Fehlende Wertschätzung, Intransparenz und unfaire Behandlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kaum Wertschätzung, Führung ohne eigene Meinung, unfaire Gehaltsstrukturen, Intransparenz bereits im Vorstellungsgespräch, viele Kündigungen zur Kosteneinsparung ohne Ersatz – dadurch höhere Belastung für die Verbliebenen.
Verbesserungsvorschläge
• Ehrliche und transparente Kommunikation, auch schon im Bewerbungsgespräch.
• Führung, die eigene Verantwortung übernimmt, statt nur Anweisungen einer Person zu folgen.
• Gleiche Regeln und Ausstattung für alle Mitarbeitenden in derselben Abteilung.
• Faire Gehaltspolitik, die nicht nur durch gesetzliche Vorgaben bestimmt wird.
• Mehr Wertschätzung und Anerkennung statt Misstrauen und Vorwürfen.
• Mitarbeiter halten statt ständig kündigen und Mehrarbeit auf wenige verteilen.
Arbeitsatmosphäre
Die Wertschätzung der Mitarbeitenden ist sehr gering. Anerkennung oder Lob gibt es praktisch nicht, stattdessen herrscht oft Druck und Misstrauen.
Image
Nach außen wird vieles schöner dargestellt, als es tatsächlich ist. Wer länger dort arbeitet, erlebt schnell die Diskrepanz.
Work-Life-Balance
Überstunden sind normal. Flexible Modelle gibt es kaum. Besonders fragwürdig: Der Vorgesetzte schaut genau darauf, wie viel Überstunden jede:r hat. Wer zu wenige Überstunden macht, dem wird sogar nahegelegt, mehr zu leisten – sonst kommt das bei der Führung nicht gut an. Das sorgt für zusätzlichen Druck und verhindert eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben.
Gehalt/Benefits
Ungerecht verteilt. In der Produktion Erhöhungen (weil gesetzlich vorgeschrieben durch Mindestlohn), in der Verwaltung nicht. Keine echte Anerkennung der Leistung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kaum erkennbar. Entscheidungen werden in erster Linie nach Kosteneinsparung getroffen, nicht nach sozialem oder nachhaltigem Gedanken.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist wirklich sehr gut und wahrscheinlich der einzige Grund, warum viele überhaupt noch im Unternehmen bleiben. Man unterstützt sich gegenseitig, fängt die fehlende Unterstützung durch die Führung ab und hält trotz aller Probleme zusammen. Ohne diesen Rückhalt wäre die Arbeitsatmosphäre kaum auszuhalten.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein erkennbarer Unterschied, aber auch keine besondere Rücksicht oder Wertschätzung.
Vorgesetztenverhalten
Katastrophal. Keine eigene Meinung, Entscheidungen kommen nur von einer Person. Wer widerspricht, riskiert seinen Job. Zum Jahresende gibt es sogar Vorwürfe in Briefen (z. B. Licht um 15 Uhr aus), ohne die tatsächliche Arbeitszeit ab 6 Uhr morgens zu berücksichtigen.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Ausstattung, große Unterschiede zwischen Gebäuden: In einem gibt es Homeoffice und höhenverstellbare Schreibtische, im anderen nicht – obwohl es die gleiche Abteilung ist.
Kommunikation
Die Kommunikation ist intransparent und oft irreführend. Schon im Vorstellungsgespräch werden Dinge verschwiegen oder falsch dargestellt, z. B. wer tatsächlich das Sagen hat oder wem die Firma gehört. Im Arbeitsalltag wird vieles nur von oben nach unten durchgegeben, ohne Begründung oder Dialog. Feedback von Mitarbeitenden wird kaum ernst genommen. Statt offener Gespräche gibt es eher Vorwürfe, wie etwa im Jahresendbrief, der den tatsächlichen Einsatz der Mitarbeitenden völlig ignoriert.
Gleichberechtigung
Nicht gegeben – selbst in derselben Abteilung werden Mitarbeitende ungleich behandelt (Homeoffice-Regelungen, Ausstattung, Gehalt).
Interessante Aufgaben
Theoretisch ja – aber die vielen Nebenkriegsschauplätze, unfaire Behandlung und fehlende Unterstützung nehmen schnell jede Motivation.