7 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich möchte eine ehrliche und kritische Rückmeldung zu meinem Bewerbungsprozess geben.
Der Betrieb und das Tätigkeitsfeld an sich sind grundsätzlich interessant, und auch der erste Kontakt mit der Personalabteilung war zunächst positiv und wirkte offen sowie professionell.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs hat sich dieser Eindruck jedoch deutlich verändert. Die Gesprächsatmosphäre empfand ich zunehmend als wenig wertschätzend und nicht durchgehend auf Augenhöhe. Teile der Fragestellungen und die Art der Gesprächsführung wirkten auf mich unnötig konfrontativ und teilweise respektlos im Tonfall.
Zusätzlich hatte ich den Eindruck, dass grundlegende Informationen zum Bewerberprofil sowie zur Vorbereitung auf das Gespräch nicht ausreichend berücksichtigt wurden, was zu einer insgesamt angespannten Gesprächsdynamik beigetragen hat.
Insgesamt entstand dadurch ein sehr unausgeglichenes Bild zwischen dem eigentlich interessanten Tätigkeitsfeld und einer Gesprächskultur, die aus meiner Sicht nicht dem entspricht, was man in einem professionellen Bewerbungsprozess erwarten sollte.
Aufgrund dieses Eindrucks habe ich mich entschieden, den Bewerbungsprozess nicht weiterzuverfolgen.
Diese Rückmeldung erfolgt als ehrliche und konstruktive Kritik mit dem Ziel, mögliche Verbesserungen im Bewerbungsprozess anzuregen.
Am 18.04.2024 habe ich meinen schriftlichen Test als U-Bahnfahrer abgelegt. In dem schriftlichen Test wurde eine Unfallsituation dargestellt. Es mussten in einen Unfallbogen Daten und Informationen aus der geschilderten Unfallsituation übertragen werden, anschließend mit eigenen Worten schildern, was vorgefallen war. Zum Ende musste man noch eine Skizze malen, die den Unfall darstellt. Es war so detailreich wie möglich gefordert.
Am 23.04.2024, bekam ich dann per E-Mail (unerwartet) die Absage. Grund war, wie ich später noch am Telefon erfuhr, in meiner Beschreibung war etwas Bestimmtes nicht ganz genau beschrieben, und die Skizze soll eine Themenabwandlung gewesen sein.
Ich persönlich sehe das aber nicht so. Die Dame am Telefon sagte mir dann, wenn man das so abgeben würde, würde keiner erkennen, worum es sich handelt. Und hier ist mein Verbesserungsvorschlag an die MVG:
Wenn ihr wirklich Personal braucht im Fahrdienst U-Bahn, dann solltet ihr am besten keine Bewerber ablehnen, die in der Skizze etwas nicht genau dargestellt haben, oder in ihrer Beschreibung ein Detail nicht detailreich genug beschrieben haben. Der Unfallbogen war vollständig ausgefüllt, das bedeutet also für mich, dass das Hauptkriterium erfüllt war.
Die Ausbildung zum U-Bahnfahrer ist zwar dafür da, dass man lernt, wie man eine U-Bahn fährt, aber dann sollte man hier auch lernen, wie man einen Unfallbogen richtig ausfüllt. Und wenn da etwas nicht ganz genau ist, sage ich ganz ehrlich, kann man das später den U-Bahnfahrer auch fragen, und das Problem würde gelöst werden. Zudem ist nicht jeder mal eben ein Könner im Zeichnen einer Skizze, wenn es dabei wirklich um das beste Detail überhaupt geht. Eine grundlegende Skizze kann ich sicher auch malen, aber ich bin dann auch kein Skizzierer, der schöne Bilder malen kann.
Daher finde ich es allgemein aufgrund der beschriebenen Alternative als Lösung etwas lächerlich, wegen so etwas eine Absage zu schreiben. Ich sage da nur Folgendes: Braucht ihr Personal? – dann stellt es ein!
Schnellerer Prozess wäre mein einziger Vorschlag, bis jetzt.