Ihr Unternehmen?

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Neininger 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Potenzial, wenig Umsetzung

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich Administration / Verwaltung in Donaueschingen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenlose Getränke.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Versprechen eines modernen, strukturierten und fairen Ausbildungsplatzes wurde aus meiner Sicht nicht eingehalten.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen benötigt klare Leitlinien, beginnend auf Führungsebene. Ohne kritische Selbstreflexion der Geschäftsführung ist keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten.
Beispielhafte Ansatzpunkte:

Aktive und verantwortungsvolle Personalführung
Qualifizierung der Ausbilder
Schulungen in Mitarbeiterführung
Verlässliche Arbeitszeiterfassung
Klare Organisationsstrukturen
Verbesserte interne Kommunikation
Zeitgemäße Arbeitsmittel
etc. etc.

Die Ausbilder

Der Ausbilder nimmt seine Verantwortung aus meiner Sicht nicht wahr. Es existiert weder ein strukturierter Ausbildungsplan noch eine regelmäßige oder verlässliche Kommunikation. Auszubildende werden überwiegend als kostengünstige Arbeitskräfte eingesetzt.
Strukturierte Lerneinheiten, mit denen grundlegende Ausbildungsziele erreicht werden könnten, finden nicht statt. Unterstützung durch die zuständige IHK ist in der Praxis kaum spürbar, was insbesondere für junge Menschen schnell zu festgefahrenen Situationen führen kann.
Das hier gelebte Ausbildungsverständnis trägt aus meiner Sicht dazu bei, warum Ausbildung oft als unattraktiv wahrgenommen wird. Ein Ausbilder ist im Arbeitsalltag faktisch nicht für Auszubildende verfügbar.

Spaßfaktor

Kollegialer Smalltalk ist vorhanden, jedoch sind interne Spannungen deutlich wahrnehmbar und prägen den Arbeitsalltag negativ. Die Tätigkeiten an sich könnten durchaus Freude bereiten, die Rahmenbedingungen verhindern dies jedoch.
Anstelle von Motivation entwickelt sich Resignation. Die Ursachen sehe ich vor allem im Führungsstil.

Aufgaben/Tätigkeiten

Das Aufgabenspektrum deckt nahezu alle allgemeinen IT‑Bereiche ab, allerdings ohne fachliche Tiefe. Auch Auszubildende werden gegenüber Kunden so eingesetzt, als verfügten sie über umfassende Erfahrung, etwa bei Beratungen zu Sicherheits‑ oder Netzwerktechnik.
Gleichzeitig wird Auszubildenden sehr früh ein hohes Maß an Verantwortung übertragen, vom Telefondienst bis hin zu Notfalleinsätzen, häufig ohne Begleitung.
Verbesserungsvorschläge oder Hinweise auf Überlastung wirken sich negativ auf das Ansehen bei der Führung aus.
Zusätzlich werden ausbildungsfremde Tätigkeiten erwartet, wie Entsorgung, Fahrzeugreinigung oder private Hilfeleistungen (Wohnungsumzug). Diese Aufgaben sind aus meiner Sicht nicht mit dem Ausbildungszweck vereinbar.

Variation

Die Abwechslung ergibt sich aus dem breiten Aufgabenspektrum. Die Qualität der Aufgaben schwankt stark. Mit hoher Eigeninitiative lassen sich vereinzelt interessante Tätigkeiten erreichen, dies ist jedoch die Ausnahme.

Respekt

Respekt wird nach meinem Eindruck nicht konsequent gelebt. Sympathien spielen eine größere Rolle als Leistung oder Engagement.
Die Führung orientiert sich stark am eigenen Standpunkt; die Bedürfnisse von Mitarbeitenden, die Effizienz des Unternehmens oder die Zufriedenheit der Kunden treten dabei in den Hintergrund.

Karrierechancen

Weiterentwicklung ist möglich, jedoch nicht primär auf fachlicher Basis. Persönliche Anpassung und Zustimmung zur Führung scheinen entscheidender zu sein als Kompetenz. Dies trifft nicht auf alle Personen zu, jedoch auf viele Schlüsselpositionen.
Offizielle Förderungen sind aus meiner Sicht viel zu selten.

Arbeitsatmosphäre

Der Umgang unter Kollegen ist oberflächlich freundlich, eine klare Führungskultur oder echter Teamgeist fehlen jedoch.
Bei Anwesenheit von Führungskräften ist Zurückhaltung spürbar, nach deren Abwesenheit entsteht Frustration. Der Teamgedanke ist kaum ausgeprägt.

Ausbildungsvergütung

Unterdurchschnittlich im Vergleich.

Arbeitszeiten

Grundsätzlich branchenüblich. Es wird jedoch regelmäßige Flexibilität erwartet, etwa durch spontanes Verlängern der Arbeitszeit. Der Ausgleich erfordert Diskussionen.
Die Struktur wirkt nach heutigen Maßstäben nicht mehr zeitgemäß.

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