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4 von 18 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Selbstbild hängt der Realität hinterher

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Leverkusen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Kollegenzusammenhalt
- Arbeiten in Bangkok (sehr außergewöhnlich)
- Internationalität

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- C2-Struktur
- sehr schlechte Kommunikation
- fehlende Feedbackkultur

Verbesserungsvorschläge

- Mehr dem eigenen Selbstbild entsprechen

Arbeitsatmosphäre

Hohe Schnittmenge mit der unzureichenden Kommunikation. Beginnend mit unterschiedlichen Prioritäten von Projekten, entstanden selbst intern bereits kleine "Grabenkämpfe".
Vom Hauptstandort gibt es Vorbehalte gegen andere Standworte, die aber nie offen kommuniziert wurden, geschweige denn vermeintliche "Probleme" beseitigt, sondern kategorisch abgeschrieben oder ausgesessen.
Offene Ansprache von Problemen und Transparenz ist nicht erwünscht, sondern können und werden im Zweifel gegen einen verwendet oder gar angezweifelt. Auf der anderen Seite wird aber eigentlich genau der Austausch untereinander in kleineren Firmen-Events verlangt (diese seien nicht optional, auch wenn das nie kommuniziert wurde), aber abweichende Meinungen werden eher sanktioniert. Dies wird aber nicht angesprochen, sondern erfährt man höchstens "hintenrum" oder über den Flurfunk.
Die vermeintliche Flexibilität geht auch nur in eine Richtung: für das Unternehmen. Wenn jedoch von nicht ausgesprochenen Erwartungen abgewichen wird, ist das intolerabel. Hier besteht eine klassische C2-Kultur, obwohl man eigentlich innovativ, modern und alle auf Augenhöhe sein möchte, was an vielen Stellen dann kollidiert.

Image

Hier klafft das Selbstbild und die Realität sehr weit auseinander. Man sieht sich selbst als modernes, innovatives Unternehmen, welches mit flachen Hierarchien arbeitet und zielorientiert ist. Dahingegen steht das sehr konservative C2-Verhalten, die schlechte Feedback-Kultur und die hohe Fluktuationsrate (knapp 20% inkl. Kollegen in der Probezeit).
Man ist auch sehr überzeugt von der eigenen Qualität und glaubt es an vielen Stellen besser zu wissen, obwohl es dazu sehr konträre Meinungen gibt.

Work-Life-Balance

Es wird im Grunde ständige Erreichbarkeit verlangt. Man hat zwar auf dem Papier flexible Arbeitszeiten und es gibt Home-Office, es wird aber zwischen den Zeilen sehr deutlich gemacht, dass man am liebsten alle Mitarbeiter 100% im Büro hätte. Mitarbeiter, welche das Büro zu "früh" verlassen, werden angemahnt. Home-Office wirkt damit wie ein Benefit, den man auf dem Papier gibt, weil man ihn geben muss.
Es zählt nicht die Qualität der Arbeit, sondern Anwesenheitspflicht. Insbesondere auch Überstunden werden honoriert. Ergo jemand, der volle Anwesenheit hat und damit präsent, eventuell aber qualitativ schlechtere Arbeitsergebnisse liefert und länger für dieselbe Menge braucht, ist höher angesehen, als jemand, der das in kürzer Zeit schafft und nicht die "Nähe" zu einem Standort/einem bestimmten Personenkreis sucht.

Karriere/Weiterbildung

Auf dem Papier werden unterschiedliche Förderungen in Aussicht gestellt, aktiv wird aber keine Zeit/kein Raum dafür zur Verfügung gestellt, da man sehr auf den Output bedacht ist.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist gut, der variable Anteil besteht aus einem Bonus je geleisteter Arbeitsstunde. Wirkt mittlerweile etwas antiquiert, moderne Unternehmen (beispielsweise Netflix etc.) haben sowas komplett gestrichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Faktisch nicht vorhanden. Die Büros sind so abgelegen, dass man diese eigentlich nur mit dem Auto in einer sinnvollen Zeit erreichen kann.
Kein Bewusstsein für das sinnvolle Zusammenlegen von Terminen: hier wird häufig auch für wenige Tage interkontinental-Flüge wahrgenommen.

Kollegenzusammenhalt

Größtenteils sehr gut! Auch von vielen hohen Entwicklerebenen (Principals) ist man am gemeinsamen Unternehmenserfolg orientiert. Man hilft sich untereinander, ist kurzfristig erreichbar und diskutiert zielorientiert. Stellenweise wurden aber vertrauliche Informationen oder Diskussionsinhalte an die Führungsebene durchgestochen, wodurch man sich zweimal überlegen sollte, wem man Informationen anvertraut.

Umgang mit älteren Kollegen

Junger Durchschnitt, aber die "älteren" Kollegen (maximal bis Ende 40) sind nicht weniger angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Fällt zusammen mit der schlechten Kommunikation. Es werden keine Ziele und Erwartungen formuliert, es gibt keine Feedback Gespräche, in welchem die (nicht vorhandenen) Erwartungen evaluiert werden. Stellenweise wird auf Gespräche oder Gesprächsinhalte verwiesen, welche nicht stattgefunden haben (für die es auch keine Nachweise gab).
Leider gab es auch vor dem Kunden mindestens eine Situation, in welcher dieser sich im Anschluss sehr irritiert geäußert hat.

Arbeitsbedingungen

Gute Laptop-Ausstattung, leider oftmals "kaputte" höhenverstellbare Tische, bei vollem Büro sehr hohe Lautstärke, sodass viele Kollegen den ganzen Tag mit Noise-Cancelling-Kopfhörern arbeiten, um sich konzentrieren zu können.
Mindestens in einem Standort unzureichende Beleuchtung, da keine Deckenlampen vorhanden sind.

Kommunikation

Leider total unzureichend. Insbesondere zwischen verschiedenen Standorten wurde es nicht geschafft, eine vernünftige Kommunikationskultur/-strecke zu erschaffen - wohlgemerkt auf Unternehmensebene. Direkte Kollegen untereinander haben das selbstständig mit einem "Griff zum Hörer" geklärt. Fast alle Dinge müssen erfragt werden oder erfährt man über den Flurfunk. Wer nicht aktiv die Nähe zum Hauptstandort gesucht hat, war kategorisch außen vor. Die versprochenen "kurzen" Strecken persönlich oder mit einem Anruf fanden nicht statt. Stattdessen wurden von höheren Führungsebenen Gruppenchats aufgemacht, starke Kritik (selbst über Einzelpersonen vor der Gruppe) oder Bedenken geäußert und auf Klärungsversuche hin die Kommunikation wieder abgewürgt mit "man wolle jetzt hier keine Diskussion".
Probleme werden nicht offen angesprochen, sondern leider von manchen Personenkreisen hinterrücks zerrissen.
Leider kam es auch mehr als einmal vor, dass in der Küche über "zu feuernde" Kollegen (insbesondere die thailändischen Kollegen) sehr gut vernehmbar geredet wurde.

Gleichberechtigung

Schwer zu bewerten, da eine sehr geringe Frauenquote besteht (IT-Umfeld typisch). Stellenweise fallen chauvinistische Sprüche, bei welchen nicht immer eine rein humoristische Basis vermutet werden kann.

Interessante Aufgaben

Teils, teils - es ist im Grunde Standard Projektgeschäft. Dadurch, dass man zu nahezu 100% für die Rhenus Logistics arbeitet, ist man mit allen Vor- und Nachteilen im Konzerngeschäft tätigt. Dies geht einher mit der Betreuung der typischen Alt-Systeme inklusive Spaghetti-Code, aber auch mit innovativeren Neuentwicklungen und -ablösung der Alt-Systeme.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Einige echt gute Ansätze, aber auch viel Raum für Verbesserung

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Leverkusen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Möglichkeit, in Thailand zu arbeiten
- Büroküche
- Spieleabende
- Firmenevents

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe die anderen Punkte, besonders das Vorgesetztenverhalten

Verbesserungsvorschläge

Neue Angestellte mehr mitnehmen, Erwartungen klarer kommunizieren, Führungscoachings, thailändische Kollegen fairer behandeln

Arbeitsatmosphäre

Teils sehr kühl, kommt wie mir gesagt wurde aber auch auf den Standort an

Image

Man ist sehr von sich überzeugt, aber die Kundenmeinung scheint das zu untermauern

Work-Life-Balance

Ist okay, aber die Geschäftsführung hat Home Office offenkundig nur zähneknirschend eingeführt und zeigt auch, dass sie die Mitarbeiter gerne möglichst lange im Büro sehen möchte.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt feste Karrierelevel, das sieht man schon mal nicht häufig in der deutschen Softwarewelt. Weiterbildung muss man selbst organisieren, geht aber. Ein Mentoring oder Buddysystem, besonders für neue Angestellte wäre eine Überlegung wert.

Gehalt/Benefits

Geht so, Gehalt ist auf dem Papier echt gut. Es wird aber mit einer Zahl geworben, die dann so nicht dem Fixgehalt entspricht (dieses ist eher unterdurchschnittlich), der Rest fällt auf den variablen Bonus. Dieser basiert auf der Anzahl geleisteter Arbeitstage und wird so kalkuliert, dass man unter normalen Umständen immer 100% (also das vorher versprochene Gehalt) erhält. Wer allerdings mal länger krankgeschrieben sein sollte, wird dadurch effektiv eine massive Gehaltskürzung hinnehmen müssen. Im Gegenzug kann man auch mehr als die 100% haben, wenn man wenig bis gar nicht krankgeschrieben ist. Die Upside ist also recht begrenzt, wenn man nicht gerade den Urlaub auf das gesetzliche Minimum reduziert oder Krankheiten verschleppt. Meiner Meinung nach ein sehr fragwürdiger Anreiz und eine klare Auslagerung des unternehmerischen Risikos auf die Angestellten.

Die Möglichkeit, zeitweise kostenfrei in den firmeneigenen Apartments in Thailand zu wohnen und von dort aus zu arbeiten, ist aber sehr besonders, das muss man sagen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird nicht getrennt und auch sonst wäre mir keine besondere Bemühung in diese Richtung aufgefallen. Die Einstellung zu den thailändischen Angestellten wirkt eher antagonistisch und, aus meiner Sicht, nicht fair. Die Kollegen dort haben kaum welche der Benefits der deutschen Standorte und die Geschäftsführung freut sich, wie wenig man ihnen bezahlen kann. Immerhin werden die Kollegen mindestens einmal im Jahr nach Deutschland zu Firmenevents eingeladen, damit trotzdem ein gemeinsamer Teamgeist entsteht.

Das auf Arbeitszeit basierende Bonussystem ist rechtlich fragwürdig und setzt mindestens mal den Anreiz, sich bei Krankheit nicht auszukurieren. In jedem Fall wälzt es unternehmerisches Risiko auf die Angestellten ab und bietet im Gegenzug nicht viel.

Kollegenzusammenhalt

Manche sind eher unter sich, manche lästern leider über Kollegen, aber grundsätzlich ein tolles Team, das einen herzlich aufnimmt

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt einige langjährige Mitarbeiter, die sehr zufrieden sind

Vorgesetztenverhalten

Einige (vor allem Principal Engineers) sind sehr motiviert, neue Mitarbeiter gut aufzunehmen und sie zu unterstützen. Einige höhere Führungskräfte gehören eher zum Kaliber „alte Schule“ und hauen gerne mal sexistische oder respektlose Sprüche raus und sehen grundsätzlich nie Fehler bei sich.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung und Büroküche sind wirklich vorbildlich, höhenverstellbare Schreibtische und (meistens) 2 Monitore sind Standard

Kommunikation

Infos muss man sich suchen, gerade im Onboarding. Teils erfährt man wichtige Anweisungen oder Erwartungen nur über den Flurfunk. Die Karriere-Webseite stimmt nicht ganz mit der gelebten Realität überein und ich rate jedem Bewerber, ganz genau nachzufragen, welche Erwartungen an einen bestehen.

Gleichberechtigung

Wenig Frauen und über die werden teilweise noch freche Sprüche gerissen, selbst von Führungskräften, wenn auch nicht ins Gesicht. Die Frauen selbst scheinen sich aber recht wohl zu fühlen

Interessante Aufgaben

Kommt sehr aufs Team bzw. Projekt an, ist halt eine Projektagentur.

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Großartiger Arbeitgeber und tolle Kollegen!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Leverkusen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die lockere und trotzdem fokussierte Arbeitsatmosphäre, generell wertschätzendes Miteinander, wirklich tolle Team-Events, die sich von den üblichen langweiligen Weihnachtsfeiern deutlich unterscheiden, Unterstützung aller Formen der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung - und noch jede Menge mehr.

Arbeitsatmosphäre

In meinem bisherigen Arbeitsleben habe ich noch keine so wertschätzende, aufmerksame und wirklich auf die Mitarbeiter ausgelegte Arbeitsatmosphäre wie hier kennen lernen dürfen.

Image

Wissen, was sie tun und liefern sehr gute Arbeit ab. Agiles Arbeiten, bei dem die Entwickler verstehen, was sie tun und keine Schemata abarbeiten.

Work-Life-Balance

Trotz Vollzeit lässt sich alles immer alles gut vereinbaren, da die Arbeitszeiten flexibel sind. Und wenn mal was außer der Reihe ist, trifft man immer auf Verständnis.

Karriere/Weiterbildung

Unterstützung in allen Belangen. Weiterbildung und auch Zertifikat-Erlangung wird gerne unterstützt.

Gehalt/Benefits

Verhandlungssache bei entsprechender Eignung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Sozialbewusstsein ist sehr hoch. Es wird auch auf äußere Umstände der Mitarbeiter Rücksicht genommen. Bei bestellter Ware wird auf den Produktionsort und kurze Wege geachtet. Als Firmenwagen gibt es bevorzugt E-Autos oder zumindest Hybride. Ausbaubar ist natürlich alles immer.

Kollegenzusammenhalt

Ich muss an die drei Musketiere denken: Einer für alle und alle für einen. Jeder teilt sein Wissen gerne und lässt jeden anderen davon profitieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Alles bestens im Umgang mit älteren!

Vorgesetztenverhalten

Chefs, die mitarbeiten und genau wissen, was jeder macht. Jeder einzelne Angstellte wird gesehen. Nahbare Kollegen statt abgehobene Manager.

Arbeitsbedingungen

Moderne und schöne Büros, gute Stühle, höhenverstellbare Tische, Sitzbälle, beste Laptops - kein Wunsch bleibt offen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sowohl transparent, ehrlich, respektvoll als auch lustig und locker.

Gleichberechtigung

Da Software-Entwickler und Data-Engineers hier arbeiten, gibt es deutlich mehr Männer - aber weder Altherrenhumor noch 'Mädchen, koch mal Kaffee!' - gelebte Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Vielfältig! Man hat immer die Möglichkeit, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

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Offene und freundliche Arbeitsatmosphäre, viele Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Leverkusen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr freundlicher Umgang unter den Kollegen und mit den Vorgesetzten

Work-Life-Balance

Arbeitszeit kann sehr flexibel eingeteilt werden

Kollegenzusammenhalt

Jeder unterstützt jeden

Umgang mit älteren Kollegen

s.o.

Vorgesetztenverhalten

Offen, fair und auf Augenhöhe

Arbeitsbedingungen

Gute technische Ausstattung flexible Gestaltung der Arbeitszeit

Kommunikation

Offen und direkte Kommunikation

Gleichberechtigung

Alle werden gleich behandelt

Interessante Aufgaben

Viele Abwechslungsreiche Projekte


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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