1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Unsere gute Seele im Büro! Emsig, eifrig und immer lieb und verständnisvoll zu den Mitarbeitern. Sie fängt so manchen Unmut und Zorn der Angestellten auf, besänftigt, regelt, klärt, und hält den Laden am Laufen.
- Menschenführung!!! Das Thema sehe ich als das wohl gravierendste Problem im Unternehmen. Es fehlt nach meiner Ansicht an Wertschätzung und Respekt. Das Verständnis, dass (gute) Mitarbeiter das wertvollste Kapital eines Unternehmens darstellen, sollte schleunigst aufkommen. Viele Kollegen sind in jüngerer Zeit abgewandert... und das hat seine Gründe. Gründe.
- Yo get what you pay for! Wer Stacheldraht in der Hosentasche hat und mit Sprüchen wie " Haben kommt von behalten", bei seinen Mitarbeitern aufwartet, hat der Zahn der Zeit verpasst. Haben kommt von vermehren durch die richtigen Investitionen...vornehmlich in die Zufriedenheit der Mitarbeiter
- Ordnung, System, Struktur!
Anständige Akquise mit Vor Ort Termin und eingehender Begutachtung der Objekte! Erstellen vollständiger und alle für ein gutes Arbeitsergebnis erforderlichen Arbeitsschritte erfassende Angebote und Leistungsverzeichnisse.
Bereitstellen der nötigen personellen und materiellen Ressourcen und Mittel.
Rechtzeitige Materialdisposition, statt am Montag Morgen ohne Material zum Kunden zu fahren.
Klare und unmissverständliche Zielvorgaben unter Berücksichtigung und Einplanung der hierfür erforderlichen Arbeitsschritte.
Überprüfung von Zwischenergebnissen, Zustand der Arbeitsmittel und Betriebsräume. Dem Unternehmen fehlt aus meiner Sicht eine echte Führungsperson; eine, die tatsächlich führen kann und nicht nur den Anspruch auf Führung erhebt. Eine Vorbildfunktion mit klar erkennbarer, verlässlicher und einschätzbarer Linie, sowie dem nötigen Fingerspitzengefühl und EMPHATIE!
Entlastung der Mitarbeiter! Bei 6 Gesellen und 3,5 Bürokräften, trägt das Unternehmen einen Wasserkopf. Dennoch werden organisatorische Dinge wie Materialdisposition, Terminvergabe, Bauabläufe, Kundengespräche und insbesondere das völlig ausufernde Nachtragsmanagement (beruhend auf schlecht ausgearbeiteten Angeboten) auf die Mitarbeiter übertragen, die damit zwischen Kleistermaschine und Lackpinsel noch Bürotätigkeiten vom Armaturenbrett des Firmenwagens aus erledigen sollen und zunehmend unter dem Stress leiden.
Empfinde ich als geprägt von Motivationslosig- und Gleichgültigkeit, von Verdruss über fehlende Strukturen und mangelhafter Organisation, Planung und Arbeitsvorbereitung.
Die Option auf eine 4 Tage Woche mit 36 Std muss man ganz klar als Pluspunkt hervorheben. Allerdings empfinde die Arbeitsbedingungen - insbesondere die Tatsache, dass es keinerlei Hilfestellung bei Problemen gibt und ganz besonders der Umstand, dass sämtliche Organisation auf den Schultern der Mitarbeiter lastet, mental sehr belastend für diejenigen, die sich mit ihrem Job identifizieren. Darunter leidet dann auch die Freizeit.
Hier gibt es keine Karriereleiter.
Weiterbildungen, Entwicklungsmöglichkeiten, betriebsinterne Schulungen oder Förderungen von Potenzial, vermisse ich auf ganzer Linie.
Man kann hier seine Brötchen verdienen, mehr nicht. Wer noch berufliche Ziele vor Augen hat, wird sie hier kaum verwirklichen können.
Alle tragen eine nett lächelnde Maske, doch im Grunde ist sich jeder selbst der Nächste. Es wird viel gelästert und gemeckert - auch über das Unternehmen. Das Rückgrat für klare Worte fehlt jedoch.
Ich sehe im Unternehmen keine Klasse A Mitarbeiter. Die der Kategorie B und C sehen zu, dass sie möglichst wenig Einsatz zeigen müssen und schieben gerne auf Kollegen ab.
Auch hier werden keine großen Unterschiede gemacht.
Patriarchisch monarchisch, verborgen hinter blumigen aber inhaltslosen Worten und einem falschen Lächeln, trifft es wohl ziemlich gut.
Und wehe dem, der sich erdreistet, Widerspruch zu wagen... so mein Erleben
Hier würde ich gerne Sterne im Minusbereich vergeben. Die Arbeitsstättenverordnung wird oftmals gnadenlos ignoriert. Selbst Toiletten und Waschgelegenheiten vermissen die Mitarbeiter oftmals.
Auch die Arbeitssicherheit fällt gern mal hinten runter. Ob nun aus reiner Gleichgültigkeit, mangelnder Wertschätzung, oder um günstige Angebote abgeben zu können, kann ich nicht beurteilen.
Die Arbeitsmittel und Maschinen sind insgesamt noch gar nicht alt, befinden sich aber zum großen Teil in einem erbärmlichen Zustand. Auch hier zeigt sich aus meiner Sicht die Gleichgültigkeit der Mitarbeiter, bedingt durch fehlende Führung und Struktur.
Möchte ich als mangelhaft bezeichnen. Der Buschfunk ist definitiv die bessere Quelle für halbwegs fundierte Infos und präzise Aussagen. Aus der Geschäftsführung erhielt ich stets einzig einen immergleichen, weichgespülten Singsang ohne Aussagekraft. Wie Gel - nicht greifbar, nicht standhaft. Um Ausreden nie verlegen, werden getroffene Aussagen zur Fahne im Wind. Verlässlichkeit habe ich stets vermisst
Mehr als Tarif muss schon zäh verhandelt werden.
Es wird ein Weihnachtsgeld gezahlt und es gibt gelegentliche Firmenevents, (beides heute nicht mehr selbstverständlich) an denen viele Mitarbeiter aber eher deshalb teilnehmen, weil sie während der Arbeitszeit stattfinden - leicht verdienter Stundenlohn.
Ansonsten hat das Unternehmen oft gleich zwei Rollen Stacheldraht in der Hosentasche. Einsatz und Engagement werden auch monitär nicht gewürdigt. So bekommt die Arbeitsmoral schnell zu "Dienst nach Vorschrift und das Nötigste tun".
Wird hier definitiv großgeschrieben. Herkunft, Geschlecht, oder persönliche Identifizierung - hier findet jeder seinen Platz...mit einer Ausnahme: Politisch geht man mit der Geschäftsführung entweder konform, oder hält seinen Mund. Da wird keine Nonkonformität geduldet.
Wurden mir vollmundig versprochen. Mit "Durchführung hochwertiger Maler- und Tapezierarbeiten - vornehmlich im Privatkundenbereich" wurde mein Job beschrieben.
Die Realität gestaltete sich gegenteilig: Low-Budget Projekte für Wohnungsgesellschaften und Verwaltungen ohne jeglichen Anspruch an fachgerechte Ausführung - jedoch mit der Erwartungshaltung optisch gelungener Ergebnisse. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass", stellt Mitarbeiter vor unlösbare Aufgaben. Frustration, Resignation und Gleichgültigkeit erlebe ich in der gesamten Belegschaft als Folge.