Besser nicht bewerben: Ich glaube nicht, dass Sie hier glücklich werden!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskultur bei Murrplastik lässt stark zu wünschen übrig. Anstelle von konstruktivem Austausch erlebt man von Seiten der Geschäftsführung eine Mischung aus Aggression und Desinteresse an der Belegschaft. Man fühlt sich hier fast schon wie im falschen Film: „Willkommen bei der Betriebsversammlung der MURRELEKTRONIK!“.
Verbesserungsvorschläge
Die aktuelle Führung von Murrplastik agiert leider unglücklich. Ein Unternehmen dieser Größenordnung lässt sich nicht zeitgemäß leiten, wenn die interne Kommunikation stark von Polemik und persönlicher Kritik geprägt ist. Zwar verzeichnen wir aktuell ein leichtes Umsatzplus, doch dieses Hoch dürfte nicht von Dauer sein. Intern wird bereits konkret darüber diskutiert, die Kurzarbeit über den Oktober 2026 hinaus zu verlängern und auf bisher nicht betroffene Bereiche auszuweiten.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht eine ausgeprägte Kultur der Schuldzuweisung durch die Führungsebene. Das Management reflektiert eigene Fehlentscheidungen nicht, sondern wälzt die Verantwortung für strategische Misserfolge auf die Belegschaft ab. Angestellte werden hier regelmäßig für Fehler haftbar gemacht, die sie nicht zu vertreten haben.
Work-Life-Balance
Die Flexibilität im Unternehmen wurde leider stark einschränkt: Die Homeoffice-Regelung wurde auf maximal einen Tag pro Woche reduziert. Besonders enttäuschend war das Signal der Geschäftsführung auf der Betriebsversammlung, bei diesem Thema absolut keine Kompromisse eingehen zu wollen. Diese starre Haltung ist nicht mehr zeitgemäß.
Vorgesetztenverhalten
Führungskultur und Management lassen stark zu wünschen übrig! Von der Geschäftsführung sind sowieso keine nennenswerten Impulse zu erwarten. Besonders enttäuschend ist jedoch, dass es dem mittleren Management an Rückgrat und Verantwortungsbewusstsein fehlt. Kompetente Führungskräfte haben das Unternehmen bedauerlicherweise bereits verlassen. Neueinstellungen und Beförderungen scheinen primär mit der Regelung ihrer eigenen Privilegien, wie der Konfiguration des Firmenwagens, beschäftigt zu sein. Die Prioritäten des Managements spiegeln sich auch darin wider, dass dem Ausbau von Ladesäulen für repräsentative SUVs mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als den eigentlichen Führungsaufgaben.
Kommunikation
Ein zentrales Thema der letzten Betriebsversammlung war die interne Kommunikation. Mehrere Wortmeldungen aus der Belegschaft kritisierten deutliche Defizite in diesem Bereich. Seitens der Geschäftsführung wurde hierauf uneinsichtig reagiert und behauptet, die Kommunikation sei ausreichend. Es genügt jedoch nicht, theoretische Konzepte abseits der Realität zu entwerfen – den Worten müssen endlich auch spürbare Taten folgen.