Wo Licht ist, ist auch Schatten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Branche:)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu schnell zu groß geworden, die notwendigen Prozesse werden nicht mitgezogen, nicht nur auf das jeweilige Projekt bezogen denken.
Verbesserungsvorschläge
Ehrlich machen, Gründe für Fluktuation ermitteln und dagegen steuern.
Betriebsrat einführen:)
Arbeitsatmosphäre
Man fühlt sich willkommen, leider hat die Fluktuation so zugenommen, das man Leute nicht mehr persönlich kennt. Es sind Menschen plötzlich nicht mehr da, dafür sitzen neue Gesichter im Büro. Das nimmt mir den Spaß am Arbeiten im Büro, wer will schon jedes Quartal sich umgewöhnen.
Image
Nach außen hin sehr gut, in der Branche auch ok, eben aufgrund der Größe besser als manch kleine Bude. Aber das Image leidet mittlerweile wegen der Größe.
Work-Life-Balance
Kann mich nicht beschweren, hängt aber auch von / vom jeweilige:n Teamleiter:in ab. Termine können während der Arbeitszeit wahrgenommen werden, Überstunden sind im Rahmen, Urlaubstage (28) sind einfach zu wenig, wenn ich mir andere Unternehmen anschaue in der Größenordnung. Anfangs- und Endzeit ist flexibel, Hauptsache, Du bist bei Besprechungen dabei, Bürotage kann man sich legen, wie man will, 100 Prozent Home-Office möglich. Aber auch hier, es hängt vom jeweiligen Standort und Team ab. Da es unterschiedlich geregelt ist, macht jeder gefühlt was er will.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht, austauschbar bleiben heißt das Motto:) hängt aber auch vom jeweiligen Bereich ab.
Gehalt/Benefits
Gehalt, weit unter dem Durchschnitt angesichts des Alters und der Erfahrung, es wurde eine Gehaltserhöhung versprochen, dies gab es nicht. Zielvereinbarungen gab es nicht. Weiterbildung gab es auch nicht. Es gibt ein Jobrad, aber wer braucht schon mehr als ein Fahrrad:) Ach ja und Gehalt wird pünktlich bezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Bemühungen im Rahmen von Zertifizierungen dies zu verbessern.
Kollegenzusammenhalt
Mal mehr, mal weniger. Auch hier hängt es sehr stark vom jeweiligen Menschen ab. Es wird viel Versprochen in der Branche, für mich ist es mehr Schein als Sein. Ein ehrliches Wort stärkt die Bindung ans Unternehmen, das findet selten statt, insofern für eine Zeitlang machbar, aber dann nicht mehr. Ich würde hier mit keinem ein Bier nach Feierabend mehr trinken gehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Findet statt.
Vorgesetztenverhalten
Ständiger Wechsel in der Ebene, dadurch kann ein Mensch super sein, der nächste gruselig. Hier sollte im Unternehmen Wert auf eine einheitliche und verbindliche Führungsstruktur gelegt werden.
Aber ja, jedes Pöstchen wird schnell neu besetzt oder umgeschichtet. Die Menschen auf diesen Posten haben nicht unbedingt Führungserfahrung, was kein Ausschluss-Kriterium ist, aber Menschen sind auch unter Finanzdruck eben kein Material, was man von A nach B karrt.
Arbeitsbedingungen
Alles gut, Laptop und Headset ok, bei Fahrtkosten wurde es knauserig.
Kommunikation
Sehr unterschiedlich in der Hierarchie. Je nach Persönlichkeit gibt es mehr Informationen oder bewusst weniger bis gar keine. Bei mehr als 500 Mitarbeitern geht das nicht. Bei einem kleinen Unternehmen ist das schwierig, aber bei der Unternehmensgröße ist dies kein professionelles Gebahren.
Gleichberechtigung
Findet statt.
Interessante Aufgaben
Nicht wirklich, die Arbeitsweise ist so gestaltet, das jede:r das machen kann. Fachwissen ist nicht gefragt, mehr Praktikantenwissen. Das macht es für Fachkräfte einfach langweilig. Es ist eben wichtig, im Zweifelsfall austauschbar zu sein. Die Materie gibt mehr her, aber man wird abgespeist mit