht an. Denn damit werden nicht nur kritische Stimmen pauschal als „Diffamierung“ abgetan es wird auch die Realität vieler Kolleginnen und Kollegen systematisch relativiert oder geleugnet. Wer täglich unter Personalengpässen, belastender Führungskultur und mangelnder Wertschätzung arbeitet, braucht keine schönfärberischen Botschaften. Er braucht Veränderungen. Und vor allem Gehör.

Dass sich die Heimleitung nun ausgerechnet über Kununu in vermeintlich „anonymen“ Beiträgen selbst verteidigt, ist aus unserer Sicht nicht nur unprofessionell, sondern ein klarer Vertrauensbruch. Statt sich ernsthaft mit interner Stimmung auseinanderzusetzen, wird ein rhetorischer Schutzschild errichtet auf Kosten der Glaubwürdigkeit.

Was in der Bewertung als „Stimme engagierter Mitarbeitender“ ausgegeben wird, ist in Wahrheit ein gezielter Versuch, Kritik zu delegitimieren und den Anschein zu erwecken, als stünde das gesamte Team geschlossen hinter der Leitung. Diese Selbstinszenierung ist nicht nur unehrlich sie untergräbt auch die ohnehin fragile Beteiligungskultur.

Wenn sich die Hausleitung öffentlich zum Opferangeblicher „Diffamierungen“ stilisiert, ohne auf die Ursachen echter Unzufriedenheit einzugehen, zeigt das es hier nicht um Selbstreflexion, sondern um Imagepflege geht.

Vorschläge wie „Feedbackgespräche“ oder ein „schützender Führungsstil“ mögen auf dem Papier gut klingen aber warum kommen sie erst jetzt? Und warum nicht von denjenigen, die die Probleme seit Jahren benennen? Wo war dieses offene Ohr als echte Rückmeldungen ignoriert, bagatellisiert oder gar sanktioniert wurden?

Kritik ist kein Angriff und wer sie pauschal als spaltend oder rufschädigend verurteilt, betreibt selbst Spaltung und verweigert Verantwortung.

Viele Mitarbeitende im Haus St. Maria Ramersdorf leisten trotz schwieriger Bedingungen tagtäglich engagierte Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner es ist beschämend, wenn genau dieses Engagement durch manipulative Selbstdarstellungen geschwächt wird.

Bewertungsportale wie Kununu sollten ein ehrliches Bild der Arbeitskultur vermitteln und nicht als Sprachrohr der Leitung zweckentfremdet werden.

Wir fordern mehr Ehrlichkeit, mehr Mut zur Selbstkritik und den Respekt, kritische Stimmen nicht zum Schweigen zu bringen, sondern als Chance für Veränderung zu begreifen.

Für Transparenz, Haltung und eine echte Kultur des Zuhörens.

Arbeitsatmosphäre

Wenn ein Text damit beginnt, dass „die Arbeitsatmosphäre in meinem Bereich ausgesprochen positiv sei und dann in professionellster PR-Sprache Begriffe wie Diffamierung, Rufschädigung und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Bewertungen folgen dann ist eines sicher das ist keine authentische Mitarbeitendenmeinung. Das ist ein Schutzschild. Ein Gegenmanöver. Und vermutlich direkt aus der Feder der Heimleitung selbst.

Es ist durchschaubar und unehrlich, sich hinter einer angeblich neutralen Perspektive zu verstecken, nur um Kritik öffentlich zu entwerten. Dass ausgerechnet die anonyme Möglichkeit zur Meinungsäußerung auf Kununu jetzt als „gefährlich“ dargestellt wird, während man sich selbst eben dieser Anonymität bedient, ist schlicht heuchlerisch.

Niemand verunglimpft ein gesamtes Team, nur weil Missstände benannt werden. Es ist vielmehr ein Zeichen von Verantwortung, wenn jemand den Mut aufbringt, auf Defizite hinzuweisen vor allem dann, wenn intern kein Raum dafür besteht. Diese Rückmeldungen reflexhaft als „haltlos“ abzustempeln, ist ein klassischer Versuch, Kontrolle über die öffentliche Meinung zurückzugewinnen.

Image

Klartext statt Fassade

Mit dieser sogenannten Bewertung ist nun endgültig klar worum es hier geht. Nicht um echte Erfahrungsberichte von Mitarbeitenden sondern um die gezielte Selbstdarstellung der Einrichtung durch die Leitung.

Sätze wie „Unser positives Image beruht auf gelebten Werten“, „kompetente, moderne und sozial engagierte Einrichtung“ oder „Teil der sozialen Infrastruktur“ stammen ganz offensichtlich nicht aus dem Alltag auf Station, sondern aus dem Werbebaukasten der Öffentlichkeitsarbeit.

Diese Art von Schönfärberei hat auf Kununu nichts zu suchen. Hier geht es nicht um Marketing, sondern um ehrliches Feedback. Es ist ein Schlag ins Gesicht für all jene, die sich trauen, offen auf Missstände hinzuweisen, wenn die Leitung dann unter dem Deckmantel vermeintlicher Bewertungen Imagebroschüren veröffentlicht.

Wer ein starkes und vertrauenswürdiges Bild abgeben möchte, sollte nicht in Eigenregie die Plattformen mit PR-Textenfüllensondern zuhören, annehmen, verbessern auch da, wo es weh tut. Glaubwürdigkeit entsteht durch Transparenz, nicht durch kontrollierte Außendarstellung.

Für ein ehrliches Bild des Hauses und Respekt gegenüber den echten Stimmen.

Work-Life-Balance

Balance ein realer Blick von innen

Es ist bemerkenswert, wie konsequent die Leitung des Hauses Kununu für das eigene Selbstmarketing nutzt und dabei so tut, als handle es sich um Bewertungen von Mitarbeitenden. Auch dieser Abschnitt über „faire Dienstpläne“, „individuelle Berücksichtigung“ und „aktive Förderung der Work-Life-Balance“ ist ein Paradebeispiel dafür.

Natürlich klingt das alles gut aber viele von uns wissen, dass die Realität im Pflegealltag oft ganz anders aussieht. Personalmangel, spontane Dienste, kurzfristige Dienstplanänderungen und wenig echte Flexibilität gerade in belasteten Teams. Wer hier ernsthaft behauptet, es gäbe jederzeit flexible Lösungen und umfassende Rücksichtnahme, blendet einen großen Teil der tatsächlichen Erfahrung schlicht aus.

Solche pauschalen Selbstdarstellungen dienen nicht der Aufklärung, sondern der Imagepflege. Sie widersprechen der Intention dieser Plattform und sie nehmen denjenigen die Stimme, die ehrlich über Belastung, Frustration oder Überforderung sprechen wollen.

Statt idealisierte Zustände zu beschreiben, wäre es an der Zeit, echte Herausforderungen beim Namen zu nennen.

Karriere/Weiterbildung

Realität statt Imagekampagne

Wieder einmal zeigt sich, wie gezielt Kununu hier von der Leitung genutzt wird, um ein Hochglanzbild des Hauses zu zeichnen. Die Formulierungen rund um „klare Karrierewege“, „individuelle Förderung“ und „Wertschätzung“ klingen hervorragend haben aber mit der tatsächlichen Erfahrung vieler Mitarbeitender wenig zu tun.

Besonders irritierend ist der Versuch, sich als besonders fördernde Einrichtung darzustellen, während gleichzeitig bekannt ist, dass der Heimleiter in mehreren Fällen versucht hat, Weiterbildungen und berufliche Entwicklung aktiv zu behindern. Teils wurden Mitarbeitende daran gehindert, Studiengänge oder Fortbildungen zu absolvieren und mussten ihr Recht auf Entwicklung sogar gerichtlich durchsetzen. Das spricht Bände über die gelebte Kultur.

Wer sich hier also als Unterstützer von „Coaching“ und „Verantwortungsübernahme“ präsentiert, verschweigt wichtige Zusammenhänge. Berufliche Entwicklung wird im Haus leider oft als Kontrollverlust der Leitung wahrgenommen nicht als gemeinsames Wachstum.
Stattdessen erleben viele Mitarbeitende das Gegenteil Misstrauen, Hürden und ein autoritärer Umgang mit individuellen Plänen.

Gehalt/Benefits

Auch dieser Beitrag trägt unübersehbar die Handschrift der Einrichtungsleitung. Es ist inzwischen offensichtlich, dass Kununu hier nicht als Raum für authentisches Feedback genutzt wird, sondern gezielt zur Außendarstellung im eigenen Interesse. Wer einen Text dieser Art liest, erkennt es sofort. Das ist keine persönliche Bewertung, sondern eine strategisch platzierte PR-Maßnahme.

Natürlich sind tariflich gesicherte Gehaltsstrukturen wie der TVöD eine solide Grundlage das ist aber keine Besonderheit des Hauses St. Maria Ramersdorf sondern Standard im öffentlichen Dienst. Sich damit zu rühmen, wirkt aufgesetzt, wenn gleichzeitig individuelle Entwicklung behindert wird. Mehrere Kolleginnen und Kollegen haben erlebt, dass ihre beruflichen Ambitionen nicht unterstützt, sondern ausgebremst wurden in einem Fall sogar gerichtlich bestätigt.

Von „leistungsorientierter Förderung“ zu sprechen, während zugleich Weiterbildungen und Studiengänge blockiert oder verzögert wurden, ist ein klarer Widerspruch. Auch von echter Chancengleichheit kann nicht gesprochen werden, solange Entscheidungen über Entwicklungsmöglichkeiten stark zentralisiert und oft willkürlich getroffen werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Anspruch und Wirklichkeit

Auch dieser Text liest sich wie eine sorgfältig formulierte Selbstdarstellung der Heimleitung und weniger wie eine authentische Mitarbeitendenbewertung. Begriffe wie „EMAS-zertifiziert“, „ressourcenschonender Umgang“ und „soziales Miteinander“ klingen beeindruckend, sind aber im Arbeitsalltag oft weit entfernt von der gelebten Praxis.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind wichtige Werte doch sie müssen sich auch in konkreten Maßnahmen und im Umgang mit Mitarbeitenden widerspiegeln. Viele Mitarbeitende erleben stattdessen eher starre Strukturen, fehlende Flexibilität und einen Umgangston, der wenig Raum für echte Solidarität lässt.

Das, was hier als „nachhaltiges Handeln“ verkauft wird, wirkt in der Praxis häufig wie ein Lippenbekenntnis gut fürs Image, aber ohne spürbaren Effekt auf den Arbeitsalltag. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt oft ein Wunschdenken, das in der Realität durch Personalmangel und Dienstplanprobleme erschwert wird.

Echte Nachhaltigkeit beginnt mit Respekt und Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeitenden und nicht mit Zertifikaten und Marketingfloskeln.

Kollegenzusammenhalt

Realität nicht kleinreden

Wieder einmal wird versucht, Kritik durch beschönigende Phrasen zu entkräften unter dem Deckmantel einer angeblichen Mitarbeitendenstimme. Der Text wirkt wie ein Lehrbuchbeispiel für „Damage Control“ Guter Zusammenhalt, professionelle Einarbeitung, gegenseitiger Respekt, so sollte es sein. Doch leider entspricht das nicht überall der Realität im Haus.

Wer sich kritisch äußert, wird nicht selten unter Druck gesetzt oder ausgegrenzt teils sogar mit disziplinarischen Konsequenzen bedroht. Dass hier behauptet wird, Kritik sei willkommen, steht im direkten Widerspruch zu dem Umgang mit kritischen Rückmeldungen, den viele erlebt haben. Wer ehrlich Missstände benennt, wird schnell als „unloyal“ abgestempelt.

Die anonyme Bewertung mag zugespitzt gewesen sein aber sie ist Ausdruck eines Problems, das sich nicht durch Imagepflege lösen lässt. Pauschale Abwehrreaktionen wie diese tun so, als gäbe es nur zwei Seiten, die „guten“ Loyalen und die „schlechten“ Kritiker. Das ist nicht nur falsch, sondern gefährlich denn es zerstört den Raum für ehrliche Auseinandersetzung

Umgang mit älteren Kollegen

Auch dieser Text trägt erneut die Handschrift der Einrichtungsleitung und wirkt weniger wie eine authentische Mitarbeitendenmeinung als vielmehr wie ein gezielter Versuch, kritische Aussagen zu relativieren und ein idealisiertes Bild zu zementieren.

Die Behauptung, Altersdiskriminierung sei „kein Thema“, verkennt die Realität, Es reicht nicht, Worte wie „Wertschätzung“ und „Einbindung“ zu betonen entscheidend ist, wie tatsächlich mit älteren Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird. Und hier gibt es berechtigte Hinweise darauf dass Erfahrung nicht immer als Ressource gesehen, sondern durchaus als „veraltet“ oder „nicht mehr flexibel genug“ dargestellt wird subtil, aber spürbar.

Kritische Hinweise in Bewertungen pauschal als falsch oder ehrenrührig abzutun, statt sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, zeigt vor allem eines. Dass man den Diskurs lieber steuert als führt.

Wirkliche Wertschätzung braucht keinen Imagebeitrag sie zeigt sich im täglichen Umgang. Wer das ehrlich lebt, muss es nicht betonen.

Vorgesetztenverhalten

Das ist keine Bewertung das ist Eigenwerbung der Heimleitung

Der Beitrag, der die aktuelle Hausleitung über alle Maßen lobt und von einem „Neuanfang“ spricht, stammt offensichtlich von der Heimleitung selbst oder wurde in ihrem direkten Auftrag verfasst. Weder Tonfall noch Inhalt lassen ernsthaft auf eine unabhängige Mitarbeitendenmeinung schließen. Wer das Gegenteil behauptet, unterschätzt die Intelligenz der Lesenden.

Von einem echten Neuanfang kann keine Rede sein, wenn stattdessen Druck, Kontrolle und ein Klima der Angst dominieren, bloß unter dem Deckmantel einer modern inszenierten Führungsfassade.

Besonders irritierend ist der Versuch, die vorherige Leitung in abwertender Weise darzustellen, um sich selbst im besseren Licht zu zeigen. Dieses Verhalten ist nicht nur unprofessionell, sondern respektlos gegenüber der Arbeit früherer Kolleg*innen und auch gegenüber jenen, die sich damals wie heute mit Haltung für das Haus einsetzen.

Was wir hier lesen, ist keine Bewertung es ist ein internes Selbstzeugnis, das versucht, Kontrolle über die öffentliche Wahrnehmung zurückzugewinnen.

Arbeitsbedingungen

Realitätsferne Schönfärberei statt ehrlicher Einblick

Der Satz „Insgesamt herrschen im Haus St. Maria Ramersdorf professionelle, faire und lebensnahe Arbeitsbedingungen“ klingt gut ist aber für viele Mitarbeitende nicht mehr als eine schöne Hülle ohne Substanz. Auch hier zeigt sich erneut, wie weit sich die veröffentlichte Außendarstellung von der gelebten Realität entfernt hat.

Fairness, Ehrlichkeit und Mitgestaltung setzen voraus, dass alle Stimmen im Haus gehört werden auch die kritischen. Doch genau das geschieht nicht. Wer Missstände anspricht oder Veränderungen einfordert, wird nicht eingebunden, sondern oft ausgegrenzt, ignoriert oder sogar unter Druck gesetzt.

Ein Arbeitsumfeld, das seine Probleme mit Imagepflege statt echter Veränderung bekämpft, ist weder professionell noch respektvoll. Und Teamgeist entsteht nicht durch Marketing sondern durch Vertrauen, das täglich gelebt und nicht nur behauptet wird.

Der Satz mag gut klingen aber für viele ist er schlicht nicht wahr.

Kommunikation

Antwort auf die inszenierte Bewertung ein notwendiges Korrektiv

Man muss kein Kommunikationsprofi sein, um zu erkennen, auch dieser Beitrag stammt offensichtlich aus der Leitungsebene oder wurde zumindest von dort autorisiert. Es ist der dritte oder vierte Text in Folge, der nicht die Sprache eines gewöhnlichen Mitarbeitenden spricht, sondern die einer Führungskraft, die sich mit aller Kraft gegen jede Form von Kritik abschirmt.

Wieder ist die Rede von „offener Kommunikation“, von „Rückmeldungen auf Augenhöhe“, von „sachlicher Kritik“ und „lösungsorientierten Gesprächen“. Das klingt gut auf dem Papier die Realität aber sieht für viele im Haus anders aus. Kritik wird oft als Angriff empfunden, nicht als Chance. Wer intern Missstände anspricht, wird nicht selten in die Ecke gedrängt, als illoyal betrachtet oder mit subtilen Konsequenzen konfrontiert.

Dass die anonyme Bewertung, die offensichtlich auf persönliche Erfahrungen basiert, als „toxisch“ bezeichnet wird, ist nicht nur übergriffig es zeigt, dass es hier längst nicht mehr um Reflexion geht, sondern nur noch um Deutungshoheit.

Es ist ein gefährliches Signal, wenn jede kritische Stimme öffentlich entwertet wird

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung? Leider oft nur ein Lippenbekenntnis.

Die Behauptung, im Haus St. Maria Ramersdorf werde Gleichberechtigung „nicht nur behauptet, sondern gelebt“, widerspricht der Erfahrung vieler Mitarbeitender insbesondere jener die nicht ins gewünschte Führungsbild passen oder unbequeme Fragen stellen.

Beurteilt wird nicht allein nach Einsatz oder Fähigkeit, sondern häufig nach Anpassungsbereitschaft, Loyalität zur Leitung und persönlichem Wohlverhalten. Wer nicht mitspielt, wird rasch ausgegrenzt unabhängig von Kompetenz oder Engagement.

Gerade ältere Mitarbeitende, Personen mit abweichender Meinung oder solche mit Migrationsgeschichte erleben sehr wohl subtile Ungleichbehandlung durch fehlende Förderung, ignorierte Vorschläge oder abwertende Kommunikation. Auch Weiterbildungswünsche werden nicht nach Bedarf sondern nach politischer Passung genehmigt einige mussten diese sogar juristisch durchsetzen.

Gleichberechtigung bedeutet mehr als schöne Worte in einem Bewertungsportal.
Sie zeigt sich im Alltag in Entscheidungen, Chancenverteilung und Umgangsstil. Und genau da besteht in diesem Haus nach wie vor erheblicher Nachholbedarf

Interessante Aufgaben

Schöne Theorie aber oft weit entfernt von der Praxis

Die Behauptung, die Aufgaben im Haus St. Maria Ramersdorf seien „abwechslungsreich“ und böten „Raum für Verantwortung“, klingt gut spiegelt aber für viele Mitarbeitende nicht die Realität wider.

Zwar sind die fachlichen Anforderungen im Pflegebereich naturgemäß vielfältig, doch echter Gestaltungsspielraum fehlt oft. Entscheidungen werden zentral getroffen, Rückmeldungen versanden, und Eigeninitiative wird nur dann geschätzt, wenn sie der bestehenden Leitungslinie folgt.

Wer „mitdenken“ möchte, wird allzu häufig gebremst und wer Missstände offen anspricht, läuft Gefahr ausgegrenzt zu werden. Von persönlicher Weiterentwicklung kann unter solchen Bedingungen kaum die Rede sein.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.