6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Im Moment absolut gar nichts.
Momentan alles. Wenn man bereits mit einem "Keinen-Bock-Gefühl" auf Abreit kommt, weil man weiß, dass nicht die Patienten und die Mitarbeitenden im Vordergund stehen sondern das liebe Geld und eine hohe Kundenzufriedenheit zu Lasten der Patientenergebnisse, dann kann da etwas nicht stimmen.
Überdenken Sie einfach mal Ihre komplette Firmenpolitk, angefangen bei der Behandlung der Mitarbeiter über das Gehalt hin zu dem was ein Labor eigentlich ausmachen sollte. Es geht immernoch um Patienten und eine Grundlage der Diagnosenstellung. Allerdings geht es hier eher um das Geld und das die Kunden zufrieden sind, egal was dabei rauskommt und wie sinnig es ist.
Es gibt gute und schlechte Tage was die Arbeitsatmosphäre angeht, allerdings überwiegen mittlerweile die schlechten Tage. Anstatt die Mitarbeitenden zu loben oder mal ein gutes Wort zu verlieren, wird immer mehr Leistungsdruck ausgeübt. Gut funktionierende Systeme werden ständig geändert. Die zwei Standorte werden unterschiedlich behandelt, wobei man den Eindruck gewinnt, dass der Standort im Helios Klinikum mittlerweile eher das lästige Stiefkind ist, welches irgendwie lernen muss alleine klar zu kommen.
Von Work-Life-Balance ist hier nicht wirklich etwas spürbar. Man hat zwar seine freien Tage, welche durchaus auch mal in der Woche sein können, aber nur wenn man am Wochenende gearbeitet hat oder verkürzt arbeitet. Auch ein Familienleben lässt sich so recht schwer gestalten. Auch die Urlaubsplanung beziehungsweise Urlaubssicherheit gestaltet sich schwierig, wenn man den gesamten Urlaub bereits im Oktober des vorherigen Jahres abgeben muss, nur damit man eventuell im Februar des aktuellen Jahres bescheid bekommt, dass die Urlaubsplanung so funktioniert.
Gibt es nicht. Weiterbildung soll man am besten noch selber bezahlen beziehungsweise sollen sie, selbst wenn es von oben vorgegeben wird, nicht als Arbeitszeit angerechnet werden.
Benefits gibt es keine mehr in diesem Unternehmen, da alles wegrationalisiert wird und wurde. Und auch das Gehalt lässt sehr zu wünschen übrig, vor allem da jeder anders verdient. Es lässt sich kein Sytem hinter den Gehältern erkennen, außer vielleicht die Sympathie der Menschen welche sich dem Chef in diesem Moment gegenüber befinden.
Natürlich gilt hier die Devise, dass das Verbrauchsmaterial, wie Pipettenspitzen und Co nur 1x verwendet werden dürfen, was auch völlig richtig ist. Aber um etwas mehr Müll zu sparen, könnte man die gesamten Einwegkittel gegen Kittel aus Baumwolle tauschen, so dass man diesen Müll dann einspart
Der Kollegenzusammenhalt ist durchwachsen. Im Arbeitsalltag ist man aufeinander angewiesen und vesucht sich gegenseitig zu unterstützen. Gleichzeitig kommt es aufgrund von Kommunikationsproblemen und der noch immer spürbaren Unterschiede seit der Fusion regelmäßig zu Spannungen. Teilweise wirkt es, als gäbe es noch zwei Lager – man sitzt zwar im selben Boot, rudert aber nicht immer im gleichen Takt.
Ältere Kollegen werden zum Ende ihrer langen Karriere eher halbherzig verabschiedet, mit Standardflosskeln, ohne sich richtig mit dem Mitarbeitenden auseinander gesetzt zu haben. Es wirkt eher wie ein schnelles Vorbeihuschen, damit sich bloß nixht zu lange mit einem Mitarbeiter auseinandergesetzt wird. Prinzipiell werden auch keine älteren Kollegen eingestellt und die Wenigen die nach ihrem Renteneintritt auf Minijobsbasis noch arbeiten, wa sman ja nicht nachen müsste, sind so wie alle anderen einfach austauschbare Ressourcen
Da kein harmonisches Miteinander der Geschäftsführer möglich zu sein scheint, wirkt sich dies auch auf das gesamte Verhalten der Vorgesetzen gegenüber ihrer Mitarbeiter aus. Mitarbeiter werden eher als austauschbare Ressource gesehen, statt als wertvolle Personen, welche den Laden am laufen halten, so dass auch nicht auf diese eingegangen beziehungsweise diese in irgendeiner Art und Weise einbezogen werden.
Während der neugebaute Standort in Marbach über moderne Technick sowie eine sehr gute Ausstattung verfügt, wobei es auch hier immer mal wieder zu Nachrüstung, die sowohl genehmigt als auch abgelehnt sind, führt, ist der Standort im Klinikum das Aschenputtel, welches mit alter Ausstattung zurecht kommen muss und inw Elche es bei diesen Temperaturen trotz Klimatisierung knapp 30°C sind.
Von Kommunikation kann hier kaum die Rede sein. Zwar wird versucht wichtige Informationen an Mitarbeiter weiter zu geben, aber durch ständige Änderungen des Systems kommt man nur schwer hinterher alle auf dem Laufenden zu halten. Nicht nur die Kommunikation der Führungsebene zu den Mitarbeitern lässt vollständig zu wünschen übrig, auch die Kommunikation unter den Mitarbeitern ist mehr als mangelhaft und bedarf dringend Unterstützung.
Von Gleichberechtigung ist hier recht wenig zu merken. Das fängt an bei der unterschiedlichen Behandlung der zwei Standorte und hört bei der unterschiedlichen und teilweise nicht nachvollziehbaren Bezahlung der Mitarbeiter auf.
Prinzipiell ist der Beruf als MTL interessant, allerdings gleicht es hier eher Fließbandarbeit im Akkordtempo als das es interessante Aufgaben gibt.
Menschliche Geringschätzung
Extremer Sparkurs beim Personal
Veraltete und dysfunktionale Führungsmethoden
Verabschieden Sie sich von anachronistischen Kontrollstrukturen. Es kann nicht funktionieren, wenn die gesamte Macht bei einer Person liegt, die den Aufgaben ohnehin nicht gewachsen ist. Fangen Sie an, Mitarbeiter wie Menschen zu behandeln und fair zu bezahlen.
Wird versprochen aber…
Die Bezahlung ist auf einem absoluten Minimum und grenzt an Hungerlöhne. Gehaltserhöhungen werden kategorisch abgelehnt. Es wird an allen Ecken und Enden beim Personal gespart, Corporate Benefits existieren überhaupt nicht.
Existiert kaum
Modern und alles neu
Alle sind gleich, aber manche sind gleicher