Wertschätzung, Entwicklung & ein starkes Miteinander
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man hier wirklich geschätzt und gesehen wird. Überstunden und zusätzlich geleistete Arbeit wurden bisher immer mit großer Dankbarkeit und nie als Selbstverständlichkeit angenommen. In dieser Form habe ich das bei keinem meiner bisherigen Arbeitgeber erlebt und auch in meinem Bekanntenkreis höre ich nur selten von vergleichbaren Erfahrungen.
Die Work-Life-Balance und die Benefits, die bei Netzint angeboten werden, habe ich bisher auch tatsächlich so erlebt. Selbst spontane Homeoffice-Anträge waren nie ein Problem, auch wenn ich diese Möglichkeit persönlich eher selten nutze. Die Menge an Benefits finde ich wirklich außergewöhnlich. Ob Firmenwagen, Diensthandy, BKV, Corporate Benefits, JobRad, Hansefit oder Teamevents – das Angebot ist umfangreich und für mich ein großer Pluspunkt.
Auch das Setup vor Ort ist sehr modern und bei der Ausstattung wird meiner Erfahrung nach nicht an der falschen Stelle gespart. Benötigt man ein Gerät für den Arbeitsalltag, kann man über einen Eigenbedarfsantrag die entsprechende Anschaffung anfragen. Ich finde allerdings auch, dass man das als Mitarbeiter nicht als selbstverständlich ansehen sollte. Es ist definitiv nicht in jedem Unternehmen Standard, dass Arbeitsplätze und Ausstattung stetig verbessert werden.
Halbjährlich finden Feedbackgespräche statt, bei denen anhand eines Bewertungsbogens über Stärken und Verbesserungspotenziale gesprochen wird. Dadurch weiß man konkret, woran man noch arbeiten kann und bekommt die Möglichkeit, sich bis zum nächsten Gespräch gezielt weiterzuentwickeln. Mich persönlich motiviert dieses System sehr und ich finde es wichtig, dass auch Schwächen offen angesprochen werden. Gleichzeitig werden gute Leistungen und die eigenen Stärken wahrgenommen und entsprechend honoriert. So hat man regelmäßig die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen – vorausgesetzt natürlich, die entsprechende Leistung stimmt.
Ich habe in den letzten Jahren sowohl positive als auch negative Punkte wahrgenommen und mitbekommen. Was ich jedoch ganz klar sagen kann: Kritik wird angenommen. Ich sehe in verschiedenen Bereichen deutliche Verbesserungen und finde es besonders positiv, dass man merkt, dass die Rückmeldungen der Mitarbeiter ernst genommen werden.
Natürlich ist nicht alles perfekt, aber wo ist es das schon? Ich persönlich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, habe unter meinen Kollegen echte Freundschaften gefunden und bin dankbar für die Möglichkeiten, die mir hier geboten werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise wird man bei neuen Aufgaben oder Umstellungen etwas ins kalte Wasser geworfen, was schnell überfordern kann. Eine frühzeitigere und klarere Kommunikation würde hier meiner Meinung nach schon deutlich helfen.
Die Arbeitsauslastung ist aktuell außerdem sehr hoch. Während viele Unternehmen in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage mit anderen Problemen zu kämpfen haben, haben wir glücklicherweise eher das gegenteilige Problem: Es gibt sehr viel Arbeit und dafür aktuell tendenziell zu wenig Mitarbeiter. Dadurch entstehen teilweise sehr arbeitsintensive Phasen und ohne Überstunden ist das eigene Pensum nicht immer zu schaffen.
Gleichzeitig merkt man aber auch, dass daran gearbeitet wird. Das Team wächst ziemlich schnell und es kommen regelmäßig neue Mitarbeiter dazu. Qualifizierte Mitarbeiter zu finden, ist natürlich auch nicht immer einfach. Trotzdem bleibt die hohe Auslastung aktuell für mich einer der Punkte, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht.
Das ist natürlich auch ein Stück weit Beschweren auf hohem Niveau. Mir persönlich ist es am Ende lieber, es gibt zu viel Arbeit als zu wenig. Insbesondere wenn man sieht, dass aktiv versucht wird, die Situation durch weiteres Mitarbeiterwachstum zu verbessern.
Verbesserungsvorschläge
Die Kommunikation hat sich zwar bereits verbessert, dennoch ist hier noch Luft nach oben. Entscheidungen, die alle betreffen, sollten früher und transparenter kommuniziert werden.
Auch die Art, wie miteinander gesprochen wird, kann sicherlich bei manchen unterschiedlich ankommen. Ich persönlich habe damit kein Problem und finde die freundschaftliche und lockere Atmosphäre grundsätzlich sehr angenehm. Gleichzeitig verstehe ich aber auch, dass diese Art in manchen Situationen unpassend wirken kann. Die Grenze zwischen einem lockeren, freundschaftlichen Umgang und einer professionellen, ernsten Kommunikation ist manchmal etwas schwammig. Hier würde ich mir wünschen, dass je nach Situation noch bewusster unterschieden wird.