Viel Versprochen, nichts gehalten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Recruiting, HR: sehr nette Mitarbeiter:innen, guter Recruiting-Prozess.
Geld kam pünktlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Onboarding mit drei Videos: herzlich willkommen im Team!
Team im Kunden-Projekt kümmert sich nicht, lässt neue Mitarbeiter (Plural: mehrere) im Projekt auflaufen und in meinem Fall mehrere Monate an der langen Leine verhungern. Die 1:1 mit dem Project-Lead bleiben mir in keiner guten Erinnerung. Bereichs-Lead wirkt engagiert, am Ende kann auch er nichts ausrichten. Unter dem Strich: geheuchelte Wertschätzung.
Innere Kündigung nach wenigen Wochen, Kündigung innerhalb der Probezeit.
Arbeitsatmosphäre
Was anfänglich als offen und wertschätzend verkauft wurde, entpuppte sich später als das Gegenteil.
Work-Life-Balance
Work und Life im Einklang, als Ideal. Work bewerte ich als schlecht: man geht nach anfänglicher Motivation und Euphorie nicht mit Freude zur Arbeit.
Karriere/Weiterbildung
natürlich schätzt man es, wenn sich die Mitarbeiter:innen nebenher weiterbilden.
Gehalt/Benefits
marktübliches Gehalt.
Kollegenzusammenhalt
Im Projekt: Altgediente Team-Mitglieder halten zusammen: „Wir haben das schon immer so gemacht“. Neue Kollegen werden nicht eingebunden, gar ignoriert.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier kann ich nichts negatives berichten.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice: super. Die dafür Hardware ausgegebene Hardware/Software: mies. Immerhin werden die Microsoft Surface Laptops nun durch etwas aktuellere Dell ersetzt. Windows als Betriebssystem: wer drauf steht. Wirklich arbeiten ließ sich mit dem Microsoft Surface nicht. Lokal arbeiten, lokales Testing: Fehlanzeige. Die Hardware schien selbst durch Microsoft Excel und eine einfache Tabelle völlig überfordert, als Heizung aber durchaus brauchbar.
Arbeit im Büro in Ludwigshafen möglich, aber für Allergiker ist davon abzuraten: Hunde im Büro, als Benefit verkauft.
Gleichberechtigung
Hier kann ich nichts negatives berichten.
Interessante Aufgaben
leider nein, und durch das Projekt-Team limitiert. Scheinbar wird hier Protektionismus gelebt: Niemals den Status Quo durch neue Ideen oder Vorschläge gefährden.
Klare Anforderungen bzw. Aufgaben werden unnötig aufgeblasen, Umsetzung unnötig komplex und kompliziert gleichzeitig. Ob man hier versucht, den Kunden abhängig zu halten?
„Power of an hour“ und „nicht fluchen - buchen!“ scheinen an der Tagesordnung.

