4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre war relativ gut - hier und da gab es Differenzen in der Arbeitsweise, die (je nach Person) konstruktiv angegangen und besprochen werden konnte.
Der Wunsch nach Fortbildungen wurde wenig nachgegeben bzw. ungleich verteilt.
Wenn es drauf ankommt, dann ist der Zusammenhalt da. Zumindest im Kernteam.
Das Verhalten des Vorgesetzten oder die Vorgesetzten variierte von wenig wertschätzend, cholerisch, unreflektiert bis hin zu nett. Da ist definitiv noch einiges ausbaufähig.
Es variierte zwischen angenehm, Spaß und Freude bis hin zu anstrengend.
Innerhalb des Kernteams war die Kommunikation ganz gut, nett und wertschätzend.
Angelehnt an - weitere Sozialleistungen mussten mühsam diskutiert werden. Einführungen von Benefits (und davon gab es damals wenige!) wurden als innovativ kommuniziert. Da sind andere AG schon innovativer in der Ausgestaltung!
Einerseits ja, andererseits nein. Es wird definitiv unterschieden zwischen angepassten Mitarbeiter_innen und welchen, die das System auch mal (konstruktiv!) in Frage stellen. Letztere genannte Personengruppen haben durchaus dann auch mal das Nachsehen.
Die Arbeit mit den Jugendlichen war inhaltlich sinnvoll und bereichernd. Einzelne Kolleg*innen waren sehr engagiert und unterstützend.
Schlecht fand ich den Umgang mit Belastung, Kritik und Konflikten auf Leitungsebene. Eigene Grenzen und Hinweise auf Überforderung wurden aus meiner Sicht nicht ernst genommen, sondern teilweise relativiert oder individualisiert. Dies führte zu einem Klima von Druck und Unsicherheit, statt zu konstruktiver Unterstützung.
Problematisch empfand ich zudem die mangelnde Transparenz in Entscheidungsprozessen sowie fehlende klare Strukturen und Zuständigkeiten. Kommunikation wirkte häufig einseitig und wenig dialogorientiert. Konflikte wurden aus meiner Erfahrung nicht nachhaltig geklärt, sondern eher vertagt oder personalisiert.
Insgesamt habe ich den Arbeitsalltag als emotional und psychisch belastend erlebt, ohne dass ausreichende Schutz- oder Entlastungsmechanismen vorhanden waren.
Eine klarere und wertschätzendere Kommunikationskultur auf Leitungsebene wäre aus meiner Sicht zentral. Belastungsanzeigen von Mitarbeitenden sollten ernst genommen und strukturell bearbeitet werden, statt individualisiert zu werden.
Darüber hinaus wären transparente Zuständigkeiten, realistische Ressourcenplanung sowie verbindliche Reflexions- und Konfliktformate hilfreich, um Zusammenarbeit und Qualität nachhaltig zu sichern. Eine stärkere Sensibilisierung für Machtverhältnisse, Gleichberechtigung und psychische Gesundheit könnte das Arbeitsklima deutlich verbessern.
Die Arbeit mit den Jugendlichen war fachlich sinnvoll und bereichernd. Innerhalb des Teams habe ich punktuell engagierte Kolleg*innen erlebt. Gleichzeitig war die Atmosphäre stark von Druck, fehlender Wertschätzung und Unsicherheit geprägt, insbesondere im Kontakt mit Leitung und Geschäftsführung.
Die Work-Life-Balance war für mich langfristig nicht tragfähig. Eigene Grenzen wurden eher als Störung denn als Hinweis auf strukturelle Probleme verstanden.
Eigeninitiative wird erwartet, echte Förderung oder Entwicklungsperspektiven habe ich jedoch kaum erlebt.
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen war sehr unterschiedlich ausgeprägt. Einzelne Kolleginnen habe ich als solidarisch, unterstützend und reflektiert erlebt. Gleichzeitig wurde echter Zusammenhalt durch strukturelle Unsicherheiten, hohen Druck und fehlende Rückendeckung von Leitungsebene erschwert. Offene Solidarität war nicht immer möglich, da Kritik oder Parteinahme spürbare Konsequenzen haben konnte.
Das Verhalten auf Leitungsebene habe ich als wenig unterstützend erlebt. Statt vermittelnd oder klärend zu wirken, wurden Konflikte eher personalisiert als strukturell betrachtet. Fürsorgepflicht und Schutz der Mitarbeitenden spielten aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle.
Die inhaltlichen Anforderungen sind hoch, gleichzeitig fehlt es an klaren Strukturen, transparenter Aufgabenverteilung und realistischer Planung. Belastungen werden aus meiner Erfahrung individualisiert statt gemeinsam getragen.
Kritische Rückmeldungen und offene Kommunikation waren aus meiner Erfahrung nicht erwünscht. Anliegen zu Belastung, Arbeitsstruktur oder Konflikten wurden nicht ernsthaft aufgegriffen. Gespräche wirkten häufig einseitig und wenig lösungsorientiert.
Tarifliche Orientierung ist grundsätzlich vorhanden, Sonderzahlungen sind jedoch freiwillig und nicht verlässlich geregelt.
Aus meiner Sicht wird Gleichberechtigung auf struktureller Ebene zwar thematisiert, im Arbeitsalltag jedoch nicht konsequent gelebt. Insbesondere im Umgang mit weiblichen Mitarbeitenden und Personen, die Belastungen offen benennen, habe ich Unterschiede in der Wahrnehmung und Bewertung erlebt.
Grenzen, Bedürfnisse und Kritik wurden teilweise als persönliche Schwäche oder Störung interpretiert, statt als legitimer Teil professioneller Zusammenarbeit. Machtgefälle wurden aus meiner Erfahrung nicht ausreichend reflektiert, was sich negativ auf das Gefühl von Sicherheit und Fairness ausgewirkt hat.
Eine konsequente Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Machtstrukturen und geschlechtersensibler Führung hätte ich mir insbesondere auf Leitungsebene gewünscht.
KollegInnen und Leitung sehr angenehm, Schüler/Gruppenzahl teilweise zu hoch,deshalb oft hoher Geräuschpegel
Angebote wie Yoga ,Supervision,Chor vorhanden. Bei Bedarf aber auch mal Mehrarbeit nötig.
Teilweise zu kleine Räume für große Kindergruppen,aber großen Außenbereich zum Ausweichen
Sehr vielfältig, je nach eigenem Engagement