Würde ich definitiv nicht weiterempfehlen. Ungleichbehandlung der Mitarbeiter.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das einzig Positive ist die Gleitzeit. Allerdings verliert diese stark an Wert, sobald man unter hohem Arbeitsaufwand und eng gesteckten Deadlines steht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Spürbare Ungleichbehandlung bei der Arbeitsverteilung und im Umgang mit den Mitarbeitern. Es gibt eine klare Bevorzugung einzelner Personen, während andere mit immer mehr Aufgaben belastet werden. Zudem stehen das Gehalt und die Entwicklungs- bzw. Weiterbildungschancen in keinem angemessenen Verhältnis zum Arbeitsaufwand.
Verbesserungsvorschläge
Aufgaben und Vertretungen fairer und transparenter verteilen, statt einzelne Mitarbeiter dauerhaft zu überlasten. Führungskräfte sollten alle Teammitglieder gleichbehandeln und echte Weiterbildungs- sowie Aufstiegsmöglichkeiten schaffen. Auch eine Anpassung der Gehälter an das tatsächliche Arbeitspensum wäre dringend nötig.
Arbeitsatmosphäre
Sehr gespalten. Die Stimmung ist stark davon abhängig, ob man zu den bevorzugten Mitarbeitern gehört oder die hohe Arbeitslast und den Druck abfangen muss.
Work-Life-Balance
Auch hier kommt es darauf an. Während die einen täglich pünktlich gehen, müssen die anderen Überstunden machen, um fertig zu werden.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungschancen sind faktisch nicht vorhanden. Dass auf meiner Position keine Aufstiegsmöglichkeiten bestehen, wurde mir nach Antritt der Stelle klar kommuniziert.
Gehalt/Benefits
Das ohnehin eher geringe Gehalt ist gemessen am tatsächlichen Arbeitsaufwand – zumindest in meinem Bereich – leider nicht gerechtfertigt.
Kollegenzusammenhalt
Es kommt ganz darauf an. Man merkt Unterschiede in der Behandlung untereinander. Einige Kollegen werden dauerhaft und aktiv geschont, während anderen Arbeit übergeschoben wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Mitarbeiter, die schon länger im Unternehmen sind, werden spürbar anders behandelt als neuere Kolleginnen und Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Zweierlei Maß bei Führung und Arbeitszeit
Leider herrscht im Team eine spürbare Favoritenkultur. Arbeitslasten sind ungleich verteilt und Regeln gelten nicht für alle gleich. Das zeigt sich besonders beim Thema Arbeitszeitgestaltung und Überstundenabbau: Während bevorzugten Mitarbeitenden problemlos zugestanden wird, nach kurzer Arbeitszeit spontan den restlichen Tag über Überstunden freizunehmen, wird bei anderen trotz vorherigem Überstundenaufbau kritisiert, wenn sie früher Schluss machen. Während die Führung mit manchen Personen eher wie mit guten Freunden umgeht, wird gegenüber anderen vor allem Druck aufgebaut. Diese deutliche Willkür im Führungsverhalten belastet das Betriebsklima extrem.
Kommunikation
In keiner Firma in der ich bisher gearbeitet habe, war es so katastrophal wie hier.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben sucht man vergebens. Stattdessen übernimmt man regelmäßig fachfremde Tätigkeiten aus anderen Abteilungen, die absolut nicht der eigenen Stellenbeschreibung entsprechen.