5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass auf Bio-Waren Wert gelegt wird und täglich frische Produkte angeboten werden. Dies sorgt nicht nur für Qualität und Nachhaltigkeit im Sortiment, sondern macht die Arbeit im Betrieb auch abwechslungsreich und sinnvoll.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich den Umgang mit Konflikten – sowohl mit einzelnen Mitarbeitenden als auch im gesamten Team. Die Einarbeitungsphase ist unstrukturiert, es gibt keine einheitliche Arbeitskleidung, und der Tonfall in Konfliktsituationen ist häufig überkritisch und wenig professionell.
Bessere Vergütung: Ein angemessenes Gehalt, das Leistung und Verantwortung widerspiegelt.
Strukturierte Einarbeitung: Einführung neuer Mitarbeitender durch ein klares, nachvollziehbares Einarbeitungskonzept.
Optimierte Arbeitsabläufe: Mehr Struktur im Tagesgeschäft, um Effizienz und Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Einheitliche Arbeitskleidung: Klare Vorgaben, keine Privatkleidung an der Frischetheke, um Hygiene und ein professionelles Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Hygienisch korrektes Verpacken: Nutzung von frischem Packpapier anstelle mehrfach genutzter Papiertüten oder unkonventioneller Methoden wie das Tragen eines Brots in der Hand.
Lebensmittelschutz: Rechtzeitiges Reduzieren von Waren, um Verderb zu vermeiden und den Verkauf deutlich über dem Mindesthaltbarkeitsdatum zu verhindern.
Teamzusammenhalt fördern: Maßnahmen, die den Zusammenhalt im Team stärken und ein unterstützendes Arbeitsumfeld schaffen.
Die Arbeitsatmosphäre ist leider nicht von Fairness und Vertrauen geprägt. Seitens der Firma wird nur wenig dazu beigetragen, ein respektvolles und unterstützendes Arbeitsverhältnis zu fördern. Lob wird kaum ausgesprochen, während Fehler häufig sofort und in einem scharfen Tonfall angesprochen werden.
Zudem fehlt eine strukturierte und verlässliche Einarbeitung. Neue Mitarbeitende müssen sich ihr Wissen größtenteils selbst aneignen, indem sie sich bei verschiedenen anwesenden Kolleginnen und Kollegen einzelne Informationen zusammensuchen und mit eigener Erfahrung versuchen, ihr Bestes zu geben.
Durch den ständigen Personalwechsel gestaltet sich ein nachhaltiger Wissensaufbau zusätzlich schwierig, was die Arbeitsbelastung und Unsicherheit weiter erhöht.
Mitarbeitende, die schon länger im Unternehmen sind, gewähren neuen Kolleginnen und Kollegen oft Einblicke „hinter die Kulissen“ und geben frühzeitig Hinweise auf mögliche Stolperfallen. So kann man Konflikten besser aus dem Weg gehen. Dieser informelle Austausch prägt das Image des Unternehmens bei den Mitarbeitenden als ein Umfeld, in dem man zwar selbst vorsichtig sein muss, aber Unterstützung von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen erhält.
Die Work-Life-Balance wird in diesem Unternehmen kaum berücksichtigt. Arbeitszeiten von früh bis spät sowie erneut sehr frühe Schichten sind keine Seltenheit. Zudem ist eine durchgehende 6-Tage-Woche üblich.
Durch ständige kurzfristige Planänderungen ist eine verlässliche Freizeitplanung kaum möglich, was insbesondere einen Zweitjob in Bezug auf notwendige Flexibilität nahezu unmöglich macht.
Könnte für die erwartete Leistung mehr sein.
Es wird zwar ein hoher Wert auf Umweltbewusstsein gelegt, dennoch wird in der Praxis deutlich zu viel Plastik verwendet. Zum Abdecken von Wurst und Käse kommen häufig Frischhaltefolie oder beschichtetes Packpapier mit Plastikanteil zum Einsatz, anstatt – wie in Metzgereien üblich – über Nacht feuchte Stofftücher zu verwenden.
Auch die Kassenrollen sind nicht nachhaltig, werden jedoch trotzdem im Papiermüll entsorgt. Zudem wird bei Obst und Gemüse bei einer schimmligen Frucht oft das gesamte Netz weggeworfen, anstatt einzelne Stücke auszusortieren. Hier besteht deutliches Verbesserungspotenzial.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist ehrlich und direkt. Er ist der einzige Aspekt, der das Team wirklich zusammenschweißt und bei dem Teamwork tatsächlich gelebt werden darf. Gerade dieser gegenseitige Rückhalt macht die tägliche Arbeit trotz der genannten Umstände überhaupt möglich.
In Konfliktfällen handeln Vorgesetzte häufig aus dem Affekt heraus. Klare, nachvollziehbare Entscheidungen bleiben dabei oft aus. Zudem wird nicht immer eine angemessene Tonwahl eingehalten, und Mitarbeitende werden in solchen Situationen nicht gleich fair einbezogen oder behandelt.
Die Arbeitsumgebung ist sehr schön gestaltet und gemütlich eingerichtet. Allerdings könnte die Sauberkeit – insbesondere in den Ecken und Regalen – deutlich gründlicher sein, vor allem in Anbetracht der Größe des kleinen Ladens. Wollmäuse sammeln sich hinter der Ware, auf Lampen sowie in Bereichen, die von Reinigungsmaschinen nicht erreicht werden. Zusätzlich sind die Kassen sowie deren Systeme sehr veraltet, was die Arbeitsabläufe unnötig erschwert.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und vielseitig. Dazu gehören das Kassieren, Kundengespräche sowie das kreative Gestalten der Frischetheke und der Aufbau von Angebotswaren. Dieses vielfältige Tätigkeitsfeld sorgt für Abwechslung im Arbeitsalltag
Schichten können meist individuell gelegt werden
6-Tage Woche
5-Tage Woche
Flexible Dienstplanung, fair zu allen Arbeitnehmern