Viele verschenkte Möglichkeiten
Verbesserungsvorschläge
Besinnt euch darauf, wer die Arbeit macht, wer für eure Boni sorgt und fangt an euch um die Bedürfnisse der Belegschaft zu kümmern und nicht nur um euch selbst.
Damit meine ich nicht das Geschrei nach mehr Geld und weniger Arbeit. Ich rede von Kommunikation, Information, bei Änderungen die Leute "mitnehmen" und nicht immer und immer wieder brutal "überfahren".
Ich habe in meinem 35-jährigen Berufsleben sehr oft die Erfahrung gemacht, dass es immer dann gut läuft, wenn sich die Führungsetage nicht im Penthouse mit eigenem Aufzug befindet, sondern auf einem zugänglichen Stockwerk.
Work-Life-Balance
Zumindest für mich ist das Verhältnis gut. Die 35h-Woche trägt da sehr viel bei.
Karriere/Weiterbildung
So gut wie keine "Aufstiegschancen" (ein Abteilungswechsel ist keine Karriere!)
Leider existiert kein Weiterbildungskonzept. Man hatte in der Vergangenheit eher das Gefühl, dass ein "Mehrwissen" bei Mitarbeitern unerwünscht ist. Es werden nichtmal regelmäßige intere Weiterbildungen angeboten (gabs vor 10 Jahren noch reichlich), geschweige dennoch externe (zu teuer!)
Kollegenzusammenhalt
Für mich einer der wichtigsten positiven Punkte.
Vorgesetztenverhalten
in der Vergangenheit (bis vor ca. 1 Jahr) z.T. "unterirdisch". Es gab jetzt einigen Wechsel in der Führungsetage und damit hat sich vieles auch zum Besseren geändert.
Arbeitsbedingungen
Ich arbeite im Büro und da ist soweit alles ok.
Kommunikation
Die Kommunikation zw. Belegschaft und Management beschränkt sich auf Schulterklopfen unter den Managern und dem kurzen Kommentar "Ach ja, die Mitarbeiter sind uns übrigens auch wichtig". Zu spüren ist davon leider nur sehr wenig.
Gehalt/Benefits
Nemera bezahlt nach Tarif, was auf den ersten Blick gut aussieht. ABER: die Einstufung ist schlecht und den Aufgaben / der Verantwortung nicht immer angemessen.
Gleichberechtigung
Wenn man (-frau) von einigen "Möchtegern-Machos" absieht, funktioniert das mit der Gleichberechtigung ganz gut.

