87 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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87 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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87 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In meinem Bewerberprofil wird der aktuelle Status meiner Bewerbung als „Im Bewerbungsprozess“ angezeigt. Gleichzeitig erhalte ich per E-Mail die Mitteilung, dass meine Bewerbung nicht berücksichtigt wurde. Wie passt das bitte zusammen? Was läuft bei der Nagel-Group falsch?
Das Geschäftsmodell mit Stellenanzeigen ist in Deutschland seit Langem bekannt. Besonders fragwürdig ist jedoch, dass die Stellenanzeige nach exakt zwei Wochen von der Homepage verschwindet. Zufall? Oder steckt dahinter ein Vorgehen, das Bewerber ernsthaft hinterfragen sollten?
Wie schnell hat das Unternehmen tatsächlich eine Führungskraft gefunden? War das alles von Anfang an perfekt inszeniert? Wurde die Stelle überhaupt ernsthaft besetzt, oder diente die Ausschreibung lediglich einem anderen Zweck?
So funktioniert der Arbeitsmarkt heutzutage generell in Deutschland: Bewerber investieren Zeit, Mühe und Hoffnung in ihre Bewerbungen, während sie am Ende mit widersprüchlichen Statusmeldungen und offenen Fragen zurückgelassen werden.
Übrigens handelt es sich bereits um die zweite Stellenanzeige, bei der genau dieses Vorgehen zu beobachten ist. Wenn sich ein solches Muster wiederholt, sind kritische Fragen mehr als berechtigt. Transparenz und ein respektvoller Umgang mit Bewerbern sollten selbstverständlich sein – offenbar ist das jedoch nicht überall der Fall.
Nagel-Group Logistics SE – wie professionell werden eigentlich die Stellenanzeigen der Tochtergesellschaften kontrolliert?
Die Nagel-Group Logistics SE sollte aus meiner Sicht sehr genau darauf achten, welche Stellenangebote ihre Tochtergesellschaften veröffentlichen, wie aktuell diese sind und wie lange sie auf externen Jobbörsen und den eigenen Unternehmensseiten online bleiben.
Ein Beispiel wirft dabei Fragen auf:
Die B+S GmbH Logistik und Dienstleistungen sucht offenbar einen Operation Manager (m/w/d) Logistik. Die entsprechende Stellenanzeige ist bereits seit Januar 2026 auf StepStone und der Unternehmenshomepage zu finden und offenbar weiterhin online.
Eine solche außergewöhnlich lange Veröffentlichungsdauer sollte zumindest Anlass für eine kritische interne Prüfung sein.
Denn irgendwann stellt sich für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber zwangsläufig die Frage:
Ist diese Stelle tatsächlich noch vakant? Oder wurde die Stellenanzeige lediglich nicht aktualisiert bzw. aus den Jobbörsen entfernt?
Natürlich kann es unterschiedliche Gründe geben, warum eine Führungsposition über einen längeren Zeitraum nicht besetzt wird. Genau deshalb wäre Transparenz wichtig.
Was allerdings besonders auffällt: Bei einer Führungsposition werden wesentliche Informationen zur Einarbeitung und Übernahme der Führungsverantwortung nicht oder nur unzureichend dargestellt.
Dabei sind gerade diese Punkte für erfahrene Führungskräfte entscheidend:
Wie wird die neue Führungskraft eingearbeitet?
Gibt es eine strukturierte Übergabe?
Wer unterstützt die Führungskraft in der Anfangsphase?
Welche Erwartungen werden in den ersten 100 Tagen gestellt?
Welche bestehenden Strukturen und Verantwortlichkeiten werden übernommen?
Welche konkreten Entwicklungsmöglichkeiten bestehen?
Eine Führungsposition ist keine Stelle, bei der man am ersten Tag einfach den Schlüssel in die Hand bekommt und loslegt.
Eine professionelle Besetzung setzt auch einen professionellen Einstieg voraus.
Deshalb sollte sich die Nagel-Group Logistics SE aus meiner Sicht fragen, ob ihre Tochtergesellschaften bei der Veröffentlichung und Pflege von Stellenanzeigen ausreichend klare Standards einhalten.
Denn monatelang unveränderte Stellenanzeigen können bei Bewerbern einen falschen Eindruck erzeugen und werfen Fragen zur Aktualität und Ernsthaftigkeit eines Stellenangebots auf.
Führungskräfte glauben nicht an Märchen. Sie erwarten Transparenz, klare Rahmenbedingungen und einen professionellen Einstieg.
Wenn eine Position tatsächlich weiterhin vakant ist, sollte dies entsprechend kommuniziert werden.
Wenn sie nicht mehr vakant ist, gehört die Stellenanzeige gelöscht.
Und wenn die Suche seit Januar 2026 tatsächlich erfolglos läuft, wäre es vielleicht an der Zeit, nicht nur die Anzeige weiter online zu lassen, sondern auch die Ursachen der ungewöhnlich langen Suche kritisch zu hinterfragen.
Das wäre aus meiner Sicht ein Zeichen von professionellem Personalmanagement – und vor allem von Respekt gegenüber den Menschen, die ihre Zeit in eine Bewerbung investieren.
Wenn man schon auf persönlich und freundlich macht im Bewerbungsprozess sollte man das auch bei Entscheidungen/Absagen so handhaben. Und nicht nach Wochen eine generierte/ vorgefertigte Mail schicken.
Ghostet seine Bewerber einfach
Den Bewerbern auch bei einer Absage eine Rückmeldung geben. Ich habe mich zwei Mal auf eine Stelle in der Verwaltung beworben und nie eine Rückmeldung erhalten. Ich habe auch per Mail nachgehakt, ob und wann ich eine Rückmeldung erhalte, diese Mail wurde ebenfalls nicht beantwortet. Ich habe mich letztes Jahr beworben, die Bewerbung wird bis heute ignoriert.
Nach einem ersten digitalen Bewerbungsgespräch habe ich leider kein Feedback mehr bekommen. Schade.
Mein Termin war 15:00 Uhr, reingeholt wurde ich 15:17 Uhr .... peinlicher Verein.
Dazu gegähnt 2,3mal - vielleicht mal auspennen?!
Sucht Euch wen anderes.
Der Prozess läuft okay, mehr nicht! Er ist zu lang und Entscheidungen hängen zu sehr vom Bauchgefühl ab. Dies wurde auch kommuniziert. Gerade im Gespräch kann das für Kandidat:innen verwirrend sein. Und wichtig: immer an die Timeline halten.
Der Ablauf des Interviews war überzeugend und auf Augenhöhe – schade, dass der positive Eindruck durch die verzögerte Kommunikation im Nachgang etwas getrübt wurde. Ein Monat zwischen Gespräch und Rückmeldung fühlt sich einfach zu lang an.
Zeitnah antworten, gerade bei meiner Rückfrage wie denn der aktuelle Stand meiner Bewerbung ist, mußte ich 3 Wochen auf eine Antwort warten !
So verdient kununu Geld.