54 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
54 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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54 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Business geht heute anders! Für moderne Unternehmen und attraktive Arbeitgeber sind Bewerber ebenso Kunden und Gäste wie andere Besucher auch. Und Sie sollten diese ebenso – mit Gastfreundschaft, Respekt, Wohlwollen und dem Bemühen, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, behandeln.
keine - es waren immer alle zuvorkommend
Hallo,
danke für das Gespräch – auch wenn ich im Nachhinein sagen muss: Es war eine Erfahrung, auf die ich gut hätte verzichten können.
Solche Gespräche führe ich normalerweise nicht, weil sie oft weniger die Eignung prüfen, sondern durch Nervosität oder persönliche Voreingenommenheit verzerrt werden. Außerdem gibt es eine gesetzlich geregelte Probezeit von sechs Monaten – genug Zeit, in der man Leistung und Potenzial beweisen kann. Trotzdem habe ich, obwohl ich gesundheitlich nicht ganz fit war, teilgenommen – aus Respekt und weil ich überzeugt von meinen Fähigkeiten bin.
Was ich stattdessen erlebt habe, war ein reines Fachverhör. Kein Interesse an meinem beruflichen Werdegang, meiner Motivation oder Persönlichkeit. Es ging einzig darum, ob und wie schnell mein Know-how eurem Unternehmen Geld bringt. Dass mein Wunschgehalt dabei als „überzogen“ betrachtet wurde, obwohl ein Beratungshaus wie eures mit meinem Einsatz weit über 100 €/Stunde verdient, wirkt schlicht zynisch.
Zur Einordnung: Ich komme aus der Inhouse-Beratung. Dort arbeite ich primär an Themen, die sich aus den konkreten Anforderungen unserer Fachbereiche ergeben. Migrationen und Neu-Implementierungen sind in diesem Umfeld eher selten – stattdessen stehen Optimierung, Integration und operative Exzellenz im Fokus. Wenn ihr hingegen gezielt nach Implementierungsberatern sucht, dann solltet ihr das klar und explizit in euren Ausschreibungen benennen. Andernfalls führt das – wie in unserem Fall – zu einer inhaltlich falschen Erwartungshaltung im Gespräch.
Trotzdem: Ich habe einige Fragen beantwortet und andere nicht. Und genau die, die ich nicht beantworten konnte, schienen letztlich ausschlaggebend für die Absage gewesen zu sein. Im Gespräch wurde mir dabei indirekt ein Jahresgehalt angeboten, das 20.000 € unter meinem Wunschgehalt lag – ein Betrag, den ich bereits im dritten Jahr meiner Laufbahn als Berater überschritten hatte. Rückblickend entsteht der Eindruck, dass die Absage nicht inhaltlich, sondern vielmehr aufgrund der Ablehnung dieses inoffiziellen Angebots erfolgt ist. Wenn das der eigentliche Grund war, hätte man sich die Einladung zum Gespräch sparen können.
Zum Umgang mit den gestellten Fragen:
Einige der Fragen waren klassische Interviewfragen, teilweise auch direkt aus meinem Lebenslauf abgeleitet. Ich habe inhaltlich passende, zielführende Lösungsvorschläge gemacht – diese wurden allerdings kaum gewürdigt. Stattdessen wurde aktiv nach Alternativen gefragt, was den Eindruck hinterließ, dass der Interviewer weniger an funktionierenden Ansätzen interessiert war, sondern vielmehr darauf wartete, dass seine eigene Vorstellung bestätigt wird. Wer nur die Antwort gelten lässt, die er selbst im Kopf hat, führt kein Gespräch – er sucht ein Echo.
Was im Gespräch ebenfalls keinerlei Beachtung fand, war mein Zustand: Ich hatte wenige Stunden zuvor eine medizinische Sedierung erhalten – Konzentration, Klarheit und Energie waren entsprechend eingeschränkt. Ich habe mich trotzdem entschieden, den Termin wahrzunehmen, um Verlässlichkeit zu zeigen. Diese Entscheidung war mutig, aber vielleicht nicht klug – das nehme ich auf meine Kappe. Im Nachhinein hätte ich viele Fragen deutlich klarer und vollständiger beantworten können. Doch der Moment war vorbei, und der Gesprächspartner ebenso.
Mittlerweile – wieder vollständig klar, konzentriert und bei vollem Bewusstsein – habe ich viele dieser Fragen nochmals durchdacht und würde jetzt deutlich fundierter und umfassender antworten. Aber das Gespräch ist vorbei, und der Ansprechpartner nicht mehr erreichbar. Vielleicht ist das sogar gut so. Denn auf menschlicher Ebene – insbesondere was Empathie und Augenhöhe betrifft – hat ein Unternehmen wie Nagarro erkennbar noch viel zu tun.
In seiner jetzigen Form wirkt das Unternehmen eher wie auf der Suche nach loyalen Arbeitskräften, die im Jahr 2025 bereit sind, ein Gehalt zu akzeptieren, das gerade so zum Leben reicht. Für mich ist das kein Umfeld, in dem ich mich sehe.
Es steht Ihnen natürlich frei, auf dieses Schreiben zu reagieren. Ich werde es aber nicht lesen. Denn mein Eindruck war eindeutig: Ziel des Gesprächs war nicht, gemeinsam eine Perspektive zu entwickeln, sondern mich davon zu überzeugen, dass mein Wunschgehalt nicht gerechtfertigt ist.
Das ist in Ordnung – aber es ist nicht der Weg, auf dem ich mit Menschen arbeite. Für mich ist das Kapitel damit abgeschlossen.
Und an zukünftige Bewerber:innen, die auf echte Wertschätzung und Dialog setzen: Finger weg.
Mit klarem Gruß
Nicht erst groß anwerben und dann so tun, als hätte sich der Bewerber selbst gemeldet – und das Ganze kommentarlos abbrechen. Wer Professionalität vorgibt, sollte auch so handeln.
Ich habe die gleiche Absage (den gleichen Text) für beide Bewerbungen bekommen, wo die genauen Gründen nicht erwähnt werden. Das ist keine Wertschätzung der guten Kandidaten.
Schon zertifizierter ABAP Entwickler, der seine SAP Prüfung mit 96% bestanden hat
Da man mich leider nicht zu einem Gespräch eingeladen und mich davor abgesagt hat, kann ich nur bewerten, woran ich auch beteiligt war → den Bewerbungsprozess vom Bewerben bis zur Absage.
Dem muss man sich im Klaren sein, wenn man Bewerbern nur die Möglichkeit gibt, diese nüchterne „Erfahrung“ zu bewerten.
Immerhin war dir Rückmeldung sehr zeitnah.
Einfach weiter so :-)
Keine, weiter so!
First of all, I had a very, very good impression of Nagarro before I applied. Also, keep in mind that Nagarro claims to be „caring“. Unfortunately, this application process was the least appreciative I have ever experienced. I applied for a position where I fit the profile perfectly. Four weeks later, my application status in the career profile is still set to "New", not even "Under review", meaning the application has not even been reviewed. The job ad has been offline for a few weeks now. It's better to invest your time and effort into applying to a company that doesn’t treat the reviewing process of your application like a game of Russian roulette.
So verdient kununu Geld.